Möglichkeiten und Grenzen innovativer Prozesse im Sportunterricht

Konzeptionelle Ansätze zum Themenbereich "Rollen und Gleiten"


Seminararbeit, 2012

19 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Rollen und Gleiten – Innovatives Potenzial im Sportunterricht
In2.1 Themenbereich 8 – Rollen und Gleiten
In2.2 Innovativer Sportunterricht
In2.3 Vergleich herkömmlichen und innovativen Unterrichts

3 Eigenverantwortliches Lernen im Sportunterricht

4 Möglichkeiten und Grenzen innovativer Unterrichtsprozesse

5 Schluss

Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

1 Einführung

In Zeiten der Globalisierung, Mediatisierung und des gesellschaftlichen Wandels im Allgemeinen machen die Wege des Umstrukturierens und Überdenkens ebenso wenig Halt vor pädagogisch-didaktischen Entscheidungen. Es waren Erziehungswissenschaftler und Lehrer wie Wolfgang Klafki, Paul Heimann oder Gunter Otto, die zur deutschen Bildungsreform Mitte des 20. Jahrhunderts beitrugen. Herkömmlicher lehrerzentrierter Unterricht steht seither unter einer besonders kritischen Betrachtung und ist in den meisten neueren didaktischen Modellen eher die Ausnahme. Die Entwicklung vollzieht sich vom ehemals stets frontal geführten hin zum geöffneten Unterricht. Schülerinnen und Schüler[1] sollen sich Wissen und Werte möglichst handlungs- und problemorientiert anhand verschiedener Sozialformen aneignen, bestenfalls ohne Anleitung der Lehrkraft.[2] Dies gilt ebenfalls für den Sportunterricht – wenngleich in abgewandelter Form im Vergleich zu anderen Fächern. Das Fördern und Fordern von Schülern im sportlichen Sinne bedarf jedoch einer gesonderten Perspektive, da sich diese sowohl kognitive und affektive als auch motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignen sollten. In diesem Zusammenhang erscheint es wissenswert, einen Themenbereich des Sportunterrichts genauer in Augenschein zu nehmen, um so Möglichkeiten und Grenzen innovativen Unterrichts tiefgehender aufzeigen zu können.

Als Grundlage für die folgenden Überlegungen dienen unter anderem ein Referat sowie ein Interview, welche im Rahmen zweier absolvierter Fachdidaktik-Seminare des Sportstudiums getätigt beziehungsweise geführt wurden. Demgemäß konstituiert sich die Fragestellung am Beispiel des Themenbereichs 8 ‚ Rollen und Gleiten‘ wie folgt: Was sind Möglichkeiten und Grenzen innovativer Unterrichtsprozesse?

Unabdingbar ist dabei zunächst, sich den Kern der Problemstellung anhand des Referatsthemas „ Rollen und Gleiten – Innovatives Potenzial im Sportunterricht“ en détail vor Augen zu führen. Dabei werden die Einbettung des achten Themenbereichs Rollen und Gleiten innerhalb des Lehrplans; die entsprechende Definition und Begriffseingrenzung von Innovativem Sportunterricht; sowie der Vergleich zwischen herkömmlichem und modernem, innovativem Lehren und Lernen aufgezeigt.

Anschließend steht der Aspekt der Selbstbelehrung im Vordergrund. Unter der Prämisse des eigenverantwortlichen, selbstständigen Arbeitens und Lernens von Schülern soll abgewogen werden, inwiefern selbstgeleitete Lernprozesse mit dem Modell des Innovativen Unterrichts vereinbar sind.

Schließlich ist es das Ziel, Möglichkeiten und Grenzen von Sportunterricht zu formulieren, die auf den Themenbereich Rollen und Gleiten bezogen konzeptionelle innovative Ansätze zu Selbstbelehrung, Sicherheitsaspekten und Materialeinsatz eröffnen. Unterstützend eingeflochten werden soll dabei ein ebenfalls im Rahmen des Seminars geführtes Interview mit Max, einem Sechstklässler der Ricarda-Huch Schule zu Kiel.

2 Rollen und Gleiten– Innovatives Potenzial im Sportunterricht

Wie bereits kurz angeführt, ist es für eine detaillierte Auseinandersetzung mit der hier gesetzten Problemstellung, Möglichkeiten und Grenzen innovativen Unterrichts sowie konzeptionelle Ansätze zu Selbstbelehrung, Sicherheit und Material aufzufinden, zwangsläufig vonnöten, den achten Themenbereich und entsprechende Begriffserläuterungen voranzuschicken.

