Using a dictionary. Unterrichtsentwurf für das Fach Englisch an einer GMS


Unterrichtsentwurf, 2015
45 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhalt

1. Zur Ausgangslage des Unterrichts
1.1 Institutionelle Bedingungen

2. Sachanalyse
2.1 Das zweisprachige Wörterbuch

3. Didaktische Analyse
3.1 Bezug zum Bildungsplan
3.2 Begründung des Einsatzes der angewandten Verfahren im Unterricht
3.3 Einbettung der Unterrichtsstunde in die Unterrichtseinheit

4. Kompetenzen

5. Methodische Analyse
5.1. Einstieg
5.2 Hinführung zur Arbeitsphase
5.3 Arbeitsphase
5.4 Plenum
5.5 Abschluss

6. Anhang
6.1 Unterrichtsverlaufsskizze
6.2 Material
6.2.1 Sätze mit unbekannten Wörtern
6.2.3 Lösung Station
6.2.4 Station
6.2.5 Lösung Station
6.2.6 Station
6.2.7 Lösung Station
6.2.8 Extra Station
6.2.9 Lösung Extra Station
6.2.10 Extra Station
6.2.11 Lösung Extra Station
6.2.12 Reflexionswürfel

7. Literatur

1. Zur Ausgangslage des Unterrichts

1.1 Institutionelle Bedingungen

Die XY Schule wird von ca. 300 Schülerinnen und Schülern[1] besucht, die aus verschiedenen Einzugsgebieten stammen. Diese sind 7 Grundschulklassen sowie 1 Werkrealschulklassen und 7 Gemeinschaftsschulklassen zuzuordnen. Unter diesen Schülern gibt es verhältnismäßig wenige, die einen Migrationshintergrund aufweisen.

Die XY Schule ist eine der Starter-Gemeinschaftsschulen, somit gibt es derzeit Gemeinschaftsschulklassen von Jahrgangsstufe fünf bis sieben. Diese werden als Lerngruppen bezeichnet, die LehrerInnen als LernbegleiterInnen. Ein bedeutendes Merkmal der Gemeinschaftsschule ist die Differenzierung in drei verschiedenen Niveau-Stufen bzw. -Standards: Basis-, Aufbau- und Expertenstandard. Innerhalb dieser Standards gibt es wiederum eine dreistufige Bewertung, bei der die Leistungen mit grün (75% und mehr richtig), gelb (50-75% richtig) und rot (unter 50% richtig) bewertet werden - es gibt keine Noten. Jede Unterrichtseinheit enthält IL-Phasen (individuelles Lernen) und eine abschließende Diagnose. Schüler, die besonders kompetent sind und sehr konzentriert und selbstständig arbeiten, erhalten eine sogenannte 'Go-Card'. Diese ermöglicht es ihnen, in den IL-Zeiten ihren Arbeitsplatz selbst zu wählen (z.B. Internet-Ecke, Flur, Lernraum etc.). "Die Gemeinschaftsschulen zeigen, wie ein Unterricht, der die unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten der einzelnen Schülerin und des einzelnen Schülers in den Mittelpunkt stellt, erfolgreich umgesetzt werden kann."[2]

Die Klassenzimmer - Lerngruppenräume genannt - sind der Gemeinschaftsschule entsprechend gestaltet. Es gibt eine besondere Sitzordnung, die die Atmosphäre eines Lernateliers simulieren soll. Ebenso ist jeder Raum mit einer 'Inputtheke' ausgestattet, welche aus verschiebbaren Rollregalen besteht. Diese bietet aufgrund der Variabilität sehr vielfältige Möglichkeiten für den Unterricht.

