In dieser Arbeit soll der Frage nach dem Lernen in der Freizeit nachgegangen, Freizeitpädagogik und die
Bedeutung informeller Lernfelder diskutiert werden. Der derzeitige Forschungsstand lässt noch keine empirisch gesicherten Aussagen über informelle Lernprozesse an non-formalen Bildungsorten zu. Dennoch zeigen neuere
Ergebnisse das Potential bisher vernachlässigter Bildungsmöglichkeiten auf Basis informellen Lernens, wie z. B. die Entwicklung von demokratischem Bewusstsein und Handeln in freiwilligem Engagement sowie die Möglichkeit eigenständiger Persönlichkeitsentwicklung. Angesichts dessen werden Wirkmechanismen erörtert, welche die zunehmende Bedeutung informeller Lernprozesse aufzeigen.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Einleitung
- Theoretischer Hintergrund
- Was ist Freizeit?
- Freizeit aus historischer Perspektive - von der Antike bis zur Gegenwart
- Freizeitansätze
- Freizeitwissenschaft
- Freizeitforschung
- Freizeitpädagogik
- Entstehung und historische Phasen
- "Veraltete" Disziplin?
- Informelles Lernen
- Begriffsannäherung
- Lernfelder
- Informelle Bildungsorte
- Informelle Lernbereiche - erziehungswissenschaftliche Sicht
- Aus der Praxis - Projekt "Alles NUR Theater"
- Theoretischer Hintergrund
- Das Projekt
- Informelles Lernen im Projekt
- "Kai Hendricks Verwandlung" - Theater mal anders
- Fazit
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung informeller Lernfelder in der Freizeit. Sie untersucht die historische Entwicklung der Freizeitpädagogik und die Rolle informellen Lernens in diesem Kontext. Dabei werden insbesondere die Wirkmechanismen und das Potenzial informeller Lernprozesse in der Freizeit beleuchtet.
- Die Bedeutung informeller Lernfelder in der Freizeit
- Die historische Entwicklung der Freizeitpädagogik
- Die Rolle informellen Lernens in freizeitpädagogischen Kontexten
- Wirkmechanismen und Potenziale informeller Lernprozesse in der Freizeit
- Praktische Beispiele für informelles Lernen in der Freizeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die Bedeutung informeller Lernfelder in der Freizeit dar. Der theoretische Hintergrund befasst sich mit dem Begriff der Freizeit, ihrer historischen Entwicklung und verschiedenen Freizeitansätzen. Die Entstehung und historische Entwicklung der Freizeitpädagogik sowie die Rolle informellen Lernens in diesem Kontext werden im nächsten Kapitel beleuchtet. Das Kapitel "Informelles Lernen" definiert den Begriff und beleuchtet verschiedene Lernfelder und Bildungsorte. Schließlich wird ein Praxisbeispiel aus dem Projekt "Alles NUR Theater" vorgestellt, das die Bedeutung informellen Lernens in der Freizeit verdeutlicht.
Schlüsselwörter
Freizeitpädagogik, informelles Lernen, Lernfelder, non-formale Bildung, Freizeit, Freizeitforschung, Praxisprojekt, "Alles NUR Theater"
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter informellem Lernen?
Informelles Lernen findet außerhalb formaler Bildungseinrichtungen (wie Schulen) statt, oft beiläufig im Alltag, im freiwilligen Engagement oder in der Freizeit.
Was ist die Aufgabe der Freizeitpädagogik?
Freizeitpädagogik befasst sich mit der Gestaltung von Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in der freien Zeit, um die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen zu fördern.
Können Kinder in der Freizeit wirklich etwas lernen?
Ja, die Freizeit bietet enorme Potenziale für die Entwicklung von demokratischem Bewusstsein, eigenständigem Handeln und sozialen Fähigkeiten.
Was sind informelle Bildungsorte?
Dazu gehören Jugendzentren, Sportvereine, Pfadfindergruppen, aber auch kulturelle Projekte wie Theatergruppen.
Was zeigt das Projekt "Alles NUR Theater"?
Das Projekt verdeutlicht, wie durch kreative Arbeit in der Freizeit Lernprozesse angestoßen werden, die über rein fachliches Wissen hinausgehen und die Identitätsbildung stärken.
Ist Freizeitpädagogik eine veraltete Disziplin?
Nein, angesichts der zunehmenden Bedeutung lebenslangen Lernens und der Relevanz von Soft Skills ist sie heute wichtiger denn je.
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- Birthe Zenker (Author), 2017, Lernen in der Freizeit? Freizeipädagogik und die Bedeutung informeller Lernfelder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374188