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Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse. Eine Methode im Qualitäts- und Risikomanagement

Título: Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse. Eine Methode im Qualitäts- und Risikomanagement

Texto Academico , 2017 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Thomas Weimer (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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In der Arbeit soll die Methodik der Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse näher erläutert und beschrieben werden. Hierzu werden zunächst Grundlagen und die zum Verständnis notwendigen Begrifflichkeiten geklärt. Anschließend sollen die verschiedenen Arten und Anwendungsbereiche der Methodik vorgestellt werden. So kann ein grundlegendes Verständnis für Fehlermöglichkeits- und einflussanalysen vermittelt werden.

Aufbauend auf diesen theoretischen Überlegungen soll dann die tatsächliche Durchführung einer Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse betrachtet werden. Hierzu werden alle notwendigen, durchzuführenden Schritte näher erläutert und anhand eines Beispiels veranschaulicht.

Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt von Überfluss und Masse. Wir leben in einem klassischen Käufermarkt, der uns durch Globalisierung und weltweit vernetzte Logistikprozesse sämtliche Güter in allen nur erdenklichen Variationen, Formen und Farben zu Verfügung stellt. Dies bringt jedoch auch eine gesteigerte Erwartungshaltung an Produkte im Allgemeinen mit sich. Qualität zu einem günstigen Preis – Geiz ist geil, aber bitte qualitativ hochwertig.

Ein günstiger Preis ist nicht mehr alleine ausschlaggebendes Kaufkriterium. Daraus erwächst eine immer größere Bedeutung des (technischen) Qualitätsmanagements. Doch wie kann immer höhere Qualität zu immer günstigeren Preisen gewährleistet werden? Das Qualitäts- und Risikomanagement stellt Methoden bereit, um im übertragenen Sinne aus Fehlern zu lernen – und das so früh wie möglich. Eine dieser Methoden ist die Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)

2.1. Grundlagen und Voraussetzungen der FMEA

2.2. Arten der FMEA

System-FMEA

2.3. Ziele der FMEA

3. Generelles Vorgehen bei der Durchführung der FMEA

3.1. Vorbereiten der FMEA

3.2. Die Schritte einer FMEA

4. FMEA anhand eines Praxisbeispiels

4.1. Erläuterung des Sachverhalts

4.2. Durchführung der FMEA

4.2.1. Vorbereiten der FMEA

4.2.2. Strukturanalyse

4.2.3. Funktionsanalyse

4.2.4. Fehleranalyse

4.2.5. Maßnahmenanalyse und Risikobewertung

4.2.6. Risikominimierung

5. Zusammenfassung und kritische Reflexion

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein grundlegendes Verständnis für die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) zu vermitteln und die notwendigen Kompetenzen für deren eigenständige Anwendung im Qualitäts- und Risikomanagement aufzubauen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der FMEA im technischen Qualitätsmanagement.
  • Unterscheidung der FMEA-Arten (Konstruktions-, Prozess- und System-FMEA).
  • Methodik des systematischen Vorgehens bei der Durchführung einer FMEA.
  • Praktische Anwendung anhand einer exemplarischen Konstruktions-FMEA für ein technisches Bauteil.
  • Risikobewertung mittels der Risikoprioritätszahl (RPZ) und Ableitung von Optimierungsmaßnahmen.

Auszug aus dem Buch

4.2.4. Fehleranalyse

Im Schritt der Fehleranalyse werden alle möglichen Fehler, welche auftreten könnten, durch das Projektteam ausgearbeitet und aufgeführt. Es ist dabei unerheblich, wie wahrscheinlich das Auftreten eines Fehlers ist. In Form von Fehlerfolgen werden weiterhin die Auswirkungen dieses Fehlers auf den Kunden dokumentiert und beschrieben. Entscheidend im Rahmen der Fehleranalyse ist, dass tatsächlich sämtliche, potentiellen Fehlermöglichkeiten aufgeführt werden, da nur durch das Aufführen von Fehlern auch gleichzeitig Risiken aufgezeigt und entsprechend frühzeitig verhindert oder minimiert werden können.

Durch die Erarbeitung der Fehlerfolge bzw. durch Eintragung der Fehler in ein Fehlernetz lässt sich eine Ursache-Wirkungs-Beziehung herstellen, was ein Beheben eines eventuellen Problems an der Ursache gewährleistet.

