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Die Rationalisierung der Liebe. Zu den Prinzipien der modernen Partnerwahl im Kontext soziokultureller und technologischer Entwicklungen

Titre: Die Rationalisierung der Liebe. Zu den Prinzipien der modernen Partnerwahl im Kontext soziokultureller und technologischer Entwicklungen

Dossier / Travail , 2017 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Général
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Diese Arbeit fragt nach dem Wesen der modernen Liebe und den Prinzipien und Kriterien der modernen Partnerwahl. Dabei sollen zunächst prämoderne Konzepte von Liebe und darin enthaltene Geschlechterrollen den Konstruktionen von Mann und Frau in modernen Liebesbeziehungen gegenübergestellt werden.

Zunächst fragt diese Arbeit also nach den Gesichtspunkten, an denen eine Transformation der Liebe und Partnerwahl erkennbar wird. Im Anschluss wird geprüft, welche kulturellen und technischen Entwicklungstendenzen dazu beigetragen haben, die moderne Partnerwahl auf diese Art zu transformieren und eine zunehmende Rationalisierung der Liebe in Gang zu setzen. Dabei wird insbesondere auf die normativen Veränderungen der Liebe im Kontext des Feminismus sowie auf die Auswirkungen der Konsumkultur im Hinblick auf die Partnerwahl eingegangen. Darüber hinaus soll hier auch der Einfluss des technologischen Fortschritts auf die moderne Konzeption von Liebe erörtert werden. Vor diesem Hintergrund werden insbesondere auch die Tendenzen zur Nutzung von Online-Dating und Dating-Apps, als moderne Plattformen zur Partnersuche, diskutiert. Anhand dieser theoretischen Auseinandersetzung soll schließlich eine Tendenz für künftige Entwicklungen des gesellschaftlichen Konzeptes der modernen Liebe abgeleitet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzepte von Liebe und Partnerschaft im historischen Vergleich

3. Liebe und Partnerwahl als rationale Handlung

3.1 Geschlechterdemokratie und emotionale Rationalisierung

3.2 Moderne Arenen der Partnerwahl

4. Fazit und Ausblick

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wesen der modernen Liebe sowie die Prinzipien und Kriterien, nach denen heute eine Partnerwahl getroffen wird. Dabei wird analysiert, wie soziokulturelle Entwicklungen wie die feministische Emanzipation, die Konsumkultur und technologische Innovationen zu einer zunehmenden Rationalisierung von emotionalen Bindungsprozessen geführt haben.

  • Historischer Wandel von Liebeskonzepten und Geschlechterrollen
  • Die Auswirkungen feministischer Ideale auf die Machtsymmetrie in Beziehungen
  • Rationalisierung emotionaler Bindungen durch messbare Bewertungskriterien
  • Die Rolle der Konsumkultur und Digitalisierung bei der Partnersuche
  • Entwicklung moderner Arenen der Partnerwahl, insbesondere durch Online-Dating

Auszug aus dem Buch

3.2 Moderne Arenen der Partnerwahl

Die Entscheidung für einen Liebespartner orientiert sich gegenwärtig an einem komplexen und zum Teil widersprüchlichen System von Bewertungskriterien. Der Wahl eines Liebespartners geht dementsprechend ein lang andauernder Prozess des Abwägens voraus. Die konsumorientierte und zunehmend globalisierte Gesellschaft hinterlässt zudem den Eindruck einer grenzenlosen Auswahl an potentiellen Liebesobjekten, wodurch das Sich-Festlegen auf einen Partner zunehmend erschwert wird. Mit Blick auf die neuen Formen der digitalen Partnersuche im Internet lassen sich zudem Tendenzen ableiten, die auf eine zunehmende Systematisierung der Partnerwahl hindeuten.

