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Der Verlust des Jenseits. Symptome der Transgenderisierung der Menschheit

Title: Der Verlust des Jenseits. Symptome der Transgenderisierung der Menschheit

Essay , 2017 , 79 Pages

Autor:in: Dr. Dr. Christoph-Maria Liegener (Author)

Gender Studies
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Die Vorstellungen vom Jenseits sind Ausdruck der kollektiven Psyche der Gesellschaft, die sie ins Leben ruft. Die Wandlungen der Menschheit korrelieren mit dem Wandel der Jenseitsvorstellungen.

Eine der spektakulärsten Wandlungen des Kollektivs der Menschheit ist ihre derzeit stattfindende Transgenderisierung, eine kollektiv-psychologische Erscheinung, welche die Muttersohnphase der Menschheit beendet.

Bei einem so tiefgreifenden Wandel sollten die Effekte auf die Jenseitsvorstellungen dramatisch sein und sie sind es. Man kann geradezu von einem Verlust spezifischer Jenseitsvorstellungen sprechen.

Die Aufgabe spezifischer Jenseitsvorstellungen stellt ein wichtiges Beispiel für die Auswirkungen der Transgenderisierung der Menschheit auf den Zeitgeist dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Die Transgenderisierung der Menschheit

Das Jenseits im Monotheismus

Der Verlust des Jenseits

Die philosophische Abkehr vom Jenseits

Gebete

Glück

Spaß und Freude

Zusammenfassung und Schlussbemerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der kollektiven Psyche der Menschheit im Rahmen der sogenannten "Transgenderisierung" und analysiert, wie dieser Prozess den Bedeutungsverlust spezifischer Jenseitsvorstellungen maßgeblich beeinflusst. Dabei wird die These vertreten, dass der Übergang von einer männlich geprägten "Muttersohnphase" zu einer weiblich orientierten Gesellschaftsstruktur grundlegend neue Sichtweisen auf Tod, Sinnstiftung und Ethik hervorbringt.

  • Psychologische Analyse der Menschheitsentwicklung als Individuationsprozess
  • Die Korrelation zwischen Genderidentität der Gesellschaft und Jenseitsglauben
  • Kritik an der "männlichen" Zielorientierung und dem Narzissmus der Vergangenheit
  • Die Rolle von Resignation, Fehlertoleranz und Allversöhnungslehren im neuen Zeitgeist
  • Veränderung religiöser Praktiken: Vom Bittgebet zur gelebten Dankbarkeit

Auszug aus dem Buch

Der Verlust des Jenseits

Wie kommt es dazu, dass das Jenseits in einer weiblich werdenden Welt seine Wichtigkeit einbüßt?

Gendertypische Verhaltensweisen sind die Ursache. In ihrem Verhalten sind Männer lösungsorientiert, Frauen vorgangsorientiert (Pease & Pease, 2002, S. 195). Übertragen auf das Kollektiv der Menschheit bedeutet das, dass sich die Gesellschaft nach der Transgenderisierung nicht mehr auf das ultimative Ziel konzentriert, nämlich das Erreichen des Jenseits. Vielmehr richten die Menschen ihr Verhalten an Normen aus, strukturieren die Zeit, leben das Leben um seiner selbst willen.

Ein Blick auf die Vergangenheit möge gestattet sein. Die eigene Seligkeit zum Lebensziel zu machen, entsprach dem Narzissmus des Muttersohnes und prägte die Muttersohnphase der Menschheit. Im Mittelalter wurde das Jenseits um jeden Preis erstrebt. Man wollte sich einen Platz dort sichern. Gut verhielt man sich nicht, um gut zu sein, sondern des ewigen Lohns wegen. Das kulminierte darin, dass der Lohn, wenn er nicht verdient werden konnte, einfach erschachert wurde. Der Ablasshandel zeugte davon. Man konzentrierte sich auf seine Beziehung zu Gott statt auf seine Rolle im Leben. Lang spricht vom theozentrischen Himmel der Scholastik (Lang, 2003, S. 62).

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Der Autor erläutert, dass dieses Thema eine notwendige Vertiefung seiner vorangegangenen Arbeiten zur Transgenderisierung der Menschheit darstellt.

Einleitung: Es wird die These eingeführt, dass die Menschheit eine Transformation durchläuft, die auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Vorstellungen vom Jenseits hat.

Die Transgenderisierung der Menschheit: Dieses Kapitel vergleicht die psychologische Entwicklung der Menschheit mit der eines Individuums und beschreibt den Wandel vom "Muttersohn" zur "Muttertochter".

