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Arbeitslosigkeit und mögliche psychische Folgen

Titre: Arbeitslosigkeit und mögliche psychische Folgen

Dossier / Travail , 2017 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Josefin Kratz (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Arbeit steht unter anderem für ein wichtiges soziales und physisches Gehäuse für den Menschen selbst. Die Tatsache Arbeit zu haben, befriedigt die materiellen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse eines jeden Menschen und stellt eine fundamentale Bedingung der menschlichen Existenz dar. Doch was, wenn die Arbeit wegfällt und dieses Gehäuse zusammenbricht?

In der Hausarbeit soll auf den Diskurs Arbeitslosigkeit und Gesundheit eingegangen und mögliche psychische Folgen, deren Entstehung und sich daraus ergebende präventive Maßnahmen für ein gesundes Erleben näher untersucht werden.
Einleitend sei betont, dass die Arbeitslosigkeit kein „Fluch der Moderne“ ist, sondern seit Jahrhunderten ein bekanntes gesellschaftliches Thema darstellt. Waren es früher die Armen und Bettler, die am Wegesrand um Nahrung und Kleidung baten, so ist die Arbeitslosigkeit heute ein zentrales Thema unseres Sozialstaates.
Umso zentraler und eingehender die Thematik der Arbeitslosigkeit in Deutschland wird, so werden auch die Untersuchungen und psychologischen Gesichtspunkte dieser Problematik vielfältiger und ausdrucksstärker. Aus zahlreichen Studien und Untersuchungen ist bekannt, dass die Arbeitslosigkeit für zahllose Betroffene eine bedrückende und gesundheitsschädigende Lebensphase ist. Unterschiedliche psychische Beeinträchtigungen bei erwerbslosen Menschen konnten bereits in Untersuchungen nachgewiesen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Strukturbegriff Arbeitslosigkeit

2.1 Definition Arbeitslosigkeit

2.2 Geschichtlicher Rückblick zur Arbeitslosigkeit

2.3 Statistik zur Arbeitslosigkeit in Deutschland

3. Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und mögliche psychische Folgen

3.1 Ausblick in drei Theorien zur Aufdeckung von möglichen psychischen Folgen der Arbeitslosigkeit

3.1.1 Deprivationstheorie nach Jahoda

3.1.2 Das Vitaminmodell nach Warr

3.1.3 Der Handlungsrestriktionsansatz nach Fryer

4. Entstehung von psychischen Folgen

4.1 Erste Phase: Optimismus, Motivation und Aktionismus

4.2 Zweite Phase: Pessimismus, Angst und Stress

4.3 Dritte Phase: Resignation

5. Prävention

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und der psychischen Gesundheit Betroffener, analysiert wissenschaftliche Erklärungsmodelle für mögliche psychische Belastungen und diskutiert präventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in dieser Lebensphase.

  • Psychische Auswirkungen von Arbeitslosigkeit
  • Wissenschaftliche Theorien (Deprivation, Vitaminmodell, Handlungsrestriktion)
  • Phasenmodell des Erlebens von Arbeitslosigkeit
  • Präventionsstrategien und Interventionsmöglichkeiten
  • Rolle individueller Faktoren bei der Bewältigung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Deprivationstheorie nach Jahoda

Die aus ihrer Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ bekannte Sozialpsychologin und Soziologin Jahoda, ist unter anderem bei der Erarbeitung ihrer Studie auf die Erkenntnis gestoßen, dass die Menschen einen zeitlich geregelten Tagesablauf benötigen, um eine Zufriedenstellung ihrerseits zu erlangen. Ist dieser feste Rahmen und die feste Zeitstruktur nicht mehr gegeben, so kann es zu Langeweile und Zeitverschwendung kommen, und sogar zur Isolation. Dies kann wiederum zu psychischen Problemen und gesundheitlichen Einschränkungen führen.

