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Ethnopsychoanalytische Betrachtung der Ethnisierung des Sozialen und der Interkulturellen Pädagogik

Title: Ethnopsychoanalytische Betrachtung der Ethnisierung des Sozialen und der Interkulturellen Pädagogik

Diploma Thesis , 2005 , 130 Pages , Grade: gut

Autor:in: Andrea Adam (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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Summary Excerpt Details

Die Ethnopsychoanalyse bietet das Instrument einer Institutionen- und Gesellschaftskritik und ermöglicht eine reflexive und kritische Überprüfung der eigenen Gesellschaft, ihrer Institutionen sowie ihrer Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Gegenstand der Ethnopsychoanalyse ist das Unbewusste in Kultur, Gesellschaft und Geschichte. Sie geht davon aus, dass jedes menschliche Phänomen nach einer psychischen und einer gesellschaftlichen Erklärung verlangt und vermeidet somit jeglichen psychologischen und kulturellen Reduktionismus. Grundprämisse ist, dass die Makrosozietät einer Gesellschaft entscheidende Einflüsse auf die Mikrosozietät, die Psyche und das Verhalten der Individuen ausübt. Die ethnopsychoanalytischen Arbeiten Mario Erdheims, der als einer der prominentesten Vertreter der Ethnopsychoanalyse gilt, beruhen zentral auf der Annahme der gesellschaftlichen Produktion von Unbewusstheit. Anhand dieser Grundthese verdeutlicht Erdheim das Interesse der Herrschenden, ihre Macht und bestehende Verhältnisse zu erhalten und jeden Wandel zu verhindern. Vor dem Hintergrund dieser und der damit zusammenhängenden Grundannahmen lassen sich nach Erdheim auch fremdenfeindliche Tendenzen begründen und darüber hinaus das Erstarken dieses Phänomens in der
aktuellen Zeit erklären. Ziel dieser Arbeit ist es, den Prozess der Ethnisierung des Sozialen mit der Ethnopsychoanalyse als spezifisches Instrument kritisch zu hinterfragen. Der Ethnisierung des Sozialen liegt Kultur als alleinige Erklärungs- und Deutungskategorie zugrunde. Sie beruht auf einer kulturellen Differenzierung und damit einer Differenzierung zwischen Eigenem und Fremdem. Weiter ist nach einem konstruktivistischen Zugang davon auszugehen, dass dieser Prozess einer interessengeleiteten Perspektive folgt. Als zentrale Akteure sind die Politik und weiter die Interkulturelle Pädagogik als Wissenschaft zu begreifen, für die beide das Denken in und über kulturelle Differenz geradezu konstitutiv ist. Demzufolge gilt es zum einen, in einer ethnopsychoanalytischen Betrachtung kritisch zu fragen, welchen Interessen und Zielen die Ethnisierung des Sozialen, zentral in den Bereichen der Politik und der Interkulturellen Pädagogik, folgt und welche Konsequenzen damit einhergehen. Insgesamt setzt sich diese Arbeit mit der Interkulturellen Pädagogik als Wissenschaft und Theorie auseinander, womit sie auf disziplintheoretischer Ebene zu verorten ist. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I) EINLEITUNG

1 Zielsetzung und Fragestellung

2 Hinführung zum Thema und Aufbau der Arbeit

II) DIE ETHNISIERUNG DES SOZIALEN UND DIE KONSTRUKTION VON FREMDHEIT

1 Einführung

2 Die Ethnisierung des Sozialen in der Interkulturellen Pädagogik und der „Multikulturellen Gesellschaft“

3 Denkungsart und inhaltliche Grundprämissen der Interkulturellen Pädagogik und „Multikulturellen Gesellschaft“

4 Historisch-gesellschaftliche Betrachtung: Die Konstruktion von Fremdheit und die Entstehung der Nationalstaaten

5 Die Betonung des Eigenen und die Ausblendung struktureller Benachteiligung

6 Das Verhältnis zwischen Interkultureller Pädagogik und Politik – Der Beitrag der Interkulturellen Pädagogik an der Ethnisierung des Sozialen

