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Einfluss von Lesestrategien auf das Textverstehen

Title: Einfluss von Lesestrategien auf das Textverstehen

Term Paper , 2017 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Rebecca Holl (Author)

Didactics - German Studies
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Summary Excerpt Details

In meiner Hausarbeit werde ich mich mit dem Einfluss von Lesestrategien auf das Textverstehen auseinandersetzen. In einem ersten Teil werde ich zunächst auf die Theorie eingehen und den Begriff der Lesestrategien genauer erläutern sowie die kognitive Ebene der Lesestrategien. Danach werde ich die unterschiedlichen Lesetechniken genauer bezeichnen und passende Beispiele nennen.

Für die richtige Anwendung der Lesestrategien ist es nötig, das Lernen und Lehren dieser genauer kennenzulernen und zu beleuchten. Ich werde daher in dem nächsten Schritt meiner Hausarbeit darauf näher eingehen. In einem zweiten Hauptteil der Hausarbeit werde ich mit Lesestrategieprogrammen beschäftigen. Diese werde ich zunächst grundlegend vorstellen um dann näher auf das Strategieprogramm „Wir werden Textdetektive“ eingehen zu können. Zu dem Programm gibt es ebenfalls eine Studie die sich mit der Wirksamkeit des Programmes beschäftigt und damit auch mit der Wirksamkeit von Lesestrategien im Allgemeinen. Die Studie werde ich anschließend vorstellen und erläutern.

In einem letzten Schritt werde ich das extra für den Förderschwerpunkt "Lernen" erarbeitete Programm „Wir werden Lesedetektive“ vorstellen. Denn gerade für Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen kann es nochmal bedeutend schwerer sein, lesen zu lernen und den Text auch zu verstehen. Zum Schluss werde ich die Hausarbeit mit einem Fazit über die Wirkung von Lesestrategien abschließen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung – Lesestrategien

2.1. Kognitive Ebenen der Lesestrategien

3. Lesetechniken

3.1. Ordnende Lesetechniken

3.2. Elaborierende Lesetechniken

3.3. Wiederholende Lesetechniken

4. Lesestrategien lehren und lernen

5. Lesestrategieprogramme

5.1 Wir werden Textdetektive

5.2 Wirksamkeit – „Wir werden Textdetektive“

6. Lesestrategien im Förderschwerpunkt Lernen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss gezielter Lesestrategien auf die Lesekompetenz und das Textverstehen bei Schülern. Dabei liegt der Fokus darauf, wie kognitive und metakognitive Techniken dazu beitragen können, den Lernprozess zu kontrollieren und das Verständnis komplexer Texte nachhaltig zu verbessern.

  • Theoretische Fundierung von Lesestrategien und kognitiven Ebenen
  • Kategorisierung von Lesetechniken in ordnende, elaborierende und wiederholende Verfahren
  • Didaktische Konzepte zur Vermittlung und Lehre von Lesestrategien
  • Analyse des Lesestrategieprogramms "Wir werden Textdetektive" und dessen empirische Wirksamkeit
  • Anwendung und Modifikation von Lesestrategien im Förderschwerpunkt Lernen

Auszug aus dem Buch

3.2. Elaborierende Lesetechniken

Elaborierende Lesetechniken gehen über den Textinhalt hinaus. Sie sollen den Text nicht Verringern, sondern gezielt mit dem eigenem Vorwissen, Gefühlen und Meinungen in Verbindung setzen. Dies soll durch zum Beispiel Notizen am Textrand über die eigne Leseerfahrung oder das finden von neuen Überschriften für Teilabschnitte gelingen.

Es wirken Text – und konzeptgesteuerte Verarbeitungsprozesse zusammen.

Nach dem Lesen des Textes mit Hilfe Elaborierender Lesetechniken haben die Leser am Ende mehr Informationen und Text als zuvor. Dies soll jedoch keine weitere Belastung darstellen, sondern als Stütze zur Informationsgewinnung dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Bedeutung des Textverstehens und führt in die Problematik ein, dass viele Schüler Unterstützung bei der Anwendung bewusster Lesestrategien benötigen.

2. Begriffserklärung – Lesestrategien: Es wird definiert, dass Lesestrategien den bewussten Einsatz von Lesetechniken zur Zielerreichung darstellen, wobei metakognitive Aspekte zur Selbstregulation eine zentrale Rolle einnehmen.

2.1. Kognitive Ebenen der Lesestrategien: Dieses Unterkapitel beschreibt die drei Ebenen – unmittelbar, reflexiv und selbstregulativ – die notwendig sind, um einen Text aktiv zu erschließen und den Lernprozess zu steuern.

