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Psychodrama in der Supervision

Titre: Psychodrama in der Supervision

Dossier / Travail , 2017 , 27 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Ronny Rzodeczko (Auteur)

Travail Social
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In den letzten Jahren hat die Supervision in Deutschland in Folge von stetig wachsenden und komplexer werdenden Arbeitsanforderungen mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Gerade im Rahmen der sozialen Arbeit bietet diese feldübergreifende Arbeitsform eine ausgezeichnete Möglichkeit, vorhandene Arbeitsprozesse und Beziehungen unter Kollegen zu analysieren und im besten Fall zu optimieren. Diese Arbeit soll einen kurzen Überblick über die Kernpunkte der Supervision bieten und geht dabei ausführlich auf das von Jakob Levi Moreno entwickelte Psychodrama ein, eine Methode die innerhalb des Supervisionsprozesses Anwendung findet ein.

Dabei stehen das Erkennen und Entdecken von Rollenschemen innerhalb von Beziehungen und die szenische Darstellung von ebendiesen im Vordergrund. Im Rahmen dieses Prozesses basiert das Psychodrama auf tatsächlich Erlebtem und baut auf diesen Erlebnissen weiter auf, um eine Veränderung im Handeln und Denken des Menschen zu erreichen. Dabei verfolgt das Psychodrama einen lebendigen, kreativen und intensiven Ansatz, der es von anderen Therapieverfahren wie der Psychoanalyse grundlegend unterscheidet. Im abschließenden Teil dieser Arbeit wird das Konzept der psychodramatischen Supervision näher besprochen – wobei durch den begrenzten Raum, der dieser Arbeit zur Verfügung steht, die Möglichkeiten dieses Verfahrens nur grob angerissen werden können, um einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten zu erhalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Supervision?

3. Wirkungsebenen und -ziele von Supervision

3.1 Individuelle Ebene

3.2 Interaktionelle Ebene

3.3 Ebene der Führung und Zusammenarbeit im Team

3.4 Institutioneller Ebene

4. Methoden und Interventionsformen der Supervision

5. Das Psychodrama als eine Methode der Supervision

5.1 Anthropologische und theoretische Grundannahmen

5.2 Psychodramatische Instrumente

5.2.1 Die Bühne

5.2.2 Der Protagonist

5.2.3 Das Hilfs-Ich

5.2.4 Die Gruppe

5.2.5 Der Leiter

5.3 Psychodramatische Arrangements

5.3.1 Das Stegreifspiel

5.3.2 Das Playbackspiel

5.3.3 Die Zukunftsprojektion

5.4 Psychodramatische Handlungstechniken

5.4.1 Rollentausch

5.4.2 Doppeln

5.4.3 Spiegeln

6. Das Konzept der psychodramatischen Supervision

6.1 Interpretations- und Arbeitsebenen

6.2 Die fünf Kommunikationsmodi

6.3 Die Prozessphasen der psychodramatischen Supervision

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit befasst sich mit der Anwendung des Psychodramas als wirkungsvolle Methode innerhalb des Supervisionsprozesses, um komplexe Beziehungsgeflechte und professionelle Rollen in der sozialen Arbeit durch szenische Darstellung zu reflektieren und zu optimieren.

  • Grundlagen und Zielsetzungen der Supervision
  • Wirkungsebenen und methodische Interventionen
  • Psychodramatische Instrumente und Arrangements
  • Handlungstechniken wie Rollentausch, Doppeln und Spiegeln
  • Prozessphasen der psychodramatischen Supervision

Auszug aus dem Buch

5.4.3 Spiegeln

Das Spiegeln ist eine Technik, mit der starres, eingefahrenes oder anderweitig unangemessenes Verhalten sichtbar gemacht und reflektiert werden kann. Um das eigene Handeln aus einer gewissen Distanz beobachten zu können, begeben sich Protagonist und psychodramatischer Leiter zu einer Spiegelposition am Rand der Bühne. Im Anschluss daran wird das Verhalten des Protagonisten in einer bestimmten Situation mit Hilfe eines Stand-in, also einer Art Stellvertreter–Ichs, möglichst detailgenau nachgespielt. Dabei wird das Geschehen auf der Bühne immer wieder vom Leiter angehalten und der Protagonist zu seinen Gedankengängen, Emotionen, Beobachtungen und Einschätzungen befragt (Kramer, et al., 2009, p. 69). Im Verlauf dieser Technik soll der Protagonist „Blinde Flecken“ in seiner Selbstwahrnehmung entdecken und reflektieren. Moreno stützt diese Technik des Spiegelns dabei auf die Theorie der kindlichen Rollenentwicklung, bei der ein Kind beginnt seine eigene Selbstwahrnehmung gegenüber sich und seiner direkten Umwelt auszudifferenzieren (van Ameln & Kramer, 2015, pp. 27 - 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung von Supervision in der sozialen Arbeit ein und stellt das Psychodrama als kreatives Verfahren zur Rollenreflexion vor.