Das Jenseits im Monotheismus: Hier wird analysiert, wie die patriarchalischen Strukturen der Vergangenheit spezifische, oft angstbesetzte Jenseitsvorstellungen festigten.

Der Verlust des Jenseits: Das Kapitel untersucht, warum die zunehmende weibliche Orientierung zu einer Diesseitsorientierung und zur Abkehr von fixierten Jenseitszielen führt.

Die philosophische Abkehr vom Jenseits: Die philosophischen Strömungen von der Antike bis heute werden hinsichtlich ihrer diesseitigen Tendenzen beleuchtet.

Gebete: Der Autor zeigt auf, wie sich der Fokus von Forderungen an eine höhere Macht hin zu Gefühlen der Dankbarkeit und des Vertrauens verschiebt.

Glück: Es wird der Unterschied zwischen dem männlich gesuchten "großen Glück" und dem weiblich gefundenen "kleinen Glück" analysiert.

Spaß und Freude: Dieses Kapitel beschreibt den Wandel vom zielorientierten Freudestreben hin zu einer eher unbeschwerten, gegenwartsorientierten "Spaßgesellschaft".

Zusammenfassung und Schlussbemerkungen: Die zentralen Erkenntnisse werden rekapituliert und der Wandel als unvermeidlicher Prozess der menschlichen Reifung gedeutet.

Schlüsselwörter

Transgenderisierung, Muttersohn, Jenseitsvorstellungen, Kollektivpsychologie, Diesseitsorientierung, Narzissmus, Wertewandel, Allversöhnungslehre, Moral, Religiosität, Geschlechterrollen, Resignation, Paradigmenwechsel, Menschheitsgeschichte, Sinnstiftung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Wandlung der Menschheit von einer maskulin dominierten, auf Jenseitsziele fixierten Struktur hin zu einer weiblich geprägten, diesseitsorientierten Kultur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Kollektivpsychologie, Religionsgeschichte, die Entwicklung ethischer Normen und der soziokulturelle Wandel der Geschlechterrollen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den "Verlust des Jenseits" als Symptom eines umfassenderen Reifungsprozesses der Menschheit – der Transgenderisierung – zu deuten und zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen kollektivpsychologischen Ansatz, der Analogien zwischen individueller psychischer Entwicklung und der Menschheitsgeschichte herstellt, gestützt auf literaturwissenschaftliche und historische Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden unter anderem die historische Bedeutung des Monotheismus, die philosophische Abkehr vom Jenseits, die Transformation von Gebetsinhalten sowie der Wandel von Glücks- und Spaßkonzepten detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Transgenderisierung, Muttersohn, Diesseitsorientierung, Kollektivpsychologie und der Wandel von männlichen zu weiblichen Werten.

Wie definiert der Autor den Begriff "Muttersohn"?

Ein Muttersohn ist laut Definition eine psychologische Konstellation, in der ein Sohn (oder hier die Menschheit in einer Entwicklungsphase) extrem stark an die Mutter gebunden ist, bei gleichzeitig schwacher oder abwesender Vaterfigur, was zu Narzissmus und Sendungsbewusstsein führt.

Warum wird der "Verlust des Jenseits" als positiv gedeutet?

Der Autor interpretiert diesen Verlust nicht als Mangel, sondern als Ausdruck einer neuen, pragmatischen "Bescheidenheit", die das Individuum von der Anmaßung befreit, das Jenseits definieren zu müssen und das Leben als solches mehr schätzt.

Welche Rolle spielt die Allversöhnungslehre in diesem Kontext?

Die Allversöhnungslehre wird als Zeichen einer weiblichen, fehlertoleranten Kultur gewertet, in der Strafe in den Hintergrund tritt und Vergebung die übergeordnete Rolle einnimmt.

Wie unterscheiden sich Bittgebete von den "neuen" Gebeten?

Bittgebete entsprangen einer männlichen Anspruchshaltung, die ein Ziel erreichen wollte; moderne, weiblich geprägte Gebete hingegen drücken Dankbarkeit und Vertrauen in die Gegebenheiten aus.

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Details

Title
Der Verlust des Jenseits. Symptome der Transgenderisierung der Menschheit
Course
Soziologie/Psychologie
Author
Dr. Dr. Christoph-Maria Liegener (Author)
Publication Year
2017
Pages
79
Catalog Number
V373810
ISBN (eBook)
9783668512139
ISBN (Book)
9783668512146
Language
German
Tags
Jenseits Transgenderisierung Menscheit Gender Fauen Männer Zukunft Glück Monotheismus Spaß Freude Philosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Dr. Christoph-Maria Liegener (Author), 2017, Der Verlust des Jenseits. Symptome der Transgenderisierung der Menschheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373810
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