Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos

Zwischenerfolgseliminierung im Konzernabschluss nach HGB

Título: Zwischenerfolgseliminierung im Konzernabschluss nach HGB

Trabajo de Seminario , 2017 , 25 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Florian Stephan (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Konsolidierungsmaßnahme der Zwischenerfolgseliminierung im Hinblick auf die Verrechnung im Konzernabschluss zu untersuchen und anschaulich darzustellen. Die Arbeit wird im Folgenden nur die Zwischenerfolgseliminierung im Rahmen der Vollkonsolidierung nach Handelsrecht behandeln. Demnach wird die Zwischenerfolgseliminierung im Kontext der Quotenkonsolidierung und Equity-Methode nachfolgend keine Beachtung finden. Gleiches gilt für die Regelungen der Zwischenerfolgseliminierung nach IFRS und US-GAAP.

Der Schwerpunkt der Arbeit wird auf der Behandlung und Verrechnung von Zwischenerfolgen im Konzernjahresabschluss liegen, weshalb in aller Ausführlichkeit auf die Technik zur Verrechnung beziehungsweise Neutralisierung der Zwischenerfolge eingegangen und die Bildung latenter Steuern, als Folge der Zwischenerfolgseliminierung, dargestellt wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung in die Thematik

2. Rechtliche Vorschriften und Anwendungsvoraussetzungen

3. Die Entstehung von Zwischenerfolgen

3.1. Konzernanschaffungs- und Konzernherstellungskosten

3.2. Wertdifferenzen zwischen Einzel- und Konzernbilanz

4. Wirkung der Zwischenerfolgseliminierung auf den Konzernabschluss

4.1. Die Verrechnung von Zwischenerfolgen

4.2. Der Ausweis latenter Steuern

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Konsolidierungsmaßnahme der Zwischenerfolgseliminierung nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) im Hinblick auf deren Verrechnung im Konzernabschluss. Zentrale Forschungsfrage ist hierbei, wie konzerninterne Gewinne und Verluste identifiziert, neutralisiert und bilanziell korrekt unter Berücksichtigung latenter Steuern abgebildet werden.

  • Grundlagen und rechtliche Einordnung der Zwischenerfolgseliminierung nach HGB
  • Ermittlung von Konzernherstellungskosten und Identifikation von Wertdifferenzen
  • Methodik der erfolgswirksamen und erfolgsneutralen Verrechnung von Zwischenerfolgen
  • Bilanzierung latenter Steuern als Folge der Zwischenerfolgseliminierung
  • Kritische Analyse der Verrechnungsmethoden und deren Auswirkungen auf die Aussagekraft der Konzernbilanz

Auszug aus dem Buch

3.1. Konzernanschaffungs- und Konzernherstellungskosten

Neben VG, die dem Konzern von Dritten geliefert worden sind, müssen zusätzlich sämtliche direkt zurechenbaren Aufwendungen, die im Rahmen der Weiterveräußerung entstanden sind prinzipiell zu Konzernanschaffungskosten (KAK) bewertet werden. Dabei gelten für den Konzern dieselben Vorschriften wie für den Einzelabschluss, die in § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 255 Abs. 1 HGB geregelt sind. Somit formuliert § 255 Abs. 1 HGB die allgemein gültige Definition für Anschaffungskosten, die im Konzern als KAK bezeichnet werden. Entstehen zum Beispiel für den Transport innerhalb einbezogener Unternehmen Kosten, so sind diese aus Konzernsicht zu aktivieren, wenn eine eindeutige Zuordnung des betroffenen VGs möglich ist.

Die Ermittlung der Konzernherstellungskosten (KHK) gestaltet sich hingegen wesentlich schwieriger als die der KAK. Hierbei sind die Herstellungskosten des liefernden Unternehmens maßgeblich, da das Empfängerunternehmen die bezogenen Lieferungen oder Leistungen zu Anschaffungskosten aktiviert. Deshalb lässt die Ermittlung der KHK die Notwendigkeit der Eliminierung von Zwischenerfolgen in Erscheinung treten, denn hierbei ist zu beachten, dass Aufwendungen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen im Konzernabschluss anders als im Einzelabschluss zu bewerten sein können. So können sich zum einen Herstellungskostenmehrungen und zum anderen Herstellungskostenminderungen ergeben. Herstellungskostenmehrungen entstehen aus den in den Einzelabschlüssen nicht aktivierungsfähigen und den aus Konzernsicht aktivierungspflichtigen oder -fähigen Herstellungskosten (HK). Herstellungskostenminderungen ergeben sich hingegen, wenn im Einzelabschluss Kosten aktivierungspflichtig oder -fähig sind, der Ansatz aus Konzernsicht jedoch nicht oder nur teilweise zulässig ist. Beispielsweise ergibt sich eine HK-Mehrung bei innerkonzernlichen Transportkosten und eine HK-Minderung bei Lizenzgebühren. So stellen Transportkosten aus Sicht des Konzerns als wirtschaftliche Einheit Herstellungskosten dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung in die Thematik: Die Einleitung führt in die Problematik ein, dass konzerninterne Lieferungen zu unrealisierten Zwischenerfolgen führen, die gemäß dem Einheitsgrundsatz im Konzernabschluss eliminiert werden müssen.

