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Privatheit bei Zahlungssystemen in Telekommunikationsnetzen

Titre: Privatheit bei Zahlungssystemen in Telekommunikationsnetzen

Mémoire (de fin d'études) , 2001 , 72 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Peter Küpferle (Auteur)

Economie politique - Autres
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel der Arbeit ist es, die ausgewählten digitalen Zahlungssysteme anhand objektiver Bewertungskriterien daraufhin zu prüfen, inwieweit sie Privatheit bei der Zahlung gewähren. Dabei möchte ich herausarbeiten, wer bei dem Zahlungsvorgang Zugang zu welchen Informationen bekommt. Der unbefugte Zugriff auf Daten wird nicht berücksichtigt. Es geht somit nicht darum, die Verschlüsselungstechniken oder sonstige Sicherungssysteme der einzelnen Zahlungssysteme zu untersuchen. Rechtliche Bestimmungen zum Datenschutz werden angesprochen, das Augenmerk zur Beurteilung der Privatheit liegt jedoch auf der organisatorischen Trennung der Beteiligten und der Datensparsamkeit. Dies soll Personen, die vor der Wahl eines Systems zur Zahlung in einem Telekommunikationsnetz stehen, dabei helfen, den Aspekt der Privatheit in ihrer Entscheidung zu berücksichtigen.

Die Arbeit gibt Verbrauchern eine Hilfestellung bei der Auswahl von Zahlungssystemen in Telekommunikationsnetzten anhand deren Privatheit sowie einen Anstoß und Ansatzpunkte für weitere dahingehende Untersuchungen. Die Untersuchung der Privatheit der ausgewählten Zahlungssysteme ist in drei Teile gegliedert, eingerahmt in den einleitenden ersten Teil und die Zusammenfassung der Arbeit in Teil V.

Teil II befasst sich mit den für die Arbeit relevanten Aspekten der den Zahlungssystemen zu Grunde liegenden Telekommunikationsnetze. Im dritten Teil dieser Arbeit findet sich die Grundlage zur Beurteilung von Privatheit bei der Nutzung von Zahlungssystemen. Dabei ist der Begriff der Privatheit zu definieren und gegen verwandte Begriffe der Information Technology (IT) abzugrenzen. Außerdem werden für die Arbeit relevante Bestimmungen zum Datenschutz angesprochen.

In Teil IV sind die notwendigen Begriffe und grundlegenden Zahlungsmodelle, die den behandelten Zahlungssystemen zugrunde liegen, definiert und danach die ausgewählten Zahlungssysteme in ihrer Funktionsweise beschrieben. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Beteiligten und den Daten, die ihnen jeweils durch die Nutzung der Zahlungssysteme bekannt werden. Darauf basierend sollen die Zahlungssysteme schließlich nach ihrer Privatheit bewertet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

TEIL I: EINLEITUNG

1 PROBLEMSTELLUNG

2 ZIEL DER ARBEIT

3 AUFBAU DER ARBEIT

TEIL II: TECHNISCHE GRUNDLAGEN

1 INTELLIGENTE NETZE

1.1 Einführung

1.2 Konzept Intelligenter Netze

1.3 Rollen im Intelligenten Netz

1.4 Dienste im Intelligenten Netz

2 GSM

2.1 Einführung

2.2 Netzarchitektur von GSM

2.3 Authentifizierung des Teilnehmers

3 INTERNET

3.1 Einführung

3.2 Netzstrukturen

TEIL III: PRIVATHEIT

1 EINFÜHRUNG

2 BEGRIFFSBESTIMMUNG

3 PRIVACY

4 DEFINITION VON PRIVATHEIT IM SINNE DIESER ARBEIT

5 ZUSTÄNDE VON PRIVATHEIT

6 KRITERIEN ZUR ÜBERPRÜFUNG DER ZAHLUNGSSYSTEME AUF IHRE PRIVATHEIT

7 VERWENDUNGSMÖGLICHKEITEN DER DATEN DER ZAHLUNG

8 DATENSCHUTZBESTIMMUNGEN

8.1 Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BSDG)

