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Erstellung eines Konzepts zur Gewaltprävention für unbegleitete minderjährige Asylsuchende

Titre: Erstellung eines Konzepts zur Gewaltprävention für unbegleitete minderjährige Asylsuchende

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2017 , 13 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Solmaz Saligheh (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Autorin arbeitet als Betreuerin in einer Jugendhilfe-Einrichtung für Erziehungshilfe und Therapie mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Für das Thema Ihrer Projektarbeit "Gewaltprävention" hat sie sich entschieden, da die
unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden aus Ländern kommen, in denen Krieg und Gewalt zum Alltag gehören. Umso wichtiger ist es, sich mit Gewaltprävention zu beschäftigen, um den Jugendlichen neue Bewältigungswege aufzuzeigen.

Durch ausreichende Literaturrecherche konnte ein Konzept über gewaltfreies Verhalten zusammengestellt werden. Es wurden aktuelle Forschungsergebnisse zum gewaltfreien Miteinander berücksichtigt und in das Konzept eingearbeitet. Außerdem flossen wichtige Theorien aus dem Bereich der Lernpsychologie mit ein. Der praktische Anteil des Konzeptes besteht aus einem Spiel, das die Persönlichkeit der teilnehmenden Jugendlichen stärken soll. Sie sollen spielerisch lernen neue Konzepte zu integrieren und im Konfliktfall umsetzen. Das Spiel fördert zudem die Gruppendynamik und trägt dazu bei Gewalt zu minimieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgehensweise

3. Thema

4. Ziele

5. Planungsphase

6. Formale Merkmale

6.1.Alter und Gruppengröße

6.2.Ort

6.3.Räumlichkeiten

6.4.Materialien

7. Fazit

Mind Mapping zum Thema „Gewalt“

Auswirkung von Gewalt, was kann man dagegen tun?

Warming- up „Hintern hoch“

Kooperationsspiel „Blinder Mathematiker“

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines pädagogischen Konzepts zur Gewaltprävention für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMAs), um ihnen gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien aufzuzeigen und ihre Persönlichkeit zu stärken. Die Forschungsfrage befasst sich dabei mit der Frage, wie durch spielerische Methoden und Reflexion die soziale Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen gefördert werden können.

  • Gewaltprävention bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
  • Einsatz spielerischer Methoden zur Konfliktbewältigung
  • Förderung der Gruppendynamik und Kooperationsfähigkeit
  • Reflexion von Ursachen und Konsequenzen von Gewalt
  • Umsetzung eines strukturierten pädagogischen Handlungsmodells

Auszug aus dem Buch

3. Thema

Das Konzept meines Arbeitsprogrammes beinhaltet das Thema „Gewaltprävention“, welches mit den UMAs durchgeführt werden soll. Es gibt viele Ursachen, die Gewalt auslösen können. Dazu gehört Frustration, Vernachlässigung, Angst, Stress, Empfindung oder Erfahrung mit Ungerechtigkeit und Unsicherheit. Die Jugendlichen werden im Alltag mit solchen Motiven vielfach konfrontiert. Gewalt ist ein Anzeichen dafür, dass die Jugendlichen keinen anderen Ausweg aus ihren Problemen kennen und Hilfe benötigen. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Gewalt: die verbale und die körperliche Gewalt. Die verbale Gewalt erfolgt durch Beschimpfungen bzw. Beleidigungen. Die körperliche Gewalt wird oft gegen Gleichaltrig oder Jüngere, vor allem schwächere angewandt. Handgreiflichkeiten gegenüber Erwachsenen sind eher selten (vgl. Praxis Jugendarbeit 2002,S.1).

Der Begriff „Gewaltprävention“ birgt eine Reihe von Gefahren. Mit einer Prävention möchte man einer Intervention zuvorkommen (vgl. Schröder, Merkle 2009,S. 17). „“Vorbeugen ist besser als Heilen“, sagt der Volksmund. Man sollte nicht erst tätig werden, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“ (Schröder, Merkle 2009,S. 17).Deshalb ist es sinnvoll, Kinder und Jugendliche so früh wie möglich so zu stützen, dass sie keine gewalttätige Mittel zur Konfliktaustragung benötigen (vgl. Schröder, Merkle 2009,S.1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz von Jugendgewalt in den Medien und definiert die Motivation der Autorin, ein Gewaltpräventionskonzept für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu entwickeln.

