In einer immer komplexeren Arbeitswelt, die durch wachsende Konkurrenz, immer härteren Wettbewerb und die Globalisierung geprägt ist, stoßen traditionelle Human Ressourcen Konzepte an ihre Grenzen. Nur Unternehmen, die den Menschen als ihre wertvollste Ressource erkennen, können konkurrenzfähig bleiben.
Mit dem „Positive Organisational Behavior“ stellt der Autor dieser Arbeit ein vergleichsweise junges Konzept vor, welches die Entwicklung und Nutzung von psychischem Kapital auf den Arbeitsplatz anwendet. Während traditionelle Entwicklungskonzepte weitestgehend auf dysfunktionale Aspekte eines Unternehmens zielen, richtet dieser Ansatz den Blick auf das funktionale einer Organisation. Dieser neuartige und proaktive Ansatz steuert der organisationaler Negativität entgegen und verhindert das Entstehend einer Abwärtsspirale.
Neben dem Ursprung der POB-Bewegung geht der Autor dieses Textes auf die Methodologie des POB-Ansatzes ein und gibt einen Ausblick auf den möglichen intangiblen sowie monetären Nutzen.
Aus dem Inhalt:
- Positive Organisational Behavior;
- Personalmanagement;
- psychisches Kapital;
- PsyCap;
- Fred Luthans;
- Martin Seeligman
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Ursprung
- Die Positive Psychologie Bewegung
- Theoretisches Fundament von Positive Organizational Behavior
- Positive Organizational Scholarship vs. Positive Organizational Behavior
- Positive Organizational Scholarship
- „Trait-Like“- versus „State- Like“- Konzept
- Psychologisches Kapital (PsyCap) - Definition und Begriffserklärung
- PsyCap - Facetten - „Be a HERO“
- Selbstwirksamkeit (Self-Efficacy)
- Optimismus (Optimism)
- Hoffnung (Hope)
- Resilienz (Resiliency)
- Messung PsyCap Kapazitäten
- Die RBSE Methode zur Messung von Selbstwirksamkeit
- LOT zur Messung von positivem Optimismus
- Trait- Hope- Scale zur Messung von Hoffnung
- Ego- Resilienz- Skala und 25 Elemente Skala
- Entwicklungsmöglichkeiten der PsyCap- Kapazitäten
- Entwicklung von Selbstwirksamkeit
- Entwicklung von Optimismus
- Entwicklung von Hoffnung
- Entwicklung von Resilienz
- Empirische Forschung zur Messung und Entwicklung des übergeordneten PsyCap- Kernkonstrukts
- Besondere Herausforderungen
- Verstärkung des „Perfomance- Outcome\" Effektes
- Psychological Questionaire\" - PCQ 24
- PCQ 12
- Steigerung des PsyCap durch Mikrointerventionen
- PsyCap- Interventionen: Monetäre Auswirkung auf Unternehmen
- „ROD\" Return on Developement
- Monetäre Auswirkungen auf sehr große Unternehmen
- Monetärer Einfluss von PCIs auf mittelständische Unternehmen
- Wenn keine objektiven Daten über Unternehmensumsätze oder Gewinne vorliegen
- Intangible Ergebnisse von Psychological Capital Interventions
- POB als unterstützender Ansatz zur Steigerung von Arbeitszufriedenheit, Glücksempfinden und organisatorisches Engagement
- POB im Kontext positiver organisationaler Veränderungen
- POB zur Bewältigung von Stress und Fluktuation
- POB auf der Führungsebene
- Einfluss von authentischem Führungsverhalten, Vertrauen und PsyCap auf Mitarbeiter
- Ein Blick auf die zukünftige Entwicklung von POB
- Kreativität, Arbeitsfluss, Achtsamkeit, Dankbarkeit und Vergebung als potentielles PsyCap?
- Kreativität (Creativity)
- Arbeitsfluss (Flow)
- Achtsamkeit (Mindfulness)
- Dankbarkeit und Vergebung (Gratitude & Forgiveness)
- Positive Organizational Behavior - Kritische Würdigung
- Besticht POB durch Inhalt oder nur durch Neuartigkeit?
- Konzeptuelle, methodologische und ideologische Stabilität des POB- Fundaments
- Kann zu viel Positivität auch schädlich sein?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Buch „Positive Organizational Behavior im Personalmanagement: State of the Art und Kritische Reflexion“ befasst sich mit dem Konzept des Positive Organizational Behavior (POB) und dessen Anwendung im Personalmanagement. Der Autor Andreas Kesting analysiert die theoretischen Grundlagen und empirischen Befunde des POB sowie dessen potenzielle Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeiter.
- Das Konzept des Positive Organizational Behavior
- Das psychologische Kapital (PsyCap) als Kernkomponente des POB
- Die Messung und Entwicklung von PsyCap-Kapazitäten
- Empirische Forschung zum Einfluss des POB auf Unternehmenserfolg und Mitarbeiterwohl
- Kritische Würdigung des POB und seiner Anwendung in der Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Das Buch beginnt mit einer Einführung in das POB und dessen Ursprünge in der positiven Psychologie. Kapitel 2 erläutert die theoretischen Grundlagen des POB und stellt das psychologische Kapital (PsyCap) als zentrales Konzept vor. Kapitel 3 untersucht die Unterschiede zwischen „Positive Organizational Scholarship“ und „Positive Organizational Behavior“. Kapitel 4 bietet eine detaillierte Definition und Begriffserklärung des PsyCap. Die einzelnen Facetten des PsyCap – Selbstwirksamkeit, Optimismus, Hoffnung und Resilienz – werden in Kapitel 5 behandelt.
Kapitel 6 erläutert verschiedene Methoden zur Messung der PsyCap-Kapazitäten. Kapitel 7 widmet sich den Möglichkeiten der Entwicklung von PsyCap-Kapazitäten bei Mitarbeitern. Kapitel 8 beleuchtet die empirische Forschung zur Messung und Entwicklung des PsyCap-Kernkonstrukts. In Kapitel 9 werden die monetären Auswirkungen von PsyCap-Interventionen auf Unternehmen untersucht. Kapitel 10 beschäftigt sich mit den „intangiblen“ Ergebnissen von POB-Interventionen, wie z.B. der Steigerung von Arbeitszufriedenheit, Glücksempfinden und organisatorischem Engagement.
Schlüsselwörter
Positive Organizational Behavior, PsyCap, Selbstwirksamkeit, Optimismus, Hoffnung, Resilienz, Personalmanagement, Arbeitszufriedenheit, Glücksempfinden, organisatorisches Engagement, Stress, Fluktuation, Führungsverhalten, authentische Führung, Return on Developement, POB-Interventionen.
- Quote paper
- Andreas Kesting (Author), 2017, Positive Organizational Behavior im Personalmanagement. State of the Art und Kritische Reflexion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379540