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Überwachung am Arbeitsplatz. Möglichkeiten, Auswirkungen und ethische Bedenken

Titre: Überwachung am Arbeitsplatz. Möglichkeiten, Auswirkungen und ethische Bedenken

Dossier / Travail , 2016 , 44 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Jeannine Holert (Auteur), Mona Yaqub (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Überwachung und der dazugehörigen Aufgabenstellung "Überwachung am Arbeitsplatz". Die Autorinnen haben dieses Thema gewählt, da die Beobachtung von Arbeitnehmern durch technische Einrichtungen und aufgrund der rasanten Weiterentwicklung im Bereich der Kommunikations- und Informationstechnologie aktuell ist wie nie zuvor.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen möglichst genauen und übersichtlichen Eindruck von den Möglichkeiten der Arbeitnehmerüberwachung und den damit verbundenen rechtlichen Vorschriften zu verschaffen. Des Weiteren soll geklärt werden, welche Rechte der Arbeitnehmer besitzt und wie weit der Arbeitgeber mit diversen Kontrollvorgängen und Datenerfassungssystemen in die Intimsphäre eines Arbeitnehmers einbrechen darf.

Zum Beginn der Hausarbeit werden im Theorieteil die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Arbeitnehmerüberwachung aufgezählt und auf diese explizit eingegangen. In diesem Bereich werden überwiegend moderne elektronische Varianten der Überwachung am Arbeitsplatz erläutert. Dabei wird näher darauf eingegangen, welche Mittel Arbeitgeber zur Kontrolle und Datenerfassung ihrer Beschäftigten einsetzen können. Es wird sowohl auf die Arbeitgeber- als auch auf die Arbeitnehmerseite genauer eingegangen.

Im darauffolgenden Kapitel 2.2 wird über neue Datenquellen berichtet, die das Unternehmen neuerdings bereits zu Beginn des Berufslebens nutzen, um die richtige Auswahl bei den Bewerbern zu treffen. Dabei wird hauptsächlich über die legale Überprüfung der Bewerber durch sogenannte Background Checks eingegangen.

Von den beschriebenen Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen gehen Gefahren für die Persönlichkeit des einzelnen Arbeitnehmers aus. In diesem Bereich werden die rechtlichen Grenzen beschrieben, die ein Arbeitgeber beachten muss, bevor er seine Kontrollmaßnahmen beginnen möchte. Fortführend wird die Fallstudie mit zwei dazugehörigen Fragestellungen bearbeitet. Die Arbeit schließt mit einer Schlussbetrachtung, zusammengefasst aus Fazit und Ausblick, ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufgabenstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen zum Thema Überwachung am

2.1 Die Erforderlichkeit von Arbeitnehmerkontrollen

2.2 Möglichkeiten der Arbeitnehmerüberwachung

2.2.1 Elektronische Zeiterfassung und Zugangskontrollsysteme

2.2.2 Tor- und Taschenkontrolle

2.2.3 Videoüberwachung

2.2.4 Computer- und E-Mailüberwachung

2.2.5 Telefonüberwachung

2.3 People Analytics – Der Algorithmus wird Personalchef

2.3.1 Der Gläserne Bewerber

2.3.2 Auswirkung der Arbeitnehmerüberwachung

3. Datenschutz in der Arbeitswelt

3.1 Die Würde des Menschen ist unantastbar

3.2 Rechtliche Grundlagen der Arbeitnehmerüberwachung

3.2.1 Rechtliche Grundlagen von Elektronischen Zeiterfassung und Zugangskontrollsystemen

3.2.2 Rechtliche Grundlagen der Videoüberwachung am Arbeitsplatz

3.2.3 Rechtliche Grundlagen der Computer- und E-Mailüberwachung

3.2.4 Rechtliche Grundlagen der Telefonüberwachung

4. Bearbeitung der Fallstudie zum Thema Überwachung am Arbeitsplatz

4.1 Die Bewertung der Vorgehensweise von Blackburn Rovers

4.2 Fallbeispiel – Wer ist für diese Unvorsichtigkeit verantwortlich?

5. Schlussbetrachtung

5.1 Fazit

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den vielschichtigen Möglichkeiten der Arbeitnehmerüberwachung durch technische Einrichtungen in Unternehmen und den damit einhergehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und ethischen Konfliktfeldern. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie Arbeitgeber ihre Kontrollrechte ausüben können, ohne die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten unzulässig zu verletzen.

  • Technische Instrumente der modernen Überwachung (Video, IT, Telefonie)
  • Rechtliche Grenzen im Arbeits- und Datenschutzrecht
  • Methoden der Bewerberauswahl durch automatisierte Datenanalyse
  • Spannungsfeld zwischen Produktivitätssteigerung und Arbeitsklima
  • Fallstudien zur betrieblichen Praxis

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Videoüberwachung

Die Videoüberwachung per Videokameras ist in der Arbeitswelt ein sehr umstrittenes Themengebiet. Immer häufiger werden Arbeitnehmer bei der Arbeit mittels Videoüberwachung kontrolliert und bespitzelt. Die Videoüberwachung am Arbeitsplatz stellt einen erheblichen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht des Beschäftigten dar. Trotz sich häufender bestätigten Mitarbeiterbespitzelungen, wie es u. a. zuletzt bei Lidl, Aldi, der Deutschen Bahn etc. der Fall war, setzten immer mehr Unternehmen auf diese Kontrollart.

