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Die Analyse der Beziehung von Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. basierend auf den Schilderungen von Liudprand von Cremona

Titre: Die Analyse der Beziehung von Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. basierend auf den Schilderungen von Liudprand von Cremona

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 14 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Nadine Watterott (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Gegenstand dieser Arbeit ist die Beziehung zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. Die Ausführungen beginnen mit einer kurzen Einzelbetrachtung beider Personen. Dies soll die Grundlage für das Verhältnis der beiden bilden, sowie eine Einschätzung der verschiedenen Hintergründe liefern. Des Weiteren soll es um die Ereignisse und die zwischenmenschlichen Beziehungen gehen, die schlussendlich zur Kaiserkrönung geführt haben. Unter anderem wird die Autorin kurz beleuchten, inwieweit Johannes tatsächlich für Ottos Kaiserkrönung verantwortlich war.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit, soll jedoch auf den Ereignissen nach der Kaiserkrönung liegen. Hier wird wirklich deutlich, wie die Machtverhältnisse zwischen beiden Herrschern ausgesehen haben und wer eigentlich Macht über wen ausüben konnte. Dies soll zum Abschluss zu einer allgemeinen Bewertung über das Verhältnis zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. führen.

Als Quellengrundlage dienen vor allem die Schilderungen von Liudprand von Cremona, die aus seinem Buch über König Otto stammen. Bei Liudprand ist natürlich eine Tendenz zu Gunsten Ottos zu berücksichtigen, da es sich um ein Auftragswerk desselben handelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgangslage beider Charaktere vor der Kaiserkrönung

2.1. Otto I.

2.2. Papst Johannes XII.

3. Die Kaiserkrönung

4. Beziehung nach der Kaiserkrönung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das spannungsreiche und von Machtkalkül geprägte Verhältnis zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse ihrer persönlichen Voraussetzungen, den Ereignissen rund um die Kaiserkrönung sowie den darauffolgenden machtpolitischen Konflikten, die in der Absetzung des Papstes gipfelten.

  • Biographische Hintergründe von Otto I. und Johannes XII.
  • Die Notwendigkeit und Symbolik der Kaiserkrönung
  • Machtansprüche und Interessenkonflikte in Italien
  • Die Rolle von Liudprand von Cremona als Quelle
  • Die Absetzung des Papstes als diplomatischer und kirchenrechtlicher Akt

Auszug aus dem Buch

4. Beziehung nach der Kaiserkrönung

Nach der Kaiserkrönung zog Otto nicht direkt aus Italien ab, sondern versuchte die Lage dort zu stabilisieren und seiner Gegner habhaft zu werden. Er akzeptierte kein italienisches Unterkönigtum mehr und ließ den Treueeid direkt auf sich selbst leisten, was zeigt, dass er eine direkte Herrschaftsausübung plante. Dies erregte Missfallen beim Papst, der Otto unter der Bedingung die Gebiete des Kirchenstaates zu wahren und zu vergrößern, gekrönt hatte. Die Gebiete, die Otto nun auf sich vereidigte, waren in Johannes Sicht sein eigenes Herrschaftsgebiet. Otto sah die Grundlage seines Machtanspruchs jedoch in der Tatsache, dass seine Frau Adelheid die Erbin der italienischen Krone war.

Bald darauf erhielt der Kaiser Nachricht, dass der Papst mit seinem Feind Adalbert paktierte. Entweder hat er die Probleme mit Johannes nicht ernst genug genommen oder der Kampf gegen Berengar hatte für ihn eine höhere Priorität als den Papst zur Räson zu bringen. Liudprand sagt dazu, dass der Kaiser Johannes als unartiges Kind angesehen hatte, welches sich mit Adalbert zusammengetan hat, um seinen Lebenswandel ungestört ausleben zu können. Es wird viel auf den Altersunterschied von Papst und Kaiser angespielt, wobei Otto bei Liudprand immer als väterlicher Ratgeber dargestellt wird, der den Papst durch „einen Tadel in Ehren“ ermahnt. Bei einem Werk Liudprands ist es natürlich nicht verwunderlich, dass Otto als freimütige Vaterfigur dargestellt wird. Jedoch lässt sich daraus auch schließen, dass Otto den Papst nicht wirklich ernst genommen hat und sich selbst in der Rangordnung über ihn eingeordnet hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und der Quellengrundlage (Liudprand von Cremona) zur Untersuchung des Verhältnisses zwischen Otto I. und Johannes XII.