2. Rechtliche Vorschriften und Anwendungsvoraussetzungen: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Grundlagen für die Eliminierung von Zwischenergebnissen sowie die Voraussetzungen, unter denen diese Maßnahme zwingend durchzuführen ist.

3. Die Entstehung von Zwischenerfolgen: Hier wird analysiert, wie durch unterschiedliche Bewertungsgrundlagen zwischen Einzel- und Konzernbilanz (Konzernherstellungskosten vs. Einzelabschlusswerte) Zwischengewinne und -verluste entstehen.

4. Wirkung der Zwischenerfolgseliminierung auf den Konzernabschluss: Das Kapitel behandelt detailliert die Verrechnung der Zwischenerfolge in der Bilanz sowie die daraus resultierende Notwendigkeit der Bilanzierung latenter Steuern.

5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer kritischen Würdigung der verschiedenen Verrechnungsmethoden vor dem Hintergrund der Einheitsfiktion.

Schlüsselwörter

Zwischenerfolgseliminierung, Konzernabschluss, HGB, Einheitsgrundsatz, Zwischengewinn, Zwischenverlust, Konzernherstellungskosten, Realisationsprinzip, latente Steuern, Konsolidierung, Innenumsätze, Bewertungsmethoden, Ergebnisvortrag, Gewinnrücklagen, Eigenkapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Eliminierung von Zwischenerfolgen innerhalb eines Konzerns nach den Vorgaben des HGB, um eine realistische Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernabschluss zu gewährleisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Einordnung, der Entstehung von Zwischenergebnissen durch Abweichungen zwischen Einzel- und Konzernbewertung sowie der methodischen Umsetzung der Eliminierung im Konzernabschluss.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Konsolidierungsmaßnahme der Zwischenerfolgseliminierung und deren Auswirkungen auf den Konzernabschluss, insbesondere im Hinblick auf die Verrechnung und die Bildung latenter Steuern, systematisch zu untersuchen und darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse der einschlägigen handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) sowie der Auswertung von Fachliteratur und Standards zur Konzernrechnungslegung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Entstehungsursachen von Zwischenerfolgen (inkl. Konzernherstellungskosten) und die detaillierte Darstellung der Verrechnung dieser Beträge sowie der Behandlung latenter Steuern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Zwischenerfolgseliminierung, Einheitsfiktion, Konzernabschluss, Konzernherstellungskosten und Realisationsprinzip charakterisiert.

Wie werden Zwischengewinne und Zwischenverluste definiert?

Zwischengewinne werden als positive Differenz zwischen dem Einzelbilanzwert und dem zulässigen Konzernhöchstwert verstanden, während Zwischenverluste die negative Differenz zwischen Einzelbilanzwert und Konzernmindestwert darstellen.

Warum ist die Verrechnung mit Ergebnisvortrag oder Gewinnrücklagen kritisch zu sehen?

Die Verrechnung wird als problematisch eingestuft, da sie die Aussagekraft der Konzernbilanz negativ beeinflussen kann und teilweise im Widerspruch zum Einheitsgrundsatz steht, da die Posten in Einzel- und Konzernbilanz unterschiedlich abgegrenzt sind.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Zwischenerfolgseliminierung im Konzernabschluss nach HGB
Universidad
Martin Luther University
Calificación
1,7
Autor
Florian Stephan (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
25
No. de catálogo
V417193
ISBN (Ebook)
9783668667167
ISBN (Libro)
9783668667174
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zwischenerfolgseliminierung Zwischenergebniseliminierung Konsolidierung Konzernabschluss Zwischenergebnisse Zwischenerfolge HGB Konzernrecht Bilanzierung Rechnungslegung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Stephan (Autor), 2017, Zwischenerfolgseliminierung im Konzernabschluss nach HGB, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/417193
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  25  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint