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Ermittlung von Kriterien zur Stärkung der Nutzerkompetenz am Beispiel der Diagnose Brustkrebs bei Frauen in Deutschland

Title: Ermittlung von Kriterien zur Stärkung der Nutzerkompetenz am Beispiel der Diagnose Brustkrebs bei Frauen in Deutschland

Project Report , 2017 , 84 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Rubi Mauer (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Brustkrebs (oder Mammakarzinom), als die am häufigsten auftretende Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland, verursacht im Gesundheitssystem hohe Kosten und bedeutet für die erkrankte Frau und ihr Umfeld eine große Belastung und Herausforderung. Wie gehen Betroffene mit der Diagnose Mammakarzinom um? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten haben oder entwickeln sie, um gesundheitsförderliche und -erhaltende Entscheidungen zu treffen? Sind sie kompetent genug, um das Gesundheitssystem individuell optimal zu nutzen? Welche Rolle spielen Informationsmaterialen? Werden sie gebraucht, verstanden und das daraus gewonnene Wissen in Handlungen umgesetzt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Im Fokus stehen die Nutzerkompetenzen, welche bei langzeitüberlebenden Frauen nach Brustkrebs zu einer guten Krankheitsbewältigung und einem gesundheitsbewussten Leben mit der chronischen Krankheit und ihren Folgeerscheinungen beitragen. Der Leser erfährt, was Nutzerkompetenzen sind und welche Kriterien speziell bei Brustkrebspatientinnen gut oder weniger gut ausgebildet sind und somit der Förderung bedürfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Methodisches Vorgehen

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen zum Krankheitsbild und zur Gesundheitskompetenz

2.1 Das Krankheitsbild „Mammakarzinom“

2.1.1 Die Bedeutung des „Mammakarzinoms“ für das Gesundheitssystem

2.1.2 Auswirkungen des Krankheitsbildes auf Betroffene

2.2 Die Bedeutung der Gesundheitskompetenz

2.2.1 Was heißt Gesundheitskompetenz?

2.2.2 Kriterien der Gesundheitskompetenz am Beispiel Brustkrebs

2.2.3 Kriterien der Nutzerkompetenz allgemein und am Beispiel Brustkrebs

2.3 Zwischenfazit

2.4 Formulierung der Forschungsfrage

3 Methodik

3.1 Auswahl und Sichtung aktueller Studien

3.2 Analyse spezifischer Informationsmaterialien

3.3 Dimensionale Analyse und Strukturbaum

3.4 Entwicklung eines spezifischen Fragebogens

4 Ergebnisse

4.1 Ergebnisse der ausgewählten Studien zur Gesundheitskompetenz bei Brustkrebs und die Relevanz für das Praxisprojekt

4.2 Ergebnisse der Dokumentenanalyse

4.3 Auswertung der Betroffenen-Befragung

4.4 Zusammenfassung

5 Diskussion

5.1 Kritische Reflektion des eigenen Vorgehens

5.2 Kritische Reflektion der Gesamtergebnisse

5.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen

5.4 Fazit und Ausblick

6 Anlagen

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, welche Nutzerkompetenzen bei langzeitüberlebenden Brustkrebspatientinnen zur erfolgreichen Krankheitsbewältigung und Verbesserung der Lebensqualität beitragen und welche Bereiche bei der Informationssuche und -verarbeitung gestärkt werden müssen.

  • Definition und Abgrenzung von Gesundheits- und Nutzerkompetenz.
  • Analyse der Qualität patientenorientierter Informationsmaterialien mittels DISCERN-Kriterien.
  • Konstruktion eines fachspezifischen Fragebogens zur Erfassung individueller Bewältigungsstrategien.
  • Untersuchung der Informationsbedarfe und kritische Reflektion der Partizipation im Gesundheitssystem.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Auswirkungen des Krankheitsbildes auf Betroffene

Neben den körperlichen Beeinträchtigungen durch diverse notwenige Behandlungsmaßnahmen mit ihren Nebenerscheinungen wie Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, chronischer Müdigkeit, Blutbildveränderungen u.s.w. stellen die psychischen und sozialen Belastungen große Herausforderungen für die Patientinnen, aber auch ihre Angehörigen und manchmal auch das medizinische Personal dar. Häufig auftretende subsyndromale Belastungen sind Distress, Ängste und Depressivität. Anpassungsstörungen, Medikamenten- und Genussmittelmissbrauch treten nicht selten auf. Die Diagnose trifft viele Frauen wie ein Schock mit all seinen möglichen Auswirkungen, z.B. einer posttraumatischen Belastungsstörung. Die Psychoonkologie als eigene wissenschaftliche Disziplin beschäftigt sich mit den seelischen Auswirkungen und einem guten Umgang mit Krebserkrankungen.

