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Regulierungsandrohung als staatliches Steuerungsinstrument - das Fallbeispiel Mehrwegquote

Title: Regulierungsandrohung als staatliches Steuerungsinstrument - das Fallbeispiel Mehrwegquote

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 38 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Schäfer (Author)

Politics - Political systems in general and in comparison
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In der Arbeit wird in klar strukturierter Weise und anhand des Modells der Politikverflechtung in Mehrebenensystemen von Scharpf der Frage nachgegangen, unter welchen allgemeinen Bedingungen Drohung als staatliches Steuerungsinstrument effektiv wirksam werden kann. Als Fallbeispiel liegt der Arbeit eine ausführliche Analyse der Regulierung des Mehrweganteils durch die Verpackungsverordnung (Mehrwegquote) bis hin zur Einführung des "Dosenpfands" zu Grunde.

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Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Grundlagen des Staatseingriffs im Politikfeld Umweltschutz
  • Untersuchungsgegenstand Mehrwegquote
    • Die politische Geschichte der Mehrwegquote
    • Steuerungsziele, relative und absolute Wirksamkeit des Steuerungsmittels
  • Analyse I: Problemstrukturen, Steuerungsbedarf und Steuerungsinstrumente
    • „Politikverflechtung“: Theorie, Typologie und Übertragbarkeit
    • Problemstrukturen
    • Steuerungsbedarf und Steuerungsinstrumente
    • Verflechtungsarten
  • Analyse II: Randbedingungen erfolgreicher Steuerung
    • Einleitung
    • Kontinuität der Drohung (vs. Konsensoffenheit)
    • Perzipierte Kosten-Nutzen-Relation der untergeordneten Akteure: Prisoners Dilemma
  • Resümee: Schlussfolgerungen aus dem „Scheitern“ der Mehrwegquotenregelung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Seminararbeit untersucht die Steuerungsfähigkeit des Staates im Bereich des Umweltschutzes am Beispiel der Mehrwegquote. Sie analysiert die politischen Hintergründe der Einführung der Quote, die zugrundeliegenden Steuerungsziele und die Wirksamkeit der gewählten Steuerungsinstrumente.

  • Die Rolle der Mehrwegquote als staatliches Steuerungsinstrument
  • Die politische Geschichte und Entwicklung der Mehrwegquote
  • Die Problemstrukturen und Verflechtungsarten im Politikfeld Umweltschutz
  • Die Bedeutung von Steuerungsbedarf und Steuerungsinstrumenten
  • Die Randbedingungen erfolgreicher staatlicher Steuerung im Umweltschutz

Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 1: Die Einleitung führt in die Thematik der Steuerungsfähigkeit des Staates ein und stellt die zentrale Frage nach der optimalen Wahl von Steuerungsmitteln.
  • Kapitel 2: Dieses Kapitel beleuchtet die Grundlagen des staatlichen Eingriffs im Politikfeld Umweltschutz.
  • Kapitel 3: Die Mehrwegquote als Untersuchungsgegenstand wird in diesem Kapitel vorgestellt. Es werden die politische Geschichte der Quote sowie die dahinter stehenden Steuerungsziele und die Wirksamkeit des Steuerungsmittels beleuchtet.
  • Kapitel 4: Die Analyse I befasst sich mit den Problemstrukturen, dem Steuerungsbedarf und den Steuerungsinstrumenten im Kontext der Mehrwegquote. Der Fokus liegt hier auf der „Politikverflechtung“ und ihrer Auswirkung auf den staatlichen Steuerungsansatz.
  • Kapitel 5: Die Analyse II beschäftigt sich mit den Randbedingungen erfolgreicher Steuerung im Bereich der Mehrwegquote. Dabei werden die Bedeutung von Kontinuität der Drohung und die Kosten-Nutzen-Relation der beteiligten Akteure untersucht.

Schlüsselwörter

Die Arbeit fokussiert auf die Themen Staatseingriff, Umweltschutz, Politikfeldanalyse, Regulierungsandrohung, Mehrwegquote, Steuerungsinstrumente, Politikverflechtung, Kosten-Nutzen-Relation, Prisoners Dilemma.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Regulierungsandrohung als Steuerungsinstrument?

Es ist ein staatliches Instrument, bei dem mit strengen Vorschriften gedroht wird, um Akteure zu freiwilligen Maßnahmen oder zur Einhaltung bestimmter Ziele zu bewegen.

Was war das Ziel der Mehrwegquote in der Verpackungsverordnung?

Ziel war es, den Anteil an umweltfreundlichen Mehrwegverpackungen stabil zu halten und die Zunahme von Einwegverpackungen im Getränkemarkt zu begrenzen.

Warum gilt die Mehrwegquotenregelung als gescheitert?

Trotz der Androhung sank der Mehrweganteil kontinuierlich unter die Zielmarke, was schließlich zur Einführung des gesetzlich erzwungenen "Dosenpfands" führte.

Welche Rolle spielt das "Prisoners Dilemma" in der Analyse?

Es beschreibt die Situation der Unternehmen, für die es individuell rational ist, auf billigere Einwegverpackungen zu setzen, auch wenn dies kollektiv zum Scheitern der Quote führt.

Was ist das Modell der Politikverflechtung nach Scharpf?

Dieses Modell analysiert, wie Entscheidungen in Mehrebenensystemen durch die Abhängigkeit verschiedener politischer und wirtschaftlicher Akteure beeinflusst oder blockiert werden.

Welche Bedingungen müssen für eine erfolgreiche staatliche Drohung erfüllt sein?

Die Drohung muss glaubwürdig und kontinuierlich sein, und die Kosten der Regulierung müssen höher eingeschätzt werden als die Kosten der freiwilligen Anpassung.

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Details

Title
Regulierungsandrohung als staatliches Steuerungsinstrument - das Fallbeispiel Mehrwegquote
College
University of Leipzig  (Politikwissenschaft Leipzig)
Course
Politikfeldanalyse
Grade
1,0
Author
Christian Schäfer (Author)
Publication Year
2004
Pages
38
Catalog Number
V39075
ISBN (eBook)
9783638379595
Language
German
Tags
Regulierungsandrohung Steuerungsinstrument Fallbeispiel Mehrwegquote Politikfeldanalyse Dosenpfand Scharpf Politische Steuerung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schäfer (Author), 2004, Regulierungsandrohung als staatliches Steuerungsinstrument - das Fallbeispiel Mehrwegquote, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39075
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