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"WIR sind eine Klasse". Gemeinschaftsfördernder Umgang mit Heterogenität und Diversität anhand des Bilderbuchs "Das kleine WIR"

Das Fach Deutsch in der jahrgangsgemischten Klasse 1/2

Título: "WIR sind eine Klasse". Gemeinschaftsfördernder Umgang mit Heterogenität und Diversität anhand des Bilderbuchs "Das kleine WIR"

Trabajo Escrito , 2018 , 32 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Laura Volkmann (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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In dieser Arbeit werden zunächst die theoretischen Grundlagen thematisiert, welche im weiteren Verlauf von Relevanz sein werden. Dabei werden zuerst die Begriffe Heterogenität und Diversität näher betrachtet und bereits mit schulisch relevanten Inhalten gefüllt. Im Anschluss daran werden die Chancen einer jahrgangsgemischten Schuleingangsstufe näher beleuchtet. Darauf folgt die Darlegung der Notwendigkeit einer starken Klassengemeinschaft und deren Bezug zur Leitperspektive des Bildungsplans 2016 „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“.

Anschließend wird die Konzeption der Unterrichtseinheit beschrieben, wobei vor allem die Hintergründe der Thematik erläutert werden. Dabei wird zunächst die Lerngruppe vorgestellt, worauf eine kurze Darlegung des gewählten Bilderbuches folgt. Weiterhin werden die Relevanz und die Legitimation der Unterrichtseinheit dargelegt. Zudem werden exemplarische Eindrücke aus der Unterrichtspraxis beschrieben.

Abschließend findet eine differenzierte Reflexion statt, die sowohl den Kompetenzerwerb der SuS betrachtet, als auch den der Lehrkraft. Darauf folgt eine kritische Gesamtreflexion, die zukünftige Entwicklungsfelder und Handlungsalternativen aufzeigt. Die Arbeit wird mit einem Fazit geschlossen, welches die wichtigen Erkenntnisse dieser Arbeit resümiert, einen eigenen Standpunkt darlegt und einen Ausblick bietet, der Schlussfolgerungen sowie mögliche Alternativen aufzeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Der Heterogenitätsbegriff

2.2 Der Diversitätsbegriff

2.3 Vielfalt als Chance - Die Jahrgangsmischung

2.4 Die Klassengemeinschaft - Bildungsziel Toleranz und Akzeptanz

3. Konzeption einer Unterrichtseinheit

3.1 Bedingungsanalyse: Die Klasse 1/2c

3.2 „Das kleine WIR“ von Daniela Kunkel

3.3 Didaktische Analyse

3.4 Legitimation der Unterrichtseinheit vor dem Hintergrund des Bildungsplans

3.5 Übersicht zur Umsetzung in der Unterrichtspraxis

4. Reflexion

4.1 Reflexion des Kompetenzerwerbs

4.1.1 Auf Schülerseite

4.1.2 Auf Lehrerseite

4.2 Kritische Gesamtreflexion

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten zur Förderung der Klassengemeinschaft in einer heterogenen, jahrgangsgemischten Klasse der Schuleingangsstufe zu erarbeiten und zu evaluieren. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie durch den Einsatz literarischer Medien, wie dem Bilderbuch „Das kleine WIR“, sowie begleitender pädagogischer Übungen, soziale Kompetenzen gestärkt, Konfliktlösungsstrategien angebahnt und ein konstruktives, wertschätzendes Miteinander in einer von Vielfalt geprägten Lerngruppe realisiert werden kann.

  • Umgang mit Heterogenität und Diversität im Unterricht
  • Chancen und Potenziale der Jahrgangsmischung
  • Bedeutung der Klassengemeinschaft für den Lernerfolg
  • Didaktische Konzeption einer fachübergreifenden Unterrichtseinheit
  • Reflexion des Kompetenzerwerbs bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn bildeten eine Klasse. Und damit es für alle gerecht sei, erhielten sie alle dieselben Aufgabenstellungen. Sie mussten das Klettern und das Tauchen erlernen. Der Esel war völlig unfähig zu klettern, er bekam nicht einmal seine vier Hufe auf einmal an den Baumstamm. Weil er aber wirklich bemüht war, nahm er viele Nachhilfestunden und verzweifelte. Die Katze hatte es da viel besser. Sie kletterte so schnell und so hoch, wie immer der Lehrer sich dies wünschte und fühlte sich gut. Doch das Tauchen wollte und wollte sie nicht begreifen, sondern sie ging schlicht und einfach unter. Da man sie nicht absaufen lassen wollte, musste der Unterricht immer wieder abgebrochen werden. Man warf ihr Störverhalten und Bockigkeit vor, und vor allem, dass sie asozial sei, weil sie immer wieder das Fortkommen der Gruppe aufhalte. Außerdem konnte man ihr mit Fug und Recht ein Vorbild geben. Schließlich habe der Hund sich auch ordentlich angestrengt und so von allem etwas gelernt. Das war auch die Wahrheit. Der Hund hatte heimlich geübt und geübt. So konnte er jetzt höher an den Baumstamm springen als vorher, man konnte es schon fast für ein Klettern halten. Und beim Schwimmen hielt er immer längere Strecken den Kopf unter Wasser, sodass man sein Bemühen auch als Tauchen deuten konnte. Allerdings hatte er sich bei diesem unentwegten Üben von Klettern und Tauchen rheumatische Beschwerden zugezogen, sodass er nicht mehr so gut laufen konnte. Aber es fiel sehr lange nicht auf, weil er den Anforderungen im Unterricht immer noch genügte. Er war eben in allem mittelmäßig; und das ist doch wirklich besser als nichts. Der Hahn dagegen, der sich doch immer wieder mal in klarer Höhenluft bewegte, hatte sich sehr schnell darauf verlegt, seine Fähigkeiten zum Mogeln zu trainieren. Und damit fuhr er eigentlich auch sehr gut. Die Katze aber verkroch sich nach und nach in sich selbst, wurde auch tatsächlich störrisch. Man konnte es ihr geradezu ansehen, wie ihre Bewegungen die Geschmeidigkeit und Koordination verloren. Und eines schönen Tages war es auch mit ihrer Sicherheit im Klettern verloren, und sie fiel vom Baum. Sie war eben ein Versager. Nachts, wenn die Tiere sich einen Schlafplatz eingerichtet hatten - im Heu, in einem Körbchen, auf einem kuscheligen Fell - und der Hahn saß doch tatsächlich am liebsten auf einer Stange - und aus den Verwirrungen des Tages in einen tiefen Schlaf gefallen waren, dann träumten sie manchmal von einer Schule und der Gerechtigkeit, die ihnen dort widerfahren könnte.“ (Hellert 1995, hier zitiert nach: Reichle 2004, 10f.).

