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Eine Immobilienblase in Deutschland?

Entstehung, Erkennung und Analyse

Titre: Eine Immobilienblase in Deutschland?

Dossier / Travail , 2017 , 35 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Mirijam Kronwitter (Auteur)

Economie politique - Etudes de cas
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Seit einiger Zeit ist in den Medien sie Sprache davon, dass die Miet- und Kaufpreise in Deutschland immer mehr steigen. Es wird diskutiert, ob es sich dabei um eine Immobilienblase handelt oder nicht. Viele denken dabei an die geplatzte Subprime-Blase in den USA. Denn auf diese Blase folgten die Banken- und die Staatenkrise in Europa. Aktuell haben die Notenbanken die Leitzinsen gesenkt und versorgen die Wirtschaft mit billigem Geld, mit dem Sinken der Zinsen sanken auch die Renditen für Anleger. In diesem Zuge kam es zum Anstieg der Nachfrage nach Immobilien und den damit verbundenen Anstieg der Immobilienkaufpreise. Ob es sich aber um überzogene Entwicklungen handelt, steht zur Diskussion.

Viele Anleger sind auf der Suche nach einer sicheren Anlage und sind daher bereit, die gestiegenen Preise in Kauf zu nehmen. Was hier jedoch kurios erscheint ist, dass nach einer geplatzten Immobilienblase, welche eine weltweite Finanzkrise auslöste, die Immobilien als sichere Anlageform angesehen werden.

Diese Arbeit soll einen Überblick über solch eine Immobilienblase schaffen, den Immobilienmarkt und deren Entwicklungen genauer betrachten und feststellen, ob aktuell in Deutschland eine Immobilienblase existiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Immobilienblase

2.1. Begriffsdefinition

2.2. Historische Betrachtungsweise

2.2.1. Die Subprime Krise USA

2.2.2. Japan Mitte der 90er Jahre

3. Die Entstehung und Ursachen der Immobilienblase

3.1. Struktur des Kreditmarktes

3.2. Ausweitung der Geld- und Kreditmenge

3.3. Struktur des Marktes für Vermögensgüter

3.4. Erwartungsbildung und psychologische Faktoren

4. Erkennung und Analyse der Immobilienblase

4.1. Berechnung einer Preisblase

4.2. Wohnungsnutzungskosten

4.3. Ökonometrische Modelle

4.4. Betrachtung einzelner veränderlicher Faktoren

4.5.Vergleich der Immobilienpreise mit Einkommen und Mieten

5. Analyse des deutschen Immobilienmarktes

5.1. Ganzheitliche Betrachtung

5.2. Der Immobilienmarkt in Lindau

5.3. Vergleich mit dem Münchner Markt

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Immobilienblase, beleuchtet deren Entstehungsursachen sowie Analysemethoden und bewertet auf Basis ökonomischer Daten, ob aktuell eine Immobilienblase auf dem deutschen Immobilienmarkt existiert.

  • Grundlagen und Definition des Begriffs Immobilienblase
  • Historische Krisenereignisse (USA, Japan) als Vergleichsobjekte
  • Wesentliche Treiberfaktoren wie Kreditmarkt und psychologische Einflüsse
  • Methodische Ansätze zur Identifikation von Preisblasen
  • Fallstudien zum deutschen Markt unter besonderer Betrachtung von Lindau und München

Auszug aus dem Buch

3.4. Erwartungsbildung und psychologische Faktoren

Die Preissteigerungen der Anlagemöglichkeiten wie Immobilien oder auch Aktien führen bei den Investoren zu positiven Erwartungen, dass diese auch weiter steigen. Dies wiederum führt zu einem zunehmenden Interesse von weiteren Investoren ihr Kapital anzulegen mit der Hoffnung mit ihrem Investment Gewinne einzufahren. Insbesondere bei Wohnimmobilien sind die Erwartungen der Preissteigerung ein wichtiger Grund, um auch bei weiter steigenden Preisen zu kaufen. Wie schon oben aufgeführt führt die steigende Nachfrage zu höheren Immobilienpreisen und die steigenden Preise führen wiederum zu weiteren Preissteigerungen. Dieses Phänomen wird als Rückkopplungseffekt oder auch „Feedback Mechanismus“ bezeichnet.

