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Schönheit dank Skalpell. Eine Bestandsaufnahme von Schönheitschirurgie-Inseraten in der Frauenzeitschrift WOMAN

Título: Schönheit dank Skalpell. Eine Bestandsaufnahme von Schönheitschirurgie-Inseraten in der Frauenzeitschrift WOMAN

Tesis (Bachelor) , 2014 , 68 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Romana Hofmann (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Resumen Extracto de texto Detalles

Mit der vorliegenden Arbeit erfolgte eine Bestandsaufnahme von Inseraten in der Frauenzeitschrift WOMAN zum Thema Schönheitschirurgie. Auffallend ist, dass das Magazin in jeder Ausgabe zumindest eine 1/1-Seite nur für Inserate rund um den Bereich Schönheit eingeräumt wird. Im Zuge dieser Forschung wurden sechs ausgewählte Ausgaben untersucht und fünf Forschungsfragen vorerst beantwortet.

Die aufgestellten Hypothesen konnten verifiziert werden und bilden möglicherweise eine Grundlage für weitere Forschungen in diesem Themenfeld. Der Forschung geht ein theoretischer und historischer Überblick voraus, der in den Kapiteln 2 bis 4 einzusehen ist. Die Arbeit ist stellt die medizinischen und medialen Aspekte von Schönheit in den beiden wesentlichen Kapiteln „Schönheit als Konstrukt der Gesellschaft“ und „Konstruktion von Schönheit für die Gesellschaft“ dar. Dies kann so verstanden werden, dass in ersterem Kapitel das währende Schönheitsideal von der Gesellschaft gebildet und medial verbreitet wird. Was als schön gilt, wird vom Menschen bestimmt.

Im zweiten Teil geht es um die Konstruktion der vom Menschen „erfundenen“ Schönheit in Form von ästhetischen Eingriffen, die entweder nur oberflächlich passieren, oder aber immer häufiger im Körper des Menschen durchgeführt werden. Die Gestaltung des Selbst kommt mit diesem Trend zu einer völlig neuen Situation, die gewisse Problematiken mit sich bringt. Vor allem junge Frauen fühlen sich häufig minderwertig, weil sie (oft rein anatomisch) den absurden und unnatürlichen Schönheitsvorbildern nicht gerecht werden können. An dieser Stelle wird mit Skalpell und anderen Instrumenten am „Projekt Körper“ (vgl. Posch 2009: 45ff.) „herumgedoktert“, um den Vorstellungen der Gesellschaft zu genügen. Hinzu kommt, dass grundsätzlich jede/r Arzt/Ärztin in Österreich schönheitschirurgische Eingriffe vornehmen darf, ohne vorher eine spezielle Ausbildung gemacht zu haben.

Seit Jahren gibt es Versuche, europäische Normungen einzuführen, gegen die sich seitens der Ärzteschaft vehement gesträubt wird. Es besteht grundsätzlich noch großer Handlungs- und Forschungsbedarf, was die Schönheitschirurgie und die mediale Darstellung davon anbelangt, nicht nur, weil heutzutage jede/r indirekt oder direkt von dieser Thematik betroffen ist, sondern auch, weil breitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer gesünderen Einstellung gegenüber dem eigenen Körper kommen würde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit

2. Schönheit als Konstrukt der Gesellschaft

2.1 Die Geschichte der Schönheit

2.1.1 Schönheit in griechischen Klassik

2.1.2 Schönheit im Mittelalter

2.1.3 Schönheit in der Renaissance

2.1.4 Schönheit im Barock

2.1.5 Schönheit im Klassizismus und in der Romantik

2.1.6 Schönheit im 20. Jahrhundert

2.1.7 Schönheit heute

2.2 Ästhetik

2.2.1 Ästhetik allgemein

2.2.2 Ästhetik in der Medizin

2.2.3 Ästhetik in den Medien

3. Konstruktion von Schönheit (für die Gesellschaft)

3.1 Die Schönheitschirurgie

3.1.1 Die Geschichte der Schönheitschirurgie

3.1.2 Die Schönheitschirurgie heute

3.2 Künstliche Schönheit in den Medien

4. Theoretischer Rahmen

4.1 Agenda Setting

4.2 Symbolischer Interaktionismus

4.3 Feministischer Poststrukturalismus - Dekonstruktivismus

4.4 Kritik am Postfeminismus

5. Forschungsleitende Fragen und Hypothesen

6. Methodik

6.1 Beschreibung der verwendeten empirischen Methode

6.2 Vorgehensweise (Kategorien, Kodierung, Auswertung)

6.3 Inhaltsanalyse der Zeitschrift WOMAN

6.3.1 Allgemeines zur WOMAN

6.3.2 Untersuchungszeitraum

6.3.3 Kategorien

7. Auswertung

8. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Inserate von SchönheitschirurgInnen in der Frauenzeitschrift WOMAN einer inhaltsanalytischen Bestandsaufnahme zu unterziehen. Dabei soll geklärt werden, wie der Begriff Schönheit konstruiert wird, welche Rolle die mediale Darstellung einnimmt und ob durch diese Inserate bestimmte Zielgruppen oder Geschlechter gezielt angesprochen werden.

