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Gegen das Vergessen. Anti-Alzheimer durch Antikörper

Title: Gegen das Vergessen. Anti-Alzheimer durch Antikörper

Term Paper , 2018 , 69 Pages

Autor:in: BA, MSc, MA, MHBA Horst Siegfried Kolb (Author)

Economy - Health Economics
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Ausgangspunkt ist die Zunahme der Alzheimer-Erkrankung (Morbus Alzheimer) innerhalb der älteren Bevölkerung. Gleichzeitig bestehen bei den Ursachen dieser Art der Demenz zahlreiche offene Fragen. Aktuelle Ergebnisse lassen hoffen, dass Patienten, die an einer frühen Form der Demenz vom Alzheimertyp (DAT) leiden, vielleicht bald mit dem Antikörper Aducanumab behandelt werden können.

Es besteht die Chance, dass durch eine solche Antikörperbehandlung die für Alzheimerpatienten typischen Eiweißablagerungen im Gehirn reduziert werden können. Experten gehen derzeit davon aus, dass diese Plaques die Nervenzellen zerstören oder eine Entzündungsreaktion evozieren und damit eine Signalübertragung im menschlichen Gehirn beeinträchtigen.

Vor einer allzu vorzeitigen Euphorie wird aber zunächst noch gewarnt, da noch Ergebnisse größerer Studien abgewartet werden müssen. In dieser Publikation wird zunächst auf die Begrifflichkeiten Demenz und Morbus Alzheimer eingegangen, Bezug zum Antikörper Aducanumab genommen und schließlich der aktuelle Forschungsstand zum Antikörpereinsatz in der Alzheimertherapie analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Aufgabenbeschreibung

1 Demenz

1.1 Begriff

1.2 Definitionen

1.3 Zugrundeliegende Erkrankungen

2 Morbus Alzheimer

2.1 Geschichtlicher Hintergrund

2.2 Symptome und Warnanzeichen

2.3 Die 5-A-Symptome

2.4 Pathophysiologie

2.5 Baptisten, Tauisten und andere Gruppen

3 Plaquebildung

3.1 Amyloid-Precursor-Protein

3.1.1 α-Sekretase

3.1.2 β-Sekretase

3.1.3 γ-Sekretase

3.2 Beta-Amyloid

3.2.1 Spezifizierung

3.2.2 Biologische Bedeutung

3.2.3 Voraussetzungen für Aβ-Synthese

3.3 Monomere und Oligomere

4 Aducanumab

4.1 Monoklonale Antikörper

4.1.1 Terminologie monoklonaler Antikörper

4.1.2 Herstellung monoklonaler Antikörper

4.1.3 Therapeutische monoklonale Antikörper

4.2 Wirkweise

4.3 Aktueller Forschungsstand

4.3.1 Studien bei PubMed

4.3.2 Studien der Firma Biogen

5 Kritik

6 Zusammenfassung und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Einsatz des monoklonalen Antikörpers Aducanumab zur Therapie von Morbus Alzheimer, wobei die Wirksamkeit der Reduktion von Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn sowie die zugrundeliegenden pathophysiologischen Mechanismen und der aktuelle Forschungsstand kritisch untersucht werden.

  • Grundlagen der Demenz und Pathophysiologie von Morbus Alzheimer
  • Entstehungsmechanismen der Plaquebildung (Amyloid-Kaskade)
  • Technologische Grundlagen und Wirkweise monoklonaler Antikörper
  • Kritische Analyse des aktuellen Forschungsstands zu Aducanumab

Auszug aus dem Buch

3.3 Monomere und Oligomere

Im ersten Schritt der Aβ-Synthese entstehen sogenannte Monomere (griech. mono „ein, einzel“ meros „Teil“) also „niedermolekulare, reaktionsfähige Moleküle, die sich zu molekularen Ketten oder Netzen, zu unverzweigten oder verzweigten Polymeren, zusammenschließen können.“ (Chemie.de 2017:1) Untersuchungen im Blut, der Cerebrospinalflüssigkeit (CSF) und postmortem im Gehirn zeigten, dass etwa 90% dabei auf Aβ40 und lediglich 5 bis 10% auf das Peptid Aβ42 entfallen. (Dovey et al. 1993, Suzuki et al. 1994, Younkin 1998 zit. in Harmeier 2008:12) Nach Verlassen der hydrophoben Membran und dem Eintritt in die hydrophile Umgebung lagert sich das Aβ-Peptid von einer α-helikalen Struktur (Alpha-Helix-Monomer) zu einer β-Faltblatt-Struktur (Beta-Sheet-Monomer) um und wird dadurch vermutlich neurotoxisch. (Simmons et al. 1994:373, Xu et al. 2005:5403)

Die folgende Abbildung veranschaulicht die Messungen nach Xu et al. 2005:5404, wie sich im Zeitverlauf von 0 bis 150ns das Aβ-Monomer faltet.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Aufgabenbeschreibung: Einleitung in das Thema und Erläuterung der Relevanz von Aducanumab bei der Behandlung von Morbus Alzheimer im Rahmen der Master-Arbeit.

