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Lean Production. Produktionsverbesserung durch die Wertstromanalyse

Titre: Lean Production. Produktionsverbesserung durch die Wertstromanalyse

Thèse de Bachelor , 2015 , 43 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Patrick Solea (Auteur)

Gestion d'entreprise - Achats, Production, Logistique
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Gegenstand der hier vorliegenden Arbeit ist die Wertstromanalyse, mit welcher heute der Grundgedanke der schlanken Fabrik in produzierenden Unternehmen realisiert wird. Vielfach hat sich dieses Tool des Lean Managements als Schlüssel zu einer nachhaltigen Produktionsverbesserung erwiesen. Das Ziel der Wertstrom- Methode ist die effiziente Erfassung und strukturierte Abbildung aller Gegebenheiten eines Werkes. Durch die transparente Darstellung des gesamten Wertstromes mit seinen Fertigungs- und Geschäftsprozessen, sowie dem Material- und Informationsfluss lassen sich Verschwendungen beseitigen und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Diese Arbeit behandelt zum einen das schrittweise Vorgehen der Wertstrom-Darstellung und zum anderen die Frage für welche Bereiche die Wertstrom-Methode an ihre Grenzen stößt. Diese Arbeit basiert auf einer umfassenden Fachliteraturrecherche. Die ausgewählten Bücher behandeln Themen wie schlanke Produktion, Vermeidung von Verschwendungen und Wertstromanalyse.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Forschungsfragen

1.3 Zielsetzung

2 Produktionsoptimierung

2.1 Die vier Ziele der Produktion

2.2 Das Ablaufplanungsdilemma

2.3 Lean Production – die schlanke Fertigung

2.3.1 Die zweite Revolution der Automobilindustrie

2.3.2 Das Toyota-Produktionssystem

3 Die Wertstromanalyse

3.1 Vorgehensweise

3.1.1 Produktfamilienbildung

3.1.2 Kundenbedarfsanalyse

3.1.3 Wertstromaufnahme – flussaufwärts aus Sicht des Kunden

3.1.4 Verbesserungen planen

3.2 Grenzen der Wertstrom-Methode in der Produzessindustrie

3.2.1 Kennzeichen der Prozessindustrie

3.2.2 Anwendungsgebiet der Wertstrom-Methode in der Prozessindustrie

4 Diskussion

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Anwendung und Wirksamkeit der Wertstromanalyse zur Produktionsoptimierung. Das primäre Ziel ist es, das schrittweise Vorgehen bei der Wertstrom-Darstellung nachzuvollziehen sowie die Grenzen der Methode, insbesondere in der Prozessindustrie, kritisch zu erörtern.

  • Grundlagen der Lean Production und des Toyota-Produktionssystems.
  • Methodik der schrittweisen Erstellung einer Wertstromanalyse.
  • Identifikation und Vermeidung von Verschwendungsarten in Produktionsprozessen.
  • Analyse der Eignung der Wertstrom-Methode außerhalb der klassischen Serienfertigung.

Auszug aus dem Buch

3.1.3.1 Zahlen, Daten, Fakten aufnehmen

Zu Beginn ist es notwendig „Rahmendaten“ über den Prozess aufzunehmen welcher optimiert werden soll. Detaillierte Daten zu sammeln nimmt einige Zeit in Anspruch und ist auch nicht zielführend, daher sollte man darauf achten nicht zu tief ins Detail zu gehen. Um die Daten möglichst nah an der betrieblichen Realität zu erheben, werden Meister, Teamleiter und Maschinenführer in die Analyse miteingebunden. Wichtig dabei ist, dass Daten keinesfalls aus ERP-Systemen entnommen werden dürfen, sondern stets eigenständig gezählt beziehungsweise gemessen werden müssen. In der Regel informiert man sich mit Hilfe der folgenden vier Leitfragen:

1. Welche Aufgaben und Tätigkeiten führen Sie aus?

Mithilfe dieser Frage erhält man Auskunft über Prozessbeschreibungen und welche Nebentätigkeiten der Mitarbeiter neben seinen Hauptaufgaben noch zu erledigen hat. Es eignet sich immer einen gesamten Zyklus der betrachteten Prozesse zu analysieren um die Zeit zu messen. Zeiten, die in Datenbanken hinterlegt wurden, entsprechen nicht immer der Realität vor Ort.

2. Woher bekommen Sie wie viel Informationen zu Ihren Aufgaben?

Diese Frage schafft Klarheit über die verfügbaren Steuerinformationen einer Produktion. Dazu zählen Produktionsaufträge, Schichtpläne und Arbeitspläne oder auch visuell mit einer Planungs- und Steuerungssoftware.

