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Depression in der Jugendphase

Eine multiperspektivische Betrachtungsweise sowie Handlungsansätze in der sozialpädagogischen Fallarbeit

Titre: Depression in der Jugendphase

Dossier / Travail , 2016 , 37 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Lisa Straub (Auteur)

Travail Social
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In dieser Hausarbeit wird die Problematik des depressiven Verhaltens und Erlebens Jugendlicher dargestellt und die Risikofaktoren für das Entstehen der Depression untersucht. Ziel der Ausarbeitung ist es, aus diesen Erkenntnissen Handlungsansätze für die Arbeit von Sozialpädagogen mit depressiven Jugendlichen abzuleiten. Dabei kommt folgende Frage auf, welche im Verlauf der Ausarbeitung untersucht werden soll: Führt ein verstärktes Wissen der Pädagogen über die Depression im Jugendalter zu einem schnelleren Erkennen sowie zu einer effektiveren Hilfe in der Sozialen Arbeit?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Depressive Störung im Jugendalter

2.1 Klassifikation

2.2 Symptomatik

2.3 Psychosoziale Belastungen

2.4 Komorbidität

3. Risikofaktoren und ein Ansatz zur Entstehung der Depression

3.1 Zusammenhang zwischen der Jugendphase und Depression

3.2 Risikofaktoren für ein erhöhtes Depressionsrisiko im Jugendalter

3.3 Die psychische Struktur von Depressiven

3.4 Beziehungsmuster von Depressiven

4. Soziale Arbeit und psychische Erkrankungen

4.1 Arbeitsbereiche der sozialen Arbeit mit psychisch kranken Jugendlichen

4.2 Handlungsansätze für den Arbeit mit depressiven Jugendlichen

4.2.1 Elternarbeit

4.3 Anforderungen an Pädagogen bei der Arbeit mit depressiven Jugendlichen

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik depressiven Verhaltens bei Jugendlichen und analysiert die multifaktoriellen Risikofaktoren für deren Entstehung. Ziel ist es, aus den theoretischen Erkenntnissen fundierte Handlungsansätze für Sozialpädagogen abzuleiten, um durch verstärktes Fachwissen eine schnellere Erkennung und effektivere Hilfe in der Sozialen Arbeit zu ermöglichen.

  • Multiperspektivische Analyse depressiver Störungen im Jugendalter
  • Zusammenhang zwischen Entwicklungsaufgaben der Jugendphase und depressiver Symptomatik
  • Psychodynamische Aspekte und Beziehungsmuster depressiver Jugendlicher
  • Handlungsfelder der Sozialen Arbeit sowie Methoden der Krisenintervention
  • Bedeutung von Elternarbeit und Anforderungen an die pädagogische Fachkraft

Auszug aus dem Buch

3.3 Die psychische Struktur von Depressiven

Bei den depressiven Störungen liegt die Fokussierung darauf, wie die Betroffenen einen Verlust, eine Enttäuschung, Verunsicherung oder eine besondere Belastungssituation verarbeiten. Zur Bewältigung belastender Gegebenheiten wie auch zur Konfliktbewältigung hat die Psyche sogenannte Abwehrmechanismen bereitgestellt. Sie dienen der Anpassung an die entsprechende Situation, wobei es zu realitäts- und ich-gerechten, oder auch realitätsverzerrende und ich-beeinträchtigenden Verhaltensweisen kommen kann (vgl. Myschker 2005, S. 102). Dazu werden im Weiteren die „charakteristischen Besonderheiten der depressiven Verarbeitung“ (Stemmer-Lück 2009, S. 109) aufgezeigt.

Bei einer „normalen Reaktion“ auf einen Verlust oder eine Enttäuschung kommt es zur Hemmung der Ich-Funktionen. Das zeigt sich darin, dass die Leistungsfähigkeit und Aktivität stark abnehmen und ein sozialer Rückzug erfolgt. Dieser stellt eine sinnvolle und schützende Reaktion dar, da er vor äußeren Reizen schützt und somit zur Erholung führen kann (vgl. Stemmer-Lück 2009, S. 110). Die Ich-Einschränkung ist somit nur vorübergehend, bis das negative Ereignis verarbeitet wurde. Im Gegensatz dazu führt die depressive Verarbeitung eines Ereignisses zur Ausbildung eines depressiven Syndroms, welches eine langanhaltende sowie extreme Einschränkung des Ichs mit sich zieht. Sie zeichnet sich durch die bereits beschriebenen Symptome wie Niedergeschlagenheit, Gefühllosigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten aus. Auf Dauer bewirken diese Mechanismen jedoch das Gegenteil von Schutz. Sie tragen zur Herabsetzung der Selbstachtung bei. An dieser Stelle beginnt ein Kreislauf: Je stärker die Selbstachtung sinkt, desto mehr verstärken sich die eben genannten Reaktionen, woraufhin die Selbstachtung erneut geringer wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik depressiver Störungen im Jugendalter ein und stellt die Relevanz der pädagogischen Auseinandersetzung mit der Fragestellung heraus, ob Fachwissen zu schnellerer Hilfe führen kann.