7 Fazit

8 Begriffliche Nachbemerkung

III) DIE ENTWICKLUNG UND ETABLIERUNG DER ETHNOPSYCHOANALYSE

1 Die erste Grundlegung der Ethnopsychoanalyse durch Freud

2 Die Weiterentwicklung der Ethnopsychoanalyse

3 Die ersten ethnopsychoanalytischen Untersuchungen durch Devereux und Parin, Parin-Mattéy und Morgenthaler

3.1 Devereux

3.2 Parin, Parin-Matthèy und Morgenthaler

4 Zusammenfassung: Die theoretischen Annahmen und der Gegenstand der Ethnopsychoanalyse

5 Gegenwärtiger theoretischer Wissenschaftsstand und differente Richtungen

IV) DIE ETHNOPSYCHOANALYTISCHEN ARBEITEN MARIO ERDHEIMS

1 Einführung

2 Die zentralen Thesen Mario Erdheims

2.1 Die gesellschaftliche Produktion von Unbewusstheit und die soziale Relevanz des Unbewussten

2.2 Adoleszenz und Kulturwandel

2.3 Der Antagonismus zwischen Familie und Kultur

2.4 Adoleszenz und der Antagonismus zwischen Familie und Kultur

2.5 Exkurs: Kulturen und ihr Umgang mit der Adoleszenz

2.6 Institutionen als sozialer Ort der gesellschaftlichen Produktion von Unbewusstheit

2.7 Konklusion

2.8 Wissenschaft und Unbewusstheit

3 Fremdenangst aus ethnopsychoanalytischer Sicht

3.1 Die Psychogenese der Vorstellungen über das Fremde

3.2 Die Soziogenese der Vorstellungen über das Fremde und Fremdenangst in modernen Gesellschaften

4 Zusammenfassung

5 Begriffliche Nachbemerkung

V) ETHNOPSYCHOANALYTISCHE BETRACHTUNG DER ETHNISIERUNG DES SOZIALEN UND DER INTERKULTURELLEN PÄDAGOGIK

1 Einführung

2 Die herrschaftliche Politik und die Ethnisierung des Sozialen

3 Das nationalstaatliche Prinzip, der Legitimationsglaube und die Ethnisierung des Sozialen

4 Die Interkulturelle Pädagogik und die Ethnisierung des Sozialen

4.1 Die Interkulturelle Pädagogik als Institution

4.2 Schutzmechanismen in der Interkulturellen Pädagogik

5 Exkurs: Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs als verfassungsfeindliche Vereinigung

6 Die Ethnisierung des Sozialen und die Identifikation mit der Rolle in der Politik, der Interkulturellen Pädagogik und der Öffentlichkeit

7 Die Bemühungen um die Erhaltung der Machtstrukturen in der politischen Herrschaft und der Interkulturellen Pädagogik

8 Die politische Debatte in Deutschland nach dem Mord an Theo van Gogh in den Niederlanden

8.1 Die Patriotismus- und Leitkulturdebatte

8.2 Die Patriotismus- und Leitkultur-Debatte als gesellschaftliche Produktion von Unbewusstheit

9 Exkurs: Muslimische Zuwanderer von der Opferrolle zur Täterrolle

10 Die Psycho- und Soziogenese der Fremdenfeindlichkeit und die Familiarisierung der Kultur

11 Zusammenfassung, Schlussfolgerung und Beantwortung der Fragestellung

VI) FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist es, den gesellschaftlichen Prozess der "Ethnisierung des Sozialen" mithilfe der Ethnopsychoanalyse, insbesondere auf Basis der Thesen von Mario Erdheim, kritisch zu untersuchen. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu ergründen, welchen Interessen und Zielen dieser Prozess in der Politik und der Interkulturellen Pädagogik dient und welche Konsequenzen er für Machtstrukturen und das Verständnis von Fremdheit hat.

