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Pflege 4.0. Auswirkung auf die praktische Berufsausbildung von Pflegekräften

Título: Pflege 4.0. Auswirkung auf die praktische Berufsausbildung von Pflegekräften

Trabajo , 2017 , 25 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Ilka-Maria Watermann (Autor)

Pedagogía - Formación profesional, capacitación profesional
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Die Digitalisierung verändert den Gesundheits- und Pflegebereich, denn vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels können digitale Technologien einen großen Mehrwert für den Pflegeprozess bringen. Die Ausbildung im Sektor Gesundheits- und Krankenpflege ist hinsichtlich der Digitalisierung und daraus resultierenden Kompetenzanforderungen noch nicht adaptiert worden. Daher skizziert die Hausarbeit die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Pflegeberuf und erörtert die daraus resultierenden Auswirkungen auf die praktische Berufsausbildung von Pflegekräften. Anhand der Forschungsfrage „Wie muss Berufliche Bildung in der praktischen Pflegeausbildung ausgerichtet werden, um Auszubildenden eine Medienkompetenzentwicklung für Pflege 4.0 zu ermöglichen?“ wird das Themengebiet erläutert und Umsetzungsstrategien aufgezeigt.

Es wird zunächst die Arbeitswelt 4.0 definiert und die Kompetenzanforderungen an Pflegekräfte 4.0 erläutert. Es wird dargestellt, was Digitalisierung im Arbeitssektor Pflege bedeutet und welchen Stellenwert die Digitalisierung einnimmt. Durch den Einzug von Medien in das Arbeitsfeld Pflege werden Pflegekräfte vor Herausforderungen gestellt und die Anforderungen an das Berufsprofil ändern sich. Im Kontext diesen medialen Wandels wird der Begriff Medienkompetenz nach Baacke aufgegriffen und als Definitionsgrundlage ausgewählt. Anschließend wird die berufliche Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege anhand des Ausbildungscurriculums beschrieben. Zudem wird die Lernortkooperation als wesentlicher Bestandteil der Ausbildung sowie das arbeitsbezogene Lernen beschrieben. In Kapitel vier werden daran anschließend die Auswirkungen von Pflege 4.0 auf die praktische Berufsausbildung thematisiert. Dazu werden Anforderungen an die praktische Berufsausbildung und Umsetzungsstrategien erörtert. Ausbildungseinrichtungen müssen die curricularen Vorgaben umsetzen und den Auszubildenden zugleich eine dem Berufsfeld angepasste Ausbildung ermöglichen. Deshalb werden Anforderungen an Krankenhäuser erörtert, die notwendig sind, damit Auszubildende eine Medienkompetenzentwicklung zur Pflege 4.0 erfahren können. Weiterhin werden Umsetzungsstrategien zur Förderung der Medienkompetenzentwicklung von Auszubildenden aufgezeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Pflege 4.0

2.1. Arbeitswelt Pflege 4.0

2.2. Kompetenzanforderungen an Pflegekräfte 4.0

3 Die berufliche Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

3.1. Curriculare Vorgaben für die praktische Ausbildung

3.2. Lernortkooperation in der Berufsausbildung

3.3. Arbeitsbezogenes Lernen in der Berufsausbildung

4 Pflege 4.0 – Auswirkung auf die praktische Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

4.1. Anforderungen an die praktische Ausbildung zur Medienkompetenzentwicklung von Auszubildenden

4.2. Umsetzungsstrategien für die praktische Ausbildung zur Förderung der Medienkompetenzentwicklung von Auszubildenden

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung – unter dem Begriff Pflege 4.0 zusammengefasst – auf die praktische Berufsausbildung von Pflegekräften. Ziel ist es, basierend auf einer Analyse der aktuellen Anforderungen, Strategien aufzuzeigen, wie durch eine gezielte medienpädagogische Ausrichtung der praktischen Ausbildung eine notwendige Medienkompetenzentwicklung bei Auszubildenden erreicht werden kann.

  • Digitalisierung der Arbeitswelt in der Pflege
  • Kompetenzanforderungen an Pflegekräfte 4.0
  • Strukturen der beruflichen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Lernortkooperation und arbeitsbezogenes Lernen
  • Förderung der Medienkompetenz in der praktischen Ausbildung

Auszug aus dem Buch

2.1. Arbeitswelt Pflege 4.0

Die hohe Dynamik in der Technologieentwicklung betrifft das Gesundheitswesen in besonderem Maße. Mehr als 2,9 Millionen Pflegebedürftige und 1,1 Millionen Beschäftigte in der stationären und ambulanten Pflege sind in Deutschland davon betroffen (GI, 2017, S. 4). Aufgrund demografischer Herausforderungen kann in den nächsten Jahren von einem ungedeckten Bedarf an Pflegefachkräften ausgegangen werden (BAuA, 2015, S. 5). Technische Innovationen im Pflegebereich sowie digitale Dokumentations- und Kommunikationsmedien, Assistenzsysteme, Robotertechnik oder Mobilitätslösungen können die Arbeitswelt der Pflege erheblich entlasten (GI, 217, S. 5). Der Einzug dieser cyber-physikalischen Systeme in das Arbeitsfeld Pflege wird auch als Digitale Transformation bezeichnet. Die Entwicklung der Pflege 4.0 lässt sich in drei wesentliche Abschnitte gliedern: intelligente Informations- und Kommunikationsstrukturen, Roboter und vernetzte Technik sowie Sensorik, Hilfs- und Monitoringsysteme (DAA, 2017, S. 47).