2.1 Themenbereich 8 – Rollen und Gleiten

Begonnen bei Inline-Skating, Inline-Hockey und Fahrradfahren über Radball, Kunstrad- und Einradfahren bis hin zu Rollschuhlaufen, Skateboardfahren oder auch Wintersport wie Rodeln, Eis- und Skilaufen sowie Snowboard- und Skifahren – dies sind allesamt Sportarten, die in den Themenkomplex 8 des Schleswig-Holsteinischen Lehrplans, Rollen und Gleiten, einzuordnen sind. In den Sekundarstufen I und II zeichnet sich der Bereich des Roll-, Schnee- und Radsports im direkten Vergleich mit den anderen Themengebieten durch ein hohes Maß an Erlebnisorientierung sowie erhöhtem Materialaufwand aus. Häufig besteht eine enge Bindung an spezielle klimatische und geografische Bedingungen, die wiederum prädestiniert für Klassenfahrten, Projekte oder Wandertage sind und somit Spielraum für alternative Beurteilungsformen darbieten. Das hervorstechendste Merkmal stellt jedoch der motorische Schwerpunkt dar, der koordinative Bereich. Wie in kaum einem anderen Themenkomplex wird besonders die Gleichgewichtsfähigkeit aufgrund labiler Bewegungsformen und -zustände beansprucht.[3] Auffällig ist desweiteren die relativ breite Palette an Sicherheits- und Materialhinweisen in den Zielperspektiven beider Lehrpläne. Beispielweise wird darauf hingewiesen, die entsprechenden Geräte zunächst genauer in Augenschein zu nehmen, Sorgfalt im Umgang mit diesen zu erfahren, Angst abzubauen, Vertrauen zu gewinnen und nicht zuletzt das Gefühl der Sicherheit zu steigern.[4] Nicht minder wird auf den Aspekt der Sicherheit im Lehrplan der Sekundarstufe II hingewiesen, worin Inhalte wie Verhaltensregeln, Schutzausrüstung und das korrekte Fallen thematisiert werden.[5]

2.2 Innovativer Sportunterricht

Innovationen werden nach Hauschildt und Salomo allgemein definiert als „qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber einem Vergleichszustand ‚merklich‘ – wie auch immer das zu bestimmen ist – unterscheiden“[6]. Eine etwas ältere Begriffsbestimmung aus der Brockhaus-Enzyklopädie ist ungleich einprägsamer und für den hier zu untersuchenden Sachverhalt umso zweckdienlicher. So bedeutet Innovation darin eine „planvolle, zielgerichtete Erneuerung [sowie] Neugestaltung von Teilbereichen, Funktionselementen oder Verhaltensweisen im Rahmen bereits bestehender Funktionszusammenhänge sozialer bzw. wirtschaftlicher Organisationen“[7]. Nicht zu verwechseln ist der Begriff mit dem der häufig synonym verwendeten Reform, welche peripher ansetze und von außen nach innen wirke, wohingegen Innovationen vom Zentrum her ansetzen.[8] Einer Innovation wohnt darüber hinaus ein gewisses qualitatives Moment inne. Sprachkritiker und Linguisten verweisen in diesem Zusammenhang häufig auf den beinahe ausschließlich positiv konnotierten Gebrauch dieses Anglizismus, wohingegen die deutschen Varianten Neues oder Neuerung an stilistischem Schwung verlieren. Insofern sollte keine Willkürlichkeit in der Attribuierung respektive Zuschreibung einer jeden Veränderung als innovativ bestehen.[9]

Die Interdisziplinarität des Begriffs wird deutlich aufgrund der Zuweisung zu nicht einer einzigen, sondern gleich mehreren Wissenschaften. So drang der Innovations-Terminus „über technisch-ökonomische sowie sozialwissenschaftliche Sprachverwendung auch in erziehungswissenschaftliche Diskussions-zusammenhänge ein“[10], so auch in den Sportunterricht. Definitorisch ließe sich das Begriffsfeld der Innovation noch weit ausgiebiger zergliedern, doch wurden für das hier benötigte Forschungsfeld die wesentlichsten Attribute aufgegriffen und beleuchtet (siehe auch Abb.1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Exemplarische Begriffsperspektiven von Innovation – innovativ.[11]