Das pädagogische Prinzip von Gemeinschaftsschulen verfolgt besondere Ziele. Betont wird hierbei die Entwicklung der Selbstständigkeit der Schüler sowie die Stärkung der individuellen Schülerpersönlichkeit und deren Selbstverantwortung. "Diese Schulart stimmt ihre Lernangebote individuell auf die verschiedenen Begabungen, Fähigkeiten und Entwicklungen des Einzelnen ab."[3] Ebenso möchte man den Schülern das gemeinsame Arbeiten näher bringen, hierzu gibt es ein jeder Lerngruppe gewisse Lerngruppenregeln, die für jeden ersichtlich aufgehängt sind.

Zusätzlich zu den Lehrkräften sind an der XY Schule zwei Schulbegleiterinnen tätig, die eine Schülerin mit Autismus sowie einen Schüler mit ADHS während des Unterrichts betreuen. Ebenso gibt es zwei Sonderpädagoginnen, die sich stundenweise um verschiedene Schüler mit erhöhtem Förderbedarf kümmern.

2. Sachanalyse

2.1 Das zweisprachige Wörterbuch

Wörterbücher sind Nachschlagewerke, die sämtliche Wörter einer Sprache sammeln. Diese sind nach bestimmten Aspekten ausgewählt, angelegt und erklärt.[4]

In vielen Haushalten sind solche Nachschlagewerke zu finden, „die meisten [Menschen] geben [jedoch] zu, dass sie noch nie die Benutzungshinweise am Anfang ihres Wörterbuches gelesen haben. So wissen sie nicht, was die vielen Symbole und Abkürzungen bedeuten – die meisten scheinen sich nicht über das Potential im Klaren zu sein, das zwischen den Deckeln eines Wörterbuches steckt.“[5]

Das Nachschlagen von Wörtern in alphabetisch geordneten Verzeichnissen jeglicher Art ist eine elementare Fertigkeit, die zur Beschaffung von Informationen dient.

Es gibt verschieden Arten von Wörterbüchern. Das für die vorliegende Unterrichtsstunde bedeutende ist ein Schulwörterbuch für Englisch-Deutsch sowie Deutsch-Englisch. Es enthält rund 55.000 Stichwörter und Wendungen auf 768 Seiten.[6]

Des Weiteren erfährt man etwas über die Aussprache bzw. die Betonung auch mithilfe der Lautschrift, die korrekte Schreibung, den Artikel, die Worttrennung, die Symbole und Abkürzungen, etwas über die Grammatik und auch die unregelmäßigen Verben im Englischen.[7]

Das Schulwörterbuch, das die Klasse sieben in Englisch verwendet, trägt den einfachen Titel ‚Schulwörterbuch Englisch’ und ist im Langenscheidt Verlag erschienen. Die darin enthaltenen Wörter sind nach der neuen deutschen Rechtschreibung nach DUDEN-Empfehlungen (Stand: 1.8.2006) niedergelegt.

Damit die Schüler ihr Wörterbuch unter den besten Voraussetzungen nutzen können, sollten diese zunächst instruiert werden, wie und vor allem, wo sie ihre gesuchten Informationen finden können. Die folgenden Hilfen sollten den Schülern nähergebracht werden, um so eine optimale Nutzung gewährleisten zu können.

„Das Wörterverzeichnis ist alphabetisch geordnet und verzeichnet auch die unregelmäßigen Formen an ihrer alphabetischen Stelle. die englischen phrasal verbs und die nach der neuen deutschen Rechtschreibung getrennt geschriebenen Wörter stehen dagegen direkt nach der Stammform.“[8]

Blaue Stichwörter dienen zur Erleichterung für die Orientierung. Sämtliche Einträge sind äußerst übersichtlich strukturiert. Der englische Grundwortschatz ist durch schwarze Dreiecke hervorgehoben, sodass den Schülern die Möglichkeit gegeben wird, diese zu erkennen und sich besonders gut einzuprägen. Zusätzlich gibt es zahlreiche blau unterlegte Info-Fenster, diese beinhalten Informationen zu den Themenbereichen Wortschatz, Sprachgebrauch und Landeskunde.[9]

