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Entlohnung von Führungskräften. Konzepte und Bedeutung von Aktienoptionsprogrammen

Título: Entlohnung von Führungskräften. Konzepte und Bedeutung von Aktienoptionsprogrammen

Trabajo de Seminario , 2016 , 26 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Shpejtim Islamaj (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen ersten Überblick über die Entlohnung der Führungskräfte mit Aktienoptionen zu geben. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Gestaltungsmöglichkeiten, der Motivationskraft sowie auf der Bedeutung von AOP. Die bilanziellen sowie steuerrechtlichen Aspekte werden dagegen vollständig ausgeblendet.

Das Thema Führungskraftvergütung, insbesondere die Diskussion über die millionenschweren Vergütungen der Führungskräfte, ist in der allgemeinen Öffentlichkeit stets präsent. Das Thema ist in Deutschland derart brisant, dass inzwischen die Millionengehälter der Führungskräfte auf große Ablehnung in der breiten Öffentlichkeit stoßen. Dies belegt eine repräsentative Erhebung der ARD (Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland), nach der sich 89 Prozent der Befragten für eine Deckelung der Gehälter aussprechen, während lediglich 11 Prozent dagegen stimmen.

Zweistellige Millionengehälter für Führungskräfte sind speziell in den Vereinigten Staaten von Amerika praxisüblich. Der Vorstandsvorsitzende von Discovery Communications, David Zaslav, erhielt im Jahr 2014 sogar umgerechnet 143,4 Millionen Euro und schaffte es damit in einen dreistelligen Millionenbereich. In Deutschland sind Führungskräftegehälter in dieser Dimension weniger markant ausgeprägt.

Die exorbitant hohen Führungskräftegehälter, und die damit immer weiter steigende Vergütungsdifferenz zwischen den Führungskräften sowie einem „normalen“ Angestellten, sind im Allgemeinen auf variable Entlohnungen und insbesondere auf Entlohnung mit Aktienoptionen zurückzuführen. Letzteres stellt dabei ein weit verbreitetes Entlohnungsinstrument dar. Das Ziel dieses Entlohnungsinstrumentes ist es, der Führungskraft finanzielle Anreize zu schaffen, das Unternehmen im Sinne des Shareholder-Values zu führen.

Mit anderen Worten: Das Management soll das Unternehmen so führen, dass eine nachhaltige Unternehmenswertsteigerung erreicht wird. Aufgrund der internationalen Verbreitung und der im Fokus stehenden Shareholder-Value-Orientierung, wird im Rahmen dieser Arbeit, auf die Entlohnung der Führungskräfte mit Aktienoptionen eingegangen. Dabei werden im Wesentlichen die Ausgestaltungsmöglichkeiten, die Beweggründe und die finanzielle Motivationskraft von Aktienoptionen durchleuchtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Principal-Agent-Theorie

2.2 Grundzüge von Aktienoptionen

2.3 Einordnung der Aktienoptionen in das Vergütungssystem

3 Ausgestaltungsmöglichkeiten von Aktienoptionsprogrammen

3.1 Überblick über Gestaltungsparameter von Aktienoptionsprogrammen

3.2 Personenkreis der Bezugsberechtigten

3.3 Festlegung des Basispreises

3.4 Erfolgsziele und Ausübungsbeschränkungen

3.4.1 Absolute und relative Erfolgsziele

3.4.2 Laufzeit, Sperrfrist und Ausübungsfrist

3.5 Möglichkeiten zur Finanzierung von Aktienoptionsprogrammen

4 Bedeutung von Aktienoptionsprogrammen

4.1 Beurteilung der Eignung als Anreizsystem

4.2 Zielsetzung von Aktienoptionsprogrammen

4.2.1 Dezimierung des Principal-Agent-Konfliktes

4.2.2 Rekrutierung und Personalbindung von Topführungskräften

4.3 Grenzen von Aktienoptionsprogrammen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Aktienoptionsprogramme als Instrument zur Entlohnung von Führungskräften. Das primäre Ziel besteht darin, einen Überblick über die Ausgestaltungsmöglichkeiten, die Beweggründe für deren Einsatz und die damit verbundene Motivationskraft zu geben, während bilanzielle und steuerrechtliche Aspekte ausgeklammert werden.

  • Grundlagen der Principal-Agent-Theorie im Kontext der Unternehmensvergütung
  • Gestaltungsparameter von Aktienoptionsprogrammen (Basispreis, Erfolgsziele, Laufzeiten)
  • Eignung von Aktienoptionen als Anreizsystem zur Mitarbeitermotivation
  • Strategische Bedeutung für Rekrutierung und langfristige Personalbindung
  • Kritische Analyse potenzieller Nachteile und Risiken wie Windfall Profits

Auszug aus dem Buch

3.2 Personenkreis der Bezugsberechtigten

Die Frage, welche Personen im Unternehmen in Genuss von Aktienoptionen kommen sollten, ist bei der Auferlegung eines AOP von zentraler Bedeutung.