Technik im Pflegebereich soll zu einer Kostendämpfung sowie zur Erleichterung von belastenden Arbeitshandlungen, z.B. Patientenlagerungen, beitragen, so dass Berufskrankheiten vermieden werden. Weiterhin soll der Einsatz von technischen Hilfsmitteln eine flächendeckende Versorgung in ländlichen Regionen sicherstellen. Hier besteht die Option eine Telepflege zu etablieren. Technische Assistenzsysteme ermöglichen zudem eine lange Selbständigkeit von pflegebedürftigen Personen im eigenen häuslichen Umfeld (Hülsken-Giesler, 2015, S. 14).

Dabei gerät in Vergessenheit, dass Pflegekräfte den Umgang mit neuen Technologien erlernen müssen und dass die Einführung digitaler Arbeitsmethoden unmittelbare Folgewirkungen für die Arbeitsorganisation und Qualifikationsanforderungen hat. Daher muss der Technikeinsatz auch unter Einbeziehung der betroffenen Pflegebeschäftigten aktiv gestaltet werden (DAA, 2017, S. 48). Aufgrund der speziellen Charakteristika pflegerischer Tätigkeiten sowie den besonderen Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit im Umgang mit personensensiblen Informationen sind die Entwicklungen der Digitalisierung nicht mit anderen Arbeitsfeldern zu vergleichen (DAA; 2017, S. 47). Zwischen Pflege 4.0, dem durch Nächstenliebe und Zuwendung geprägten Pflegeverständnis und dem Berufsbild liegen Differenzen. Diese gilt es zu überbrücken. Während die Definition der Arbeitswelt Pflege 4.0 die Arbeitsentlastung und positive Folgen der Digitalisierung propagiert, wird auch vor Deprofessionalisierung und Entmenschlichung gewarnt (BAuA, 2015, S. 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Digitalisierung für den Pflegebereich und führt in die zentrale Forschungsfrage ein, wie die praktische Pflegeausbildung zur Medienkompetenzentwicklung ausgerichtet werden muss.

2 Pflege 4.0: Dieses Kapitel definiert den Begriff Pflege 4.0 im Kontext der industriellen Revolution und erörtert die daraus resultierenden neuen Anforderungen an die Kompetenzen der Pflegekräfte.

3 Die berufliche Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege: Hier werden die curricularen Rahmenbedingungen, das Konzept der Lernortkooperation sowie verschiedene Formen des arbeitsbezogenen Lernens in der bestehenden Ausbildung beschrieben.

4 Pflege 4.0 – Auswirkung auf die praktische Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege: Dieses Kapitel thematisiert die spezifischen Anforderungen und erarbeitet Umsetzungsstrategien für eine medienkompetente praktische Ausbildung.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine systematische Integration von Medienkompetenz in die praktische Ausbildung notwendig ist, um den Herausforderungen der Pflege 4.0 zu begegnen.

Schlüsselwörter

Pflege 4.0, Digitalisierung, Berufsausbildung, Medienkompetenz, Gesundheits- und Krankenpflege, Lernortkooperation, praktische Ausbildung, berufliche Handlungskompetenz, Praxisanleitung, arbeitsbezogenes Lernen, E-Learning, Digital Health Literacy, Konstruktivismus, Pflegeberuf, technologische Innovationen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anpassung der praktischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege an die Anforderungen der Digitalisierung, die unter dem Begriff "Pflege 4.0" bekannt ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen technologischer Innovationen auf den Pflegeprozess, die erforderliche Medienkompetenz für Pflegekräfte sowie die Gestaltung von Lernprozessen in der praktischen Ausbildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Wie muss Berufliche Bildung in der praktischen Pflegeausbildung ausgerichtet werden, um Auszubildenden eine Medienkompetenzentwicklung für Pflege 4.0 zu ermöglichen?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender curricularer Vorgaben, um auf dieser Grundlage pädagogische Rückschlüsse für die Praxisgestaltung zu ziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen zur Arbeitswelt 4.0 und zur Kompetenzentwicklung gelegt, bestehende Ausbildungsstrukturen analysiert und schließlich Anforderungen sowie konkrete Strategien zur Förderung der Medienkompetenz in der praktischen Ausbildung erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Pflege 4.0, Medienkompetenz, praktische Ausbildung, Lernortkooperation und berufliche Handlungskompetenz.

Welche Rolle spielen Praxisanleiter in diesem Kontext?

Praxisanleiter fungieren als zentrale Schnittstelle. Sie vermitteln nicht nur pflegerische Handlungskompetenz, sondern werden im Zuge der Digitalisierung auch zu Technikvermittlern, die den Wissenstransfer in die Praxis sicherstellen müssen.

Warum ist das Konzept der Lernortkooperation für die Medienbildung so wichtig?

Die Lernortkooperation stellt sicher, dass theoretisch erworbenes Wissen über digitale Systeme mit den praktischen Erfordernissen am Arbeitsplatz verknüpft wird und somit ein erfolgreicher Theorie-Praxis-Transfer stattfinden kann.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Pflege 4.0. Auswirkung auf die praktische Berufsausbildung von Pflegekräften
Universidad
University of Hagen
Calificación
1,7
Autor
Ilka-Maria Watermann (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
25
No. de catálogo
V383437
ISBN (Ebook)
9783668588394
ISBN (Libro)
9783668588400
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pflege 4.0 Gesundheits- und Krankenpflege Ausbildung Medienbildung Digitalisierung der Pflege Medienkompetenz Lernortkooperation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ilka-Maria Watermann (Autor), 2017, Pflege 4.0. Auswirkung auf die praktische Berufsausbildung von Pflegekräften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383437
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