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Sammeln als künstlerischer Prozess. Welches Potential bietet Sammeln als künstlerisch-ästhetischer Prozess in der Primarstufe?

Title: Sammeln als künstlerischer Prozess. Welches Potential bietet Sammeln als künstlerisch-ästhetischer Prozess in der Primarstufe?

Term Paper , 2016 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sandra Koplin (Author)

Pedagogy - General
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Summary Excerpt Details

Sammeln ist eine Tätigkeit, die die Menschheit bereits seit Jahrtausenden begleitet. Ein Projekt zum Thema Sammeln war unser Seminarinhalt im Seminar "Künstlerische Prozesse in primarstufenspezifischen Bildungssituationen". Im Laufe des Semesters sollten wir eine eigene Sammlung anlegen, welche am Ende des Semesters präsentiert wurde. Im Kurs haben wir uns mit Künstlerinnen und Künstlern, auf diesem Gebiet auseinandergesetzt sowie eine theoretische Grundlage geschaffen. Die Reflexion des eigenen Prozesses soll Ausgangspunkt der folgenden Arbeit werden, mit dem Versuch die Frage zu beantworten: Welches Potential hat Sammeln als künstlerisch-ästhetischer Prozess in der Primarstufe?

Ausgehend von der Reflexion werden anschließend Begrifflichkeiten geklärt und unter Einbezug des Rahmenlehrplans pädagogische Konsequenzen erarbeitet. Die theoretische Erarbeitung erfolgt vorrangig anhand der Literatur von Bettina Uhling, Johannes Kirschenmann, Matthias Duderstadt, Ludwig Duncker, Katharina Hahn und Corinna Heyd. Alle Begriffe und Strategien die in der Reflexion genannt werden, werden im späteren Verlauf der Arbeit aufgegriffen und ausführlich erklärt, um den Lesefluss der Reflexion nicht zu unterbrechen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

0.1 Reflexion des eigenen Prozesses anstelle einer ausführlichen Einleitung

1. Begriffsklärung

1.1 künstlerisch-ästhetische Prozesse

1.2 Sammeln als Tätigkeit und künstlerischer Prozess

1.3 Rahmenlehrplan Kunst

2. Pädagogische Konsequenzen

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das pädagogische Potenzial des Sammelns als künstlerisch-ästhetischen Prozess im Kontext des Primarschulunterrichts. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Grundlagen und eigener Erfahrungen im Seminar aufzuzeigen, wie Sammeltätigkeiten zur ästhetischen Bildung beitragen können.

  • Reflexion des eigenen künstlerischen Prozesses im Seminar
  • Theoretische Definition von Sammeln und künstlerisch-ästhetischen Prozessen
  • Analyse des Potenzials von Sammlungen für die Primarstufe
  • Ableitung pädagogischer Konsequenzen für den Kunstunterricht
  • Bezugnahme zu den Vorgaben des Rahmenlehrplans Kunst

Auszug aus dem Buch

1.2 Sammeln als Tätigkeit und künstlerischer Prozess

Viele Menschen sammeln oder hatten eine Sammlung in ihrer Kindheit. Im Laufe der Jahre hat sich das Sammelverhalten verändert. Historisch betrachtet wurden Gegenstände mit kultischen und religiösen Zwecken, die besonders wertvoll waren, gesammelt, heute eher Konsumgüter und Objekte der Begierde (vgl. Uhlig & Kirschenmann, 2000, S. 6). Gesammelt wird heute aus „Genuss, Neugierde, Entdeckerfreude, aber auch aus Besitzgier und Vollständigkeitswahn.“ (Uhlig & Kirschenmann, 2000, S. 6). Versucht man Sammeln nun als künstlerische Strategie bzw. als künstlerischen Prozess zu definieren, lässt sich sagen, dass Sammeln eine individuell gesteuerte Aktivität ist. Es besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Teilaktivtäten (vgl. Duncker, Hahn, Heyd, 2014, S. 140). Matthias Duderstadt hat folgende Tätigkeiten des Sammelns benannt: „zusammentragen, vergleichen, ordnen, einteilen, gruppieren, hinzufügen, aussortieren“ (2004, S. 2). Mit den Blick auf kindliche Sammlungen lässt sich tauschen zu den Tätigkeiten des Sammelns hinzufügen. Benjamin Walter beschreibt Sammeln als eine praktische Form des Erinnerns.