Die sogenannten Leitwörter oder Kolumnentitel , die man auf jeder Seite in der oberen Ecke findet, sind ebenfalls Orientierungshilfen, wenn die Schüler ein englisches oder deutsches Wort suchen. Sie sind fett gedruckt um kenntlicher zu erscheinen.[10] „Angegeben werden in diesen Leitwörtern jeweils (links) das erste fett gedruckte Wort auf der linken Seite bzw. (rechts) das letzte fett gedruckte Wort auf der rechten Seite.“[11]

Wenn zusammengehörige Begriffe, die aus zwei einzelnen Wörtern bestehen, gesucht werden, oder auch Begriffe die mit einem Bindestrich miteinander verbunden sind, so müssen die Schüler nur nach einem Wort suchen, da diese wie ein einziges Wort behandelt werden und daher auch alphabetisch eingeordnet sind.

In dieser vorliegenden Unterrichtsstunde wird das Nachschlagen im Wörterbuch mithilfe einer Lerntheke und den dazugehörigen Lernangeboten geübt.

Verwendung wichtiger Vokabeln:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Didaktische Analyse

3.1 Bezug zum Bildungsplan

"Die Beherrschung der englischen Sprache ist ein wichtiges Instrument erfolgreicher Kommunikation, auf der nicht zuletzt persönliche Weiterentwicklung und beruflicher Erfolg basieren."[12] Die wesentliche Aufgabe des Englischunterrichts ist die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz, die besonders eine Förderung von Sprechkompetenz sowie Hör- und Leseverstehenskompetenz beinhaltet.[13] "Lexikalische, grammatische und orthografische Kompetenz sind Teilkompetenzen und haben dienende Funktion."[14] Für die vorliegende Unterrichtsstunde mit der Thematik 'Wörterbucharbeit' sind diese von besonderer Bedeutung. Da die Wörterbucharbeit während der gesamten Schulzeit eine wichtige Rolle spielt und immer wieder geübt werden muss, kommt sie ebenso um aktuellen Bildungsplan Englisch für die Klassenstufen fünf und sechs vor. Sie ist Teil der Methodenkompetenz und wird im Bereich 'Lern- und Arbeitstechniken/Sprachlernkompetenz' aufgeführt: "Wortschatz in einem Wörterverzeichnis nachschlagen".[15] Hiermit ist jedoch nicht explizit ein zweisprachiges Wörterbuche gemeint, diese Aussage kann sich ebenso auf das Wörterverzeichnis des jeweiligen Englisch-Schulbuches beziehen. Nach Klasse acht soll die Fähigkeit bereits erweitert erreicht sein: "Die Schülerinnen und Schüler können weitgehend sicher mit zweisprachigem Wörterbuch [...] umgehen"[16]. Im Deutschunterricht ist der Einsatz von Wörterbüchern ebenso allseits verankert[17], was die allgemeine Wichtigkeit der Nachschlagefähigkeit betont. In der Arbeitsfassung des neuen Bildungsplans wird die Verwendung von zweisprachigen Wörterbüchern vielerorts betont. Beispielsweise im Standard 'Schreiben': "einfache, auch digitale, Hilfsmittel zum Verfassen und Überarbeiten eigener Texte verwenden (zweisprachige Wörterbücher)"[18]. Im Bereich der funktionalen kommunikativen Kompetenz spielt das zweisprachige Wörterbuch ebenfalls an mehreren Stellen eine Rolle.[19] Die Gesamtheit dieser Faktoren stellt eine grundlegende Wichtigkeit des Nachschlagens im Schulalltag dar.

Für die vorliegende Unterrichtsstunde spielt ebenso das Leseverstehen eine Rolle. "Die Schülerinnen und Schüler können altersangemessene, verschiedenartige Textsorten [...] weitgehend selbstständig erlesen."[20] Dies ist besonders für das Verstehen der Arbeitsaufträge von Bedeutung.