Diese Fabel verdeutlicht, wie der Heterogenität in deutschen Klassenzimmern oftmals begegnet wird. Doch mit homogenen Aufgabenstellungen wird man der Vielfalt der SuS nicht gerecht und verhilft auch nicht zu einem konstruktiven Klassenklima, in dem Kinder voneinander und miteinander lernen. Dazu bedarf es eines veränderten Verständnisses von Heterogenität, um den Umgang mit ihr zu optimieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Heterogenität im Schulalltag ein und erläutert die Relevanz der Förderung einer positiven Klassengemeinschaft.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe Heterogenität und Diversität definiert und die Chancen der Jahrgangsmischung sowie die Bedeutung der Klassengemeinschaft wissenschaftlich begründet.

3. Konzeption einer Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel beschreibt die Planung einer Unterrichtseinheit zur Stärkung des Wir-Gefühls, inklusive Bedingungsanalyse der Klasse, Auswahl des Bilderbuchs und didaktischer Begründung im Bildungsplan.

4. Reflexion: In diesem Teil findet eine kritische Auswertung des Kompetenzerwerbs auf Schüler- und Lehrerseite statt, ergänzt durch eine Gesamteinschätzung des Projekts.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Projektergebnisse, stellt den eigenen Standpunkt dar und gibt einen Ausblick auf weiterführende Maßnahmen zur langfristigen Stärkung der Klassengemeinschaft.

Schlüsselwörter

Heterogenität, Diversität, Klassengemeinschaft, Jahrgangsmischung, Unterrichtskonzeption, Soziales Lernen, Wir-Gefühl, Bildungsplan, Kompetenzerwerb, Schüler, Lehrer, Inklusion, Differenzierung, Konfliktlösung, Grundschule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung einer Unterrichtseinheit in einer heterogenen, jahrgangsgemischten Grundschulklasse, die darauf abzielt, die Klassengemeinschaft durch gezielte Förderung sozialer Kompetenzen zu stärken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den theoretischen Umgang mit Heterogenität und Diversität, die pädagogischen Chancen von jahrgangsübergreifendem Lernen sowie die praktische Umsetzung von Methoden zur Förderung eines respektvollen Miteinanders.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch eine konzipierte Unterrichtseinheit (basierend auf dem Bilderbuch „Das kleine WIR“) die Klassengemeinschaft zu verbessern, individuelle Stärken der Schüler hervorzuheben und Konfliktlösungsstrategien zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie aktionsorientierter Praxisreflexion. Die Wirksamkeit der Unterrichtseinheit wird durch Fragebögen, Beobachtungen und eine kritische Nachbetrachtung evaluiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Begriffe, die detaillierte Konzeption der Unterrichtssequenzen unter Berücksichtigung des Bildungsplans und die abschließende Reflexion der Lernfortschritte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Heterogenität, Diversität, Klassengemeinschaft, Jahrgangsmischung, Sozialkompetenz und das „WIR“-Gefühl als pädagogischer Ansatz.

Welche besondere Rolle spielt das Bilderbuch „Das kleine WIR“?

Es dient als zentrales Medium und Identifikationsanker, das schwierige soziale Themen wie Zusammenhalt, Streit und Versöhnung kindgerecht aufbereitet und als Ausgangspunkt für die Reflexion des eigenen Klassenklimas fungiert.

Was waren die Haupterkenntnisse der Reflexion?

Die Reflexion zeigte, dass der Kompetenzaufbau zwar erfolgreich verlief, aber der Transfer der theoretisch erlernten Lösungsstrategien auf reale Konfliktsituationen im Alltag für die Kinder weiterhin eine Herausforderung darstellt, die dauerhafte Unterstützung erfordert.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
"WIR sind eine Klasse". Gemeinschaftsfördernder Umgang mit Heterogenität und Diversität anhand des Bilderbuchs "Das kleine WIR"
Subtítulo
Das Fach Deutsch in der jahrgangsgemischten Klasse 1/2
Universidad
Studienseminar Schwäbisch Gmünd
Calificación
1,5
Autor
Laura Volkmann (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
32
No. de catálogo
V423606
ISBN (Ebook)
9783668691353
ISBN (Libro)
9783668691360
Idioma
Alemán
Etiqueta
klasse gemeinschaftsfördernder umgang heterogenität diversität bilderbuchs fach deutsch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Volkmann (Autor), 2018, "WIR sind eine Klasse". Gemeinschaftsfördernder Umgang mit Heterogenität und Diversität anhand des Bilderbuchs "Das kleine WIR", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423606
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