Im Fokus stehen Erleben, Verhalten und die sozialen Ressourcen im Zusammenhang mit der Erkrankung. Alle Patienten sollten laut S3-Leitlinie ein Screening auf psychosoziale Belastungen erhalten, um bei positivem Screening-Ergebnis diagnostische Gespräche zur Abklärung von Belastungen und psychischen Komorbiditäten erhalten zu können. Brustkrebs hat „viele Gesichter“, wie die weiter oben dargestellte Unterteilung innerhalb der Krankheit verdeutlicht. Doch auch der jeweilige Patient hat mit seinen ganz eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen und bringt seine individuellen Ressourcen ein bzw. entwickelt sie erst durch die Auseinandersetzung mit der Erkrankung. Die Auswirkungen der Erkrankung können letztlich alle Lebensbereiche betreffen, weshalb die Psychoonkologie als eine interdisziplinäre Wissenschaft zu verstehen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der Nutzerkompetenz bei Brustkrebs dar, definiert das methodische Vorgehen und den Aufbau der Arbeit.

2 Grundlagen zum Krankheitsbild und zur Gesundheitskompetenz: Vermittelt medizinisches Grundlagenwissen zum Mammakarzinom sowie theoretische Hintergründe zu Gesundheits- und Nutzerkompetenzen.

3 Methodik: Beschreibt die Literaturrecherche, die Qualitätsanalyse von Informationsmaterialien und die Entwicklung des eingesetzten Fragebogens.

4 Ergebnisse: Präsentiert die Resultate aus der Literaturrecherche, der Dokumentenanalyse sowie die statistische Auswertung der Betroffenenbefragung.

5 Diskussion: Reflektiert kritisch das eigene Vorgehen, interpretiert die Gesamtergebnisse und leitet praktische Handlungsempfehlungen ab.

6 Anlagen: Enthält ergänzende Dokumentationen wie den detaillierten Strukturbaum, Kategorisierungen, den vollständigen Fragebogen sowie die detaillierten Auswertungstabellen.

Schlüsselwörter

Brustkrebs, Mammakarzinom, Gesundheitskompetenz, Nutzerkompetenz, Patienteninformation, Lebensqualität, Krankheitsbewältigung, Selbstmanagement, Gesundheitspsychologie, Prävention, Nachsorge, DISCERN-Kriterien, Patientenpartizipation, Empowerment, Informationsbedarfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Nutzerkompetenz von langzeitüberlebenden Brustkrebspatientinnen und wie diese zur Krankheitsbewältigung beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Verständnis von Gesundheitskompetenz, die Qualität von Informationsmaterialien und die Stärkung der Eigenverantwortung von Patientinnen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, welche Nutzerkompetenzen zur Lebensqualität bei Langzeitüberlebenden beitragen und wo noch Wissenslücken oder Stärkungsbedarf besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, einer qualitativen Dokumentenanalyse (nach DISCERN-Kriterien) und einer quantitativen Befragung von Patientinnen mittels eines selbst erstellten Fragebogens.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Grundlagenarbeit, die methodische Herleitung der Untersuchung und die anschließende Präsentation sowie Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Brustkrebs-Nachsorge, Gesundheitskompetenz, Empowerment und die qualitative Beurteilung von Patienteninformationen charakterisiert.

Warum spielt die Kategorie „Qualität“ der Informationsmaterialien eine so große Rolle?

Da viele Patientinnen laut Untersuchung zu wenig auf Qualitätsmerkmale bei der Informationssuche achten, identifiziert die Arbeit dies als kritischen Punkt für die Förderung der Nutzerkompetenz.

Welche Herausforderung ergab sich bei der Stichprobengröße?

Aufgrund der Schwierigkeit, Langzeitüberlebende in spezifischen Einrichtungen anzutreffen, war die Stichprobe mit N=4 klein, was die Arbeit als Anregung für weiterführende Forschung definiert.

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Details

Title
Ermittlung von Kriterien zur Stärkung der Nutzerkompetenz am Beispiel der Diagnose Brustkrebs bei Frauen in Deutschland
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Course
Persönliche Kompetenzen und wissenschaftliches Arbeiten
Grade
1,0
Author
Rubi Mauer (Author)
Publication Year
2017
Pages
84
Catalog Number
V382993
ISBN (eBook)
9783668586550
ISBN (Book)
9783668586567
Language
German
Tags
Brustkrebs Nutzerkompetenzen Gesundheitswissen Health Literacy
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rubi Mauer (Author), 2017, Ermittlung von Kriterien zur Stärkung der Nutzerkompetenz am Beispiel der Diagnose Brustkrebs bei Frauen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382993
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