Als abschließender Schritt werden die entwickelten Fehlerketten in das FMEA-Formblatt übertragen, sodass die weiteren Bearbeitungsschritte im Formblatt erfolgen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Qualitätsmanagements in einem wettbewerbsintensiven Markt ein und stellt die FMEA als Methode zur frühzeitigen Fehlervermeidung vor.

2. Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA): Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, die Entstehung sowie die verschiedenen Arten der FMEA und definiert deren übergeordnete Ziele im Risikomanagement.

3. Generelles Vorgehen bei der Durchführung der FMEA: Hier wird der organisatorische Rahmen für eine FMEA, von der Teamzusammenstellung bis hin zu den formalen Arbeitsschritten, detailliert beschrieben.

4. FMEA anhand eines Praxisbeispiels: Dieses Kapitel veranschaulicht die Anwendung der FMEA anhand einer konkreten Konstruktions-FMEA für eine PE-Aufschweißmuffe.

5. Zusammenfassung und kritische Reflexion: Der Autor resümiert die Methode, diskutiert die Subjektivität der Risikobewertung und hinterfragt kritisch die Aussagekraft der Risikoprioritätszahl.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Risikomanagement, FMEA, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, Fehlervermeidung, Risikoprioritätszahl, RPZ, Fehleranalyse, Produktlebenszyklus, Konstruktions-FMEA, Prozess-FMEA, System-FMEA, Fehlerkosten, Fehlernetz, Risikominimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) als zentrales Instrument des Qualitäts- und Risikomanagements zur systematischen Identifikation und Vermeidung von Fehlern.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Werk ab?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der FMEA, die methodische Vorgehensweise bei ihrer Durchführung sowie die praktische Umsetzung anhand eines konkreten industriellen Anwendungsfalls.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser das notwendige Wissen und die methodischen Kenntnisse zu vermitteln, um FMEAs eigenständig und effektiv in verschiedenen Projektphasen durchführen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche zur Darstellung des theoretischen Hintergrunds und einer exemplarischen, fallstudienbasierten Analyse einer Konstruktions-FMEA.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der organisatorischen Vorbereitung und der fünf Arbeitsschritte einer FMEA sowie deren praktische Anwendung auf ein technisches Bauteil (Aufschweißmuffe).

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Charakteristika sind Qualitätsmanagement, Risikoprioritätszahl (RPZ), Fehlervermeidung, System-FMEA und das systematische Vorgehen bei der Fehleranalyse.

Warum spielt die Zeit bei der Anwendung der FMEA eine so große Rolle?

Aufgrund der sogenannten Zehnerregel nehmen die Kosten für Fehlerbeseitigung entlang des Produktlebenszyklus exponentiell zu, weshalb eine frühzeitige Anwendung der FMEA in der Planungsphase essenziell ist.

Welches spezifische Beispiel wird zur Veranschaulichung genutzt?

Der Autor führt eine Konstruktions-FMEA für eine Aufschweißmuffe aus Polyethylen (DN100) durch, um die Theorie in einen nachvollziehbaren praktischen Kontext zu setzen.

Warum wird die Risikoprioritätszahl kritisch hinterfragt?

Die RPZ basiert auf einer subjektiven Punktvergabe und einer einfachen Multiplikation ohne Gewichtung, was dazu führen kann, dass Risiken mit massiven Auswirkungen bei niedrigen Einzelwerten unterbewertet werden.

Was ist für eine erfolgreiche FMEA-Durchführung laut Autor zwingend erforderlich?

Neben einer sorgfältigen Vorbereitung und fachlichen Expertise der Teammitglieder ist die unbedingte Unterstützung durch die Unternehmensführung sowie ein interdisziplinärer Ansatz unabdingbar.

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Detalles

Título
Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse. Eine Methode im Qualitäts- und Risikomanagement
Universidad
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Calificación
1,0
Autor
Thomas Weimer (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
20
No. de catálogo
V379709
ISBN (Ebook)
9783668566668
ISBN (Libro)
9783668566675
Idioma
Alemán
Etiqueta
Requirements Requirements Engineering Risikomanagement Fehleranalyse Einflussanalyse Qualitätsmanagement Anforderungsmanagement Fehlermöglichkeit Einflussmöglichkeit FMEA
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Weimer (Autor), 2017, Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse. Eine Methode im Qualitäts- und Risikomanagement, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379709
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