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Die Zufriedenheit und der Lernerfolg von Waldorfschülerinnen

Eine empirische Studie

Title: Die Zufriedenheit und der Lernerfolg von Waldorfschülerinnen

Master's Thesis , 2017 , 157 Pages , Grade: 0,0

Autor:in: Monika Jenke (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Masterarbeit untersucht, ob Waldorfschülerinnen zufrieden mit ihrer Schule sind und ob diese erfolgreich lernen. Diese Untersuchung wurde anhand leitfadengestützter Interviews mit fünf Waldorfschülerinnen durchgeführt. Die Arbeit verfolgt das Ziel, neue Erkenntnisse über die Schulzufriedenheit und den Erfolg bei Waldorfschülerinnen herauszufinden und zu überprüfen, inwiefern die bisher durchgeführten Studien und bestehenden Theorien zur Schulzufriedenheit und erfolgreichem Lernen auch auf die Aussagen der befragten Schülerinnen zutreffen. Diese Arbeit kann besonders Eltern, die sich mit alternativen Schulmodellen beschäftigen und die möglicherweise vor der Wahl einer geeigneten Schule für ihr Kind stehen, Anregungen bieten und als eventuelle Entscheidungshilfe fungieren. Des Weiteren hat diese Arbeit die Absicht, Schülerinnen staatlicher Schulen, die einen Schulwechsel in Erwägung ziehen, die Waldorfpädagogik nahezubringen und ihnen somit ein alternatives Schulkonzept mit Vor- und Nachteilen vorzustellen. Die geschilderten Vor- und Nachteile der Waldorfpädagogik dienen ebenso Pädagogen, welche eine beratende Rolle bei Eltern oder Schülerinnen bei der Schulwahl oder einem Schulwechsel, einnehmen. Die Arbeit basiert auf der von Rudolf Steiner entwickelten Waldorfpädagogik und verschiedenen Studien und Theorien zur Schulzufriedenheit und zum Lernerfolg, beispielsweise auf Haschers Studie zur Schulzufriedenheit und Hatties Studie zum Lernerfolg. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung ergeben, dass die befragten Waldorfschülerinnen überwiegend sehr zufrieden mit ihrer Schule sind und ihre schulischen Leistungen selbst positiv einschätzen. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei die Beziehung zu ihrer Klassenlehrerin. Nicht außer Acht zu lassen sind jedoch weitere wichtige Faktoren, welche die Schulzufriedenheit und den schulischen Lernerfolg in erheblicher Weise beeinflussen und nicht vom Konzept der Waldorfpädagogik abhängen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 DARSTELLUNG DER WALDORFPÄDAGOGIK

1.1 ANTHROPOSOPHISCHE MENSCHENKUNDE - DIE GEISTIGEN URSPRÜNGE DER WALDORFPÄDAGOGIK

1.1.1 Dreigliedrigkeit des menschlichen Organismus: Leib-Seele-Geist

1.1.2 Entwicklungslehre – Die Viergliedrigkeit des Menschen und die Jahrsiebte

1.1.3 Die Lehre der vier Temperamente

1.2 KONZEPTION DER WALDORFSCHULE

1.2.1 Schulgebäude

1.2.2 Schulform und Schulabschlüsse

1.2.3 Organisationsstrukturen

1.2.4 Elternarbeit

1.2.5 Zeugnis

1.3 BESONDERHEITEN DER UNTERRICHTSGESTALTUNG

1.3.1 Der Lehrplan

1.3.2 Das Klassenlehrerinnenprinzip

1.3.3 Epochenunterricht

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN UND STAND DER FORSCHUNG

2.1 DEFINITION ZUFRIEDENHEIT/SCHULISCHES WOHLBEFINDEN

2.2 AKTUELLER STAND DER FORSCHUNG ZUR SCHULZUFRIEDENHEIT

2.2.1 Einflussfaktoren auf die Schulzufriedenheit

2.3 DEFINITION DES LERNENS UND DES LERNERFOLGS

2.3.1 Ergebnisse der deutschsprachigen Unterrichtsforschung

2.4 ZUSAMMENFASSUNG BISHERIG DURCHGEFÜHRTER STUDIEN AN WALDORFSCHULEN

3 EMPIRISCHER TEIL

3.1 FORSCHUNGSDESIGN

3.1.1 Fragestellung der Untersuchung und Hypothesen

3.1.2 Methodisches Vorgehen

3.1.3 Erhebungsinstrumente

3.1.4 Methode der Interviewauswertung- qualitative Inhaltsanalyse

3.1.5 Sampling

3.1.6 Zugang und Beschreibung der Interviewpartnerinnen

4 ERGEBNISSE DER EMPIRISCHEN FORSCHUNG

4.1 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE AUS DEN INTERVIEWS MIT DEN SCHÜLERINNEN

4.2 DISKUSSION DER ERGEBNISSE

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Schulzufriedenheit und den Lernerfolg von Waldorfschülerinnen. Durch leitfadengestützte Interviews mit Waldorfschülerinnen soll erforscht werden, ob diese mit ihrer Schule zufrieden sind und erfolgreich lernen, um Erkenntnisse für Eltern und Pädagogen als Entscheidungshilfe bei der Schulwahl zu generieren.