Um den Preis zu bestimmen, welchen Investoren bereit sind für eine Immobilie zu zahlen, ist die zukünftige Entwicklung der Mietpreise notwendig. In der Regel werden die Mieten und Zinsen über einen längeren Zeitraum beobachtet und aufgrund dieser wird versucht einen Trend zu erkennen. Daraufhin folgt eine lineare Fortschreibung dieser Entwicklungen. Die Annahme, dass diese Trends die Neigung haben sich auch in Zukunft fortzusetzen wird in der Literatur als „Momentum Investings“ bezeichnet. Um die Motivation der Investoren zu beschreiben, eignet sich die „Greater Fool Theory“ sehr gut. Die Investoren erwerben überteuerte Anlagegüter in der Hoffnung diese zu einem späteren Zeitpunkt und zu einem höheren Preis weiterverkaufen zu können. Der Käufer dieser Assets versucht ebenfalls diese zu einem höheren Preis zu verkaufen, die so entstehende Preisspirale dreht sich so lange nach oben, bis kein Abnehmer mehr für die Wertanlage gefunden wird und der letzte Käufer zum „Greatest Fool“ (dt. Größter Narr) wird. In so einer Aufschwungphase kann es zu einer spekulativen Blase kommen. Anschließend kommt es zu einer Korrektur am Markt und der Preisverfall setzt ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die aktuelle Diskussion um steigende Immobilienpreise in Deutschland und die Frage, ob sich dies zu einer Immobilienblase analog zur US-Subprime-Krise entwickelt.

2. Die Immobilienblase: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Immobilienblase und erörtert historische Beispiele wie die US-Subprime-Krise sowie die Immobilienkrise in Japan in den 90er Jahren.

3. Die Entstehung und Ursachen der Immobilienblase: Hier werden die vier zentralen Treiberfaktoren analysiert, darunter Kreditmarktstrukturen, Geldmengenwachstum, Marktbedingungen für Vermögensgüter sowie psychologische Faktoren.

4. Erkennung und Analyse der Immobilienblase: Es werden verschiedene wissenschaftliche Methoden zur Identifizierung von Preisblasen vorgestellt, wie etwa statistische Preisberechnungen, Wohnungsnutzungskosten und ökonometrische Modelle.

5. Analyse des deutschen Immobilienmarktes: Dieses Kapitel untersucht das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland und führt regionale Vergleichsanalysen zwischen den Immobilienmärkten in Lindau und München durch.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass in Deutschland aktuell keine flächendeckende Immobilienblase existiert, wenngleich regionale Überhitzungen in Ballungszentren kritisch zu beobachten sind.

Schlüsselwörter

Immobilienblase, Immobilienmarkt, Preisblase, Finanzkrise, Subprime-Krise, Fundamentalwert, Kreditmarkt, Spekulation, Anlagestrategie, Wohnungsnutzungskosten, Marktpreis, Deutschland, Lindau, München, Ökonometrische Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Projektstudienarbeit setzt sich kritisch mit dem Thema Immobilienblase auseinander und analysiert, ob die derzeitige Preisentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt eine reale Gefahr für eine Blasenbildung darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Definition von Immobilienblasen, deren Entstehungsursachen durch ökonomische und psychologische Faktoren sowie methodische Ansätze zur frühzeitigen Erkennung solcher Phänomene.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Hauptziel ist es, den Immobilienmarkt in Deutschland fundiert zu bewerten und anhand von Daten festzustellen, ob die aktuell beobachtbaren Preisanstiege als spekulative Blase einzustufen sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, statistische Vergleiche von Wirtschaftsindikatoren (wie BIP, Einkommensentwicklung) sowie die Analyse von Preisentwicklungsdaten in spezifischen urbanen Märkten wie München und Lindau.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Blasenbildung, die Darstellung von Messindikatoren zur Identifikation von Preisübertreibungen und eine empirische Analyse des deutschen Marktes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Immobilienblase, Spekulation, Marktüberhitzung, fundamentaler Wert, Kreditklima und Preis-Miete-Verhältnis definieren.

Welche Rolle spielt die „Greater Fool Theory“ in dieser Arbeit?

Die Theorie wird verwendet, um das spekulative Verhalten von Investoren zu beschreiben, bei dem Immobilien in der Hoffnung auf weitere Preissteigerungen zu überhöhten Preisen erworben werden, bis kein Käufer mehr gefunden wird.

Wie bewertet die Autorin die Situation in den Städten München und Lindau?

Die Entwicklungen in diesen Städten werden als bedenklich eingestuft, da die Differenz zwischen Kauf- und Mietpreisen auf eine regionale Überhitzung hindeutet, was eine erhöhte Beobachtung der Märkte erfordert.

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Résumé des informations

Titre
Eine Immobilienblase in Deutschland?
Sous-titre
Entstehung, Erkennung und Analyse
Note
2,3
Auteur
Mirijam Kronwitter (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
35
N° de catalogue
V385035
ISBN (ebook)
9783668598232
ISBN (Livre)
9783668598249
Langue
allemand
mots-clé
Immobilien Immobilienblase Immobilienmarkt Wirtschaft Preisblase
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Citation du texte
Mirijam Kronwitter (Auteur), 2017, Eine Immobilienblase in Deutschland?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385035
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Extrait de  35  pages
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