Brustkrebs (oder Mammakarzinom), als die am häufigsten auftretende Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland, verursacht im Gesundheitssystem hohe Kosten und bedeutet für die erkrankte Frau und ihr Umfeld eine große Belastung und Herausforderung. Wie gehen Betroffene mit der Diagnose Mammakarzinom um? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten haben oder entwickeln sie, um gesundheitsförderliche und -erhaltende Entscheidungen zu treffen? Sind sie kompetent genug, um das Gesundheitssystem individuell optimal zu nutzen? Welche Rolle spielen Informationsmaterialen? Werden sie gebraucht, verstanden und das daraus gewonnene Wissen in Handlungen umgesetzt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Im Fokus stehen die Nutzerkompetenzen, welche bei langzeitüberlebenden Frauen nach Brustkrebs zu einer guten Krankheitsbewältigung und einem gesundheitsbewussten Leben mit der chronischen Krankheit und ihren Folgeerscheinungen beitragen. Der Leser erfährt, was Nutzerkompetenzen sind und welche Kriterien speziell bei Brustkrebspatientinnen gut oder weniger gut ausgebildet sind und somit der Förderung bedürfen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Methodisches Vorgehen
- Aufbau der Arbeit
- Grundlagen zum Krankheitsbild und zur Gesundheitskompetenz
- Das Krankheitsbild „Mammakarzinom“
- Die Bedeutung des „Mammakarzinoms“ für das Gesundheitssystem
- Auswirkungen des Krankheitsbildes auf Betroffene
- Die Bedeutung der Gesundheitskompetenz
- Was heißt Gesundheitskompetenz?
- Kriterien der Gesundheitskompetenz am Beispiel Brustkrebs
- Kriterien der Nutzerkompetenz allgemein und am Beispiel Brustkrebs
- Zwischenfazit
- Formulierung der Forschungsfrage
- Methodik
- Auswahl und Sichtung aktueller Studien
- Analyse spezifischer Informationsmaterialien
- Dimensionale Analyse und Strukturbaum
- Entwicklung eines spezifischen Fragebogens
- Ergebnisse
- Ergebnisse der ausgewählten Studien zur Gesundheitskompetenz bei Brustkrebs und die Relevanz für das Praxisprojekt
- Ergebnisse der Dokumentenanalyse
- Auswertung der Betroffenen-Befragung
- Zusammenfassung
- Diskussion
- Kritische Reflektion des eigenen Vorgehens
- Kritische Reflektion der Gesamtergebnisse
- Ableitung von Handlungsempfehlungen
- Fazit und Ausblick
- Anlagen
- Literaturverzeichnis
- Internetquellenverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Praxisprojekt „Ermittlung von Kriterien zur Stärkung der Nutzerkompetenz am Beispiel der Diagnose Brustkrebs bei Frauen in Deutschland“ zielt darauf ab, die Nutzerkompetenz von Frauen im Kontext der Brustkrebsdiagnostik zu analysieren und konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Kompetenzentwicklung zu formulieren.
- Analyse der Gesundheitskompetenz im Zusammenhang mit Brustkrebs
- Identifizierung von Kriterien zur Stärkung der Nutzerkompetenz im Kontext der Brustkrebsdiagnostik
- Entwicklung eines Fragebogens zur Erhebung der Nutzerkompetenz bei Frauen mit Brustkrebs
- Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis
- Bewertung der Ergebnisse und Diskussion des methodischen Vorgehens
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert das methodische Vorgehen sowie den Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Grundlagen zum Krankheitsbild „Mammakarzinom“ und der Bedeutung der Gesundheitskompetenz im Kontext der Brustkrebsdiagnostik. Es werden die Kriterien der Nutzerkompetenz im Allgemeinen und speziell im Zusammenhang mit Brustkrebs untersucht. Das dritte Kapitel präsentiert die Methodik des Projekts, welche die Auswahl und Sichtung aktueller Studien, die Analyse von Informationsmaterialien, die Entwicklung eines Fragebogens sowie die Auswertung der Daten umfasst. Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse der Studie dargestellt, wobei die Ergebnisse der ausgewählten Studien zur Gesundheitskompetenz bei Brustkrebs und die Relevanz für das Praxisprojekt, die Ergebnisse der Dokumentenanalyse und die Auswertung der Betroffenen-Befragung präsentiert werden.
Schlüsselwörter
Nutzerkompetenz, Gesundheitskompetenz, Brustkrebs, Mammakarzinom, Diagnostik, Prävention, Handlungsempfehlungen, Frauen, Gesundheitssystem, Informationsmaterialien, Betroffenen-Befragung
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Nutzerkompetenz bei Brustkrebs?
Nutzerkompetenz bezeichnet die Fähigkeiten von Patientinnen, das Gesundheitssystem optimal für ihre Genesung und Krankheitsbewältigung zu nutzen.
Welche Rolle spielen Informationsmaterialien für Patientinnen?
Sie sind entscheidend für das Verständnis der Diagnose und helfen dabei, gewonnenes Wissen in gesundheitsförderliche Handlungen umzusetzen.
Wie wirkt sich die Diagnose Mammakarzinom auf das Umfeld aus?
Neben der physischen Belastung für die Frau stellt die Erkrankung auch eine große psychische und organisatorische Herausforderung für das soziale Umfeld dar.
Was sind Kriterien der Gesundheitskompetenz?
Dazu gehören das Finden, Verstehen, Bewerten und Anwenden von Gesundheitsinformationen, um im Alltag angemessene Entscheidungen zu treffen.
Wie können Patientinnen ihre Kompetenz stärken?
Durch gezielte Förderung der Informationsverarbeitung und Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung (Copings), insbesondere bei chronischen Verläufen.
- Quote paper
- Rubi Mauer (Author), 2017, Ermittlung von Kriterien zur Stärkung der Nutzerkompetenz am Beispiel der Diagnose Brustkrebs bei Frauen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382993