Das TUMpaedagogicum dient als frühzeitige Chance zu einer geleiteten Reflexion über die Eignung zum Lehrerberuf.Die Studierenden sollten das Bildungsinstitut „Schule“ aus der Sicht des Lehrenden kennenlernen und es als künftiges Arbeitsfeld wahrzunehmen. Außerdem sollte ein Einblick in das gesamte Arbeitsspektrum einer Lehrkraft geschaffen werden. Diese Seminararbeit beschreibt die Einblicke der ersten Praktikumsphase während des Tumpaedagogicums und gewährt einen kleinen Eindruck in die Rolle einer angehenden Lehrkraft.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Meine Erwartungen
3. Beschreibung einer eigenen Unterrichtsstunde
3.1 Lernvoraussetzungen der Klasse
3.2 Thema der Stunde
3.3 Didaktische Überlegungen
3.4 Ablauf der Unterrichtsstunde
3.5 Eigene Reflexion und Feedback der betreuenden Lehrkraft zur Unterrichtseinheit
4. Unterrichtsbeobachtungen
4.1 Ausgewählte Aspekte der gelenkten Beobachtung und Erkundung
5. Persönliche Reflexion des Praktikums
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die Erfahrungen der ersten Praktikumsphase des TUMpaedagogicums an einer Städtischen Berufsschule zu dokumentieren, zu reflektieren und den Berufsalltag einer Lehrkraft zu explorieren.
- Reflexion der Eignung für den Lehrerberuf
- Planung und Durchführung einer eigenen Unterrichtseinheit
- Beobachtung von Unterrichtsinteraktionen und Lehrverhalten
- Analyse der Schulumgebung und kollegialen Zusammenarbeit
- Evaluation des eigenen Berufswunsches durch praktische Einblicke
Auszug aus dem Buch
3.1 Lernvoraussetzungen der Klasse
Die erste Unterrichtsstunde wurde in einer zwölften Klasse (12MF), welche im dritten Lehrjahr sind, gehalten. Die Auszubildenden machen eine Ausbildungen zu Medizinischen Fachangestellten (MFA). Im Fach Behandlungsassistenz wurde der Unterrichtsversuch gehalten. Das Klassenzimmer befindet sich im zweiten Obergeschoss der Städtischen Berufsschule München im Raum 214. Der eigene Unterrichtsversuch fand am 10.02.2015 von 10.30 bis 12.00 Uhr statt, welches die vierte und fünfte Schulstunde sind. Der Unterrichtsraum war hinsichtlich der Medien gut ausgestattet, da ein interaktives Whiteboard zur Verfügung stand.
Es waren von 25 Schülern 17 anwesend der Klasse 12MF. Der Rest der Klasse war erkrankt oder hatte sonstige Beurlaubungen für diese Doppelstunde. Von den 17 Schülern waren 3 Jungs und 14 Mädchen. Der Jungenanteil liegt an der Berufsschule München bei circa 3,7%. Im Schuljahr 2014/2015 haben etwa 32% der Schüler einen Migrationshintergrund.
Den Unterricht habe ich in Absprache mit meiner Betreuungslehrerin Frau Minkus bei Ihrer Kollegin Frau Michler gehalten, welche mich beide ausführlich beraten haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Einleitung in die Zielsetzung des TUMpaedagogicums und Vorstellung der Praktikumsschule.
2. Meine Erwartungen: Darstellung der persönlichen Lernziele und Erwartungen an den Einblick in den Lehrerberuf.
3. Beschreibung einer eigenen Unterrichtsstunde: Detaillierte Planung, Durchführung und Reflexion der ersten selbst gehaltenen Unterrichtseinheit.
4. Unterrichtsbeobachtungen: Analyse von Lehrverhalten, Schülerverhalten und schulischen Rahmenbedingungen während der Hospitationszeit.
5. Persönliche Reflexion des Praktikums: Abschließende Bewertung des Praktikums im Hinblick auf die eigene Berufswahlentscheidung.
Schlüsselwörter
TUMpaedagogicum, Berufsschule, Lehrerberuf, Unterrichtsversuch, Medizinische Fachangestellte, Hospitation, Reflexion, Didaktik, Kinderfrüherkennungsuntersuchungen, Schulpraxis, Teamteaching, Berufliche Bildung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die erste Phase des TUMpaedagogicums einer Lehramtsstudierenden an einer Städtischen Berufsschule.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde, die Beobachtung von Unterrichtsgeschehen und die Reflexion über den Lehrerberuf.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die geleitete Reflexion über die eigene Eignung für den Lehrerberuf durch praktische Einblicke in den Schulalltag.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse genutzt?
Es wird eine Kombination aus Hospitationsprotokollen, fachdidaktischer Vorbereitung und subjektiver Reflexion angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorbereitung und Nachbereitung einer eigenen Unterrichtsstunde sowie die systematische Beobachtung der Schule und des Lehrpersonals.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind u.a. Berufsschule, Unterrichtsplanung, pädagogische Reflexion und berufliches Handeln.
Welches Thema wurde für den Unterrichtsversuch gewählt?
Das Thema der Unterrichtsstunde waren Kinderfrüherkennungsuntersuchungen für Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten.
Welche Rolle spielte das Zeitmanagement im Unterrichtsversuch?
Das Zeitmanagement wird als verbesserungswürdig eingestuft, da die Unterrichtsplanung vorzeitig beendet war und improvisiert werden musste.
Wie wurde die Atmosphäre im Kollegium der Schule wahrgenommen?
Die Atmosphäre wird als sehr angenehm beschrieben, geprägt von gegenseitigem Austausch von Unterrichtsmaterialien und einer gelebten Teamteaching-Kultur.
Welche Auswirkung hatte das Praktikum auf die Studienwahl der Autorin?
Das Praktikum bestätigte die Autorin in ihrer Wahl des Studiengangs und stärkte ihren Berufswunsch als Lehrkraft.
- Citar trabajo
- Alexandra Blum (Autor), 2015, Praktikumsphase einer Lehrerausbildung. Beschreibung einer eigenen Unterrichtsstunde und Unterrichtsbeobachtungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414544