Der Rückgang der Bedeutung der Ehe sowie die Enttabuisierung von Liebe und Liebesbeziehungen haben die Entstehung neuer sexueller Felder begünstigt, die jenseits des Heiratsmarktes zu verorten sind, sich jedoch gleichzeitig mit diesem überschneiden (Hollstein 2004, S.16; Illouz 2012, S.432). Analog zu den Prinzipien des Heiratsmarktes, sind diese sexuellen Felder gleichermaßen als Märkte zu verstehen, auf denen die Akteure miteinander „um die sexuell begehrenswertesten Partner“, um die Sammlung möglichst vieler Partner sowie um ihr eigenes sexuelles Kapital und ihren sozialen Status konkurrieren (Illouz 2012, S.432). Während der Heiratsmarkt sich vorrangig entlang ökonomischer und intellektueller Gesichtspunkte eines Individuums vollzieht, orientieren sich die Akteure innerhalb sexueller Felder ausschließlich am sexuellen Kapital des potentiellen Partners.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Konflikt zwischen Freiheit und emotionaler Bindung dar und führt in die Fragestellung zur Rationalisierung moderner Liebesbeziehungen ein.

2. Konzepte von Liebe und Partnerschaft im historischen Vergleich: Dieses Kapitel erläutert den soziologischen Wandel der Liebe von einer arbeitsteiligen Institution hin zu einem auf Selbstverwirklichung ausgerichteten Konzept.

3. Liebe und Partnerwahl als rationale Handlung: Hier wird diskutiert, wie die moderne Partnersuche durch erkenntnisbasierte Schemata und Bewertungskriterien zu einem rationalen Entscheidungsprozess geworden ist.

3.1 Geschlechterdemokratie und emotionale Rationalisierung: Dieses Unterkapitel analysiert den Einfluss feministischer Ideale wie Machtsymmetrie auf die Regulation und Systematisierung intimer Gefühle.

3.2 Moderne Arenen der Partnerwahl: Der Fokus liegt auf der Ausdifferenzierung neuer "sexueller Felder" und dem Einfluss digitaler Plattformen auf die Partnerwahl.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Rationalisierungsprozesse zusammen und prognostiziert eine Fortsetzung der aktuellen Trends bei der Suche nach intimen Bindungen.

5. Bibliographie: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Literatur.

Schlüsselwörter

Liebe, Partnerschaft, Partnerwahl, Rationalisierung, Geschlechterdemokratie, Machtsymmetrie, Konsumkultur, Online-Dating, Feminismus, Soziologie, Bindung, digitale Transformation, sexuelle Felder, Selbstwertsteigerung, Individuum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich das Konzept der Liebe und die Prinzipien der Partnerwahl im Zuge soziokultureller und technologischer Entwicklungen verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der historische Wandel von Familienbildern, der Einfluss des Feminismus auf Geschlechterrollen sowie die Rationalisierung der Partnersuche durch Konsumkultur und Digitalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Wesen der modernen Liebe zu bestimmen und zu verstehen, warum die Partnerwahl zu einem zunehmend rationalen und komplexen Prozess geworden ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine soziologische Perspektive, um Liebesbeziehungen als durch Kultur und Gesellschaft konstruierte Phänomene zu analysieren und theoretisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Transformation von Partnerschaftskonzepten, der "Geschlechterdemokratie" als normatives Leitbild und den neuen digitalen Arenen der Partnersuche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Rationalisierung, Machtsymmetrie, Online-Dating, Geschlechterdemokratie und die Transformation von Liebesbeziehungen.

Warum wird die Partnerwahl heute als "rational" beschrieben?

Weil Individuen zunehmend nach ausgetüftelten Kriterien abwägen und Partner systematisch anhand von psychologischen Profilen oder "sexuellem Kapital" vergleichen, anstatt sich rein intuitiv zu entscheiden.

Welche Rolle spielt die feministische Bewegung bei der Transformation der Liebe?

Der Feminismus hat traditionelle, oft hierarchische Rollenbilder in Frage gestellt und Ideale wie Machtsymmetrie und Gleichberechtigung etabliert, die zu einer stetigen Reflexion und Messbarkeit von Gefühlen führen.

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Résumé des informations

Titre
Die Rationalisierung der Liebe. Zu den Prinzipien der modernen Partnerwahl im Kontext soziokultureller und technologischer Entwicklungen
Université
University of Cologne
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
15
N° de catalogue
V378085
ISBN (ebook)
9783668553934
ISBN (Livre)
9783668553941
Langue
allemand
mots-clé
Liebe Tinder Rationalisierung Pädagogik Anthropologie Familie Partnerschaft Individualisierung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2017, Die Rationalisierung der Liebe. Zu den Prinzipien der modernen Partnerwahl im Kontext soziokultureller und technologischer Entwicklungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378085
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Extrait de  15  pages
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