2. Vorgehensweise: Dieses Kapitel erläutert den beruflichen Hintergrund der Autorin in der Arbeit mit UMAs und begründet die Wahl des Themas Gewaltprävention angesichts der traumatischen Erfahrungen der Jugendlichen.

3. Thema: Es werden die Ursachen von Gewalt sowie die Unterscheidung zwischen verbaler und körperlicher Gewalt theoretisch dargelegt und die Notwendigkeit präventiven Handelns begründet.

4. Ziele: Die Autorin beschreibt das Ziel, geflüchtete Kinder und Jugendliche zur Reflexion ihrer Handlungen anzuregen und Alternativen zum gewaltvollen Verhalten im Alltag zu erarbeiten.

5. Planungsphase: Hier wird der konkrete Ablauf der zweistündigen Stundensequenz inklusive Begrüßung, Warming-up, Mind-Mapping und Kooperationsspielen detailliert geplant und methodisch begründet.

6. Formale Merkmale: Dieser Abschnitt beschreibt die Rahmenbedingungen des Projekts, wie die Gruppengröße, den Ort, die Räumlichkeiten sowie die benötigten Materialien.

7. Fazit: Die Autorin zieht ein abschließendes Resümee und betont die Wichtigkeit der Unterstützung von UMAs in ihrem oft frustrierenden Alltag in Deutschland.

Schlüsselwörter

Gewaltprävention, Jugendhilfe, UMAs, Flüchtlinge, Konfliktbewältigung, Kooperationsspiele, Sozialwesen, Gruppenarbeit, Gewaltursachen, Soziales Lernen, Pädagogik, Jugendgewalt, Reflexion, Bildungsmodul, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines präventiven pädagogischen Konzepts zum Umgang mit Gewalt, das speziell auf die Bedürfnisse von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMAs) zugeschnitten ist.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die zentralen Themenfelder sind die Ursachen von Gewalt bei Jugendlichen, Möglichkeiten der Gewaltprävention in der pädagogischen Praxis und die Nutzung von Kooperationsspielen zur Förderung sozialer Kompetenzen.

Was ist das primäre Ziel des Projektes?

Das primäre Ziel ist es, den Jugendlichen dabei zu helfen, Gewalt als Konfliktlösungsstrategie zu hinterfragen, ihre eigenen Motive zu reflektieren und gewaltfreie Alternativen für ihren Alltag zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu aktuellen Forschungsergebnissen der Gewaltprävention und der Lernpsychologie, kombiniert mit einer praxisorientierten Konzeptentwicklung für pädagogische Angebote.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Thema Gewalt, die Ziele des Projekts, einen detaillierten Planungsablauf für zwei Stunden Projektzeit sowie die Beschreibung der formalen Rahmenbedingungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Gewaltprävention, UMAs, soziale Kompetenz, Kooperationsspiele und pädagogische Konzepte in der Jugendhilfe.

Warum spielt das Spiel "Blinder Mathematiker" eine so große Rolle im Konzept?

Das Spiel dient als Kooperationsaufgabe, bei der die Kommunikation, Strategieentwicklung und gegenseitiges Vertrauen im Fokus stehen, was direkt zur Deeskalation und Stärkung des Gruppenzusammenhalts beiträgt.

Wie werden die Jugendlichen in den Prozess der Reflexion eingebunden?

Die Jugendlichen werden durch die Methode des Mind-Mappings aktiv einbezogen, um eigene Erfahrungen und Ideen zu formulieren, gefolgt von einer Feedback-Runde am Ende des Projekts.

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Résumé des informations

Titre
Erstellung eines Konzepts zur Gewaltprävention für unbegleitete minderjährige Asylsuchende
Université
Wiesbaden University of Applied Sciences
Note
1,7
Auteur
Solmaz Saligheh (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
13
N° de catalogue
V375363
ISBN (ebook)
9783668544963
ISBN (Livre)
9783668544970
Langue
allemand
mots-clé
erstellung konzepts gewaltprävention asylsuchende
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Solmaz Saligheh (Auteur), 2017, Erstellung eines Konzepts zur Gewaltprävention für unbegleitete minderjährige Asylsuchende, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375363
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Extrait de  13  pages
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