Diese Theorie bezeichnet Jahoda als die sogenannte manifeste und latente Funktion der Erwerbsarbeit. So hat die Arbeitslosigkeit negative psychische Folgen für den Menschen, unter anderem auf Grund von Mangelerlebnissen, fehlendem kollektivem Austausch, fehlender kollektiver Anerkennung und fehlender Zeitstruktur. Jahoda nach, ist die Erwerbstätigkeit nicht nur aus ökonomischer Sicht ein wichtiger Bestandteil für die Gesundheit des Menschen, sondern auch aus soziologischer Sicht. Zum einen dient die Erwerbstätigkeit des Verdienens von Geld und zum anderen bezieht die Tatsche erwerbstätig zu sein auch die soziale Gesundheit mit ein. So ist es dem Menschen möglich einen geregelten Alltag nach zu gehen und regelmäßige soziale Kontakte und Anerkennung zu pflegen (vgl. Paul, Moser 2015, S. 270).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Arbeit als soziales Gehäuse und Hinführung zur Problematik psychischer Folgen bei Arbeitslosigkeit.

2. Strukturbegriff Arbeitslosigkeit: Definition des Begriffs Arbeitslosigkeit sowie ein geschichtlicher Überblick und aktuelle statistische Daten.

3. Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und mögliche psychische Folgen: Theoretische Fundierung des Zusammenhangs durch drei zentrale Modelle (Jahoda, Warr, Fryer).

4. Entstehung von psychischen Folgen: Darstellung des Phasenverlaufs, den betroffene Personen während der Arbeitslosigkeit durchlaufen.

5. Prävention: Diskussion von Interventionsmöglichkeiten und Beratungsangeboten zur Förderung der psychischen Gesundheit.

6. Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die Forschungslage, die identifizierten psychischen Folgen und den weiteren Klärungsbedarf.

Schlüsselwörter

Arbeitslosigkeit, psychische Folgen, Gesundheit, Deprivationstheorie, Vitaminmodell, Handlungsrestriktionsansatz, Phasenmodell, Resignation, Prävention, Wiedereingliederung, Arbeitspsychologie, Marienthal-Studie, Erwerbslosigkeit, Stress, Angst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die psychische Gesundheit und untersucht, welche Folgen auftreten, wie diese entstehen und wie ihnen vorgebeugt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Definition von Arbeitslosigkeit, der wissenschaftliche Diskurs über psychische Belastungen, ein Phasenmodell für das Erleben dieser Phase sowie Strategien zur Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse bestehender empirischer Untersuchungen, um die psychischen Risiken von Arbeitslosen besser zu verstehen und effektive Ansätze zur Gesundheitsförderung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Studien, Theorien und statistische Daten zum Thema Arbeitslosigkeit und Gesundheit ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Auswirkungen, die Analyse von Erklärungsmodellen sowie die Erläuterung des phasenhaften Verlaufs der psychischen Beeinträchtigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Arbeitslosigkeit, psychische Folgen, Gesundheit, Deprivationstheorie und Prävention beschreiben.

Welche Rolle spielt die Marienthal-Studie für diese Arbeit?

Die Marienthal-Studie dient als historisch bedeutende Grundlage, um die Auswirkungen von erzwungenem Nichtstun auf die menschliche Psyche und die Entstehung von Resignation zu belegen.

Warum unterscheidet sich der Handlungsrestriktionsansatz von der Deprivationstheorie?

Während die Deprivationstheorie Arbeitslosigkeit primär als Verlust von Funktionen sieht, betrachtet der Handlungsrestriktionsansatz nach Fryer auch Möglichkeiten für persönliches Wachstum und eigenständiges Handeln trotz der Arbeitslosigkeit.

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Résumé des informations

Titre
Arbeitslosigkeit und mögliche psychische Folgen
Université
University of Applied Sciences Potsdam
Note
1,0
Auteur
Josefin Kratz (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
16
N° de catalogue
V381349
ISBN (ebook)
9783668578487
ISBN (Livre)
9783668578494
Langue
allemand
mots-clé
Arbeitslosigkeit psychische Folgen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Josefin Kratz (Auteur), 2017, Arbeitslosigkeit und mögliche psychische Folgen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381349
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Extrait de  16  pages
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