  • Kritische Analyse der "Ethnisierung des Sozialen" als gesellschaftlich konstruiertes Phänomen.
  • Untersuchung der Rolle von Politik und Interkultureller Pädagogik bei der Produktion von "Unbewusstheit".
  • Anwendung ethnopsychoanalytischer Konzepte zur Erklärung von Fremdenangst und Machtverhältnissen.
  • Reflexion über die stabilisierende Funktion von Identifikation und Institutionen im Kontext nationalstaatlicher Logiken.
  • Dekonstruktion aktueller politischer Debatten wie der Leitkultur-Diskussion.

Auszug aus dem Buch

2 Die herrschaftliche Politik und die Ethnisierung des Sozialen

Unbewusstheit und Unbewusstmachung ist aus ethnopsychoanalytischer Sicht nur im Kräftefeld der Herrschaftsstrukturen zu betrachten. Sie wird in ihrer Funktion immer dann bedeutsam, wenn in einer Gesellschaft Kräfte festzustellen sind, die die als selbstverständlich geltenden Herrschaftsverhältnisse in ihrem Kern berühren, so an ihren Voraussetzungen rütteln und damit das Potential besitzen, gesellschaftliche Veränderungen voranzutreiben. Unbewusst gemacht wird damit alles, was die bisher geltende und praktizierte Art der Herrschaftsstruktur und -ausübung stört. Ziel ist es, den Status Quo zu erhalten und zu stabilisieren. Der soziale Ort, an dem die Produktion von Unbewusstheit gesellschaftlich organisiert ist, sind – wie aufgezeigt – die Institutionen. Diese bestimmen mittels Abwehr- und Anpassungsmechanismen was in welcher Art und Weise an inneren Wünschen und Impulsen und der äußeren Situation wahrgenommen werden darf und was nicht.

Wird der Fokus auf die Herrschaft und Machthaber gelenkt und in diesem Zuge auch auf ihre Institutionen, so lässt sich bezogen auf den Prozess der Ethnisierung des Sozialen die Herrschaft primär in der Politik ausmachen. Zum einen stellt die Politik selbst eine Institution in jeder Gesellschaft dar, zum anderen ist als der Ort oder Instanz der Herrschaft und Machthaber die Politik und ihr Handeln zu verstehen. Dieses Verständnis schließt einerseits alle Bestimmungen und Regelungen mit ein, die von politischer Seite ausgehen, als auch andererseits alle Bereiche, auf die politisch inszenierte Handlungen und Bestimmungen – ob explizit oder implizit – Auswirkungen und Einfluss haben; gesetzliche Regelungen, der Arbeits-, Wohnungs-, Bildungsmarkt, die Ökonomie, das Gesundheitswesen, die Wissenschaft etc..

Im Diskurs über die Ethnisierung des Sozialen zeigt sich die Etablierung von Kultur als alleinige Deutungs- und Erklärungskategorie. Menschen werden demnach nicht nach Kategorien wie Alter, Einkommen, Bildung, Arbeitssituation o. ä. differenziert, sondern nach kulturell-nationaler Herkunft. Diese Art der Differenzierung schlägt sich weiter im Terminus der Multikulturellen Gesellschaft nieder, mit der das menschliche Zusammenleben beschrieben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

I) EINLEITUNG: Die Arbeit führt in das Thema ein, definiert die ethnopsychoanalytische Herangehensweise und stellt die zentralen Fragestellungen hinsichtlich der Ethnisierung des Sozialen vor.

II) DIE ETHNISIERUNG DES SOZIALEN UND DIE KONSTRUKTION VON FREMDHEIT: Dieses Kapitel rekonstruiert die Entstehung der Ethnisierung als gesellschaftliches Problem, das durch Politik und Wissenschaft zur Interessenwahrung konstruiert wurde.

III) DIE ENTWICKLUNG UND ETABLIERUNG DER ETHNOPSYCHOANALYSE: Hier wird der theoretische Hintergrund der Ethnopsychoanalyse, beginnend bei Freud bis hin zu den praktischen Ansätzen von Devereux und Parin, dargelegt.

