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Psychische Folgen aus traumatischen Kindheitserlebnissen. Sexueller Missbrauch

Título: Psychische Folgen aus traumatischen Kindheitserlebnissen. Sexueller Missbrauch

Elaboración , 2017 , 7 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Julia Boms (Autor)

Psicología - Otras
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Unter sexuellem Missbrauch versteht man Handlungen an Jungen oder Mädchen, denen sie aufgrund ihres seelischen, körperlichen, geistigen und sprachlichen Entwicklungsstandes nicht wissentlich zustimmen können. Häufig sind aber auch Kinder die eine geistige oder körperliche Behinderung nachweisen, Opfer von sexuellem Missbrauch. Der Täter oder die Täterin nutzt die eigene körperliche und geistige Überlegenheit. Die zuvor genannte Erklärung bezieht sich auf alle Minderjährigen. Bei Kindern unter 14 Jahren wird immer von sexueller Gewalt gesprochen, auch wenn das Kind einverstanden wäre.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Ursachen des sexuellen Missbrauchs

3. Vorgehensweise bei Verdachtsfällen

4. Diagnostik und professioneller Umgang

5. Schutz- und Risikofaktoren

6. Traumafolgen bei Kindern

6.1 Kurzzeitfolgen

6.2 Mittel- bis Langzeitfolgen und PTBS

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse der psychischen Auswirkungen von traumatischen Kindheitserlebnissen, wobei der Schwerpunkt auf den Folgen sexuellen Missbrauchs liegt. Das Ziel ist es, die Definition von Trauma zu beleuchten, professionelle Handlungsstrategien bei Verdachtsfällen aufzuzeigen und die komplexen psychischen sowie körperlichen Folgen für die betroffenen Kinder darzustellen.

  • Definition und Erscheinungsformen des sexuellen Missbrauchs
  • Professionelle Handlungsleitlinien bei Verdacht auf Kindesmissbrauch
  • Differenzierung zwischen Schutz- und Risikofaktoren für die psychische Entwicklung
  • Klassifizierung traumatischer Folgen (Kurz-, Mittel- und Langzeitfolgen)
  • Einfluss von Bindungstraumata und posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)

Auszug aus dem Buch

Die Auswirkungen von traumatischen Erlebnissen

Doch was passiert mit einem Menschen, wenn er Opfer eines solchen Erlebnisses wird? Mit Eintritt einer innerliche Starre und Lähmung im Kopf wird aus einem Erlebnis ein Trauma. Aus diesen Taubheitszustand ist es dem Betroffen nicht möglich zu entfliehen und hat keine Möglichkeit die Bedrohung abzuwenden. Die Belastungen übersteigen seine Bewältigungsmöglichkeiten (Volmer 2013, S12f.). Bei dem Betroffenen können folgende Symptome auftreten. Hyperaktive Bewegung, Vermeidung von Gedanken, Gefühlen und Aktivitäten (die an das Trauma erinnern), waghalsige, parasuizidales Verhalten, autoaggressives Bewegungsverhalten, Erstarrung, Lähmung, Apathie, starkes Träumen, Alpträume, Schlafstörungen, Mangelndes oder sehr starkes Selbstempfinden, vegetativer Übererregtheit, erhöhte Schreckhaftigkeit, Grenzüberschreitendes, sexualisiertes Verhalten gegenüber anderen.

Diese Symptome werden in drei Bereiche eingeteilt. Unter dem ersten Bereich fällt das Bewegungsverhalten, hier wird in zwei Typen unterteilt. Die Draufgänger (waghalsigen) und die Unlebendigen (vorsichtigen). Der zweite Bereich ist der Umgang mit dem eigenen Körper. Darunter fällt: keine Möglichkeit zur Entstehung des Selbstwertgefühles, autoaggressives/autoerotische Handlungen, schwanken zwischen extreme Beschäftigung und Vernachlässigung des eigenen Körpers. Körperlicher Umgang mit anderen umfasst den dritten Bereich. Darunter fällt der Körperkontakt sowie die Zuwendung. Für misshandelte Kinder gilt Schmerz gleich Körperkontakt, für missbrauchte Kinder gilt sexueller Kontakt gleich Zuwendung (Volmer 2013, S. 32f.). Jedoch ist nicht zu behaupten, dass der Betroffen eines der aufgeführten Symptome aufweisen muss. Jeder Mensch hat einen individuellen Leidesweg.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der psychischen Traumata und die Relevanz des Schutzes von Kindern.