Es gibt verschiedene Kriterien, nach denen man Sammlungen klassifizieren kann. Betrachtet man den Zeitraum über den hinweg eine Sammlung existiert, kann man zwischen temporären und langfristigen Sammlungen unterscheiden. Kindliche Sammlungen sind meist temporär und überstehen nur selten die Zeit der Kindheit (vgl. Duncker, Hahn, Heyd, 2014, S. 151f.). Eine weitere Betrachtungsweise wäre der Blick auf die Zugänglichkeit der Sammlung. Einige Sammlungen sind frei zugänglich und können von jedem Menschen betrachtet werden, andere hingegen sind nur für den Besitzer oder die Besitzerin bestimmt. Ein letztes Kriterium um Sammlungen zu betrachten wäre in Hinblick auf die Geschlossenheit der Sammlung, es existieren offene und geschlossene Sammlungen. Beide unterscheiden sich darin, dass geschlossene Sammlungen auf Vollständigkeit abzielen, wo hingegen offene Sammlungen zu jeder Zeit beliebig erweitert werden können (vgl. Duderstadt).

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Sammeln ein und reflektiert den eigenen künstlerischen Prozess der Autorin sowie die Forschungsfrage der Arbeit.

1. Begriffsklärung: Hier werden die zentralen theoretischen Begriffe definiert, darunter künstlerisch-ästhetische Prozesse, Sammeln als Tätigkeit und die Anforderungen des Rahmenlehrplans.

2. Pädagogische Konsequenzen: Das Kapitel leitet aus der Theorie und eigenen Erfahrungen konkrete Empfehlungen für die Gestaltung des Kunstunterrichts ab.

3. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung des Potenzials von Sammelprojekten für die ästhetische Bildung in der Primarstufe.

Schlüsselwörter

Sammeln, künstlerischer Prozess, ästhetische Bildung, Primarstufe, Kunstunterricht, Rahmenlehrplan, kindliche Sammlungen, Kreativität, künstlerische Strategien, Wahrnehmung, Präsentation, Reflexion, Material, Ordnungssysteme, Projektarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Sammeltätigkeiten als künstlerisch-ästhetischen Prozess für den Unterricht an Grundschulen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Sammelns, der Verbindung zu künstlerischen Strategien und der Implementierung in den Kunstunterricht gemäß Rahmenlehrplan.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll beantwortet werden, welches Potenzial das Sammeln für die ästhetische Erfahrung und die Entwicklung von Kindern in der Primarstufe bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit der Reflexion des eigenen künstlerischen Prozesses aus einem Seminarprojekt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse von Lehrplänen und die Ableitung pädagogischer Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Sammeln, künstlerische Prozesse, ästhetische Bildung, Primarstufe und künstlerische Strategien.

Warum ist das Thema Sammeln laut Autorin für Kinder wichtig?

Sammeln ermöglicht Kindern eine individuelle Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt, fördert Entscheidungsprozesse und dient als praktische Form des Erinnerns.

Welche Rolle spielt der Rahmenlehrplan in der Arbeit?

Der Rahmenlehrplan dient als normative Grundlage, um das Sammeln als explizite künstlerische Strategie zu legitimieren und in den Kontext fachlicher Anforderungen zu setzen.

Welche Herausforderung sieht die Autorin für Lehrkräfte?

Lehrkräfte müssen Aufgabenstellungen so gestalten, dass sie genügend Freiraum für individuelle Prozesse lassen, ohne die Motivation der Kinder zu verlieren.

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Details

Title
Sammeln als künstlerischer Prozess. Welches Potential bietet Sammeln als künstlerisch-ästhetischer Prozess in der Primarstufe?
College
University of Potsdam  (Department für Lehrerbildung)
Course
Künstlerische Prozesse
Grade
2,0
Author
Sandra Koplin (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V375902
ISBN (eBook)
9783668524767
ISBN (Book)
9783668524774
Language
German
Tags
ästhetische Bildung Grundschule Primarstufe Kunst Sammeln künstlerische Prozesse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Koplin (Author), 2016, Sammeln als künstlerischer Prozess. Welches Potential bietet Sammeln als künstlerisch-ästhetischer Prozess in der Primarstufe?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375902
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