2. Depressive Störung im Jugendalter: Dieses Kapitel erläutert die klinische Klassifikation, die heterogene Symptomatik sowie die psychosozialen Belastungen und das Phänomen der Komorbidität bei Jugendlichen.

3. Risikofaktoren und ein Ansatz zur Entstehung der Depression: Es wird untersucht, welche Rolle die Jugendphase als Risikofaktor spielt, ergänzt durch eine Analyse der psychischen Struktur und der Beziehungsmuster von Depressiven.

4. Soziale Arbeit und psychische Erkrankungen: Das Kapitel verknüpft die Theorie mit der Praxis, indem es Handlungsfelder, konkrete Ansätze für die Arbeit mit Jugendlichen sowie die Bedeutung der Elternarbeit und Anforderungen an Pädagogen darlegt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bejaht die zentrale Fragestellung, wobei die Notwendigkeit einer sensiblen, professionellen und reflektierten Haltung des Pädagogen betont wird.

Schlüsselwörter

Depression, Jugendalter, Soziale Arbeit, Fallarbeit, Risikofaktoren, Psychosoziale Belastungen, Komorbidität, Identitätsfindung, Handlungsansätze, Elternarbeit, Ich-Einschränkung, Beziehungsmuster, Pädagogik, psychische Erkrankungen, Suizidprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Krankheitsbild der Depression im Jugendalter aus einer sozialpädagogischen Perspektive und untersucht, wie professionelle Hilfsangebote gestaltet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Symptomatik, Entstehungsfaktoren, psychosoziale Folgen sowie die konkreten Interventionsmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Ableitung von Handlungsansätzen für Sozialpädagogen, um depressive Jugendliche frühzeitig zu erkennen und professionell in ihrer Genesung zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis aktueller Fachliteratur und psychologischer Studien, die zur sozialpädagogischen Fallarbeit in Beziehung gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Analyse der depressiven Störung und eine praxisorientierte Übertragung der Erkenntnisse auf Handlungsfelder der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Depression, Jugendalter, Soziale Arbeit, Handlungsansätze, Elternarbeit und psychische Struktur charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die depressive Symptomatik bei Jugendlichen von Erwachsenen?

Die Symptomatik bei Jugendlichen gilt als deutlich heterogener und komplexer, da sie eng mit den entwicklungspsychologischen Aufgaben der Pubertät und dem jeweiligen Reifegrad verknüpft ist.

Warum ist die Einbeziehung der Eltern bei der Arbeit mit depressiven Jugendlichen so wichtig?

Das System Familie ist homöostatisch; das Verhalten der Eltern und die Familiendynamik können die depressive Entwicklung des Kindes beeinflussen oder verstärken, weshalb eine Aufklärung der Angehörigen essenziell ist.

Was bedeutet das „Containing“ in der sozialpädagogischen Arbeit?

Das Konzept des „Containings“ beschreibt die Haltung des Sozialarbeiters, die für den Jugendlichen unerträglichen Gefühle aufzunehmen, diese auszuhalten und ihm in einer „entschärften“ Form zur Reflexion zurückzugeben.

Warum ist Supervision für die betreuenden Fachkräfte unerlässlich?

Da die Arbeit mit depressiven Klienten psychisch fordernd ist und die Gefahr des „Ausbrennens“ besteht, dient die Supervision dem Erhalt der eigenen Arbeitsfähigkeit und der Reflexion professioneller Distanz.

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Résumé des informations

Titre
Depression in der Jugendphase
Sous-titre
Eine multiperspektivische Betrachtungsweise sowie Handlungsansätze in der sozialpädagogischen Fallarbeit
Université
University of Applied Sciences Darmstadt
Note
1,5
Auteur
Lisa Straub (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
37
N° de catalogue
V420541
ISBN (ebook)
9783668685338
ISBN (Livre)
9783668685345
Langue
allemand
mots-clé
depression jugendphase eine betrachtungsweise handlungsansätze fallarbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lisa Straub (Auteur), 2016, Depression in der Jugendphase, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/420541
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Extrait de  37  pages
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