  • Historische Entwicklung von Schönheitsidealen von der Antike bis zur Gegenwart.
  • Analyse der Schönheitschirurgie als Instrument der sozialen Konstruktion von Schönheit.
  • Theoretische Einordnung mittels Agenda Setting, Symbolischem Interaktionismus und Poststrukturalismus.
  • Empirische Untersuchung der Werbepraxis in der Zeitschrift WOMAN mittels Inhaltsanalyse.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Schönheit in griechischen Klassik

Der Begriff „schön“ stammt ursprünglich aus dem Griechischen (kalós). Er fand in der Antike sowohl für Gegenstände, als auch für Tugenden Verwendung. Auch Wissenschaften konnten als „schön“ bezeichnet werden. In der platonischen Philosophie wurde erstmals über das Schöne diskutiert. Es gab zahlreiche Versuche, Schönheit zu definieren, wobei die Nähe des ethischen und des ästhetisch Schönen – Begriffe, die heute in der Regel getrennt gesehen werden - deutlich erkennbar ist. Aphrodite, die Göttin der Liebe, verkörperte das Ideal in der Antike. Wie in Abbildung 1zu sehen, war die „Traumfrau“ weder zu dick, noch zu dünn. Sie hatte eine elegante Körperhaltung, relativ kleine, straffe und runde Brüste, einen eher wohlgeformten Bauch und meist eine Flechtfrisur. Das Ideal konnte allerdings auch variieren und die leichte Abzeichnung von Muskeln als erstrebenswert vorgeben (vgl. Didout-Manent 2000: 51f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Thematik der Schönheitsindustrie und Darstellung des Forschungsinteresses an Inseraten in der Zeitschrift WOMAN.

2. Schönheit als Konstrukt der Gesellschaft: Theoretische Auseinandersetzung mit der historischen Genese des Schönheitsbegriffs und der Rolle der Ästhetik in Medizin und Medien.

3. Konstruktion von Schönheit (für die Gesellschaft): Analyse der Entwicklung der plastischen Chirurgie und der medialen Vermittlung künstlicher Schönheitsideale.

4. Theoretischer Rahmen: Vorstellung der wissenschaftlichen Modelle wie Agenda Setting, Symbolischer Interaktionismus und Poststrukturalismus als analytische Basis.

5. Forschungsleitende Fragen und Hypothesen: Formulierung der spezifischen Fragestellungen und Hypothesen, die der empirischen Untersuchung zugrunde liegen.

6. Methodik: Erläuterung der inhaltsanalytischen Methode, des Untersuchungszeitraums und der Kategoriensysteme zur Datenerhebung.

7. Auswertung: Statistische Analyse und Interpretation der gewonnenen Daten aus den untersuchten WOMAN-Ausgaben.

8. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Hauptergebnisse und Reflexion über den Bedarf an weiterer interdisziplinärer Forschung.

Schlüsselwörter

Schönheitschirurgie, Inhaltsanalyse, WOMAN, Schönheitsideal, Körperbild, Medienrezeption, Ästhetik, Poststrukturalismus, Agenda Setting, Selbstwahrnehmung, Plastische Chirurgie, Konsumgut Körper, Geschlechterrollen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die mediale Darstellung von Schönheitschirurgie in Inseraten innerhalb der Frauenzeitschrift WOMAN, um zu verstehen, welche Schönheitsideale dort transportiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verknüpft historische Perspektiven auf Schönheit mit der heutigen Praxis der Schönheitschirurgie und analysiert diese kritisch im Kontext medialer Vermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine empirische Bestandsaufnahme, um herauszufinden, ob SchönheitschirurgInnen in Inseraten als „schöner“ dargestellt werden und wie der Körper als Ware konstruiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die empirische Methode der Inhaltsanalyse verwendet, um systematisierte Auswertungen der ausgewählten Zeitschrifteninserate durchzuführen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung durch soziologische und philosophische Ansätze als auch die methodische Beschreibung und anschließende Auswertung der empirischen Daten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Schönheitschirurgie, Körperbild, Inhaltsanalyse, Medienkonstruktion und Schönheitsideale.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in Winter- und Sommerausgaben?

Die Untersuchung ergab, dass in den Winterausgaben tendenziell mehr Inserate für Schönheitschirurgie geschaltet werden als in den Sommermonaten.

Welche Rolle spielen Vorher-Nachher-Bilder?

Die Analyse zeigte, dass Vorher-Nachher-Bilder zwar existieren, in der Stichprobe jedoch selten waren und der Autorin zufolge keine abschließende signifikante Aussage über den Erfolg erlaubten, da das Material zu gering war.

Sind die Ergebnisse auf andere Magazine übertragbar?

Die Arbeit betont, dass die Ergebnisse für WOMAN spezifisch sind und eine Untersuchung anderer Magazine notwendig wäre, um allgemeinere Trends in der Werbelandschaft zu identifizieren.

Final del extracto de 68 páginas  - subir

Detalles

Título
Schönheit dank Skalpell. Eine Bestandsaufnahme von Schönheitschirurgie-Inseraten in der Frauenzeitschrift WOMAN
Universidad
University of Vienna
Calificación
1
Autor
Romana Hofmann (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
68
No. de catálogo
V423498
ISBN (Ebook)
9783668692565
ISBN (Libro)
9783668692572
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bachlorarbeit Feminismus Schönheit Schönheitschirurgie Woman Magazin Frauenzeitschrift Inhaltsanalyse qualitative Forschung Körper Ästhetik Poststrukturalismus Dekonstruktivismus Postfeminismus Agenda Setting symbolischer Interaktionismus beauty
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Romana Hofmann (Autor), 2014, Schönheit dank Skalpell. Eine Bestandsaufnahme von Schönheitschirurgie-Inseraten in der Frauenzeitschrift WOMAN, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423498
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