2. Was ist Supervision?: Hier werden die etymologischen Wurzeln, die Zielsetzungen und der sogenannte Dreieckskontrakt zwischen Supervisor, Supervisand und Auftraggeber erläutert.

3. Wirkungsebenen und -ziele von Supervision: Das Kapitel definiert vier Lernzielebenen – individuell, interaktionell, teambezogen und institutionell –, auf denen Supervision wirksam wird.

4. Methoden und Interventionsformen der Supervision: Ein Überblick über die Vielfalt methodischer Ansätze, aus denen der Supervisor je nach Auftrag und Kontext auswählen kann.

5. Das Psychodrama als eine Methode der Supervision: Dieses umfangreiche Kapitel detailliert die theoretischen Grundannahmen, die notwendigen Instrumente, psychodramatische Arrangements und spezifische Handlungstechniken.

6. Das Konzept der psychodramatischen Supervision: Hier werden die Ebenen Systemik, Psychik, Dialogik und Kontext verknüpft und die verschiedenen Kommunikationsmodi sowie der Phasenverlauf beschrieben.

7. Schlussbetrachtung: Ein persönliches Fazit des Autors, das die anfängliche Skepsis gegenüber dem Psychodrama reflektiert und die Bedeutung der supervisorischen Kompetenz hervorhebt.

Schlüsselwörter

Supervision, Psychodrama, Soziale Arbeit, Rollentausch, Doppeln, Spiegeln, Selbsterkenntnis, Gruppendynamik, Protagonist, Organisationsentwicklung, Beziehungsarbeit, Intervention, Rollenverständnis, Supervisionsebenen, Coaching.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das von Jakob Levi Moreno entwickelte Psychodrama als methodisches Verfahren in den Supervisionsprozess integriert werden kann, um berufliche Zusammenhänge und Rollen zu reflektieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben den theoretischen Grundlagen der Supervision fokussiert die Arbeit auf die Instrumente, Arrangements und Handlungstechniken des Psychodramas sowie deren Nutzen für supervisorische Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten des Psychodramas in der Supervision zu geben und aufzuzeigen, wie dadurch neue Blickwinkel und Handlungsmöglichkeiten für Supervisanden entstehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Literaturanalyse verschiedener Fachautoren basiert, um die Verbindung zwischen Supervisionspraxis und psychodramatischer Methodik darzulegen.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Supervisionsgrundlagen sowie eine detaillierte Einführung in die psychodramatischen Techniken (Rollentausch, Doppeln, Spiegeln) und die konzeptionelle Einbettung in Kommunikationsmodi.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Supervision, Psychodrama, Rollenreflexion, systemische Betrachtungsweise und Selbsterkenntnis geprägt.

Wie wirkt sich die „Surplus Realität“ auf den Supervisanden aus?

Die Surplus Realität ermöglicht es dem Protagonisten, seine innere Welt auf der Bühne sichtbar zu machen und dadurch emotionale Distanz zu gewinnen, was eine objektivere Betrachtung von Konflikten erlaubt.

Warum ist die Wahl des Supervisors entscheidend?

Die Persönlichkeit, das fachliche Know-how und das Einfühlungsvermögen des Supervisors sind laut Autor essenziell, da sie den Grundstein für das Gelingen oder Misslingen des gesamten Supervisionsprozesses legen.

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Résumé des informations

Titre
Psychodrama in der Supervision
Université
University of Cooperative Education Eisenach
Note
1,3
Auteur
Ronny Rzodeczko (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
27
N° de catalogue
V375266
ISBN (ebook)
9783668541177
ISBN (Livre)
9783668541184
Langue
allemand
mots-clé
psychodrama supervision Soziale Arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ronny Rzodeczko (Auteur), 2017, Psychodrama in der Supervision, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375266
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Extrait de  27  pages
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