3. Welche Menge an Bestand befindet sich zwischen Ihrer und der nächstfolgenden Arbeitsstation?

Diese Frage zielt auf die Anzahl an Materialien in Puffer und Zwischenlager zwischen zwei Arbeitsstationen. Auch hier entsprechen elektronisch erfasste Bestände meist nicht den Gegebenheiten vor Ort. Um Abweichungen festzustellen werden Bestände gezählt.

4. Woher erhalten sie die für Ihren Fertigungsschritt benötigten Teile?

Diese Frage klärt zum einen aus welcher Richtung der Mitarbeiter die Materialien erhält und ob er unnötigen Bewegungen ausgesetzt ist. Zum anderen analysiert man das Verhältnis der vorgelagerten Produktionsstation mit der nachgelagerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert die Problemstellung der globalen Standortverlagerung und führt die Wertstromanalyse als zentrales Lean-Management-Instrument zur Effizienzsteigerung ein.

2 Produktionsoptimierung: Erläutert die vier Produktionsziele und das daraus resultierende Dilemma der Ablaufplanung sowie die Grundlagen des Toyota-Produktionssystems.

3 Die Wertstromanalyse: Beschreibt detailliert die Methodik der Ist-Aufnahme, von der Produktfamilienbildung bis zur Zeitlinie, und analysiert die Anwendbarkeit in der Prozessindustrie.

4 Diskussion: Fasst die Eignung der Methode zusammen und stellt fest, dass die Analyse des Ist-Zustands universal einsetzbar ist, während das Wertstromdesign Branchengrenzen unterliegt.

5 Zusammenfassung: Rekapituliert die Arbeit und unterstreicht die Bedeutung einer neuen Unternehmenskultur für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Schlüsselwörter

Wertstromanalyse, Lean Production, Toyota-Produktionssystem, Produktionsoptimierung, Verschwendung, Wertstromdesign, Materialfluss, Informationsfluss, Kundentakt, Prozessindustrie, KAIZEN, Bestandsreichweite, Durchlaufzeit, Produktfamilie, Schlanke Fertigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Wertstromanalyse als Werkzeug zur Identifikation und Beseitigung von Verschwendungen, um die Wettbewerbsfähigkeit von produzierenden Unternehmen zu steigern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Lean-Philosophie, der praktischen Methodik der Wertstromdarstellung sowie der kritischen Auseinandersetzung mit den Einsatzgrenzen der Methode in der Prozessindustrie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das methodische Vorgehen bei der Wertstromanalyse transparent zu machen und zu klären, für welche Abläufe diese Methode geeignet ist und wann sie an ihre Grenzen stößt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine umfassende Fachliteraturrecherche zur Lean-Theorie und den Methoden des Toyota-Produktionssystems.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Produktionsoptimierung sowie eine detaillierte schrittweise Anleitung zur Durchführung einer Wertstromanalyse und deren spezieller Betrachtung in der Prozessindustrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten über die Begriffe Wertstromanalyse, Lean Production, Toyota-Produktionssystem, Produktionsoptimierung und Prozessindustrie definieren.

Warum ist eine manuelle Aufnahme von Daten vor Ort für die Wertstromanalyse essenziell?

Der Autor betont, dass Daten aus ERP-Systemen oft nicht der Realität vor Ort entsprechen und die direkte Beobachtung (Gemba) sowie das Zählen von Beständen notwendig sind, um Verschwendungen zuverlässig zu identifizieren.

Warum stößt die Wertstrom-Methode in der Prozessindustrie auf Schwierigkeiten?

Aufgrund von Merkmalen wie hoher Anlagenintensität, diskontinuierlichen Prozessen und physikalisch bedingten langen Rüstzeiten ist die Umsetzung eines klassischen Wertstromdesigns nach dem Pull-Prinzip dort häufig nicht realisierbar.

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Résumé des informations

Titre
Lean Production. Produktionsverbesserung durch die Wertstromanalyse
Université
University of Applied Sciences Wiener Neustadt (Austria)  (Industrial Engineering)
Note
2,0
Auteur
Patrick Solea (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
43
N° de catalogue
V380295
ISBN (ebook)
9783346216410
ISBN (Livre)
9783346216427
Langue
allemand
mots-clé
Lean Management Wertstromanalyse Produktionsverbesserung Industrial Engineering KVP Prozesstechnik Produktion Geschäftsprozesse Wertstrom-Mapping Toyota Produktionssystem Produktionsoptimierung Wertstrom Value Stream Production Optimization Produktfamilie Kundensicht lean production
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Patrick Solea (Auteur), 2015, Lean Production. Produktionsverbesserung durch die Wertstromanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380295
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Extrait de  43  pages
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