2. Ausgangslage beider Charaktere vor der Kaiserkrönung: Biographische Skizzierung beider Akteure und Analyse ihrer jeweiligen Machtbasen vor dem Zusammentreffen.

3. Die Kaiserkrönung: Untersuchung der Motive und der Bedeutung der Kaiserkrönung vor dem Hintergrund der damaligen machtpolitischen Lage in Italien.

4. Beziehung nach der Kaiserkrönung: Analyse der eskalierenden Konflikte, des Eidbruchs beider Seiten und der schließlich vollzogenen Absetzung des Papstes.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Machtkalküls beider Akteure und des Scheiterns einer harmonischen Koexistenz.

Schlüsselwörter

Kaiser Otto I., Papst Johannes XII., Kaiserkrönung, Liudprand von Cremona, Machtverhältnisse, Kirchenstaat, Italienpolitik, Mittelalter, Papsttum, Reichskirche, Adalbert, Berengar von Ivrea, Lehnsherrschaft, Machtkampf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen und historisch belasteten Beziehung zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. im 10. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die gegensätzlichen Herrschaftskonzepte, die Rolle der Kaiserkrönung als politisches Instrument und die Konflikte um Machtansprüche in Italien.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, das tatsächliche Machtverhältnis zwischen dem Kaiser und dem Papst zu bewerten und zu klären, wie es zur Absetzung des Papstes durch den Kaiser kommen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt die historische Analyse, insbesondere die Auswertung zeitgenössischer Quellen wie die des Liudprand von Cremona unter Berücksichtigung von deren subjektiver Tendenz.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Zeit nach der Kaiserkrönung, die Spannungen durch divergierende politische Interessen und die diplomatischen sowie kirchenrechtlichen Auseinandersetzungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Kaisertum, Papstwürde, Machtkalkül, Eidbruch, päpstliche Vorladung und die ottonische Italienpolitik.

Inwiefern beeinflusste die Herkunft der beiden Männer ihr Verhältnis?

Der Autor argumentiert, dass der "geradlinige" sächsische Herrschaftsstil Ottos in direktem Kontrast zum familiär privilegierten, aber lebenslustigen Auftreten des italienischen Papstes stand, was Konflikte vorprogrammierte.

Welche Rolle spielte Liudprand von Cremona für die Darstellung?

Liudprand dient als wesentliche Quelle, wobei der Autor kritisch anmerkt, dass dieser als Auftragsautor Ottos dazu tendierte, den Kaiser als Helden und den Papst als "einfältiges Kind" darzustellen.

Wurde der Papst rechtmäßig abgesetzt?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Absetzung eher einem Machtakt entsprach, da sie kirchenrechtlich eigentlich nicht vorgesehen war und Otto bewusst die Grenzen seiner weltlichen Macht überschritt.

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Résumé des informations

Titre
Die Analyse der Beziehung von Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. basierend auf den Schilderungen von Liudprand von Cremona
Université
University of Paderborn
Note
1,3
Auteur
Nadine Watterott (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
14
N° de catalogue
V375024
ISBN (ebook)
9783668532175
ISBN (Livre)
9783668532182
Langue
allemand
mots-clé
analyse beziehung kaiser otto papst johannes schilderungen liudprand cremona
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nadine Watterott (Auteur), 2013, Die Analyse der Beziehung von Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. basierend auf den Schilderungen von Liudprand von Cremona, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375024
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Extrait de  14  pages
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