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Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings

Title: Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings

Bachelor Thesis , 2017 , 68 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Benjamin Klinner (Author)

Business economics - Controlling
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Das Thema wertorientierte Unternehmensführung ist bereits seit den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Entwicklung des Shareholder Value Modells, konzipiert von Alfred Rappaport, in den Fokus der Unternehmensführung gerückt. Im Zuge dessen wurden moderne Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings entwickelt. Sukzessive erfolgte die Etablierung der neuen Instrumente in das Controlling internationaler Großkonzerne, auch in Deutschland. Das Bestreben nach der Maximierung des Unternehmenswertes hat sich nicht per se geändert, es erfolgte jedoch eine erhebliche Änderung auf die Sichtweise und auf die Messbarkeit, in Bezug auf die Erkenntnisse, welche Parameter zur Maximierung optimiert werden müssen. Zusammenfassend könnten die Maxime der "modernen" Instrumente des Controllings und das Ziel der Theorie durch die von Alfred Rappaport zurückgehende Aussage "Cash is a fact, profit is an opinion" ausgedrückt werden.

Im Zuge diverser größerer Übernahmen in der Vergangenheit haben Unternehmen versucht, durch einen Zusammenschluss Mehrwerte zu schaffen. Die jüngst größere Übernahme eines deutschen Unternehmens ist die von der Monsanto Company durch die Bayer AG (Übernahmevolumen: 66 Mrd. US Dollar). Auch andere deutsche Unternehmen haben größere Fusionen getätigt, so übernahm die Fresenius SE & Co. KGaA den größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens namens "Quirónsalud" (Übernahmevolumen: 5,76 Mrd. €). Diese Übernahmen waren vor allem mit dem Willen der wertorientierten Entwicklung und dem Ausbau strategischer Vorteile geschehen. Dies verdeutlicht jedoch auch, dass eine Verbindung zwischen Übernahmen und dem Streben nach Mehrwerten in strategischen Überlegungen von Unternehmen besteht.

Daher ist es an der Zeit zu untersuchen, welche Instrumente zur Wertsteuerung und Wertmessung von den Unternehmen eingesetzt werden, um eine Wertentwicklung abbilden zu können. Ziel dieser Arbeit ist es, unter anderem zu analysieren, wie die wertorientierte Unternehmensführung bei Bayer und Fresenius praktiziert wird. Außerdem sollen die Beweggründe für wertorientiertes Controlling in beiden Unternehmen untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aktueller Bezug der Arbeit

1.2 Aufgabenstellung und Herangehensweise

2 Shareholder Value & Faktenbuch zu Bayer und Fresenius

2.1 Shareholder Value - Theorie und Werttreiber -

2.2 Cash Flow – Definition & Management -

2.3 Faktenbuch Bayer und Fresenius – Übersicht und Berechnungen -

3 Wertorientiertes Controlling

3.1 Allgemeine Definition und Kritik an den traditionellen Kennzahlen

3.2 Kapitaleffizienz – Return on Capital Employed, Return on Invested Capital und Return on Operating Assets -

3.3 Economic Value Added & Market Value Added

3.4 Cash Flow Return on Investment & Cash Value Added

4 Instrumente und Unternehmenssteuerung - Bayer & Fresenius –

4.1 Bayer AG - Wertorientierte Instrumente & Unternehmenssteuerung -

4.2 Fresenius SE & Co. KGaA - Wertorientierte Instrumente & Unternehmenssteuerung -

5 Ergebnisse und Ausblick

5.1 Ergebnis

5.2 Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Publikation

Die Arbeit analysiert die Anwendung wesentlicher Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings in den Konzernen Bayer AG und Fresenius SE & Co. KGaA. Ziel ist es, zu klären, wie die wertorientierte Unternehmensführung in der Praxis umgesetzt wird, die Beweggründe hierfür zu untersuchen und anhand bereinigter Kennzahlen eine Vergleichbarkeit zwischen den beiden Unternehmen herzustellen.

  • Theoretische Grundlagen des Shareholder-Value-Ansatzes und moderne Werttreiber.
  • Detaillierte Analyse und Berechnung wertorientierter Kennzahlen wie ROCE, ROIC, EVA und CVA.
  • Praxisnaher Vergleich der Unternehmenssteuerung von Bayer und Fresenius.
  • Kritische Würdigung der Eignung traditioneller versus wertorientierter Instrumente.
  • Untersuchung der Rolle von Cash-Flow-Größen für die langfristige Wertentwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Definition und Kritik an den traditionellen Kennzahlen