3.2 Begründung des Einsatzes der angewandten Verfahren im Unterricht

"Der Umgang mit Wörterbüchern und anderen Nachschlagewerken ist eine Arbeitstechnik, die die Selbstständigkeit und Mündigkeit von Schülerinnen und Schülern fördert, die Individualisierung von Lernprozessen ermöglicht, Lernende aktiviert und sie handelnd tätig werden lässt sowie den Prozess des lifelong learning unterstützt."[21] Der Umgang mit Wörterbüchern ist als eine der bedeutendsten Lernstrategien zu bezeichnen, die die Schüler im Laufe der Sekundarstufe erwerben sollen, um Texte zu "erschließen, bearbeiten und produzieren zu können"[22]. Nicht nur für das schulische Leben ist die Nachschlagefähigkeit ein großer Nutzen. "Wenn man ins englischsprachige Ausland fährt, nimmt man i.d.R. ein Wörterbuch mit [...]. Das schnelle Auffinden einer Wortbedeutung ist oftmals entscheidend. Deshalb sollten sich die Schüler in einem Wörterbuch auskennen und zurechtfinden."[23] Daher ist es erforderlich, dass die Schüler für eine optimale Nutzung den Aufbau des benutzten Wörterbuches kennen und verstehen. Die Wörterbucharbeit dient im Englisch-Unterricht einerseits zum Nachschlagen von Wortbedeutungen, andererseits zur Kontrolle der Rechtschreibung. Auch im Lehrwerk 'Lighthouse 2', welches an der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule eingesetzt wird, gibt es eine kurze Einheit zur Thematik des Nachschlagens in einem zweisprachigen Wörterbuch.

„Nur über das Nachschlagen an mehreren Stellen gelangt man zu dem, was man ‚Nachschlag- Routine‘ nennt.“[24] Daher ist es wichtig, dass „die Schüler […] erkennen, wann ihnen das Nachschlagen Vorteile bringt. Im Unterricht sollten daher immer wieder Möglichkeiten zum Nachschlagen bestehen.“[25] In der vorliegenden Stunde soll das selbstständige Nachschlagen von Wortbedeutungen oder Wortübersetzungen angebahnt werden. Dies geschieht mithilfe einer Lerntheke und den dazugehörigen Lernangeboten.

„Die Lerntheke ist eine offene Unterrichtsform. Sie ähnelt dem Lernen in Stationen, mit dem Unterschied, dass alle Materialien auf einer ‚Theke‘ ausliegen und keine Reihenfolge abgearbeitet wird.“[26] Somit können die Schüler beliebig Aufgaben auswählen. Möglich ist jedoch eine Festlegung von bestimmten Pflichtaufgaben seitens des Lehrers. Die individuelle „Auseinandersatzung mit dem Lernstoff“[27] gewährleistet auch eine gewisse Differenzierung.

Zur Selbstkontrolle seitens der Schüler werden durch die Lehrperson Lösungsblätter bereitgestellt.

Ein erwägenswerter Kritikpunkt zu dieser Thematik ist, dass die Nutzung von Wörterbüchern im Zeitalter von Internet, PC und Smartphone von geringer Aktualität ist. Dennoch spielen Wörterbücher im Schulalltag nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Rolle. Schließlich haben die Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts oder Klassenarbeiten nicht die Möglichkeit, benötigte Wörter im Internet zu recherchieren oder dergleichen.

3.3 Einbettung der Unterrichtsstunde in die Unterrichtseinheit

Die gezeigte Unterrichtsstunde liegt einer kleineren Unterrichtseinheit zur Thematik der Wörterbucharbeit, die auf etwa vier Unterrichtsstunden angelegt ist, zugrunde.