Im Bezug auf den Sport ist von Interesse, dass Innovationen in der Regel stets dort ansetzen und entstehen, wo sich Probleme ergeben. Um den Begriff des qualitativen Moments erneut aufzugreifen, bedeutet Innovation im Sportunterricht keinesfalls, herkömmliche Methoden unreflektiert zu übernehmen. Als Beispiel kann hierbei das Bewegungsproblem Dick Fosburys angeführt werden. Diesem offenbarte sich in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beim Hochsprung das Problem, dass der sich stets im eigenen Korpus befindliche Körperschwerpunkt noch höhere Sprünge über die Hochsprunglatte verhinderte. Nach intensiver Beschäftigung mit dem erkannten Problem entwickelte er die Technik des nach ihm benannten Fosbury Flops. Mit Hilfe dieses Flops erzielte er durch einen rückwärtigen Absprung sowie einer Krümmung des Rückens beim Überqueren der Latte – einer Bogenspannung, die den Körperschwerpunkt nach außen verlagert – verbesserte Resultate, wurde 1968 Olympiasieger in Mexiko und revolutionierte damit die Leichtathletik. Kurzum – Dick Fosbury stellte sich ein Problem, er reflektierte dieses und entwickelte eine innovative Lösung dafür.

Als Gegenbeispiel wäre exemplarisch die Skisprungtechnik des V-Stils aufzuführen, die zufällig bei einer missglückten Landung des schwedischen Skispringers Jan Boklöv entstanden ist. In diesem Fall resultierte keine Innovation als Funktion eines Bewegungsproblems.[12]

Für Schüler besteht die Quintessenz dessen nun daraus, nicht einfach die sich bewährte Methode beispielsweise des Flops gedankenlos zu übernehmen und selbst anzueignen, sondern vielmehr die dahinter verborgene Sinnhaftigkeit zu erschließen. Es gilt folglich für den Unterricht, eine Unterscheidung zwischen der Bewegungsform, also zum Beispiel dem Sprung als Produkt an sich, und der Bewegungsfunktion, dem Bewältigen des Problems, vorzunehmen.

2.3 Vergleich herkömmlichen und innovativen Unterrichts

Es folgt eine geraffte Differenzierung zwischen traditionell geführten und modernen Unterrichtsprozessen, wenngleich schulische Bildung selbstverständlich nicht allein auf diese beiden Pole reduziert werden kann. Dennoch soll diese Aufteilung den Wesensunterschied von traditionellem und modernem Unterricht veranschaulichen. Herkömmliches Lehren konstituiert sich, pauschalisiert betrachtet, aus der schrittweisen, methodisch differenzierten Vermittlung einzelner Technikelemente unter festen Vorgaben im Rahmen eines geschlossenen Unterrichts. Intention, Thematik, Methoden und Medien werden von der Lehrkraft ausgewählt. Zwar obliegen diesen Entscheidungsfeldern Richtlinien durch Lehrpläne oder den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz – den so genannten KMK-Standards – doch letztlich hat allein der Lehrer „die Fäden in der Hand“. Auf unterschiedliche anthropogene oder sozialkulturelle Voraussetzungen der Schüler wie Alter, Geschlecht, soziale Hintergründe, Entwicklungsstand oder Aufnahmebereitschaft und Motivation muss die Lehrkraft angemessen reagieren und diese entsprechend in der Unterrichtsplanung einflechten (siehe Abb. 2).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Strukturanalyse des Berliner Modells, sinngemäß nach Paul Heimann.[13]

Zwangsläufig stellt sich die Frage, wie die Lehrkraft jedem Schüler innerhalb einer geschlossenen Unterrichtsform gerecht werden kann und sämtliche Hintergründe, ob soziokulturell oder anthropogen, mit einzubeziehen in der Lage ist. Neben weiteren Bildungsaufträgen wird eben dieses Gerechtwerden aller Schüler im Schleswig-Holsteinischen Schulgesetz großgeschrieben.

§ 4 Bildungs- und Erziehungsziele

„Der Auftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht der jungen Menschen auf eine seiner Begabung, seinen Fähigkeiten und seiner Neigung entsprechende Erziehung und Ausbildung […]. Es ist die Aufgabe der Schule, die geistigen, seelischen und körperlichen Fähigkeiten des jungen Menschen unter Wahrung des Gleichberechtigungsgebots zu entwickeln.“[14]

