Diese stichpunktartige Zusammenstellung zum Thema "Wortbildungen im Swahili" ist auf 14 Seiten in folgende Hauptkapitel unterteilt: Abgeleitete Zeitwörter (Verbalformen), Lehnwörter, Bildung von Hauptwörtern aus Zeitwörtern (deverbale Nomina), Briefe schreiben – in Briefen verwendete Formeln.
Inhaltsverzeichnis
Abgeleitete Zeitwörter (Verbalformen)
I. Applikativ:
II. Kausativ:
III. Rerziprokativ
IV. Stativ:
V. Reversiv (zum Ausdruck des Gegenteils)
Stativ + Reziprokativ:
VI. Intensiv und Kausativ-Intensiv
VII. Stativ (Positional)
VIII. Repetitiv (Duplikativ):
Lehnwörter
(a) Lehnwörter aus dem Englischen:
(b) Lehnwörter aus dem Deutschen
(c) Lehnwörter aus dem Portugiesischen
(d) Lehnwörter aus dem Französischen
(e) Lehnwörter aus Indien
(f) Lehnwörter aus dem Türkischen
(g) Lehnwörter aus dem Persischen
(h) Lehnwörter aus dem Chinesischen
(i) Lehnwörter aus dem Madegassischen
(j) Lehnwörter aus dem Arabischen
(k) Neubildungen (Neologismen)
Bildung von Hauptwörtern aus Zeitwörtern (deverbale Nomina)
Bildung von Hauptwörtern mit -enye und mwana:
Augmentativa, Diminutiva (Vergrößerungen, Verkleinerungen)
Abstrakta
Länder – Völker – Sprachen
Bildung von Adverbien
Schmuck < vipambo
Briefe schreiben – in Briefen verwendete Formeln
Glückwünsche:
Zielsetzung und Themen
Das Ziel dieses Werkes ist eine systematische linguistische Übersicht über die Wortbildungsprozesse im Swahili, wobei insbesondere die Ableitungen von Zeitwörtern, die Integration von Lehnwörtern sowie morphologische Erweiterungen detailliert analysiert werden.
- Struktur der abgeleiteten Verbalformen (Applikativ, Kausativ, Reziprokativ etc.)
- Morphologische Integration von Lehnwörtern aus verschiedenen Sprachen
- Bildung von Substantiven und Adverbien aus Verb- und Adjektivstämmen
- Systematische Analyse von Augmentativen, Diminutiven und Abstrakta
- Praktische Anwendung der Sprache in korrespondenztypischen Formeln
Auszug aus dem Buch
I. Applikativ:
-ia (nach -a-, -i-, -u-),
-ea (nach -e-, -o-),
-lia bzw. -lea (falls kein Konsonant vor -a-Endung)
{so eine Regel wird "Vokalharmonie" bezeichnet}
-furahi < sich freuen ::: -furahia < sich über etwas freuen
Watu wanafurahi sana. ::: Watu wanafurahia mchezo wa mpira.
(Die Leute freuen sich sehr.) ::: (Die Leute freuen sich über das Fussballspiel.)
-hutubu < Ansprache halten ::: hutubia < vor jemandem eine Rede halten
Rais alihutubu. ::: Rais aliwahutubia wafanyakazi.
(Der Präsident hielt eine Rede.) ::: (Der Präsident hielt eine Rede vor den Arbeitern.)
-rudi < zurückkehren ::: -rudia < wiederholen (zu etwas zurückkehren)
Mwalimu alirudi nyumbani. ::: Mwalimu alirudia maneno wake.
(Der Lehrer kehrte ins Haus zurück.) ::: (Der Lehrer wiederholte seine Worte.)
Zusammenfassung der Kapitel
Abgeleitete Zeitwörter (Verbalformen): Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen morphologischen Erweiterungen von Verben im Swahili, wie den Applikativ, Kausativ oder Reziprokativ, die durch spezifische Endungen neue Bedeutungen generieren.
Lehnwörter: Hier wird der Prozess der sprachlichen Integration von Fremdwörtern aus einer Vielzahl von Herkunftssprachen unter Berücksichtigung der vokalreichen Struktur des Swahili dargestellt.
Bildung von Hauptwörtern aus Zeitwörtern (deverbale Nomina): Die Darstellung konzentriert sich auf die Ableitung von Substantiven aus Verbalstämmen unter Nutzung spezifischer Suffixe oder Vorsilben.
Augmentativa, Diminutiva (Vergrößerungen, Verkleinerungen): In diesem Abschnitt wird die systematische Veränderung von Substantiven zur Kennzeichnung von Größe und Wertung analysiert.
Abstrakta: Hier wird die Bildung von abstrakten Begriffen durch die entsprechende Vorsilbe behandelt.
Länder – Völker – Sprachen: Das Kapitel bietet eine Übersicht über die Benennungsregeln für geographische Herkunft und die dazugehörigen ethnischen oder sprachlichen Bezeichnungen.
Bildung von Adverbien: Dieser Teil beschreibt, wie durch Ableitung von Adjektiven oder Substantiven adverbiale Bestimmungen geformt werden.
Briefe schreiben – in Briefen verwendete Formeln: Dies ist ein praktischer Leitfaden für die Struktur und die standardisierten Höflichkeitsfloskeln in der schriftlichen Korrespondenz.
Schlüsselwörter
Swahili, Wortbildung, Verbalformen, Lehnwörter, Applikativ, Kausativ, Morphologie, Grammatik, Linguistik, Nomina, Adverbien, Korrespondenz, Neologismen, Sprachwissenschaft, Vokalharmonie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Werk primär?
Das Dokument bietet eine detaillierte linguistische Analyse der Wortbildungsstrukturen der Swahili-Sprache.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen verbale Ableitungen, Lehnwörter, die Bildung von Nomina und Adverbien sowie formelle Sprachkonventionen.
Was ist das Ziel dieser Arbeit?
Das Ziel ist die systematische Erfassung der morphologischen Prozesse, die das Swahili-Vokabular prägen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptiv-linguistische Methode angewandt, die durch zahlreiche Beispiele die morphologischen Gesetzmäßigkeiten illustriert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Verbalendungen, Fremdwortintegration, Nominalbildungen und praktische Anwendungsbeispiele für Briefe.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Swahili-Grammatik, Wortbildung, Morphemik und Sprachintegration beschreiben.
Wie werden Lehnwörter im Swahili angepasst?
Aufgrund der vokalreichen Struktur wird bei Fremdwörtern ohne vokalische Endung meist ein -i angehängt.
Was unterscheidet das traditionelle vom neuen "kiboko"?
Während "kiboko" traditionell das Nilpferd bezeichnet, wurde es durch die deutschen Kolonialherren als Begriff für eine aus Nilpferdhaut gefertigte Peitsche mit einer negativen Konnotation besetzt.
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- Prof. Dr. mult. habil. Rupert Moser (Author), 2007, Wortbildungen im Swahili, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379433