Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)

Kant über das Schöne in seiner "Kritik der Urteilskraft"

Título: Kant über das Schöne in seiner "Kritik der Urteilskraft"

Ensayo , 2015 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Rüdiger Specht (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Zielsetzung der dritten Kritik soll die Klärung sein, ob die Urteilskraft ein apriorisches Prinzip mit sich führt und ob sie Lust und Unlust ein Gesetz vorschreibt. Die Fragestellung wird besser verständlich, wenn die beiden erwähnten Erkenntnisvermögen Verstand und Vernunft näher betrachtet werden. Vernunft ist a priori gesetzgebend, als sie uns unabhängig von aller Erfahrung den kategorischen Imperativ vorschreibt - wer sich nicht an diesen hält, der ist nach Kant nicht vollkommen vernünftig. Verstand ist gesetzgebend, da er die Verstandesbegriffe und -kategorien enthält, welche Bedingungen der Möglichkeit der Erfahrung sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Kritiken bei Kant

2. Zielsetzung der dritten Kritik

3. Die Einleitung

4. Der Zusammenhang

5. Das erste Moment: Qualität

6. §1: Der Subjektbezug

7. Das interesselose Wohlgefallen

8. Zum §2

9. Zum §3

10. Zum §4

11. Zum §5

12. Das zweite Moment: Quantität

13. §6: Die These vom intersubjektiven Geltungsanspruch

14. §7: Vergleich des Geschmacksurteils mit Urteilen über das Angenehme und das Gute

15. §8: Der intersubjektive Geltungsanspruch hat einen rein subjektiven Charakter

16. §9: Auf welcher Grundlage beruht das Geschmacksurteil

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die ästhetische Urteilskraft nach Immanuel Kant, wobei der Schwerpunkt auf der Analyse der ersten beiden Momente des Geschmacksurteils liegt, um deren Anspruch auf intersubjektive Geltung bei gleichzeitiger subjektiver Fundierung zu klären.

  • Grundlagen der Kantischen Erkenntnistheorie und die Rolle der Urteilskraft
  • Differenzierung von Schönem, Angenehmem und Gutem
  • Die Analyse der vier Momente des Geschmacksurteils (insb. Qualität und Quantität)
  • Das Konzept des interesselosen Wohlgefallens
  • Die Bedingungen für den intersubjektiven Geltungsanspruch ästhetischer Urteile

Auszug aus dem Buch

16. §9: Auf welcher Grundlage beruht das Geschmacksurteil

Kant überschreibt den § 9 mit den Worten: „Untersuchung der Frage, ob im Geschmacksurteile das Gefühl der Lust vor der Beurteilung des Gegenstandes, oder diese vor jener vorhergehe“. Im späteren Text gebraucht Kant statt der »Beurteilung des Gegenstandes« auch „Mitteilungsfähigkeit [der Lust]“, welches bedeutet, das jeder unter geeigneten Umständen das genannte Wohlgefallen am Gegenstand empfinden kann und wird, womit deutlich wird, das Kant mit der Beurteilung des Gegenstandes im Wesentlichen die bereits bekannte Unterstellung U' meint. §9 schließt die Analyse zum zweiten Moment ab und wirft dabei die Frage auf, in welchem Zusammenhang U' und das Wohlgefallen am Gegenstand stehen, wobei Kant auf die Hauptthese zum zweiten Moment zurückgreift und außerdem die Frage stellt, in welchem Zusammenhang die Komponenten des Geschmacksurteils stehen, die bisher gefunden wurden. Nach Kant ist nun nicht Lust die Grundlage für die Unterstellung U', denn hat eine Person an einer Sache Wohlgefallen, dann kann sie nicht aufgrund dieses Wohlgefallens erwarten, dass jeder andere unter geeigneten Umständen dieses Wohlgefallen teilt, da es ebenfalls Wohlgefallen am für diese Person Angenehmen geben kann. Die pure Freude an einem Gegenstand bildet für Kant keine Grundlage für die Unterstellung U'. Dementsprechend muss letztlich innerhalb des Geschmacksurteils die Unterstellung U' die Grundlage bilden, welches vereinfacht bedeutet, dass der Betrachter zuerst die Meinung fasst, dass ein bestimmter Gegenstand allen Menschen unter geeigneten Umständen Wohlgefallen bereitet und sich erst die Lust an dem Gegenstand einstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kritiken bei Kant: Einordnung der Urteilskraft als Bindeglied zwischen Verstand und Vernunft innerhalb der kritischen Philosophie.

2. Zielsetzung der dritten Kritik: Untersuchung, ob die Urteilskraft ein apriorisches Prinzip besitzt und Lust und Unlust ein Gesetz vorschreiben kann.

3. Die Einleitung: Einführung der Urteilskraft als eigenständiges Erkenntnisvermögen, das für das Gefühl von Lust und Unlust gesetzgebend ist.