8.2 Bestimmungen für den Datenschutz im Bereich der Telekommunikation

8.3 Defizite in der Umsetzung von Datenschutzbestimmungen

TEIL IV: ZAHLUNGSSYSTEME IN TELEKOMMUNIKATIONSNETZEN

1 EINFÜHRUNG

1.1 Geld als Grundlage der heutigen Zahlungssysteme

1.2 Kategorisierung der Zahlungssysteme

1.3 Lastschriftverfahren

1.4 Definition Ecommerce

2 AUSWAHL DER ZAHLUNGSSYSTEME

3 KREDITKARTENBASIERTE ZAHLUNG

3.1 Einführung

3.2 Ablauf einer Kreditkartenbasierten Zahlung mittels SSL Verschlüsselung

3.3 Datenfluß bei der Zahlung mittels Kreditkarte

4 PAYBOX - INITIIERUNG DER ZAHLUNG PER MOBILTELEFON

4.1 Einführung

4.2 Ablauf der Zahlung

4.3 Datenfluß bei der Zahlung mittels Paybox

5 ZAHLUNG PER TELEFONRECHNUNG DURCH DAS INTELLIGENTE NETZ

5.1 Zahlungsfunktion des Intelligenten Netzes

5.2 Datenfluß bei der Zahlung im IN

6 ZAHLUNG IM INTERNET DURCH NUTZUNG DES IN

6.1 Zusammenarbeit von IN und Internet

6.2 Datenfluß bei der Zahlung im IN

7 BEWERTUNG DER ZAHLUNGSSYSTEME NACH IHRER PRIVATHEIT

7.1 Kreditkarte

7.2 Paybox

7.3 Bezahlung mit Hilfe des Intelligenten Netzes

7.4 Bezahlung mit Hilfe des Intelligenten Netzes im Internet

TEIL V: ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und Themen

Ziel der Arbeit ist es, digitale Zahlungssysteme in Telekommunikationsnetzen unter dem Aspekt der Privatsphäre zu bewerten und Verbrauchern als Entscheidungshilfe bei der Wahl eines Zahlungsmittels zu dienen.

  • Grundlagen intelligenter Netze (IN) und GSM-Mobilfunkarchitekturen
  • Definition und Schutzbereiche von Privatsphäre im digitalen Kontext
  • Analyse der Datenströme bei verschiedenen Zahlungsverfahren (Kreditkarte, Paybox, Intelligente Netze)
  • Bewertung von Zahlungssystemen nach Kriterien wie Datensparsamkeit und Anonymität

Auszug aus dem Buch

1 Problemstellung

"Wenn ich bedenke, welches Mißtrauen Anfang der achtziger Jahre gegen die Volkszählung bestand, müßte es heute einen Aufschrei der Empörung geben" konstatierte bereits 1995 der Hamburger Datenschutzbeauftragte Hermann Schraden angesichts der enormen Datenmengen, die Unternehmen über Privatpersonen ansammeln. Ein Beispiel ist die Schober Direktmarketing GmbH, die sich darauf spezialisiert hat, flächendeckend alle deutschen Immobilien anzuschauen und nach bestimmten Kriterien zu klassifizieren (z.B. Zustand, Garten, Lage). Diese Informationen verkauft das Unternehmen legal weiter, für 25 Pf. je Adresse.

Ihr Wert besteht darin, daß sich anhand dieser Informationen leicht Rückschlüsse auf die Vermögensverhältnisse und einiger der Bedürfnisse der Bewohner ziehen lassen. Dadurch können Vorurteile gegenüber Kunden entstehen, sobald diese ihre Adresse einem Unternehmen preisgeben.

Die Informationen der Schober Direktmarketing GmbH sowie "rund 1 Mrd. weitere Informationen" nutzt wiederum die Informa GmbH um Personen eine Scoring-Punktezahl zu geben, anhand derer Versicherungsunternehmen die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen durch die betreffende Person einschätzen können.

