Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem Bereich der Gerüchte. Gerüchte können zu einer Unternehmenskrise führen, die gerade in kleinen Unternehmen Ausmaße von existentieller Bedrohung annehmen, deshalb gilt es auch diese, nebst anderen Krisengründen, zu berücksichtigen. In Kapitel Drei wird die Entstehung und die Gründe für Krisen benannt. Kapitel Vier zeigt kurz die Möglichkeiten der Krisen-PR durch neue Medien auf, werden jedoch – genau wie der dritte Abschnitt – von anderen Arbeiten innerhalb des Vorlesungsblockes detaillierter behandelt. Als Methode des aktiven Gerüchte-Einsatzes wird das Virale Marketing angeführt.
Da viele der Aspekte für und gegen Krisen sowohl für kleine Unternehmen, als auch für Große von Bedeutung sind, werden diese zum Teil nur auf kleine Unternehmungen übertragen. Die Unterscheidung zwischen Betrieb und Unternehmung wird nicht vollzogen, da sie im wissenschaftlichen Gebrauch zwar vorhanden, für den Alltag aber nicht von Bedeutung ist.
Zur Definition von Kleinbetrieben wird Niehues zu Rate gezogen. Er beschreibt die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als Basis der Volkswirtschaft. Im Gegensatz zu der allgemeinen Gleichsetzung mit dem Mittelstand ist hier der Betrieb mit wenigen Arbeitnehmern gemeint. Trotzdem sind viele auf den Mittelstand und die Großunternehmer bezogenen Forschungen auch auf Klein- und Kleinstunternehmen übertragbar.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einführung.
- 2. Gerüchte
- 2.1. Was ist ein Gerücht
- 2.2. Entstehung und Beendigung von Gerüchten
- 2.3. Medien und Gerüchte
- 2.4. Gerüchte und Unternehmen.
- 2.5. Unternehmenskommunikation mit und gegen Gerüchte
- 3. Krisen
- 3.1. Entstehung von Krisen....
- 3.2. Verhinderung von und Umgang mit Krisen.
- 4. Public-Relations und Marketing.
- 4.1. Krisen-PR in kleinen Unternehmen..
- 4.2. Virales Marketing als aktive Gerüchte -Kommunikation.
- 5. Zusammenfassung ..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit fokussiert sich auf das Phänomen der Gerüchte und ihre Bedeutung im Kontext von Unternehmenskrisen, insbesondere im Bereich der Kleinunternehmen. Die Arbeit untersucht die Entstehung und Verbreitung von Gerüchten, ihren Einfluss auf Unternehmenskommunikation sowie die Möglichkeiten des Umgangs mit Gerüchten in Krisensituationen.
- Die Rolle von Gerüchten als Kommunikationsform
- Die Entstehung und Beendigung von Gerüchten
- Die Herausforderungen, die Gerüchte für Unternehmen darstellen
- Strategien zur Kommunikation mit und gegen Gerüchte
- Die Rolle von Public Relations und Marketing im Umgang mit Krisen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Gerüchte und deren Bedeutung für Unternehmen, insbesondere im Kontext von Krisen. Es wird auf die Entstehung und Beendigung von Gerüchten eingegangen und die spezifischen Herausforderungen, die Gerüchte für Unternehmen, insbesondere Kleinunternehmen, darstellen, beleuchtet. Des Weiteren wird der Einfluss von Medien auf die Verbreitung von Gerüchten sowie die Möglichkeiten des Umgangs mit Gerüchten durch Unternehmen diskutiert.
Schlüsselwörter
Gerüchte, Krisen-PR, Kleinunternehmen, Medienkommunikation, virales Marketing, Unternehmenskommunikation, Krisenmanagement, Gerüchtemanagement.
Häufig gestellte Fragen zu Gerüchten in Kleinunternehmen
Warum sind Gerüchte für Kleinunternehmen gefährlich?
Gerüchte können in kleinen Betrieben schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen, da sie das Vertrauen von Kunden und Mitarbeitern direkt und massiv schädigen können.
Wie entstehen Gerüchte im Unternehmen?
Sie entstehen oft durch mangelnde Transparenz, Unsicherheit in Krisenzeiten oder informelle Kommunikation, wenn offizielle Informationen fehlen.
Was ist Virales Marketing im Kontext von Gerüchten?
Virales Marketing nutzt die Mechanismen der Gerüchteverbreitung aktiv aus, um Werbebotschaften schnell und kostengünstig über soziale Netzwerke zu verbreiten.
Wie kann man eine Unternehmenskrise durch Gerüchte verhindern?
Durch proaktive Unternehmenskommunikation, Krisen-PR und den gezielten Einsatz neuer Medien kann man Gerüchten entgegenwirken, bevor sie außer Kontrolle geraten.
Was unterscheidet Krisenmanagement in kleinen von großen Firmen?
Kleinunternehmen verfügen oft über weniger Ressourcen für professionelle PR, sind aber flexibler in der direkten Ansprache ihrer Stakeholder.
- Arbeit zitieren
- Sebastian Geipel (Autor:in), 2005, Krisen in Kleinstunternehmen - Gerüchte als Kommunikationsform, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38511