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Zur Verwendung von Proteinpräparaten im Kraftsport unter besonderer Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten

Eine Analyse der aktuellen Datenlage

Título: Zur Verwendung von Proteinpräparaten im Kraftsport unter besonderer Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten

Tesis (Bachelor) , 2017 , 89 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Marc Dittmann (Autor)

Deporte - Medicina deportiva, terapia, nutrición
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Die Arbeit befasst sich mit der Thematik des Proteinkonsums im Sport auf einer wissenschaftlichen Basis. Der Fokus liegt dabei auf dem Kraft- bzw. Fitnesssport. Beginnend mit einer Vermittlung von Grundlagenwissen über das Makromolekül Protein, wird die Physiologie der Muskulatur während sportlicher Aktivität bis hin zu Motiven und Einsatzmöglichkeiten einzelner Präparate, auch die wenig bekannte gesundheitliche Komponente erläutert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodik

3. Biologische Grundlagen

3.1 Proteine und Aminosäuren

3.1.1 Allgemein

3.1.2 Aufbau

3.1.3 Einteilung nach der Essenzialität

3.1.4 Proteinverdauung und Resorption

3.1.5 Proteinmetabolismus

3.1.6 Proteinbewertung

3.1.7 Proteinbedarf(sermittlung)

3.2 Physiologie der Muskulatur

3.3 Regulation der Muskelmasse

3.4 Messung der Muskelproteinsynthese

4. (Proteinbasierte) Nahrungsergänzungsmittel

4.1 Definition Nahrungsergänzungsmittel

4.2 Gründe für die Verwendung von Proteinpräparaten

4.3 Allgemeine Probleme der NEM

4.4 Proteinpräparate

4.4.1 BCAAs

4.4.2 Casein

4.4.3 EAAs

4.4.4 Hanfprotein

4.4.5 HMB

4.4.6 Reisprotein

4.4.7 Sojaprotein

4.4.8 Wheyprotein

4.4.9 Protein blends

4.5 Verwendung in der Praxis

4.5.1 Im Ausdauersport

4.5.2 Im Kraftsport

5. Gesundheitliche Aspekte des Konsums von Protein(präparaten)

5.1 Prävention von Sarkopenie im Alter

5.2 Gewichtsreduktion

5.3 Die Vorteile einer bedarfsgerechten und ausgewählten Proteinaufnahme

5.4 Potenzielle Probleme von Milchproteinen

5.5 Die protektive Wirkung von Soja(protein)

5.6 Das Methionin-Cystein Verhältnis

5.7 Verdauungsgeschwindigkeit

5.8 Süßstoffe im Proteinpulver

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Verwendung von Proteinpräparaten im Kraftsport unter besonderer Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte, mit dem primären Ziel zu klären, inwieweit die zusätzliche Einnahme über die Nahrung hinaus wissenschaftlich sinnvoll und gesundheitlich vertretbar ist.

  • Biologische Grundlagen des Proteinmetabolismus und der Muskelphysiologie
  • Kritische Analyse von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) und deren Vermarktung
  • Vergleichende Untersuchung verschiedener Proteinpräparate (tierisch vs. pflanzlich)
  • Praktische Anwendungsfelder im Ausdauer- und Kraftsport
  • Bewertung gesundheitlicher Risiken und Vorteile einer hohen Proteinzufuhr

Auszug aus dem Buch

4.4.1 BCAAs

Die branched chain amino acids enthalten die drei verzweigtkettigen AS Leucin, Isoleucin und Valin. Sie werden im Verhältnis von 2:1:1, neuerdings auch bis zu 4:1:1 angeboten. Insbesondere Leucin scheint indirekt das Enzym mTORC1 zu stimulieren, das nach aktuellem Stand als wesentlicher Faktor die Muskelproteinsynthese initiiert (vgl. Hoppeler). BCAAs stehen im Kraftsport zu Zeiten einer Diät im Fokus. Dabei wird häufig vom sogenannten Muskelschutz gesprochen. Einen möglichen Hinweis auf die Wirksamkeit von BCAAs während der Kalorienrestriktion liefern Dudgeon, Kelley und Sheett (2016). Auch wenn die Rolle von Leucin in den letzteren Jahren hervorgehoben wurde, stimulieren BCAAs die MPS nicht in dem Maße wie ein (intaktes) Wheypräparat (vgl. Jackman, Witard, Philp, Wallis, Baar & Tipton, 2017).

Ein Grund hierfür ist, dass die essenziellen AS um Transportkanäle der Muskelzellen konkurrieren (vgl. Moberg, Apró, Ekblom, van Hall, Holmberg und Blomstrand, 2016; Wolfe). Dies führe dazu, dass Isoleucin und Valin, die isoliert keine Stimulierung der MPS auslösen, die Wirkung von Leucin hemmen. Louard, Barrett und Gelfand (1995) zeigten sogar, dass BCAAs die NBIL reduzieren können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Geschichte des Kraftsports und die historische Bedeutung von Protein in der Sporternährung sowie die heutige Bedeutung der Supplementindustrie.