  • Empirische Untersuchung der Zufriedenheit und des Lernerfolgs an Waldorfschulen
  • Analyse der Bedeutung der Beziehung zur Klassenlehrkraft
  • Vergleich von theoretischen Konzepten der Waldorfpädagogik mit Schülerinnen-Aussagen
  • Identifikation von Einflussfaktoren auf das schulische Wohlbefinden
  • Kritische Reflexion des lehrerzentrierten Unterrichts und der Temperamentenlehre

Auszug aus dem Buch

1.1 Anthroposophische Menschenkunde - Die geistigen Ursprünge der Waldorfpädagogik

Die Anthroposophie ist eine Anregung für den Menschen, seine Aufmerksamkeit auf übersinnliche und geistige Phänomene zu richten. Steiner bezeichnet die Anthroposophie als einen „…Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte“ (zit. Kiersch 1970, S.12). In diesem Satz sind folgende drei Kernaussagen enthalten:

I. Es existiert in jedem Menschen ein Geistiges

II. Neben der sichtbaren Welt eines jeden Menschen liegt ein unsichtbar Wirksames zugrunde, welches zu entdecken und zu erforschen gilt

III. Die Anthroposophie stellt keinen Glaubensinhalt dar, sondern die Anregung, einen Weg des Erkennens zu beschreiten, welcher ebenso ein Weg der Selbstentwicklung ist. Ein Weg, der die eigene geistige Kraft im Menschen aktiviert. Anthroposophie versteht sich folglich als Anreiz, diesen Forschungsweg auf den verschiedensten Lebensgebieten zu beschreiten (vgl. Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1 DARSTELLUNG DER WALDORFPÄDAGOGIK: Dieses Kapitel erläutert die anthroposophischen Hintergründe der Waldorfpädagogik, wie das Menschenbild und die Temperamentenlehre, sowie die schulorganisatorischen Merkmale wie den Epochenunterricht und das Klassenlehrerinnenprinzip.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN UND STAND DER FORSCHUNG: Hier werden zentrale Begriffe wie Schulzufriedenheit und Lernerfolg definiert und bestehende Studien zu deren Einflussfaktoren sowie der Stand der Forschung an Waldorfschulen zusammengefasst.

3 EMPIRISCHER TEIL: In diesem Teil wird das methodische Design der eigenen qualitativen Untersuchung beschrieben, inklusive der Fragestellung, des Samplings und der angewandten qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

4 ERGEBNISSE DER EMPIRISCHEN FORSCHUNG: Dieses Kapitel präsentiert die Erkenntnisse aus den Interviews mit den Schülerinnen und diskutiert diese im Kontext der eingangs aufgestellten Hypothesen und theoretischen Ansätze.

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse und gibt Empfehlungen für Eltern und Pädagogen hinsichtlich der Schulwahl und der Weiterentwicklung waldorfpädagogischer Konzepte.

Schlüsselwörter

Waldorfpädagogik, Schulzufriedenheit, Lernerfolg, Anthroposophie, Klassenlehrerin, qualitative Inhaltsanalyse, Schülerinnen-Lehrerinnen-Beziehung, Epochenunterricht, Schulklima, Selbstwirksamkeit, Bildungsforschung, Reformpädagogik, Unterrichtsgestaltung, Schulerinnerungen, Erziehung zur Freiheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Waldorfschülerinnen ihre eigene Schulzufriedenheit und ihren Lernerfolg wahrnehmen und bewerten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Waldorfpädagogik, die Konzepte von Schulzufriedenheit und Lernerfolg sowie deren empirische Überprüfung durch qualitative Interviews.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die subjektive Schulzufriedenheit an Waldorfschulen zu gewinnen und bestehende Theorien anhand von Schülerinnen-Aussagen zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Forschungsmethode angewandt, konkret leitfadengestützte Interviews, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Waldorfpädagogik und Schulforschung, die Beschreibung des empirischen Vorgehens sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Interviewergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Waldorfpädagogik, Schulzufriedenheit, Lernerfolg, Klassenlehrerinnenprinzip und Selbstwirksamkeit.

Welche Rolle spielt die Klassenlehrerin für die Schülerinnen?

Die Analyse zeigt, dass die Beziehung zur Klassenlehrkraft einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden und den Lernerfolg hat, wobei das Engagement der Lehrkraft als zentraler Indikator für hohe Zufriedenheitswerte identifiziert wurde.

Welches Fazit ziehen die befragten Schülerinnen zur Temperamentenlehre?

Die Schülerinnen empfinden die auf der Temperamentenlehre basierende, unfreie Sitzordnung teilweise als negativ und ungerecht, da sie keinen Einfluss auf ihre Sitznachbarn nehmen können.

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Details

Title
Die Zufriedenheit und der Lernerfolg von Waldorfschülerinnen
Subtitle
Eine empirische Studie
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Grade
0,0
Author
Monika Jenke (Author)
Publication Year
2017
Pages
157
Catalog Number
V388826
ISBN (eBook)
9783668629516
ISBN (Book)
9783668629523
Language
German
Tags
eine studie zufriedenheit lernerfolg waldorfschülerinnen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monika Jenke (Author), 2017, Die Zufriedenheit und der Lernerfolg von Waldorfschülerinnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388826
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