In den letzten Jahrzehnten fand ein gewisser Paradigmenwechsel hin zu einer Öffnung des Unterrichts statt, was eine Individualisierung des Lernverhaltens seitens der Schüler zur Folge hat. Innovative Lehrmethoden ermöglichen ein Lernhandeln der Schüler nach ihren eigenen Lerninteressen, ganz im Sinne des Bildungsauftrags. Innovativer Unterricht bietet keine Lösung von Problemen in Form methodischer Reihen, vielmehr ist es das Ziel, Schüler mit herausfordernden Bewegungslernproblemen zu konfrontieren. Ihrem individuellen Lernverhalten steht im Vergleich zu herkömmlichen Lehrformen ein erweiterter Spielraum gegenüber. Die Didaktik findet hierbei im Tun und Handeln statt. Ein Importieren von Bewegungsformen einer Sportart in den Sportunterricht ist zwar nicht deckungsgleich durchführbar, doch bieten zwingende und provozierende Spielsituationen, herausfordernde Geräteaufbauten oder auch ein verändertes Umfeld und Ambiente die Möglichkeit, dass Probleme erwachsen und innovative Lösungen gefunden werden können. In der selbstgestaltenden Auseinandersetzung mit der Umwelt und mit Bewegungsproblemen werden Verhaltensweisen gleich einer geführten Entdeckung begünstigt und damit einhergehend der Lerneffekt, auch individualisierend, gesteigert.[15]

[...]


[1] Im Folgenden wird aufgrund der besseren Lesbarkeit der generische Maskulin verwendet.

[2] Vgl. Peschel, Falko: Offener Unterricht. Idee, Realität, Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Fachdidaktische Überlegungen. Band 2, Schneider Verlag Hohengehren 2006, S. 53f.

[3] Vgl. Lernnetz Schleswig-Holstein. Lehrplan Sport Sek I. URL: <http://lehrplan.lernnetz.de/index.php?wahl=146> (Zugriff am 5.08.2011), S. 22.

[4] Vgl. ebd., S. 31.

[5] Vgl. Lernnetz Schleswig-Holstein. Lehrplan Sport Sek II. URL: <http://lehrplan.lernnetz.de/index.php?wahl=99> (Zugriff am 5.08.2011), S. 47.

[6] Hauschildt, Jürgen/ Salomo, Sören: Innovationsmanagement. Vahlen Verlag 2007, S. 7.

[7] Brockhaus-Enzyklopädie: In vierundzwanzig Bänden. Brockhaus 1996, S. 555.

[8] Vgl. Elflein, Peter/ Hunger, Ina/ Zimmer, Renate: Innovativer Sportunterricht. Theorie und Praxis.
Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2004, S. 14.

[9] Vgl. Friedrich, Thomas/ Schweppenhäuser, Gerhard: Bildsemiotik: Grundlagen und exemplarische Analysen visueller Kommunikation. Springer Verlag, Basel/ Boston/ Berlin 2010, S. 83.

[10] Elflein/ Hunger/ Zimmer: Innovativer Sportunterricht, S. 16.

[11] Ebd., S. 16.

[12] Vgl. Farrow, Damian/ Kemp, Justin: Why Dick Fosbury flopped. And answers to other big sporting questions. Verlag Allen & Unwin, Crows Nest 2006, S. 2ff.

[13] Tenberg, Ralf: Didaktik lernfeldstrukturierten Unterrichts. Theorie und Praxis beruflichen Lernens und Lehrens. Verlag Julius Klinkhardt 2006, S. 46.

[14] Schleswig-Holstein/ Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur: Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz. Rechte und Pflichten in der Schule. Verlag Schmidt und Klaunig, Kiel 2007, § 4.

[15] Vgl. Lange, Harald: Die Half-Pipe in die Schule holen? Zur Vorbildfunktion innovativer Bewegungsszenen für die Inszenierung problemorientierten Lehrens und Lernens. In: Giese, Martin: Erfahrungsorientierter und bildender Sportunterricht. Ein theoriegeleitetes Praxishandbuch. Verlag Meyer und Meyer, Aachen 2009, S. 193-204, S. 198f.

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Details

Titel
Möglichkeiten und Grenzen innovativer Prozesse im Sportunterricht
Untertitel
Konzeptionelle Ansätze zum Themenbereich "Rollen und Gleiten"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V411968
ISBN (eBook)
9783668630611
ISBN (Buch)
9783668630628
Dateigröße
764 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
möglichkeiten, grenzen, prozesse, sportunterricht, konzeptionelle, ansätze, themenbereich, rollen, gleiten
Arbeit zitieren
Michael Forchner (Autor:in), 2012, Möglichkeiten und Grenzen innovativer Prozesse im Sportunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/411968

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