3. Lesetechniken: Hier werden unterschiedliche Klassifikationssysteme vorgestellt, um die Differenz zwischen kompetenten und weniger geübten Lesern anhand ihrer aktiven Strategienutzung aufzuzeigen.

3.1. Ordnende Lesetechniken: Beschreibt Techniken wie Mindmapping, die dazu dienen, Texte zu strukturieren und auf Kernaussagen zu reduzieren.

3.2. Elaborierende Lesetechniken: Erläutert Methoden, die den Textinhalt durch Verknüpfung mit persönlichem Vorwissen und Emotionen erweitern.

3.3. Wiederholende Lesetechniken: Stellt Strategien dar, die durch intensives Wiederholen die Überführung von Informationen ins Langzeitgedächtnis unterstützen.

4. Lesestrategien lehren und lernen: Skizziert einen dreischrittigen Plan, bei dem die Lehrkraft als Modell agiert, um Schülern die eigenständige Anwendung von Strategien zu vermitteln.

5. Lesestrategieprogramme: Analysiert den Nutzen von strukturierten Förderprogrammen im Schulalltag und warnt vor einem rein mechanischen Einsatz ohne echtes Problembewusstsein.

5.1 Wir werden Textdetektive: Stellt ein kognitionspsychologisch begründetes Programm vor, das Lesen als Rätsellösen mit Hilfe spezifischer Strategien inszeniert.

5.2 Wirksamkeit – „Wir werden Textdetektive“: Fasst Interventionsstudien zusammen, die den Erfolg des Programms in verschiedenen Schulformen unter Berücksichtigung der Umsetzungsbedingungen beleuchten.

6. Lesestrategien im Förderschwerpunkt Lernen: Beschreibt eine adaptierte Form des Basisprogramms, die auf die Bedürfnisse von Schülern mit geringerem Wortschatz und speziellen Lernvoraussetzungen zugeschnitten ist.

7. Fazit: Die Autorin resümiert, dass Lesestrategien einen positiven Einfluss auf die Texterschließung haben, weist jedoch auf die Grenzen aktueller Testverfahren hin.

Schlüsselwörter

Lesestrategien, Textverstehen, Lesetechniken, Lesekompetenz, Wir werden Textdetektive, Metakognition, Selbstregulation, Förderschwerpunkt Lernen, Leseförderung, Elaborierende Lesetechniken, Wissensbestand, Bildungsforschung, Interventionsstudie, Lernstrategien, Lesemotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss, den gezielte Lesestrategien auf das Textverständnis von Schülern ausüben, und wie diese im Unterricht vermittelt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung von Lesestrategien, die verschiedenen kognitiven Ebenen der Texterschließung sowie die praktische Umsetzung von Förderprogrammen wie „Wir werden Textdetektive“.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Schüler durch den Erwerb von Lesetechniken ihr Leseverhalten aktiv steuern können, um Texte besser zu verstehen und zu verknüpfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse basierend auf einschlägigen Studien zur Lesedidaktik, um sowohl theoretische Grundlagen als auch empirische Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Lesestrategieprogrammen darzulegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsdefinition, die Klassifizierung von Lesetechniken, didaktische Vermittlungsansätze sowie die Analyse konkreter Förderprogramme und deren Wirkung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lesestrategien, Metakognition, Selbstregulation, Lesedidaktik und das spezifische Programm „Wir werden Textdetektive“ charakterisiert.

Inwiefern unterscheidet sich das Programm für den Förderschwerpunkt Lernen?

Es ist eine angepasste Version, bei der weniger Strategien vermittelt werden und mehr Zeit für Übungsphasen sowie die Differenzierung zwischen Sach- und narrativen Texten eingeplant ist.

Was besagen die Studienergebnisse zur Wirksamkeit des Programms?

Die Studien belegen, dass die Vermittlung von Lesestrategien das Wissen über diese Strategien verbessert und trainierte Klassen bessere Ergebnisse erzielen, wobei Wiederholungsstunden den Effekt zusätzlich positiv beeinflussen.

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Details

Title
Einfluss von Lesestrategien auf das Textverstehen
College
University of Wuppertal
Course
Proseminar: Literaturdidaktik: Leseförderung
Grade
2,3
Author
Rebecca Holl (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V385993
ISBN (eBook)
9783668613515
ISBN (Book)
9783668613522
Language
German
Tags
Deutsch Leseförderung Lesestrategien Textverstehen Lesestrategieprogramme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rebecca Holl (Author), 2017, Einfluss von Lesestrategien auf das Textverstehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385993
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