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Alltägliche krankheitsbedingte Beeinträchtigungen von Patienten mit neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen und mögliche Lösungsansätze

Título: Alltägliche krankheitsbedingte Beeinträchtigungen von Patienten mit neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen und mögliche Lösungsansätze

Trabajo de Investigación , 2017 , 33 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Ronny Rzodeczko (Autor)

Ciencias de la enfermería - Otros
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Innerhalb der Arbeit im klinischen Sozialdienst der Klinik für ambulante Rehabilitation in Altenburg werden neurologische und orthopädische Rehabilitanden begleitet. Dabei steht in erster Linie deren medizinische und berufliche Rehabilitation im Zentrum der Bemühungen, aber auch die weitergehende Vermittlung nach Beendigung der Rehabilitationsmaßnahme und die gesamte psychosoziale Versorgung der Rehabilitanden spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Im Rahmen der Arbeit des klinischen Sozialdienstes zeigt sich immer wieder, dass nicht nur die Krankheitsverläufe und Genesungsprozesse individuell von Patient zu Patient variieren, sondern auch die Art und Weise, wie die Betroffenen mit ihrer Erkrankung und möglichen Spätfolgen umgehen. Im Hinblick auf die Unterschiede der Erkrankungen in der Orthopädie und Neurologie und den daraus resultierenden Problemfeldern in der sozialarbeiterischen Versorgung der Rehabilitanden, stellte sich daher die Frage, ob es zu einer unterschiedlichen Entwicklung in Bezug auf die Krankheitsverarbeitung und Stressbewältigung zwischen den verschiedenen Erkrankungsarten kommt. Sollte dies der Fall sein, entstehen für Patienten unterschiedlicher Erkrankungsarten auch variierende Interventionsansätze innerhalb der klinischen Sozialarbeit. Betrachtet man die Problemlagen eines Rehabilitanden, der aufgrund einer orthopädischen Diagnose – wie zum Beispiel Kniearthrose und der daraus folgenden Totalendoprothese des Knies, kurz Knie-TEP – die Rehabilitation-Maßnahme absolviert, benötigt dieser möglicherweise allein aufgrund der unterschiedlichen postoperativen Symptomatik der Beeinträchtigungen andere Hilfeansätze als ein Rehabilitand der nach einem mittelschweren bis schweren Schlaganfall, also einer neurologischen Indikation, die Rehabilitation besucht. In der Regel ist bei einer Knie-TEP die postoperative Belastungsfähigkeit des Gelenkes stark eingeschränkt, was mit einer temporär begrenzten starken Immobilität des Patienten einhergeht. Bei einer Apoplexie, also einem Schlaganfall, können die Folgen ungleich gravierender sein: Die einhergehenden Störungen der Sprache, dem Sehen, Probleme im kognitiven Bereich und in den Bewegungsabläufen stellen oft eine starke Beeinträchtigung der Autonomie dar und sind darüber hinaus eine enorme psychische Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Ansatz

2.1 Thesenfindung

2.2 Neurologischer Krankheitsverlauf am Beispiel Hirninfarkt

2.3 Der orthopädische Krankheitsverlauf am Beispiel einer Arthrose-Erkrankung mit Knie Totalendoprotese

3. Methode und Durchführung der Studie

3.1 Methode der Studie

3.2 Zielgruppen und Durchführung der Studie

3.3 Der Fragebogen: Abschnitte im Detail

3.3.1 Personenbezogene Informationen

3.3.2 Informationen zur Erkrankung

3.3.3 Beeinträchtigung im alltäglichen Leben

3.3.4 Informationen zur persönlichen Krankheitsbewältigung

3.3.5 Ermittlung der Ansatzpunkte zur Verbesserung der Hilfen

4. Teilnehmer-Betrachtung und Thesen-Auswertung

4.1 Teilnehmeranalyse und Vergleich der Bereiche orthopädisch und neurologisch

4.2 Die krankheitsbedingte Stressbelastung ist bei neurologischen Erkrankungen höher als bei orthopädischen

4.3 Die Krankheitsverarbeitung erfolgt durch unterschiedliche Bewältigungsstrategien

4.4 Beide Erkrankungsarten benötigen unterschiedliche Handlungsansätze innerhalb der klinischen Sozialarbeit

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern sich das Krankheitsverarbeitungs- und Stressbewältigungsverhalten von Patienten mit neurologischen versus orthopädischen Erkrankungen unterscheidet und welche differenzierten Interventionsansätze daraus für die klinische Sozialarbeit resultieren.

  • Vergleich der Belastungssituation bei neurologischen und orthopädischen Diagnosen
  • Analyse der Krankheitsverarbeitung und Bewältigungsstrategien
  • Identifikation spezifischer Bedarfe an klinischer Sozialarbeit
  • Optimierung des Beratungsprozesses in der ambulanten Rehabilitation

Auszug aus dem Buch

4.2 Die krankheitsbedingte Stressbelastung ist bei neurologischen Erkrankungen höher als bei orthopädischen

Um einen Zugang zur Einschätzung und Bewertung zum Ausmaß der Stressbelastung zu finden, ist es nötig einige Fragen der Umfrage im Zusammenhang zu betrachten. Während orthopädisch Erkrankte eindeutig Einschränkungen im Bereichen der Freizeitgestaltung (75 %), Haushaltsführung (54,2 %) und im Beruf (45,8 %) nannten und sich damit ein relativ klares Bild abzeichnete, stellte sich im neurologischen Bereich eine komplexere Alltagsbeeinträchtigung heraus. Tagesorganisation, Behördengänge nahmen hier im Vergleich eine viel stärkere Rolle ein. Dieser Sachverhalt wird besser nachvollziehbar, schaut man sich die Ergebnisse der weiteren Fragen im Bereich der Stressermittlung (3.4 & 3.6) an. Während sich in der orthopädischen Gruppe die Antworten klar auf den körperlichen Bereich konzentrieren, kommen im neurologischen zu den körperlichen Einschränkungen noch zusätzlich starke kognitive Beeinträchtigungen hinzu. So spiegeln sich anhand dieser beiden Fragen die Ursache und die Folgen für die Betroffenen direkt wieder.

