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Dominanz im Design. Emotionale und kognitive Wahrnehmung von Frontansichten bei PKW'S

Titre: Dominanz im Design. Emotionale und kognitive Wahrnehmung von Frontansichten bei PKW'S

Thèse de Bachelor , 2015 , 41 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Laura Thieme (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Diese Bachelorarbeit untersucht die Wirkung von Design, bei Fronten von PKW'S und verfolgt zwei Ziele. Zum einem soll herausgefunden werden, ob es bezüglich der Frontansichten Unterschiede zwischen dominantem und nicht dominantem Design in der kognitiven und emotionalen Wahrnehmung gibt und zum anderen wird untersucht, ob die Wahrnehmung sich zwischen denen Menschen unterscheidet, die dazu neigen zu anthropomorphisieren und denen, die es nicht tun.

Um diese Frage zu beantworten wird mittels eines Fragebogens eine Befragung durchgeführt, in der Probanden zu den verschiedenen Designtypen, Fragen beantworten müssen. Die Daten dieser Befragung liefern Ergebnisse, die zeigen, dass es bezüglich der emotionalen und kognitiven Wahrnehmungen, Unterschiede zwischen dominanten und nicht dominanten Design gibt. Ein Unterschied im Hinblick auf die anthropomorphistische Wahrnehmung, konnte nicht festgestellt werden.

Diese Arbeit soll die Wirkung von Autodesign untersuchen. Sie beginnt mit den Abgrenzungen und den Definitionen der wichtigsten Begriffe, die im Zusammenhang mit Produktdesign stehen und geht anschließend in den empirischen Teil über, welcher untersuchen soll, wie bestimmtes Autodesign auf verschiedene Testpersonen wirkt. Dazu werden verschiedenen Probanden, Bilder von PKW Frontansichten gezeigt, die entweder ein sehr dominantes oder ein gar nicht dominantes Design aufweisen. Mittels eines Fragebogens werden die Einzelpersonen zu diesen Bildern befragt. Diese Studie beschränkt sich lediglich auf die Frontansichten der Automobile. Bereiche, welche durch die Ansicht der Front nicht zu sehen sind, bleiben unberücksichtigt. Die vorher aufgestellten Hypothesen, welche in Kapitel 3 vorgestellt werden, werden nach Auswertung der erhobenen Daten entweder bestätigt oder verworfen. Ziel dieser Studie ist es herauszufinden, wie Individuen bestimmtes Design bewerten und welche Emotionen und Kognitionen dadurch hervorgerufen werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen und theoretische Grundlagen

2.1 Das Design

2.2 Informationen zum Anthropomorphismus

2.3 Emotionen

2.4 Kognitionen

3 Formulierung der Hypothesen

4 Empirische Studie

4.1 Zielsetzung und Vorgehensweise

4.2 Der Fragebogen

4.3 Darstellung der Ergebnisse

4.3.1 Moderationsanalyse

5 Diskussion der Ergebnisse

6 Limitationen und zukünftige Forschung

7 Schlussbetrachtung

8 Literaturverzeichnis

8.1 Internetquellen

9 Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Automobildesigns auf die emotionale und kognitive Produktwahrnehmung von Konsumenten, insbesondere den Unterschied zwischen dominanten und nicht dominanten Frontansichten.

  • Wirkung von Autodesign auf die Produktwahrnehmung
  • Unterscheidung zwischen dominanten und nicht dominanten Frontgestaltungen
  • Rolle des Anthropomorphismus bei der Identifikation mit Fahrzeugen
  • Analyse der emotionalen und kognitiven Reaktionen durch empirische Befragungen
  • Diskussion der Identitätsbildung durch Produktdesign

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

,,...Gutes Design ist für die Ewigkeit..." meinte einst Alberto Alessi, Designer und Inhaber einer der bekanntesten italienischen Designfabriken in Italien. Aber wie genau muss Design aussehen, um gut zu sein? Diese Frage zu beantworten, ist um einiges schwieriger, als es sich anhört. Denn Design zu beurteilen, ist vor allem für den Laien nicht einfach, da viele Faktoren für die Beurteilung mit einfließen, wie zum Beispiel Innovativität, Brauchbarkeit, Ästhetik, Unaufdringlichkeit, Langlebigkeit aber auch vor allem die verschiedenen Geschmäcker. Verbraucherbefragungen haben jedenfalls deutlich gemacht, dass die Kaufentscheidung für Produkte, wie beispielsweise eines neuen Mobiltelefons oder eines PKW'S vor allem von ansprechendem Design abhängig gemacht wird (Esch (2014)).