2. Definition und Ursachen des sexuellen Missbrauchs: Erläuterung der Begrifflichkeiten und statistische Einordnung der Täterschaft sowie Unterscheidung der Tatformen.

3. Vorgehensweise bei Verdachtsfällen: Detaillierte Beschreibung der vier Schritte, die bei einem Verdacht auf Missbrauch beachtet werden sollten, von der Ruhebewahrung bis zur professionellen Intervention.

4. Diagnostik und professioneller Umgang: Darstellung des professionellen Vorgehens in multiprofessionellen Teams, einschließlich medizinischer Untersuchungen und Anamnesegesprächen.

5. Schutz- und Risikofaktoren: Analyse der Bedingungen, die eine positive Entwicklung fördern oder das Risiko für Traumafolgestörungen erhöhen.

6. Traumafolgen bei Kindern: Detaillierte Aufarbeitung der kurzfristigen Reaktionen bis hin zu langfristigen Störungen wie der PTBS.

6.1 Kurzzeitfolgen: Behandlung der unmittelbaren Reaktionen nach einer Belastungssituation, wie Schockstarre und Rückzug.

6.2 Mittel- bis Langzeitfolgen und PTBS: Untersuchung der chronischen Folgen und der Auswirkungen von Traumata auf die Gehirnentwicklung und Persönlichkeit.

Schlüsselwörter

Sexueller Missbrauch, Kindesmissbrauch, Trauma, Traumafolgen, PTBS, Kindeswohlgefährdung, Bindungstrauma, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Traumapädagogik, professioneller Umgang, psychische Gesundheit, Täterprofil, Resilienz, Anamnese.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychischen Folgen von traumatischen Erfahrungen in der Kindheit, insbesondere durch sexuellen Missbrauch.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition von Trauma, professionelle Handlungsleitlinien bei Verdachtsfällen und eine ausführliche Analyse psychischer Traumafolgen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuklären, wie Fachkräfte bei Verdachtsfällen handeln sollten und welche tiefgreifenden Auswirkungen ein Trauma auf die Entwicklung von Kindern hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller psychologischer und pädagogischer Fachliteratur zum Thema Trauma und Kinderschutz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition von Missbrauch, den Schritten bei einem Verdachtsfall, der Diagnose und den Folgen von Traumata.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Trauma, PTBS, Kindeswohlgefährdung, Bindungstrauma und Schutzfaktoren.

Was ist ein „Bindungstrauma“ laut dem Text?

Ein Bindungstrauma entsteht, wenn eine dem Kind nahestehende Bezugsperson sexuelle Gewalt ausübt, was zu einem schwerwiegenden inneren Loyalitätskonflikt führt.

Wie unterscheidet der Text zwischen „Hands-On“ und „Hands-Off“ Taten?

Hands-On Taten beinhalten körperliche Berührungen, während Hands-Off Taten ohne körperlichen Kontakt verlaufen, wie beispielsweise Exhibitionismus oder Pornografie.

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Detalles

Título
Psychische Folgen aus traumatischen Kindheitserlebnissen. Sexueller Missbrauch
Universidad
University of Applied Sciences Düsseldorf
Calificación
2,0
Autor
Julia Boms (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
7
No. de catálogo
V375583
ISBN (Ebook)
9783668546011
Idioma
Alemán
Etiqueta
psychische folgen kindheitserlebnissen sexueller missbrauch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia Boms (Autor), 2017, Psychische Folgen aus traumatischen Kindheitserlebnissen. Sexueller Missbrauch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375583
Leer eBook
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