Der Wert, den persönliche Daten von (potentiellen) Kunden für Unternehmen darstellen, wird von mehr und mehr Unternehmen erkannt und dementsprechend wird mit immer raffinierteren Methoden versucht, an diese Daten heranzukommen.

Zusammenfassung der Kapitel

TEIL I: EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Erfassung persönlicher Daten durch Unternehmen und definiert das Ziel, Zahlungssysteme auf ihre Privatsphäre-freundlichkeit hin zu prüfen.

TEIL II: TECHNISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweisen und Rollenverteilungen in intelligenten Netzen, GSM-Mobilfunknetzen und dem Internet als technische Infrastrukturen für Bezahlvorgänge.

TEIL III: PRIVATHEIT: Hier wird der Begriff der Privatsphäre theoretisch hergeleitet, definiert und in verschiedene Zustände unterteilt, um eine Basis für die spätere Bewertung zu schaffen.

TEIL IV: ZAHLUNGSSYSTEME IN TELEKOMMUNIKATIONSNETZEN: In diesem Hauptteil werden konkrete Verfahren wie Kreditkartenzahlung, Paybox und Zahlungen über das intelligente Netz analysiert und deren Datenflüsse detailliert dargestellt.

TEIL V: ZUSAMMENFASSUNG: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer organisatorischen Datentrennung zur Wahrung der Privatsphäre bei digitalen Zahlungen.

Schlüsselwörter

Privatheit, Datenschutz, Intelligente Netze, Zahlungssysteme, Kreditkarte, Paybox, Ecommerce, Datensparsamkeit, Netzarchitektur, Scoring-Verfahren, Telekommunikation, Datenfluss, Anonymität, Nutzerprofile, Verbraucherschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit verschiedene digitale Zahlungssysteme in Telekommunikationsnetzen die Privatsphäre der Nutzer respektieren und welche Daten dabei erhoben werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Funktionsweise von Telekommunikationsnetzen, soziologische Konzepte von Privatsphäre sowie die Analyse von Datenflüssen bei Bezahlvorgängen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Bereitstellung einer Bewertungsgrundlage für Verbraucher, um bei der Wahl eines Zahlungssystems Aspekte der Privatsphäre und Datensparsamkeit fundiert berücksichtigen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Vorgehensweise, bei der technische Datenflüsse mit datenschutzrechtlichen und soziologischen Definitionen von Privatsphäre abgeglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Systeme wie Kreditkarten, Paybox und Telefonrechnungs-Bezahlsysteme hinsichtlich der beteiligten Akteure und der dabei anfallenden personenbezogenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Datensparsamkeit, digitale Zahlungssysteme, Intelligente Netze (IN) und Privatsphäre-Analyse charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Privatsphäre-Bewertung bei der Kreditkarte im Vergleich zur Paybox?

Die Kreditkarte schneidet aufgrund der hohen Anzahl beteiligter Stellen und der weitreichenden Datenspeicherung schlechter ab, während Paybox durch die Vermeidung der Übermittlung von Kaufinformationen an den Händler Vorteile bietet.

Welche Rolle spielen die "Intelligenten Netze" bei der Bezahlung?

Sie ermöglichen eine flexible Abrechnung von Diensten direkt über die Telefonrechnung und bieten unter Umständen ein höheres Maß an Anonymität durch die Nutzung von Rufnummern anstelle klassischer Bankdaten.

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Résumé des informations

Titre
Privatheit bei Zahlungssystemen in Telekommunikationsnetzen
Université
University of Freiburg  (Telematik)
Note
1,3
Auteur
Peter Küpferle (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
72
N° de catalogue
V377804
ISBN (ebook)
9783668567863
ISBN (Livre)
9783668567870
Langue
allemand
mots-clé
privatheit zahlungssystemen telekommunikationsnetzen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Peter Küpferle (Auteur), 2001, Privatheit bei Zahlungssystemen in Telekommunikationsnetzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377804
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Extrait de  72  pages
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