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Die Menschenrechtsprofession von Silvia Staub-Bernasconi und die Lebensweltorientierung von Hans Thiersch

Theorien der Sozialen Arbeit

Titre: Die Menschenrechtsprofession von Silvia Staub-Bernasconi und die Lebensweltorientierung von Hans Thiersch

Dossier / Travail , 2015 , 21 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Rosalie Boissinot (Auteur)

Pédagogie - Théorie de la science, Anthropologie
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In dieser Hausarbeit setze ich mich mit zwei Theorien der Sozialen Arbeit auseinander. Dazu hab ich mich zum einen für die Theorie der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession von Silvia Staub-Bernasconi entschieden und zum anderen wählte ich das Konzept der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch.

Hans Thiersch wurde 1935 in Recklinghausen geboren und absolvierte nach dem erfolgreichen Abschluss des Gymnasiums ein Studium in Philologie, Philosophie, Theologie und Pädagogik. Von 1961 bis 1967 war er schließlich als wissenschaftlicher Assistent an der Universität von Göttingen beschäftigt. Im Jahr 1962 promovierte Hans Thiersch zum Professor und wurde schließlich fünf Jahre später Professor an der Pädagogischen Hochschule in Kiel. 1970 verließ Hans Thiersch schließlich die Pädagogische Hochschule in Kiel und wechselte nach Tübingen, wo er bis zum Jahr 2002 in dem er emeritiert ist, als Professor am Institut für Erziehungswissenschaften tätig war. Hans Thiersch fokussiert in seiner Theorie der Lebensweltorientierung insbesondere die individuell erfahrene Lebenswelt im Alltag der Menschen und die damit zusammenhängenden Probleme, Ressourcen und die Versuche Raum, Zeit und soziale Beziehungen zu gestalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fallbeispiel

2.1. Beschreibung der Lebenssituation

3. Theorien der Sozialen Arbeit

3.1. Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession nach Silvia Staub-Bernasconi

3.2. Die Theorie der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit nach Hans Thiersch

4. Fallanalyse

4.1. Analyse des Fallbeispiels nach Silvia Staub-Bernasconi

4.2. Analyse des Fallbeispiels nach Hans Thiersch

5. Fazit

6. Modulreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Theorien der Sozialen Arbeit nach Silvia Staub-Bernasconi (Menschenrechtsprofession) und Hans Thiersch (Lebensweltorientierung) anhand eines konkreten Fallbeispiels eines Mädchens mit Migrationsgeschichte.

  • Vergleich systemischer Ansätze zur Problemanalyse
  • Anwendung theoretischer Konzepte auf eine komplexe Lebenssituation
  • Untersuchung von Hilfsmöglichkeiten und Ressourcenaktivierung
  • Kritische Reflexion der theoretischen Grundlagen und deren Auswirkungen auf die Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1. Beschreibung der Lebenssituation

Fatima ist 13 Jahre und Schülerin. Seit zwei Monaten hat sie ein vertrauensvolles Verhältnis zu einer Schulsozialarbeiterin, die sie öfters besucht hat und ihr von Dingen erzählt, die sie besonders bewegen. Dabei spielt insbesondere ihre Situation im Elternhaus eine tragende Rolle. Ihre Mutter ist vor vier Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. Ihr Vater ist seitdem nicht mehr ansprechbar und kümmerte sich weder um den Haushalt, noch um die Belange der Kinder. Fatima hat noch zwei jüngere Schwestern im Alter von elf und neun Jahren und eine ältere Schwester im Alter von 18 Jahren.

Die ältere Schwester hat sich seit dem Tod der Mutter um den Haushalt und die Versorgung der Geschwister gekümmert. Vor drei Monaten hat sie allerdings das Elternhaus verlassen und ist zu ihrem Freund gezogen. Seit dem Auszug der Schwester muss Fatima die Versorgung der Geschwister und auch viele Aufgaben im Haushalt übernehmen. Ihr Vater hat sich zwar langsam erholt, ist aber nun sehr mit Behörden und Ärzten beschäftigt, um eine Frühverrentung wegen eines Rückenleidens durchzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der beiden Theorien, der Motivation zur Themenwahl sowie der Aufbau und die Zielsetzung der Hausarbeit.

2. Fallbeispiel: Darstellung einer komplexen familiären und schulischen Situation eines jungen Mädchens mit Migrationsgeschichte als Grundlage für die spätere Analyse.

3. Theorien der Sozialen Arbeit: Theoretische Herleitung der Konzepte "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession" (Staub-Bernasconi) und "Lebensweltorientierung" (Thiersch).

4. Fallanalyse: Praktische Anwendung der zuvor vorgestellten Theorien auf das beschriebene Fallbeispiel zur Erarbeitung von Lösungswegen.

5. Fazit: Zusammenfassende Gegenüberstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Theorien sowie kritische Reflexion der Ansätze.

6. Modulreflexion: Persönliche Reflexion der im Modul erworbenen Kompetenzen und Anregungen zur Lehre.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Menschenrechtsprofession, Lebensweltorientierung, Silvia Staub-Bernasconi, Hans Thiersch, Fallanalyse, Systemtheorie, Empowerment, Hilfe zur Selbsthilfe, Bedürfnisse, Soziale Probleme, Fatima, Ressourcen, Alltag, Vertrauensverhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht zwei zentrale Theorien der Sozialen Arbeit und wendet diese auf ein Fallbeispiel an.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Menschenrechtsperspektive, der lebensweltorientierten Praxis sowie der systemischen Fallanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Theorien von Staub-Bernasconi und Thiersch aufzuzeigen und ihre Anwendbarkeit in der Praxis kritisch zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse der Ansätze durchgeführt, gefolgt von einer fallbezogenen Anwendung dieser Theorien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Theorien detailliert vorgestellt und anschließend anhand des Falls "Fatima" analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben den theoretischen Grundbegriffen sind "Empowerment", "System" und "Ressourcen" zentrale Konzepte.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise auf das Fallbeispiel?

Staub-Bernasconi analysiert das System der Adressatin, während Thiersch den Fokus auf die subjektive Alltagsbewältigung und Lebensfelder legt.

Warum wird Fatima als Beispiel gewählt?

Fatima befindet sich in einer komplexen Notlage, die verschiedene Dimensionen wie finanzielle Not, familiäre Überlastung und schulische Ausgrenzung vereint.

Welche Rolle spielt die Schulsozialarbeit im Fall?

Sie fungiert als entscheidende Ressource und Vertrauensperson für die Adressatin.

Was ist das Tripelmandat?

Es erweitert das klassische Doppelmandat um die verpflichtende Basis der Menschenrechte im Berufskodex der Sozialen Arbeit.

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Résumé des informations

Titre
Die Menschenrechtsprofession von Silvia Staub-Bernasconi und die Lebensweltorientierung von Hans Thiersch
Sous-titre
Theorien der Sozialen Arbeit
Note
2,3
Auteur
Rosalie Boissinot (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
21
N° de catalogue
V376593
ISBN (ebook)
9783668991613
ISBN (Livre)
9783668991620
Langue
allemand
mots-clé
menschenrechtsprofession silvia staub-bernasconi lebensweltorientierung hans thiersch theorien sozialen arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rosalie Boissinot (Auteur), 2015, Die Menschenrechtsprofession von Silvia Staub-Bernasconi und die Lebensweltorientierung von Hans Thiersch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376593
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Extrait de  21  pages
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