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Der Ausbruch der attischen Seuche in Thukydides II 47-51

Auf welche Krankheitstypen lassen die Symptome schließen und wie sind die Auswirkungen der Epidemie auf die Gesellschaft?

Título: Der Ausbruch der attischen Seuche in Thukydides II 47-51

Trabajo Escrito , 2017 , 17 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: Anonym (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich überwiegend mit den Abschnitten 47 bis 51 des zweiten Buches des Thukydides, welches aus seinem einzigen und unvollendeten Werk „Der Peloponnesische Krieg“ stammt. Der über 50 Jahre alt gewordene Verfasser verbrachte einen Großteil seines Lebens an der acht Bücher umfassenden Geschichtsschreibung, die sich durch ihre schon damalige kritische Rationalität und Objektivität hervorhebt. Jene Geschichtsschreibung entstand als Folge des zu einem Krieg ausgearteten Konfliktes zwischen den Stadtstaaten Athen und Sparta.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BIOGRAFIE

3. DER KONFLIKT BIS ZUM AUSBRUCH DER SEUCHE

3.1 Ursachen

3.2 Der Archidamische Krieg (431-421 v.Chr.)

4. QUELLENINTERPRETATION

4.1 Textzusammenfassung

4.2 Diskussion der Leitfrage

5. FAZIT

6. QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS

6.1 Quellenverzeichnis

6.2 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die von Thukydides in seinem Werk „Der Peloponnesische Krieg“ beschriebene Seuche, um auf Basis der geschilderten Symptome Rückschlüsse auf mögliche Krankheitstypen zu ziehen und die sozialen Auswirkungen auf die athenische Gesellschaft zu analysieren.

  • Historischer Kontext des Peloponnesischen Krieges
  • Biografie und Arbeitsweise des Historikers Thukydides
  • Epidemiologische Analyse der beschriebenen Krankheitssymptome
  • Soziale Konsequenzen und Zerfall gesellschaftlicher Normen in Athen
  • Vergleich zwischen zeitgenössischen Darstellungen und moderner medizinischer Interpretation

Auszug aus dem Buch

4. QUELLENINTERPRETATION

Jene im Sommer des Jahres 430 v.Chr. aufgetretene Seuche wird im zweiten Buch des Thukydides beschrieben. Die in den Kapiteln 47-54 behandelte Epidemie ist in ihren Fakten zu umfangreich, weshalb sich die Untersuchung auf die Abschnitte 47-51 bezieht. Dabei wird zuerst, um dem/der Leser/in einen Überblick zu ermöglichen, eine zusammenfassende Betrachtung der zu interpretierenden Quelle aufgezeigt.

Die vom antiken griechischen Geschichtsschreiber beschriebene Krankheit wird mit deren Ausbruch erstmals im Kapitel 47 des zweiten Buches erwähnt. Sie wird dabei zeitlich mit dem wiederholten Einfall der Peloponnesier unter Befehl des lakedämischen Königs Archidamos II. in Zusammenhang gebracht. Jener König der Spartiaten vollzog regelmäßig Raubzüge in das athenische Attika. Die geschilderte Seuche wird als äußerst tödlich und stark ansteckend beschrieben. Nachdem nicht einmal die Ärzte und Orakel helfen konnten, verfielen die Menschen der Krankheit gegenüber in Ohnmacht. Hier ist auf die hervorgehobene Nutzlosigkeit der spirituellen Kräfte einzugehen. In diesem Kapitel spiegelt sich beispielsweise sowohl die Abneigung des Thukydides gegenüber der Erwähnung mythologischer Einflüsse als auch der Bruch zu seinem Vorbild und Vorgänger Herodot wider.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Thukydides-Rezeption und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes der Abschnitte 47 bis 51 des zweiten Buches.

2. BIOGRAFIE: Darstellung der Lebensumstände von Thukydides und Einordnung seines wissenschaftlichen Anspruchs im Vergleich zu Herodot.

3. DER KONFLIKT BIS ZUM AUSBRUCH DER SEUCHE: Analyse der Ursachen des Peloponnesischen Krieges und des Verlaufs des Archidamischen Krieges bis zum Auftreten der Epidemie.

4. QUELLENINTERPRETATION: Detaillierte inhaltliche Zusammenfassung der Quellentexte sowie medizinisch-historische Diskussion der Krankheitssymptome.

5. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Bedeutung des Thukydides-Berichts für die Geschichtsschreibung und Medizinhistorik.

6. QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung der verwendeten Primärquellen und der wissenschaftlichen Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Thukydides, Peloponnesischer Krieg, Attische Seuche, Antike, Athen, Sparta, Medizinische Historik, Symptomatologie, Epidemie, Sozialgeschichte, Immunität, Historische Quelleninterpretation, Pest, Perikles, Geschichtsschreibung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die von Thukydides im zweiten Buch seines Werkes über den Peloponnesischen Krieg beschriebene Seuche in Athen im Jahr 430 v.Chr.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Einordnung des Krieges, der Biografie des Autors, der Interpretation der überlieferten Krankheitssymptome und der gesellschaftlichen Auswirkungen der Epidemie.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis des antiken Textes zu prüfen, welche modernen Krankheitsbilder zu den beschriebenen Symptomen passen und wie die Krise die athenische Zivilisation beeinflusste.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der Quelleninterpretation unter Einbeziehung des historischen Kontextes und eines interdisziplinären Abgleichs mit modernen medizinischen Erkenntnissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Kontextualisierung des Konflikts zwischen Athen und Sparta sowie eine detaillierte quellenkritische Interpretation der Kapitel 47 bis 51.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Thukydides, Peloponnesischer Krieg, Attische Seuche, Medizinhistorik und Sozialgeschichte beschreiben.

Kann Thukydides' Beschreibung einer spezifischen Krankheit zugeordnet werden?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Symptome nicht zweifelsfrei einer einzelnen modernen Krankheit zugeordnet werden können, was Raum für verschiedene Hypothesen lässt.

Welche Rolle spielten die Ärzte laut Thukydides während der Seuche?

Die Ärzte zählten laut dem Text zu den ersten Todesopfern, was auf ein Zusammenbrechen des damaligen Gesundheitssystems hindeutet.

Wie bewertet der Autor die Beobachtung zur Immunität?

Der Autor würdigt Thukydides' Erkenntnis, dass Infizierte nicht zweimal erkrankten, als einen der frühesten Belege für erworbene Immunität und Meilenstein der Medizingeschichte.

Welches Fazit zieht die Arbeit bezüglich der "Pest"?

Die Arbeit bezweifelt, dass es sich zweifelsfrei um die klassische Beulenpest handelte, und zieht alternative Diagnosen wie Fleckfieber, Dengue oder Pocken in Betracht.

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Detalles

Título
Der Ausbruch der attischen Seuche in Thukydides II 47-51
Subtítulo
Auf welche Krankheitstypen lassen die Symptome schließen und wie sind die Auswirkungen der Epidemie auf die Gesellschaft?
Universidad
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Calificación
1.7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
17
No. de catálogo
V388703
ISBN (Ebook)
9783668627017
ISBN (Libro)
9783668627024
Idioma
Alemán
Etiqueta
ausbruch seuche thukydides krankheitstypen symptome auswirkungen epidemie gesellschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Der Ausbruch der attischen Seuche in Thukydides II 47-51, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388703
Leer eBook
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