Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - General

Kritik an der Sharing Economy. Die Vorbehalte der Konsumenten

Title: Kritik an der Sharing Economy. Die Vorbehalte der Konsumenten

Term Paper , 2017 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Iris Reichelt (Author)

Business economics - General
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit verbreiteten Vorbehalten, die Kunden gegenüber dem Modell der Sharing Economy haben. Dazu zählt unter anderem der Kritikpunkt, dass bestimmte Anbieter von Leistungen zum Beispiel wegen ihrer Herkunft diskriminiert werden.

Um die Vorwürfe der Konsumenten besser zu verstehen, werden zunächst die Entstehung sowie verschiedene Formen der Sharing Economy analysiert. Es handelt sich bei diesem Geschäftsmodell um die geteilte Nutzung von ganz oder teilweise ungenutzten Ressourcen. Mithilfe eines Modells sollen anschließend die Vorbehalte der Kunden aufgefächert und bewertet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung der Sharing Economy

2.1 Veränderte Rahmenbedingungen in der Makroumwelt

2.2 Modelle der Sharing Economy

3 Vorbehalte der Kunden gegenüber Sharing Economy

3.1 Vorbehalte im Bereich Produkt-Service-Systeme

3.2 Vorbehalte im Bereich Redistributionsmärkte

3.3 Vorbehalte im Bereich kollaborativer Lebensstil

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die kritische Perspektive von Konsumenten auf das Geschäftsmodell der Sharing Economy. Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Bedenken und Vorbehalte zu identifizieren, die einer breiteren Akzeptanz und Nutzung dieser kollaborativen Konsumformen entgegenstehen, wobei insbesondere rechtliche und soziale Aspekte im Fokus der Analyse stehen.

  • Wandel der Konsumgewohnheiten und Entstehung der Sharing Economy
  • Kategorisierung der Sharing-Modelle (P2P, B2C, B2B)
  • Analyse von Vorbehalten hinsichtlich Sicherheit, Qualität und Datenschutz
  • Auswirkungen der Sharing Economy auf den klassischen Handel und Wohnraum
  • Bedeutung von Vertrauen als zentrale Erfolgsvoraussetzung

Auszug aus dem Buch

3 Vorbehalte der Kunden gegenüber Sharing Economy

Trotz der vielfältigen Vorteile einer Sharing Economy, haben diverse Kunden immer noch Vorbehalte. Dies zeigt auch eine Studie von PricewaterhouseCoopers aus dem Jahr 2015, bei der 1000 Personen zum Thema Nachteile einer Sharing Economy aus Konsumentensicht befragt wurden. Danach sehen 76 Prozent der Deutschen mehr Nachteile bei Share Economy Unternehmen als bei traditionellen Unternehmen. Mangelnde Qualität, Sicherheit und Datenschutz werden dabei als größte Nachteile einer Sharing Economy gesehen, was folgende Grafik verdeutlicht darstellt.

Zudem zählen zu den gravierendsten Vorbehalten der Konsumenten, dass die Nutzung der Güter häufig ohne regulatorische Auflage sowie ohne Kontrolle ausgeführt wird und auch die Steuerpflicht vernachlässigt wird. Dies beinhaltet auch die Sorge um mangelnde Sicherheit und Qualität. Da es keine Kontrollen dieser von Seiten des Staates gibt, entsteht hinsichtlich der Frage nach Qualität und Sicherheit eine rechtliche Lücke, was zur Folge hat, dass viele Konsumenten die Angebote einer Sharing Economy nicht nutzen wollen. Zusätzlich schaden und hemmen Sharing Economy Angebote dem klassischen Handel sowie den traditionellen Dienstleistungen, da diese ihre Güter und Dienstleistungen häufig ohne regulatorische Auflage und Steuern anbieten. Dies beutetet, dass Anbieter einer Sharing Economy in der Lage sind ihre Güter günstiger als traditionelle Unternehmen anbieten können und somit den klassischen Handel aushöhlen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Wandel der Konsumgewohnheiten hin zum geteilten Konsum ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Vorbehalten der Konsumenten.

