Diese Arbeit soll zunächst über den Begriff Terrorismus informieren und dann sowohl einen Einblick über die Ereignisse des 11. Septembers 2001, als auch über die Arbeit der Nachrichtensender an diesem Tag geben. Danach wird beschrieben, nach welchem Muster die Nachrichtensender ihre Berichterstattungen über solche Anschläge aufbauen. Es wird auf die Bedeutung des so genannten "Falling Man" eingegangen und abschließend kurz angerissen, wie viele Möglichkeiten mehr es inzwischen gibt, sich zu informieren oder informiert zu werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Begriff ,,Terrorismus“
- Die Ereignisse des 11. September in den Medien
- Die fünf Inszenierungsphasen des Terrors
- Die ikonische Bedeutung des Falling Man
- Echtzeiterfahrung durch neue Kommunikationswege
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Inszenierung von Terroranschlägen als Medienereignis. Im Fokus steht dabei die Analyse der Ereignisse des 11. Septembers 2001 und die Rolle der Nachrichtenmedien in der Berichterstattung über dieses Ereignis.
- Definition und historische Entwicklung des Terrorismus
- Analyse der Inszenierungsphasen von Terroranschlägen
- Die Bedeutung ikonischer Bilder, wie z.B. des "Falling Man"
- Der Einfluss neuer Kommunikationswege auf die Echtzeiterfahrung von Terroranschlägen
- Die Rolle der Medien in der Konstruktion von Bedeutung und Wahrnehmung von Terrorismus
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung skizziert die Bedeutung des Themas Terrorismus und stellt die Ereignisse des 11. September 2001 als zentralen Bezugspunkt der Arbeit dar.
- Der Begriff ,,Terrorismus“: Dieses Kapitel beleuchtet die Definition und die historische Entwicklung des Terrorismus, unter besonderer Berücksichtigung der verschiedenen Formen und Motive von Terrorhandlungen.
- Die Ereignisse des 11. September in den Medien: Das Kapitel analysiert die Berichterstattung der Nachrichtenmedien über die Anschläge vom 11. September 2001 und beleuchtet die verschiedenen Facetten des Medienereignisses.
Schlüsselwörter
Terrorismus, Medienereignis, Inszenierung, 11. September, Falling Man, Echtzeitkommunikation, Nachrichtenmedien, Islamismus, al-Qaida, Selbstmordattentate, Medienwirkung
Häufig gestellte Fragen
Wie inszenieren Medien Terroranschläge?
Medien folgen oft einem festen Muster aus Schockphase, Informationssuche, emotionaler Einordnung und der Konstruktion von Helden- oder Opfernarrativen.
Was war die mediale Besonderheit des 11. Septembers 2001?
Es war das erste globale Terrorereignis, das fast in Echtzeit weltweit übertragen wurde und durch ikonische Bilder (wie die brennenden Türme) das kollektive Gedächtnis prägte.
Was bedeutet die Ikonografie des „Falling Man“?
Das Foto eines Mannes, der aus dem World Trade Center stürzt, wurde zum Symbol für die individuelle Verzweiflung und die Unmenschlichkeit des Terrors, war aber auch höchst umstritten.
Welche Rolle spielen Nachrichtensender bei Anschlägen?
Sie fungieren als Krisenmanager und Informationsquelle, tragen aber durch die ständige Wiederholung der Bilder auch zur Verstärkung der Schockwirkung bei.
Wie verändern neue Kommunikationswege die Wahrnehmung von Terror?
Durch Smartphones und soziale Medien werden Augenzeugenberichte sofort verbreitet, was die Distanz zum Geschehen verringert und eine permanente Echtzeiterfahrung schafft.
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- Christina Grams (Author), 2017, Terroranschläge und ihre Inszenierung als Medienereignis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381161