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Balanced Scorecard - ein Feedbacksystem für Managementprozesse

Title: Balanced Scorecard - ein Feedbacksystem für Managementprozesse

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sven Roschen (Author)

Business economics - Information Management
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Die 1992 von Robert S. Kaplan und David Norton eingeführte Balanced Scorecard (BSC) ist ein Konzept zur Messung der Aktivitäten einer Organisation im Hinblick auf ihre Vision und Strategien, um den Führungskräften einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit und Effektivität des Unternehmens zu bieten. Das neue Element besteht darin, dass die BSC nicht nur auf die Finanzperspektive fokussiert, sondern auch die menschlichen Aspekte beinhaltet, die die Treiber für die Ergebnisse sind, so dass sich die Organisation auf ihre Zukunft und langfristigen Interessen konzentriert. Aufgrund ihrer flexiblen und damit umfassenden Gestaltungsmöglichkeit ist die Balanced Scorecard ein Instrument zur Einrichtung eines integrierten Managementsystems. Die Dimensionen der BSC werden sinnvollerweise für jede Organisation individuell festgelegt. Sie umfassen aber praktisch immer die Finanzperspektive und die Kundenperspektive, meist auch die Prozessperspektive und die Potential-, oder Mitarbeiterperspektive. Über die Kennziffern in der BSC wird es möglich, die Entwicklung dieser Geschäftsvision zu verfolgen. Auf diese Weise ermöglicht die BSC dem Management, nicht nur die finanziellen Aspekte zu betrachten, sondern auch strukturelle Frühindikatoren für den Geschäftserfolg zu steuern. Der Begriff BSC wird irrtümlich für verschiedene Arten von kennzahlenbasierten Systemen verwendet. Die BSC, die eine Ursache-Wirkungs-Analyse verlangt, ist aber eine originär andere Managementmethode als die deskriptive Prozesskostenrechnung, oder das klassische monetäre Kennzahlsystem (Du-Pont-Schema).

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Inhaltsverzeichnis

1. Prolog

2. Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard

2.1 Finanzwirtschaftliche Perspektive

2.2 Kundenperspektive

2.3 Interne Prozeßperspektive

2.4 Lern- und Entwicklungsperspektive

3. Funktionsweise der Balanced Scorecard

4. Vorgehensweise der Balanced Scorecard

4.1 Vision und Strategie

4.2 Kommunikation und Verbindung

4.3 Planung und Vorgaben

4.4 Strategisches Lernen und Feedback

5. Umsetzung der Balanced Scorecard

6. Epilog

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Unternehmensführung zu beleuchten und ihre Funktionsweise sowie ihren Beitrag zur Verankerung von Vision und Strategie im operativen Geschäft darzustellen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Unternehmen komplexe Strategien durch dieses Konzept in messbare Ziele übersetzen und durch Ursache-Wirkungsketten den langfristigen Unternehmenserfolg steuern können.

  • Die vier klassischen Perspektiven der Balanced Scorecard
  • Methodik der strategischen Kennzahlenbildung
  • Prozess der Strategieimplementierung (Top-Down)
  • Bedeutung von Leistungstreibern und Feedbacksystemen
  • Herausforderungen bei der praktischen Anwendung

Auszug aus dem Buch

2. Die vier Perspektiven der BSC

Die vier Perspektiven stellen einerseits vier Blickwinkel dar, aus denen ein Unternehmen ganzheitlich betrachtet werden kann. Andererseits sind sie auch vier Stufen in einer Ursachen-Wirkungskette des strategischen Wertschöpfungsprozesses: Ein qualifizierter motivierter Mitarbeiter (Lern- und Entwicklungsperspektive) arbeitet in einem gut abgestimmten Produktions- oder Dienstleistungsprozeß (Prozeßperspektive) für den Kunden (Kundenperspektive) und erbringt somit eine maximale Wertschöpfung (finanzwirtschaftliche Perspektive).

Die Anzahl und der Inhalt der vier klassischen Perspektiven sind allerdings nicht als starres Konzept zu interpretieren. Die Balanced Scorecard vermittelt primär einen Denkrahmen, der bei Bedarf modifiziert werden soll. Die einzelnen Perspektiven müssen letztlich die erfolgskritischen Faktoren des Unternehmens abbilden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prolog: Das Kapitel führt in die Balanced Scorecard als Baustein des Value based Management ein und erläutert ihre Rolle bei der Verbindung von finanziellen Steuerungsgrößen mit strategischen Zielen.

2. Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard: Hier werden die finanziellen, kundenbezogenen, prozessorientierten sowie die Lern- und Entwicklungsperspektive als ganzheitliches Steuerungssystem detailliert analysiert.

3. Funktionsweise der Balanced Scorecard: Es wird erklärt, wie die verschiedenen Perspektiven durch Ursache-Wirkungs-Beziehungen verknüpft werden, um strategische Erfolgsfaktoren messbar zu machen.

4. Vorgehensweise der Balanced Scorecard: Dieser Abschnitt beschreibt den strukturierten Prozess von der Visionsformulierung über die Kommunikation bis hin zum strategischen Feedback.

5. Umsetzung der Balanced Scorecard: Die Implementierung wird als Top-Down-Prozess beschrieben, der eine stufenweise Operationalisierung von Visionen in konkrete Leistungsziele für alle Unternehmensebenen erfordert.

6. Epilog: Das Schlusswort bewertet die Balanced Scorecard als innovatives Führungsinstrument, weist jedoch auch auf die Komplexität und die Risiken bei der praktischen Implementierung hin.

Schlüsselwörter

Balanced Scorecard, Unternehmensstrategie, Performance Measurement, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Prozessperspektive, Lern- und Entwicklungsperspektive, Kennzahlensystem, Wertorientierte Unternehmensführung, Strategieimplementierung, Leistungstreiber, Ursache-Wirkungskette, Value based Management, Feedbacksystem.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Balanced Scorecard als strategisches Management- und Kommunikationsinstrument, das über rein finanzielle Kennzahlen hinausgeht.

Welche vier Perspektiven werden in der Balanced Scorecard unterschieden?

Das Konzept umfasst die finanzwirtschaftliche Perspektive, die Kundenperspektive, die interne Prozessperspektive sowie die Lern- und Entwicklungsperspektive.

Was ist das primäre Ziel der Balanced Scorecard?

Das Ziel ist die Übersetzung abstrakter Unternehmensstrategien in konkret messbare Ziele und Kennzahlen, um den langfristigen Unternehmenserfolg steuerbar zu machen.

Welcher methodische Ansatz wird im Text beschrieben?

Der Text beschreibt einen wertorientierten Managementansatz, der Strategieumsetzung durch eine Ursache-Wirkungskette zwischen den verschiedenen Perspektiven operationalisiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition der Perspektiven, die Funktionsweise der Verknüpfungen sowie den konkreten Prozess der Implementierung und Zielkaskadierung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Strategieumsetzung, Performance Measurement, Leistungstreiber, Kennzahlensteuerung und wertorientiertes Management.

Warum ist die Lern- und Entwicklungsperspektive für den Erfolg entscheidend?

Sie schafft die notwendige Infrastruktur und fördert die lernende Organisation, was als Voraussetzung für die Anpassungsfähigkeit der Strategie an veränderte Umweltbedingungen dient.

Welche Gefahren nennt der Autor bei der Implementierung?

Zu den Risiken gehören eine zu hohe Komplexität, die Verwendung zu vieler oder falscher Kennzahlen sowie der Druck, der zu einer nur unvollständigen Umsetzung führen kann.

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Details

Title
Balanced Scorecard - ein Feedbacksystem für Managementprozesse
College
Kiel University of Applied Sciences
Course
Informationsmanagement
Grade
2,0
Author
Sven Roschen (Author)
Publication Year
2004
Pages
13
Catalog Number
V38112
ISBN (eBook)
9783638372824
ISBN (Book)
9783638762250
Language
German
Tags
Balanced Scorecard Feedbacksystem Managementprozesse Informationsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Roschen (Author), 2004, Balanced Scorecard - ein Feedbacksystem für Managementprozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38112
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