Infolge der rasanten technischen Entwicklung sind Videokameras nicht nur immer kleiner und kostengünstiger geworden, sondern verfügen zudem über zahlreiche Funktionen, wie Standbildaufnahme, Zoom, Zeitlupe, Tonaufnahme, punktgenaue zeitliche Zuordnung und Bewegungsmelder. Moderne Kameras können zusätzlich auch Rundumschwenkungen vollziehen und besitzen somit einen "360Grad-Blick". Ein großer Vorteil der Videoüberwachung liegt darin, dass Kameras überall angebracht und installiert werden können. Früher wurden die Videoaufnahmen direkt auf einen Bildschirm übertragen, ohne dass die Aufnahmen abgespeichert wurden. Hier spricht man von "Monitoring". Mittlerweile wird dieses Verfahren kaum noch eingesetzt, da das Abspeichern, Archivieren und ggf. das Bearbeiten mittels Bildbearbeitungsprogrammen von Videoaufnahmen ohne größere Kostenaufwendungen möglich ist. Im Endeffekt sind dem Arbeitgeber keine Grenzen mehr gesetzt, was das dauerhafte und lückenlose Überwachen jeder Bewegung innerhalb des Betriebes angeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Arbeitnehmerüberwachung im Zeitalter digitaler Fortschritte und definiert das Ziel, einen Überblick über Methoden und rechtliche Grenzen zu geben.

2. Theoretische Grundlagen zum Thema Überwachung am: Dieses Kapitel stellt die verschiedenen technischen und nicht-technischen Überwachungsmethoden vor, von Zeiterfassungssystemen bis hin zu komplexen IT-Überwachungen.

3. Datenschutz in der Arbeitswelt: Hier werden die verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Grundlagen (wie BDSG, GG) detailliert analysiert, die den Schutz der Persönlichkeitsrechte am Arbeitsplatz gewährleisten sollen.

4. Bearbeitung der Fallstudie zum Thema Überwachung am Arbeitsplatz: Anhand des Blackburn Rovers Football Club wird die Implementierung einer Überwachungssoftware praktisch bewertet und in ein zweites Fallbeispiel übergeleitet.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer Ausgewogenheit zwischen betrieblicher Kontrolle und dem Schutz des Arbeitnehmers zusammen, während der Ausblick künftige Herausforderungen skizziert.

Schlüsselwörter

Arbeitnehmerüberwachung, Datenschutz, Persönlichkeitsrecht, Arbeitsplatz, Videoüberwachung, E-Mail-Überwachung, Telefonüberwachung, Zeiterfassung, Betriebsrat, Arbeitgeber, Arbeitsrecht, Internetnutzung, Datenerfassung, Leistungsüberwachung, Compliance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie moderne technische Überwachungsmethoden in Unternehmen eingesetzt werden und welchen rechtlichen sowie ethischen Beschränkungen diese Maßnahmen unterliegen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Themen sind die Überwachung von Anwesenheit, Internet- und E-Mail-Nutzung, Videoüberwachung, sowie die automatisierte Überprüfung von Bewerbern (People Analytics).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser einen präzisen Überblick über die Möglichkeiten der Überwachung und die damit verknüpften gesetzlichen Vorschriften zum Schutz der Arbeitnehmer zu verschaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallstudien und aktueller Rechtsprechung, um ein realistisches Bild der betrieblichen Kontrollpraxis zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Kontrollmethoden, eine juristische Einordnung des Datenschutzes in der Arbeitswelt und die kritische Analyse konkreter Fallbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Arbeitnehmerüberwachung, Datenschutz, Persönlichkeitsrecht, Leistungsüberwachung und betriebliche Mitbestimmung.

Welche Rolle spielt die Fallstudie zu Blackburn Rovers?

Sie illustriert, wie ein konkretes Unternehmen durch eine Überwachungssoftware (Spector 360) versucht, Produktivitätsprobleme zu lösen und welche Spannungen dies gegenüber der Belegschaft erzeugt.

Wie bewerten die Autoren die Balance zwischen Überwachung und Vertrauen?

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ein ausgeglichenes Verhältnis durch klare vertragliche Regelungen und maßvolle Kontrollen anzustreben ist, um das Betriebsklima nicht durch übermäßiges Misstrauen zu zerstören.

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Résumé des informations

Titre
Überwachung am Arbeitsplatz. Möglichkeiten, Auswirkungen und ethische Bedenken
Université
Northern Business School
Note
1,7
Auteurs
Jeannine Holert (Auteur), Mona Yaqub (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
44
N° de catalogue
V416059
ISBN (ebook)
9783668657854
ISBN (Livre)
9783668657861
Langue
allemand
mots-clé
überwachung arbeitsplatz möglichkeiten auswirkungen bedenken Arbeitnehmerkontrolle Arbeitnehmerüberwachung Zeiterfassung Elektronische Zeiterfassung Zugangskontrolle Torkontrolle Taschenkontrolle Videoüberwachung Computerüberwachung E-Mailüberwachung People Analytics Gläserne Mensch Datenschutz Rechtliche Grundlage Fallstudie Blackburn Rovers
Sécurité des produits
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Citation du texte
Jeannine Holert (Auteur), Mona Yaqub (Auteur), 2016, Überwachung am Arbeitsplatz. Möglichkeiten, Auswirkungen und ethische Bedenken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416059
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Extrait de  44  pages
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