4. Der Zusammenhang: Abgrenzung zwischen ästhetischer und teleologischer Urteilskraft sowie Analytik und Dialektik im Werk.

5. Das erste Moment: Qualität: Bestimmung des Geschmacksurteils als interesseloses Wohlgefallen am Schönen.

6. §1: Der Subjektbezug: Erläuterung der Subjektivität des Geschmacksurteils am Beispiel der Rose.

7. Das interesselose Wohlgefallen: Hinführung zur Bedeutung des Begriffs des Interesses als Abgrenzung zum Angenehmen und Guten.

8. Zum §2: Definition des Interesses als Wohlgefallen, das mit der Vorstellung der Existenz eines Gegenstandes verbunden ist.

9. Zum §3: Darstellung der Verbindung des Angenehmen mit den Sinnen und einem konkreten Interesse.

10. Zum §4: Definition des Guten als das, was vermittelst der Vernunft und eines Zweckes gefällt.

11. Zum §5: Zusammenfassung der Unterscheidung zwischen dem Schönen, Angenehmen und Guten im kontemplativen Geschmacksurteil.

12. Das zweite Moment: Quantität: Analyse des intersubjektiven Geltungsanspruchs im Geschmacksurteil.

13. §6: Die These vom intersubjektiven Geltungsanspruch: Untersuchung der Präsupposition, dass ein Geschmacksurteil Anspruch auf allgemeine Zustimmung erhebt.

14. §7: Vergleich des Geschmacksurteils mit Urteilen über das Angenehme und das Gute: Herausarbeitung, warum im Gegensatz zum Schönen, bei anderen Urteilen keine Allgemeinheit beansprucht wird.

15. §8: Der intersubjektive Geltungsanspruch hat einen rein subjektiven Charakter: Klärung der ästhetischen gegenüber der logischen Allgemeinheit.

16. §9: Auf welcher Grundlage beruht das Geschmacksurteil: Untersuchung des Zusammenwirkens von Einbildungskraft und Verstand als Basis des Geschmacksurteils.

Schlüsselwörter

Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft, Ästhetik, Geschmacksurteil, Schönes, Angenehmes, Gutes, Intersubjektivität, Wohlgefallen, Urteilskraft, Einbildungskraft, Verstand, Zweckmäßigkeit, Erkenntnistheorie, Subjektivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die grundlegenden Konzepte von Immanuel Kants „Kritik der Urteilskraft“, insbesondere wie Geschmacksurteile begründet werden und welchen Geltungsanspruch sie haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die ersten beiden Momente des Geschmacksurteils (Qualität und Quantität) sowie die Differenzierung zum Angenehmen und zum Guten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, wie Kants Definition des Geschmacksurteils als rein subjektiv und ästhetisch mit dem gleichzeitigen Anspruch auf intersubjektive Allgemeingültigkeit vereinbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine textnahe philosophische Analyse und Interpretation der „Kritik der Urteilskraft“ unter Rückgriff auf die von Kant formulierten Paragraphen und Argumentationsgänge.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Qualitätsmomente (Interesselosigkeit, Subjektbezug) und Quantitätsmomente (intersubjektiver Geltungsanspruch, freies Spiel der Erkenntnisvermögen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Ästhetik, Geschmacksurteil, intersubjektiver Geltungsanspruch, interesseloses Wohlgefallen und die Vermittlung zwischen Verstand und Einbildungskraft.

Warum kann nach Kant ein Geschmacksurteil keine objektive Allgemeinheit beanspruchen?

Da das Geschmacksurteil unmittelbar auf dem Gefühl der Lust und Unlust des Subjekts beruht und nicht durch logische Begriffe von Gegenständen definiert wird, fehlt ihm die objektive Grundlage, die für eine allgemeine logische Gültigkeit notwendig wäre.

Wie legitimiert Kant den Anspruch auf allgemeine Zustimmung im Geschmacksurteil?

Er begründet dies durch die intersubjektiv identische Art und Weise, wie die menschlichen Erkenntnisvermögen – Verstand und Einbildungskraft – zusammenwirken, was eine „Mitteilungsfähigkeit“ des Gefühls ermöglicht.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Kant über das Schöne in seiner "Kritik der Urteilskraft"
Universidad
Academy of Design Stuttgart
Curso
Künstlerische Forschung
Calificación
1,0
Autor
Rüdiger Specht (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
15
No. de catálogo
V403533
ISBN (Ebook)
9783668630369
ISBN (Libro)
9783668630376
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kant Schöne Kritik der Urteilskraft Qualität Subjektbezug interesselos Wohlgefallen Quantität intersubjektiv Geltungsanspruch Geschmacksurteil
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rüdiger Specht (Autor), 2015, Kant über das Schöne in seiner "Kritik der Urteilskraft", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/403533
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  15  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint