Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Handlungsträgern, deren Kommunikation und sozialen Auseinandersetzungen im Roman „Tauben im Gras“ des deutschen Schriftstellers Wolfgang Koeppen. Im Mittelpunkt hierbei steht die Frage nach den sozialen Defiziten der Charaktere und inwieweit sie dem Leser deutlich werden. Ausgehend von dem Nachweis, in welcher Form der Erzähler durch stilistische Mittel seine Figuren auftreten lässt, soll analysiert werden, welchen Stellenwert soziale Defizite bei der Verarbeitung der Trauer in der Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland einnehmen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Historischer Hintergrund zum Roman „Tauben im Gras“
- Gesellschaftliche Ausgangslage in Deutschland in der Nachkriegszeit
- Lebenssituation in Deutschland nach Kriegsende
- Koeppens Reflexion des Krieges und der Nachkriegszeit
- Zeithistorischer Kontext als Thema des Romans
- Soziale Defizite
- Definition
- Soziale Defizite im Roman „Tauben im Gras“
- Paarbeziehungen
- Philipp und Emilia
- Washington Price und Carla Behrend
- Familienbeziehungen
- Frau Behrend, Carla und Heinz
- Paarbeziehungen
- Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Trauer
- Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert den Roman „Tauben im Gras“ von Wolfgang Koeppen, um die Darstellung sozialer Defizite bei den Figuren und deren Relevanz für die Verarbeitung der Trauer in der Nachkriegsgesellschaft zu beleuchten. Die Arbeit befasst sich insbesondere mit der Frage, wie Koeppen durch seine stilistischen Mittel soziale Defizite bei den Figuren verdeutlicht und deren Auswirkungen auf die Beziehungen und die allgemeine gesellschaftliche Situation in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg thematisiert.
- Soziale Defizite als Ausdruck der fehlenden Trauerarbeit in der Nachkriegsgesellschaft
- Die Rolle der Figuren im Roman „Tauben im Gras“ als Spiegelbild der gesellschaftlichen Traumata
- Koeppens Reflexion des Krieges und seiner Auswirkungen auf die menschliche Psyche
- Die Bedeutung des historischen Kontextes für die Figuren und die Handlung
- Stilistische Mittel und ihre Funktion bei der Darstellung sozialer Defizite
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt Wolfgang Koeppen als einen bedeutenden Vertreter der Nachkriegsliteratur vor und führt in die Thematik der sozialen Defizite im Roman „Tauben im Gras“ ein. Sie beleuchtet die Rezeption des Romans und die Bedeutung des Werkes für die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem historischen Hintergrund des Romans und der gesellschaftlichen Ausgangslage in Deutschland in der Nachkriegszeit. Es beleuchtet die Lebensbedingungen der Menschen und Koeppens eigene Reflexion des Krieges und seiner Erfahrungen. Des Weiteren wird der zeithistorische Kontext als Thema des Romans beleuchtet.
Im dritten Kapitel werden soziale Defizite definiert und am Beispiel der Figuren im Roman „Tauben im Gras“ analysiert. Es werden Paarbeziehungen und Familienbeziehungen betrachtet, um die sozialen Defizite der Figuren aufzuzeigen.
Das vierte Kapitel betrachtet die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Trauer im Nachkriegsdeutschland und zeigt auf, wie Koeppen die fehlende Trauerarbeit der Gesellschaft literarisch verarbeitet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit Wolfgang Koeppen, „Tauben im Gras“, Nachkriegsliteratur, soziale Defizite, Trauerarbeit, gesellschaftliche Auseinandersetzung, historische Kontext, Stilistische Mittel, Figurenanalyse.
- Quote paper
- Tim Korylec (Author), 2018, Soziale Defizite als literarisches Stilmittel im Roman „Tauben im Gras“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419818