2. Methodik: Beschreibt das hermeneutische Vorgehen basierend auf einer fundierten Literaturrecherche in sportwissenschaftlichen und biologischen Fachdatenbanken.

3. Biologische Grundlagen: Erläutert die biochemischen Strukturen von Proteinen und Aminosäuren sowie die physiologischen Mechanismen der Muskelkontraktion und Proteinsynthese.

4. (Proteinbasierte) Nahrungsergänzungsmittel: Analysiert Definition, Einsatzgründe, Marktzusammenhänge und Wirkungsweisen verschiedener Proteinpräparate im sportlichen Kontext.

5. Gesundheitliche Aspekte des Konsums von Protein(präparaten): Diskutiert gesundheitliche Vor- und Nachteile, einschließlich pathologischer Risiken und der Auswirkungen auf Stoffwechselprozesse.

6. Fazit: Fasst zusammen, dass die Einnahme von Proteinpräparaten die Muskelproteinsynthese zwar stimulieren kann, die Wirksamkeit jedoch stark von der gesamten Proteinaufnahme abhängt und bei einer vollwertigen Basiskost oft weniger relevant ist.

Schlüsselwörter

Proteinpräparate, Kraftsport, Muskelproteinsynthese, Aminosäuren, Nahrungsergänzungsmittel, Sporternährung, Muskelhypertrophie, BCAAs, Wheyprotein, Sojaprotein, Stoffwechsel, Gesundheit, Proteinbedarf, Anabolismus, Regeneration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch die Verwendung von Proteinpräparaten im Kraftsport, wobei ein besonderer Fokus auf dem gesundheitlichen Nutzen und möglichen Risiken liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen biologische Grundlagen der Proteinaufnahme, die Analyse verschiedener Proteinquellen, praktische Aspekte im Sport sowie gesundheitliche Auswirkungen einer proteinreichen Ernährung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, inwieweit die Verwendung von Proteinpräparaten im (Kraft)Sport aus gesundheitlicher Sicht zu bewerten ist und ob eine zusätzliche Supplementation sinnvoll sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Methodik ist rein hermeneutisch und basiert auf einer umfassenden Analyse aktueller Literatur, Studien, Meta-Studien und Fachbücher der Sportwissenschaft und Biologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der menschliche Proteinmetabolismus, die Physiologie der Muskulatur, die Definition und Probleme von Nahrungsergänzungsmitteln sowie die spezifische Wirksamkeit verschiedener Präparate wie BCAAs, Whey oder Soja detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Muskelproteinsynthese, Anabolismus, Nahrungsergänzungsmittel, Proteinqualität und gesundheitliche Auswirkungen von Protein isolaten charakterisieren.

Welche Rolle spielt das "Timing" der Proteinaufnahme nach Ansicht des Autors?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die gesamte über den Tag aufgenommene Proteinmenge eine größere Bedeutung hat als das exakte Timing oder die Verteilung der Gaben.

Wie bewertet die Arbeit den Einsatz von isolierten Aminosäuren im Vergleich zu vollwertigen Proteinen?

Die Arbeit rät eher zum Konsum vollwertiger Proteine, da bei der Verwendung isolierter Aminosäuren die Gefahr von Nährstoffimbalancen besteht und wichtige Begleitstoffe der natürlichen Nahrung fehlen.

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Detalles

Título
Zur Verwendung von Proteinpräparaten im Kraftsport unter besonderer Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten
Subtítulo
Eine Analyse der aktuellen Datenlage
Universidad
University of Hildesheim
Calificación
1,5
Autor
Marc Dittmann (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
89
No. de catálogo
V378813
ISBN (Ebook)
9783668562769
ISBN (Libro)
9783668562776
Idioma
Alemán
Etiqueta
Protein Kraftsport Eiweiß Ernährung Gesundheit degenerative Krankheiten Sporternährung Ernährungsmedizin Fitness Proteinpräparate Supplements Fitnessfood Proteine Bodybuilding Sinn und Unsinn Proteinshakes Proteinpulver Aminosäuren BCAA's Leucin mTOR Krebs Proteinmangel Proteinmast Proteinüberversorgung Probleme Proteinreicher Nahrung Krankheit Whey Casein Sojaprotein Reisprotein Hanfprotein Milchprotein Proteinmischung Erbsenprotein pflanzliches Protein tierisches Protein Krafttraining Motivation Muskelwachstum Muskelschwund anabol katabol Stoffwechsel Proteintiming Proteinmenge Proteinqualität Proteinbewertung Proteinklassifizierung Biochemie Physiologie Muskelphysiologie Interessenskonflikte Ernährung des Menschen Nebenwirkungen Protein Nebenwirkungen Signalwege Proteinbedarf geringe Proteinzufuhr Eiweißkonsum Gründe für Proteinpräparate Einteilung Aminosäuren Süßstoffe im Proteinpulver Sarkopenie Ausdauersport
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marc Dittmann (Autor), 2017, Zur Verwendung von Proteinpräparaten im Kraftsport unter besonderer Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378813
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