Dadurch haben sich die Rahmenbedingungen für die Vermarktung von Konsumgütern in den letzten Jahren effektiv verschärft. Der Wandel der Werte und andere Änderungsprozesse führen zu einer zunehmenden Erlebnis- und Genussorientierung in der heutigen Gesellschaft. Die qualitativ austauschbaren Konsumgüter der gesättigten Märkte, die nur einen Grundnutzen erfüllen, stellen den Verbraucher nicht mehr zufrieden. Vielmehr verlangt er nach einem Zusatznutzen, der ihm Spaß bereitet, und ihm das Gefühl vermittelt, etwas zu erleben. Das Gefallen, bzw. die Ästhetik von Produktdesign gewinnt somit an Bedeutung (vgl. Langner/Esch (2004), S. 416). Durch eine emotionale Produktdifferenzierung, gelingt es dem Anbieter seine Produkte unterscheidbar zu machen, und sich damit von seiner Konkurrenz abzuheben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Autodesign als Differenzierungsmerkmal und führt in das Phänomen des Anthropomorphismus ein.

2 Definitionen und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu Design, Anthropomorphismus, Emotionen und Kognitionen im Kontext der Produktwahrnehmung.

3 Formulierung der Hypothesen: Hier werden die Forschungsfragen präzisiert und zwei zentrale Hypothesen zur Wirkung von dominantem Design und zur Neigung zu anthropomorphisieren aufgestellt.

4 Empirische Studie: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, den Aufbau des Fragebogens sowie die statistische Auswertung der Daten mittels Varianzanalyse.

5 Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden im Kontext der theoretischen Annahmen interpretiert, wobei die Wirkung des Designs auf die Wahrnehmung bestätigt, der Einfluss der anthropomorphen Tendenz jedoch nicht belegt werden kann.

6 Limitationen und zukünftige Forschung: Hier werden die Grenzen der Arbeit aufgezeigt und Vorschläge für zukünftige Studien, etwa zur Berücksichtigung weiterer Sinnesmodalitäten oder Farben, gemacht.

7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und einer Empfehlung an Designer und Marketer zur gründlichen Untersuchung von Designelementen vor der Produktion.

8 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachquellen und Referenzen.

9 Anhang: Enthält Abbildungen der untersuchten Automobilfronten sowie den verwendeten Fragebogen.

Schlüsselwörter

Design, Produktwahrnehmung, Anthropomorphismus, Emotionen, Kognitionen, Automobildesign, Dominanz, Kaufabsicht, Empirische Studie, Marketing, Konsumentenverhalten, Fahrzeugfronten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Design von Automobilfronten (dominant vs. nicht dominant) die emotionale und kognitive Wahrnehmung von Konsumenten beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Produktgestaltung, Anthropomorphismus, kognitiver Psychologie und emotionaler Konsumentenreaktion.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Es soll analysiert werden, ob dominante Designelemente bei Autos als männlicher oder aggressiver wahrgenommen werden und ob diese Wahrnehmung mit der persönlichen Tendenz zur Vermenschlichung (Anthropomorphismus) korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine empirische Studie mit 90 Probanden durchgeführt, deren Daten mittels Fragebögen erhoben und durch statistische Verfahren wie einfaktorielle Varianzanalysen (ANOVA) und Post-Hoc-Tests ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Definition der Begriffe, der Hypothesenbildung sowie der detaillierten Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse bezüglich der Wahrnehmung von verschiedenen Automodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Design, Produktwahrnehmung, Anthropomorphismus, Emotionen und Konsumentenverhalten definieren.

Hat sich der Anthropomorphismus als entscheidender Faktor erwiesen?

Nein, die Hypothese, dass die Wahrnehmung der Probanden signifikant von deren Tendenz zur Vermenschlichung abhängt, konnte anhand der erhobenen Daten nicht bestätigt werden.

Welchen Einfluss hat das Design auf die Kaufabsicht?

Die empirischen Ergebnisse zeigen keinen signifikanten Einfluss des gewählten Designtyps auf die Kaufabsicht der befragten Personen; hier spielen eher individuelle Geschmäcker eine Rolle.

Wie werden dominante Autos im Vergleich zu nicht dominanten Autos wahrgenommen?

Dominante Designs werden als männlicher, aggressiver, robuster und größer wahrgenommen, während nicht dominante Designs eher als freundlich und charmant eingeschätzt werden.

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Résumé des informations

Titre
Dominanz im Design. Emotionale und kognitive Wahrnehmung von Frontansichten bei PKW'S
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel
Note
1,7
Auteur
Laura Thieme (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
41
N° de catalogue
V380784
ISBN (ebook)
9783668573680
ISBN (Livre)
9783668573697
Langue
allemand
mots-clé
Design Marktforschung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Laura Thieme (Auteur), 2015, Dominanz im Design. Emotionale und kognitive Wahrnehmung von Frontansichten bei PKW'S, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380784
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Extrait de  41  pages
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