Laut Schierenbeck ist das wertorientierte Controlling eng mit dem wertorientierten Management (oder auch Value Management) verbunden. Coenenberg führt weiterhin aus, dass mit diesem Konzept auch Schlagwörter wie „Value Based Planning“ in Verbindung gebracht werden, jedoch das wertorientierte Controlling keinesfalls als Substitut des Shareholder Value verstanden werden kann. Gewiss darf das wertorientierte Controlling (Value Controlling) nicht mit einer reinen Profitorientierung gleichgesetzt werden, denn das Value Controlling hat das Ziel, die Rendite in das Verhältnis zum Risiko zu setzten. Dabei findet in der Praxis eine Orientierung am Wettbewerb bzw. an vergleichbaren Unternehmen statt (diese werden auch als Peer Group bezeichnet). Die klassischen Koordinations- und Unterstützungsaufgaben bleiben jedoch Teil des Controllings. Zur Messung der Wertorientierung werden vom Controlling verschiedene Kennzahlen berechnet und über einen Zeitraum (kurz- und längerfristig verglichen). Daher lassen sich die Kennzahlen auch zum Messen des kurz- und langfristigen Erfolgs sowie Wertgrößen, welche auf den Bilanzen bzw. auf dem Cash-Flow beruhen, ableiten. Die primären Ziele der Instrumente sind eine Steigerung des Unternehmenswertes zu messen und zu steuern, sowie die Maximierung der Anlegerrendite bzw. Aktionärsrendite (bei börsennotierten Unternehmen). Zur Systematisierung eine Übersicht der wesentlichen wertorientierten Kennzahlen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung ein, beschreibt den aktuellen Bezug zur wertorientierten Unternehmensführung und erläutert die methodische Vorgehensweise des Vergleichs zwischen Bayer und Fresenius.

2 Shareholder Value & Faktenbuch zu Bayer und Fresenius: Dieses Kapitel vermittelt die theoretischen Grundlagen des Shareholder Values, definiert Cash-Flow-Kennzahlen und stellt ein Faktenbuch für die Analyse der beiden Unternehmen bereit.

3 Wertorientiertes Controlling: Hier werden Definitionen und Kritik an traditionellen Kennzahlen sowie spezifische wertorientierte Instrumente wie ROCE, ROIC, EVA und CVA beschrieben und methodisch hergeleitet.

4 Instrumente und Unternehmenssteuerung - Bayer & Fresenius –: Dieses Kapitel analysiert die konkrete praktische Anwendung der Instrumente zur Wertsteigerung und Unternehmenssteuerung bei der Bayer AG und der Fresenius SE & Co. KGaA zwischen 2012 und 2016.

5 Ergebnisse und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse des Vergleichs zusammen, gibt eine Einschätzung zur Wertentwicklung der beiden Konzerne und schlägt ein neues Instrument zur internen Wertsteuerung vor.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Wertorientiertes Controlling, Unternehmenswert, Cash Flow, Bayer AG, Fresenius SE & Co. KGaA, ROCE, ROIC, EVA, MVA, Unternehmenssteuerung, Kapitalkosten, Investiertes Kapital, Kapitalrentabilität, Werttreiber.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings und untersucht, wie zwei große deutsche Konzerne, Bayer und Fresenius, diese in der Praxis zur Unternehmenssteuerung einsetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Herleitung des Shareholder-Value-Ansatzes, die Definition und Kritik betriebswirtschaftlicher Kennzahlen sowie die praktische Anwendung von Steuerungsgrößen wie EVA, ROCE und CVA.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Analyse der wertorientierten Unternehmensführung bei Bayer und Fresenius sowie die Beantwortung der Frage, wie diese Konzerne den Unternehmenswert messen und steuern, um Mehrwerte zu generieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Methode umfasst eine theoretische Literaturanalyse kombiniert mit einem empirischen Praxisbezug, bei dem veröffentlichte Geschäftsberichtsdaten mittels definierter Formeln bereinigt und vergleichbar gemacht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Berechnung und kritischen Würdigung wertorientierter Kennzahlen sowie einer vergleichenden Darstellung der Unternehmenssteuerung bei Bayer und Fresenius über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Shareholder Value, Unternehmenswert, Cash Flow, wertorientiertes Controlling sowie spezifische Kennzahlen wie ROCE, ROIC und EVA.

Wie bewertet der Autor die Aussagekraft der Kennzahl "Cash Flow Return on Investment"?

Der Autor hält den Cash Flow Return on Investment in Verbindung mit dem Cash Value Added für die aussagekräftigste Kennzahl, da sie den operativen Kassenbestand ins Verhältnis zum zinstragenden Capital Employed setzt.

Welche kritische Schlussfolgerung zieht der Autor für Bayer und Fresenius?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass beide Unternehmen aktuell keine optimalen Instrumente zur wertorientierten Steuerung einsetzen und schlägt zur internen Steuerung eine um den Umsatz bereinigte Cash-Flow-Kennzahl vor.

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Details

Title
Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings
College
Berlin School of Economics and Law
Grade
1,5
Author
Benjamin Klinner (Author)
Publication Year
2017
Pages
68
Catalog Number
V419415
ISBN (eBook)
9783668685697
ISBN (Book)
9783668685703
Language
German
Tags
Controlling Unternehmensführung KPI Unternehmenssteuerung Wertorientierung Instrumente Bayer Fresenius Betriebswirtschaftslehre RoCE CVA Shareholder Value
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Klinner (Author), 2017, Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419415
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