IV) DIE ETHNOPSYCHOANALYTISCHEN ARBEITEN MARIO ERDHEIMS: Dieses Kapitel widmet sich den zentralen Thesen Erdheims, insbesondere der gesellschaftlichen Produktion von Unbewusstheit und der Bedeutung der Adoleszenz für den Kulturwandel.

V) ETHNOPSYCHOANALYTISCHE BETRACHTUNG DER ETHNISIERUNG DES SOZIALEN UND DER INTERKULTURELLEN PÄDAGOGIK: Anwendung der erarbeiteten Thesen auf die Politik und die Interkulturelle Pädagogik, um deren Beitrag zur Stabilisierung bestehender Machtverhältnisse aufzuzeigen.

VI) FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse, die bestätigen, dass die Interkulturelle Pädagogik tief in die gesellschaftliche Produktion von Unbewusstheit verstrickt ist.

Schlüsselwörter

Ethnopsychoanalyse, Ethnisierung, Interkulturelle Pädagogik, Unbewusstheit, Herrschaftsstrukturen, Multikulturelle Gesellschaft, Identifikation, Adoleszenz, Institutionenkritik, Fremdenangst, Kulturwandel, Macht, Sozialpädagogik, Fremdheit, Konstruktivismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Prozess der "Ethnisierung des Sozialen", also die Tendenz, menschliches Zusammenleben und soziale Probleme primär durch die Kategorien "Kultur" und "Ethnie" zu erklären, unter Rückgriff auf ethnopsychoanalytische Theorien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Macht und Herrschaft, die Rolle wissenschaftlicher Institutionen (insb. der Interkulturellen Pädagogik) sowie die psychologischen Mechanismen von Fremdenangst und Identifikation.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob die Ethnisierung des Sozialen interessengeleitet ist und dazu dient, bestehende Macht- und Ungleichheitsverhältnisse in der Gesellschaft zu stabilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Ethnopsychoanalyse, insbesondere die Ansätze von Mario Erdheim, um soziale Phänomene sowohl auf psychischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene zu analysieren und institutionelle Machtstrukturen offenzulegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Ethnopsychoanalyse, die Thesen von Mario Erdheim zur gesellschaftlichen Produktion von Unbewusstheit und überträgt diese Erkenntnisse auf die Praxis der Interkulturellen Pädagogik und aktuelle politische Debatten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Ethnopsychoanalyse, Ethnisierung, Unbewusstheit, Machtstrukturen, institutionelle Anpassung und das Verhältnis von Familie und Kultur.

Wie steht die Arbeit zur "Multikulturellen Gesellschaft"?

Die Arbeit dekonstruiert das Ideal der "Multikulturellen Gesellschaft" als eine Form, die zwar Vielfalt postuliert, aber letztlich an der ethno-kulturellen Differenzierung festhält, um die Integration und Gleichbehandlung unter dem Deckmantel von Anerkennung zu verhindern.

Welche Rolle spielt die Interkulturelle Pädagogik in der Untersuchung?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Interkulturelle Pädagogik nicht als neutrale Wissenschaft agiert, sondern als Institution, die durch ihre theoretischen Konstrukte zur Stabilisierung der herrschenden Machtverhältnisse und zur Ausgrenzung der "Anderen" beiträgt.

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Details

Title
Ethnopsychoanalytische Betrachtung der Ethnisierung des Sozialen und der Interkulturellen Pädagogik
College
University of Trier
Grade
gut
Author
Andrea Adam (Author)
Publication Year
2005
Pages
130
Catalog Number
V40690
ISBN (eBook)
9783638391443
Language
German
Tags
Ethnopsychoanalytische Betrachtung Ethnisierung Sozialen Interkulturellen Pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Adam (Author), 2005, Ethnopsychoanalytische Betrachtung der Ethnisierung des Sozialen und der Interkulturellen Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40690
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