Eine gesetzliche Beschränkung auf eine bestimmte Arbeitnehmergruppe ist laut § 192 Abs.2 Nr.3 AktG nicht vorgesehen. Eine Ausnahme bilden dabei die Aufsichtsratsmitglieder, die laut dem Grundsatzurteil (II ZR 316/02) des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 16. Februar 2004 nicht zum Personenkreis gehören dürfen. Der BGH begründete sein Urteil damit, dass der Aufsichtsrat seine Kontrollaufgaben gegenüber dem Vorstand nicht sachgerecht wahrnehmen könne, wenn er dieselbe Aussicht auf eine höhere Vergütung erhalte, wie der Vorstand.

Der Kreis der Bezugsberechtigten sollte sich auf diejenigen Personen begrenzen, die aufgrund ihrer Position im Unternehmen in der Lage sind, den Aktienkurs zu beeinflussen. Somit kommen nur Führungskräfte in Frage, die der ersten und zweiten, in Ausnahmefällen auch der dritten Führungsebene angehören.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung erläutert die hohe öffentliche Relevanz und Brisanz von Managergehältern sowie die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die Ausgestaltung und Bedeutung von Aktienoptionsprogrammen konzentriert.

2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel führt in die Principal-Agent-Theorie als Begründung für aktienbasierte Vergütung ein und erläutert die grundlegende Funktionsweise sowie die Einordnung von Aktienoptionen in das Vergütungssystem.

3 Ausgestaltungsmöglichkeiten von Aktienoptionsprogrammen: Hier werden die verschiedenen Designparameter wie Basispreis, Erfolgsziele, Sperrfristen und Finanzierungsformen detailliert untersucht, die Unternehmen zur spezifischen Anpassung der Programme nutzen können.

4 Bedeutung von Aktienoptionsprogrammen: Dieses Kapitel analysiert die Eignung der Instrumente als Anreizsystem, die strategische Zielsetzung der Konfliktminderung und Bindung von Führungskräften sowie die Grenzen und Risiken der Programme.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Rolle von Aktienoptionen als bewährtes Instrument der Führungskräftevergütung zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit, neben ökonomischen Faktoren auch ökologische und soziale Aspekte in die Leistungsbeurteilung zu integrieren.

Schlüsselwörter

Aktienoptionsprogramm, Führungskräftevergütung, Principal-Agent-Theorie, Shareholder-Value, Anreizsystem, Aktienkurs, Kapitalerhöhung, Personalbindung, Sperrfrist, Ausübungspreis, Managergehälter, Leistungsanreize, Unternehmensführung, Vergütungssysteme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzepte und die Bedeutung von Aktienoptionsprogrammen als Instrument zur Entlohnung von Führungskräften in deutschen Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen (Principal-Agent-Theorie), die vielfältigen Gestaltungsparameter der Programme sowie deren Nutzen für die Mitarbeiterbindung und Motivation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen Überblick über die Ausgestaltung und Motivationskraft von Aktienoptionen zu bieten, ohne dabei auf steuerliche oder bilanzielle Details einzugehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Analyse, die theoretische Konzepte und aktuelle Forschungsergebnisse zur Managementvergütung miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Basispreis, Laufzeiten) und einer kritischen Würdigung der Bedeutung als Anreizsystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Aktienoptionsprogramm, Principal-Agent-Theorie, Shareholder-Value, Personalbindung und Anreizsystem.

Warum dürfen Aufsichtsratsmitglieder laut BGH-Urteil nicht an Aktienoptionsprogrammen teilnehmen?

Der BGH argumentiert, dass Aufsichtsräte ihre Kontrollfunktion gegenüber dem Vorstand nicht mehr sachgerecht ausüben können, wenn sie selbst von denselben aktienkursabhängigen Vergütungsanreizen profitieren.

Was sind sogenannte "Windfall Profits" im Kontext von Aktienoptionen?

Dies sind Kurssteigerungen der Aktie, die durch exogene Faktoren (wie Marktentwicklungen) entstehen und nicht auf die individuelle Arbeitsleistung der Führungskraft zurückzuführen sind.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Entlohnung von Führungskräften. Konzepte und Bedeutung von Aktienoptionsprogrammen
Universidad
Albstadt-Sigmaringen University
Calificación
1,0
Autor
Shpejtim Islamaj (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
26
No. de catálogo
V383715
ISBN (Ebook)
9783668591370
ISBN (Libro)
9783668591387
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aktienoptionen Vergütung des Managements Managergehälter Entlohnung von Führungskräften
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Shpejtim Islamaj (Autor), 2016, Entlohnung von Führungskräften. Konzepte und Bedeutung von Aktienoptionsprogrammen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383715
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