Im Folgenden ein kurzer Überblick über Planung und Verlauf der Unterrichtseinheit:

- Einführung des Langenscheidt Schulwörterbuchs Englisch
- Lerntheke zur Wörterbucharbeit mit Übungen zur Nachschlagefähigkeit
- Vervollständigung der Aufgaben aus der Lerntheke
- Wörterbuch-Bingo

4. Kompetenzen

Gemäß des aktuellen Bildungsplans[28] liegt der Schwerpunkt auf der Anbahnung folgender Kompetenzen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

5. Methodische Analyse

5.1. Einstieg

Zur Eröffnung liest die Lehrperson gemeinsam mit den Schülern einige kurze Sätze, die schwierige bzw. unbekannte Wörter enthalten. Diese werden via Overhead-Projektor projiziert. Die Schüler sollen die Schwierigkeit erkennen und die Lehrperson leitet über zu einer Nachschlage-Aufgabe. Dazu erhalten die Schüler zunächst ein Wörterbuch und ein Arbeitsblatt. Die eine Hälfte der Klasse übernimmt das Nachschlagen der Bedeutung der ersten drei, die andere Hälfte der letzten drei Wörter. Diese werden anschließend gemeinsam besprochen.

Alternativ hätte die Lehrperson die Sätze auch selbst vorlesen können. Jedoch können die Schüler diese besser nachvollziehen, wenn sie sie auch selbst vor Augen haben. So erkennen sie wahrscheinlich auch besser, welche der Wörter sie tatsächlich kennen und welche nicht.

5.2 Hinführung zur Arbeitsphase

Die Lehrperson weist nach der Besprechung der korrekten Antworten auf die Lerntheke hin. Dazu geht die Klasse an die Inputtheke, an welcher die Lerntheke auch platziert wird. Die Lehrperson erklärt den Schülern, dass es drei Aufgaben gibt, die jeder im Verlauf dieser Einheit zu erledigen hat. (Jedoch müssen sie nicht in der vorliegenden Stunde fertig werden.)

Station eins enthält eine Aufgabe, in der das jeweilige Kopfwort - 'key word' zu dem genannten Wort gesucht werden soll. Die Schüler sollen hierbei sowohl das Kopfwort, als auch die Seitenzahl angeben.

In Station zwei gilt es, ein Kreuzworträtsel zu lösen. Gegeben sind deutsche Wörter, deren englische Übersetzung gesucht werden soll. Am Ende gibt es zur Selbstkontrolle ein Lösungswort.

Die dritte Station und damit die letzte, beinhaltet das Finden von sogenannten Wort-Nachbarn - 'word neighbours'. Hier sollen der Vorgänger und der Nachfolger der gegebenen Wörter im Wörterbuch herausgesucht werden.

Für diejenigen, die alle Blätter bearbeitet haben, gibt es als Puffer 2 zusätzliche Stationen - 'Extra Station 1/2'.

In Extra Station1 sollen die Schüler zunächst die einzelnen Wörter, aus denen zusammengesetzte Wörter bestehen, herausfinden. Anschließend sollen diese dann nachgeschlagen und mit entsprechender Seitenzahl aus dem Wörterbuch versehen werden.

Für das Bearbeiten von Extra Station 2 wird eine Tabelle mit der IPA-Lautschrift des Wörterbuchs bereitgestellt. Diese gibt anschauliche Beispiele zur Aussprache. Die Schüler sollen versuchen einige Wörter, die in Lautschrift verfasst sind, zu erlesen und diese dann verschriftlichen.

Bei dieser Lerntheke findet sowohl eine qualitative, als auch eine quantitative Differenzierung statt. Die Stationen eins bis drei gibt es für Schüler jeder Niveaustufe. Für die Arbeitsaufträge im Aufbau-Standard wurden die Aufgaben lediglich etwas abgekürzt. Im Basis-Standard wurden dann zusätzlich zu einer Verkürzung der Aufgaben auch die schwierigeren Wörter entfernt, sodass die Schüler hauptsächlich Wörter suchen sollen, die eher am Anfang des Alphabets stehen und somit leichter zu finden sind. Die Zusätzlichen Aufgaben sind für diejenigen gedacht, die sehr schnell und kompetent arbeiten. Sie enthalten eher schwierigere Aufgaben bzw. Aufgaben, die man dem Experten-Standard zuordnen könnte. Die Aufgaben müssen auch in der Folgestunde nicht von allen bearbeitet worden sein.