1 Demenz: Definition des Demenzbegriffs, Darstellung klinischer Leitlinien und Einordnung der Erkrankung im Kontext des demographischen Wandels.

2 Morbus Alzheimer: Historischer Rückblick auf die Entdeckung der Krankheit sowie detaillierte Betrachtung der Symptomatik und pathophysiologischen Theorien wie der "Baptisten- und Tauisten-Gruppe".

3 Plaquebildung: Analyse der Kaskade zur Entstehung von β-Amyloid-Plaques, ausgehend vom Amyloid-Precursor-Protein (APP) und den beteiligten Sekretasen.

4 Aducanumab: Untersuchung des monoklonalen Antikörpers, seiner Herstellung, Wirkungsweise sowie Analyse aktueller klinischer Studien zu seiner Wirksamkeit.

5 Kritik: Kritische Auseinandersetzung mit der Amyloid-Hypothese, potenziellen Nebenwirkungen wie Gehirnschwellungen und der Korrelation von Plaque-Last und Neurodegeneration.

6 Zusammenfassung und Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse sowie ein Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten, insbesondere hinsichtlich kleinerer Fragmente wie p3 und ethischer Aspekte bei Patientenversuchen.

Schlüsselwörter

Morbus Alzheimer, Demenz, Aducanumab, monoklonale Antikörper, Beta-Amyloid, Plaquebildung, Amyloid-Precursor-Protein, APP, Sekretase, Neurodegeneration, Amyloid-Hypothese, klinische Studien, Hybridomtechnik, Protein-Faltung, Alzheimer-Therapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einsatz des Antikörpers Aducanumab zur therapeutischen Behandlung von Morbus Alzheimer und analysiert dessen Potenzial, die krankheitstypischen Eiweißablagerungen im Gehirn zu reduzieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Das Spektrum reicht von den medizinischen Grundlagen der Demenz und Alzheimer über die biochemischen Prozesse der Plaquebildung bis hin zur biotechnologischen Entwicklung und klinischen Erforschung monoklonaler Antikörper.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Wirksamkeit von Aducanumab kritisch aufzuarbeiten und zu hinterfragen, ob die Reduktion von Beta-Amyloid-Plaques tatsächlich zu einer signifikanten Verbesserung des Krankheitsverlaufs führt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Auswertung klinischer Forschungsdaten, die mittels Datenbanken wie PubMed recherchiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Alzheimer-Pathophysiologie, die detaillierte Biochemie des Amyloid-Precursor-Proteins sowie eine Analyse des Antikörpereinsatzes, einschließlich einer kritischen Würdigung durchgeführter klinischer Studien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschungsarbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Morbus Alzheimer, Beta-Amyloid, monoklonale Antikörper, Amyloid-Hypothese und klinische Phasenstudien.

Welche Bedeutung hat das "p3-Fragment" laut der Arbeit?

Das p3-Fragment wird als ein Bereich identifiziert, dem bisher nur geringe Forschungsaufmerksamkeit gewidmet wurde, welches jedoch laut Autoren wie Higgins et al. einen Beitrag zur Demenzpathologie leisten könnte.

Wie bewertet der Autor das ethische Dilemma bei Alzheimer-Studien?

Der Autor thematisiert die Schwierigkeit, klinische Versuche an einer vulnerablen Patientengruppe durchzuführen, deren Einwilligungsfähigkeit eingeschränkt ist, und plädiert für eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Patientenwünschen.

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Details

Title
Gegen das Vergessen. Anti-Alzheimer durch Antikörper
Author
BA, MSc, MA, MHBA Horst Siegfried Kolb (Author)
Publication Year
2018
Pages
69
Catalog Number
V412859
ISBN (eBook)
9783668643314
ISBN (Book)
9783668643321
Language
German
Tags
gegen vergessen anti-alzheimer antikörper
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA, MSc, MA, MHBA Horst Siegfried Kolb (Author), 2018, Gegen das Vergessen. Anti-Alzheimer durch Antikörper, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412859
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