Durch die starke körperliche und gleichzeitig auch kognitive Beeinflussung fällt es einem neurologischen Patienten schwerer seinen Alltag zu bewältigen. Während ein orthopädischer Patient in grundlegenden kognitiven Bereichen wie Sprechen, Erinnern, Rechnen und Lesen kaum Einschränkungen wahrnimmt, kommen diese Symptome bei neurologischen Patienten noch erschwerend hinzu. Aus diesen nachvollziehbaren Gründen gaben auch neurologische Patienten eine stärkere psychische Belastung an. Bemerkenswert ist auch, dass die beiden Patientengruppen ähnliche Ergebnisse bei den Fragen nach der individuellen Einschränkung im Alltag und in der körperlichen Beeinträchtigung erzielten. Da es sich hierbei um das subjektive Empfinden handelt und beide Erkrankungstypen auf ihre spezielle Art und Weise einen starken Einschnitt in die freie Lebensgestaltung des Betroffenen darstellen, wird dieser Ausgang nachvollziehbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Fragestellung zur unterschiedlichen Krankheitsbewältigung zwischen orthopädischen und neurologischen Patienten in der klinischen Sozialarbeit.

2. Theoretischer Ansatz: Erläuterung des Modells der klinischen Sozialarbeit sowie der Krankheitsverläufe am Beispiel von Hirninfarkt und Knie-Totalendoprothese.

3. Methode und Durchführung der Studie: Beschreibung der quantitativen Datenerhebung mittels Online- und Druckfragebögen bei Rehabilitanden.

4. Teilnehmer-Betrachtung und Thesen-Auswertung: Detaillierte Analyse der demografischen Daten und Überprüfung der drei aufgestellten Thesen zur Belastung und Bewältigung.

5. Schlussbetrachtung: Reflexion der Studienergebnisse und Bestätigung des erhöhten Interventionsbedarfs bei neurologischen Patienten.

Schlüsselwörter

Klinische Sozialarbeit, Rehabilitation, Neurologie, Orthopädie, Stressbewältigung, Krankheitsverarbeitung, Patientenbefragung, Interventionsansätze, psychosoziale Versorgung, Case-Management, Lebensqualität, Sozialarbeitsforschung, Alltagsbeeinträchtigung, psychische Belastung, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Patienten mit unterschiedlichen neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen ihre gesundheitliche Situation erleben und welche spezifischen Bewältigungsstrategien sie nutzen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die psychosoziale Versorgung von Rehabilitanden, die Auswirkungen körperlicher und kognitiver Einschränkungen auf den Alltag sowie die Rolle der Sozialarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu ermitteln, ob neurologische und orthopädische Patienten unterschiedliche Unterstützungsangebote der klinischen Sozialarbeit benötigen, um ihre Lebenssituation optimal zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Studie nutzt eine quantitative Datenerhebung durch einen Fragebogen, der sowohl in der Klinik als auch online bei Patienten mit den genannten Diagnosen durchgeführt wurde.

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung der Methodik sowie die Auswertung der empirischen Daten hinsichtlich Stressbelastung und Bewältigungsstrategien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem klinische Sozialarbeit, Stressbewältigung, Krankheitsverarbeitung, Rehabilitation und psychosoziale Unterstützung.

Warum wird zwischen neurologischen und orthopädischen Patienten unterschieden?

Die Arbeit differenziert diese Gruppen, da neurologische Erkrankungen häufiger mit kognitiven Einschränkungen und bleibenden Behinderungen einhergehen, die komplexere Interventionen erforderlich machen als bei rein orthopädischen Problemen.

Welche Konsequenz ergibt sich für die soziale Arbeit aus den Ergebnissen?

Besonders neurologisch Erkrankte benötigen aufgrund ihrer höheren psychischen Belastung und der Tendenz zum sozialen Rückzug eine intensivere, vernetzte Beratung und aktives Case-Management.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Alltägliche krankheitsbedingte Beeinträchtigungen von Patienten mit neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen und mögliche Lösungsansätze
Universidad
University of Cooperative Education Eisenach
Calificación
1,0
Autor
Ronny Rzodeczko (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
33
No. de catálogo
V375267
ISBN (Ebook)
9783668528567
ISBN (Libro)
9783668528574
Idioma
Alemán
Etiqueta
Alltag Krankheit Beeinträchtigung Neurologie Orthopädie Erkrankung Intervention Soziale Arbeit Sozialpädagogik Klinische Sozialarbeit Rehabilitation medizinische Rehabilitation Berufliche Rehabilitation Sozialdienst
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ronny Rzodeczko (Autor), 2017, Alltägliche krankheitsbedingte Beeinträchtigungen von Patienten mit neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen und mögliche Lösungsansätze, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375267
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