Alternativ hätte man auch eine Differenzierung durch Partner- oder Gruppenarbeit ins Auge fassen können. Da jedoch jeder Schüler für sich selbst seine Nachschlage-Fähigkeit verbessern soll, hätte dies wenig Sinn gemacht.

Ebenso hätte man bereits einige Wörterbuchseiten kopiert zur Verfügung stellen können. Da es sich jedoch in der Summe um recht viele verschiedene Seiten handelt, hätte diese Tatsache womöglich eher Verwirrung und Chaos ausgelöst, statt als Hilfestellung zu dienen.

[...]


[1] Im Folgenden werden Schülerinnen und Schüler allgemein als Schüler bezeichnet

[2] Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg, S. 5

[3] Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg, S. 7

[4] Vgl. Baurmann, Jürgen; Eisenberg, Peter; Kempcke, Günter: Wörterbücher und ihre Nutzung. In: Praxis Deutsch. Ausgabe 165, S.5

[5] Wemmer, Kathrin: Der Wörterbuch-Führerschein: Nachschlagetechniken einführen und üben. 3. Auflage. Persen Verlag in der AAP Lehrerfachverlage GmbH, S. 4

[6] Vgl. Langenscheidt Schulwörterbuch Englisch (2007). Langenscheidt, Klappentext

[7] Vgl. Jacksch, S.: Arbeit mit dem Wörterbuch- ein Lernzirkel. In: Raabits Grundschule: Impulse und Materialien für die kreative Unterrichtsgestaltung, S.

[8] Langenscheidt Schulwörterbuch Englisch (2007). Langenscheidt, S.5

[9] Vgl. ebd., S.11f

[10] Vgl. ebd., S.5

[11] Ebd.

[12] Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Bildungsplan für die Realschule 2004, S. 72

[13] Vgl. ebd.

[14] Ebd.

[15] Ebd., S. 75

[16] Ebd., S. 78

[17] Vgl. Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Bildungsplan für die Realschule 2004, S. 50

[18] Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Arbeitsfassung Englisch Bildungsplan 2016 - Allgemein bildende Schulen Sekundarstufe I, 3.2.2.5 Schreiben

[19] Vgl. ebd., 3.2.2.7 Sprachliche Mittel: Wortschatz

[20] Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Bildungsplan für die Realschule 2004, S. 73

[21] Landesinstitut für Schule und Weiterbildung: Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung von Unterricht in der Sekundarstufe I - Englisch. Materialien zu dem Themenbereich Arbeit mit dem Wörterbuch. S. 6

[22] Vgl. ebd., S. 5

[23] Haß, F. (Hrsg.) (2006): Fachdidaktik Englisch - Tradition, Innovation, Praxis. Klett, S. 173

[24] Menzel, Wolfgang; Sandfuchs, Uwe: Im Wörterbuch nachschlagen. In: Praxis Grundschule Ausgabe 1-1992, S. 6

[25] Menzel, Wolfgang; Sandfuchs, Uwe: Im Wörterbuch nachschlagen. In: Praxis Grundschule Ausgabe 5-1999, S. 4

[26] http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/mo/m3/lern/ (Stand: 26.04.2015, 21.30 Uhr)

[27] Vgl. ebd.

[28] Vgl. Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Bildungsplan für die Realschule 2004

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Using a dictionary. Unterrichtsentwurf für das Fach Englisch an einer GMS
Hochschule
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Nürtingen
Note
2,5
Autor
Jahr
2015
Seiten
45
Katalognummer
V385928
ISBN (eBook)
9783668601949
ISBN (Buch)
9783668601956
Dateigröße
1034 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
using, unterrichtsentwurf, fach, englisch
Arbeit zitieren
Luisa Prawirakoesoemah (Autor), 2015, Using a dictionary. Unterrichtsentwurf für das Fach Englisch an einer GMS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385928

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