2 Entwicklung der Sharing Economy: Hier werden die technologischen, soziokulturellen und ökonomischen Treiber erläutert sowie die verschiedenen Geschäftsmodelle wie P2P, B2C und B2B definiert.

3 Vorbehalte der Kunden gegenüber Sharing Economy: Dieses Kernkapitel analysiert spezifische Risiken für Konsumenten, unterteilt in die Bereiche Produkt-Service-Systeme, Redistributionsmärkte und kollaborativer Lebensstil.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Regularien, Kontrollen und Vertrauen für eine nachhaltige Etablierung der Sharing Economy.

Schlüsselwörter

Sharing Economy, Collaborative Consumption, Konsumentenverhalten, Vorbehalte, Produkt-Service-Systeme, Redistributionsmärkte, kollaborativer Lebensstil, Nachhaltigkeit, Vertrauen, Datenschutz, Regulierung, Digitalisierung, Online-Marktplätze, Nutzungsrechte, Eigentum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die kritische Auseinandersetzung von Konsumenten mit dem Geschäftsmodell der Sharing Economy und untersucht die Hindernisse, die einer Akzeptanz dieses Modells im Weg stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition der Sharing Economy, ihre ökonomischen und sozialen Treiber sowie die spezifischen Vorbehalte in den Bereichen Produktnutzung, Marktteilnahme und kollaborative Lebensstile.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifischen Vorbehalte von Kunden gegenüber der Sharing Economy aufzuzeigen und zu analysieren, warum viele Konsumenten den traditionellen Marktmodellen gegenüber den neuen Ansätzen den Vorzug geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen, Studien und aktuelle Berichte kombiniert, um die verschiedenen Modelle der Sharing Economy und die Konsumentensicht zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Entwicklung der Sharing Economy und eine tiefgehende Analyse von Vorbehalten in drei Kategorien: Produkt-Service-Systeme, Redistributionsmärkte und kollaborativer Lebensstil.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sharing Economy, Collaborative Consumption, Vertrauen, regulatorische Auflagen, Datenschutz und die kritische Abwägung zwischen Nachhaltigkeit und kommerziellen Interessen charakterisiert.

Warum wird Uber als Fallbeispiel für Produkt-Service-Systeme herangezogen?

Uber dient als Beispiel, um die Spannungsfelder zwischen privater Dienstleistungsanbietung und konventioneller Taxiindustrie zu verdeutlichen, insbesondere hinsichtlich fehlender regulatorischer Auflagen für Fahrer.

Welches zentrale Problem identifiziert die Autorin bei Kleiderkreisel?

Ein Hauptvorbehalt bei Kleiderkreisel ist die Frage der Nachhaltigkeit, da Konsumenten den Eindruck gewinnen, dass trotz des Teilens weiterhin übermäßig neue Kleidung produziert und gekauft wird.

Inwiefern beeinflusst AirBnB die soziale Situation in Städten?

Die Arbeit thematisiert die Zweckentfremdung von Wohnraum, da Wohnungsangebote für Touristen das Angebot für Langzeitbewohner verknappen und zu steigenden Mietpreisen führen können.

Welche Rolle spielt das Vertrauen für die Sharing Economy?

Vertrauen ist laut der Autorin die wichtigste Ressource, da ohne staatliche Kontrollen und rechtliche Absicherungen die zwischenmenschliche Interaktion und der Austausch von Sachwerten ein hohes Risiko für die Beteiligten bergen.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Kritik an der Sharing Economy. Die Vorbehalte der Konsumenten
College
Fresenius University of Applied Sciences Munich
Grade
1,3
Author
Iris Reichelt (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V379659
ISBN (eBook)
9783668566354
ISBN (Book)
9783668566361
Language
German
Tags
kritik sharing economy vorbehalte konsumenten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Iris Reichelt (Author), 2017, Kritik an der Sharing Economy. Die Vorbehalte der Konsumenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379659
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint