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Lernstrategien im Forder-Förder-Projekt des ICBF

Klassifizierung von Lernstrategien und Anwendung im Kontext des FFP

Titre: Lernstrategien im Forder-Förder-Projekt des ICBF

Élaboration , 2017 , 13 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Henrik Sponbiel (Auteur)

Pédagogie - Général
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Nach Gruehn entspricht Lernen der „überdauernde[n] Veränderung im Wissen, in den Fähigkeiten und Haltungen auf der Basis von (neuen) Erfahrungen- ohne oder mit Anleitung (Lehre) durch andere“. Doch wie gelangt man an eine überdauernde Veränderung im Wissen, in den Fähigkeiten und Haltungen? Ist das Individuum befähigt, sich spontan und ungerichtet Wissen anzueignen? Oder muss der Mensch erst lernen zu lernen?

Im Folgenden wird sich mit der Thematik der Lernstrategien auseinandergesetzt. Hierfür findet eine Auseinandersetzung mit den Strategien des selbstregulierenden Lernens in der schulischen Begabtenförderung nach Fischer und Fischer-Ontrup sowie mit Thesen zum erfolgreichen Lernen von Hasselhorn und Gold statt. Dabei werden zunächst die Merkmale der Lernstrategien nach Hasselhorn dargestellt sowie die Nutzungseffizienz dieser nach Miller und Seier näher beleuchtet. In einem zweiten Teil werden Möglichkeiten der Klassifizierung der Lernstrategien betrachtet und auf mögliche Taxonomien eingegangen. Inwiefern die dargestellten Lernstrategien eine Anwendung in der Praxis finden, wird in einem abschließenden Teil diskutiert. Das Forder-Förder-Projekt des ICBF wird dafür herangezogen und die Anwendungen der Lernstrategien in Bezug auf das freie Arbeiten der Schüler untersucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was sind Lernstrategien?

2.1 Merkmale nach Hasselhorn

3 Möglichkeiten der Klassifizierung von Lernstrategien

3.1 Kognitive Strategien

3.2 Metakognitive Strategien

3.3 Ressourcenmanagement

4 Bezug zum Forder-Förder-Projekt

4.1 Kognitive Lernstrategien

4.2 Metakognitive Lernstrategien

4.3 Ressourcenmanagement

5 Fazit und Reflexion

6 Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen von Lernstrategien und deren praktische Anwendung im Rahmen des Forder-Förder-Projekts (FFP), um aufzuzeigen, wie selbstreguliertes Lernen bei Schülern gefördert werden kann.

  • Definition und Merkmale von Lernstrategien nach Hasselhorn.
  • Klassifizierung von Lernstrategien (kognitiv, metakognitiv, Ressourcenmanagement).
  • Analyse der Nutzungseffizienz von Lernstrategien durch das "Motivationstal".
  • Praktische Implementierung von Lernstrategien im Forder-Förder-Projekt.
  • Bedeutung von Lernstrategien für die Vorbereitung auf universitäres und selbstgesteuertes Lernen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Merkmale nach Hasselhorn

Nach Presley et al. (1985) sind Strategien zielgerichtet und stehen über den zwangsläufig spontan passierenden Prozessen einer Arbeit. Dies sind zwei wichtige Merkmale, die auch Hasselhorn 2009 in seiner Definition für Lernstrategien aufzählt: „Lernstrategien sind zielgerichtete kognitive Operationen, dienen also dem kognitiven Behalten und sind potentiell bewusste und kontrollierbare Aktivitäten, die den Lernenden dabei helfen sollen eine Lernanforderung zu bewältigen“ (Hasselhorn & Labuhn 2010). Somit sind Hasselhorns Merkmale wie folgt festzuhalten. Lernstrategien sind:

• Absichtlich

• Bewusst

• Spontan eingesetzt

• Von Lernenden ausgewählt

• Kontrolliert

• Strategieeinsatz verbraucht Anteile der begrenzten Kapazität des Arbeitsgedächtnisses

• Oft intuitiv

• Unbewusst

• Werden spontan entwickelt

• Je routinierter eine Strategie eingesetzt wird, desto weniger Kapazität des Arbeitsgedächtnisses wird verbraucht

Gegen die Merkmale von Absichtlichkeit und Bewusstheit spricht allerdings, dass Lernende oftmals Strategien unbewusst, intuitiv und spontan anwenden bzw. entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Philosophie des Lernens ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die sich mit Lernstrategien und deren Anwendung im Forder-Förder-Projekt befasst.

2 Was sind Lernstrategien?: Dieses Kapitel definiert Lernstrategien als zielgerichtete Pläne und grenzt sie von einfachen Lerntechniken ab, wobei die Merkmale nach Hasselhorn detailliert erläutert werden.

3 Möglichkeiten der Klassifizierung von Lernstrategien: Hier werden Lernstrategien in kognitive Strategien, metakognitive Strategien und Ressourcenmanagement kategorisiert und deren jeweilige Funktionen dargelegt.

4 Bezug zum Forder-Förder-Projekt: In diesem Kapitel wird der theoretische Bezug auf die konkrete Umsetzung des FFP an einem Gymnasium übertragen und die Anwendung der verschiedenen Strategie-Kategorien innerhalb des Projekts beschrieben.

5 Fazit und Reflexion: Das Fazit bewertet das Potenzial von selbst organisiertem Lernen und reflektiert kritisch die Rolle der Mentoren sowie die Herausforderungen des Transfers von Lernstrategien in den Schulalltag.

6 Literatur: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen auf, die der Ausarbeitung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Lernstrategien, Forder-Förder-Projekt, Selbstreguliertes Lernen, Kognitive Strategien, Metakognitive Strategien, Ressourcenmanagement, Hasselhorn, Arbeitsgedächtnis, Motivationstal, Lernleistung, Wissenserwerb, Projektarbeit, Mentoring, Schulentwicklung, Selbstreflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretische Einordnung von Lernstrategien und deren praktische Relevanz für das selbstgesteuerte Lernen von Schülern im Kontext der Begabtenförderung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Definition und Klassifizierung von Lernstrategien sowie deren konkrete Anwendungsmöglichkeiten in schulischen Projekten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch den gezielten Einsatz von Lernstrategien ihr Lernen effizienter gestalten und sich auf selbstständige Lernprozesse vorbereiten können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur (u.a. von Hasselhorn, Gold, Weinstein und Mayer), die auf die pädagogische Praxis des Forder-Förder-Projekts angewendet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Strategie-Klassifikationen und deren praktische Übertragung auf das Forder-Förder-Projekt, insbesondere im Hinblick auf das Lerntagebuch und die Projektarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lernstrategien, Selbstregulation, Forder-Förder-Projekt, Kognition, Metakognition und Ressourcenmanagement.

Welche Rolle spielt das "Motivationstal" nach Miller und Seier?

Das Motivationstal beschreibt den vorübergehenden Abfall der Lernleistung bei der ersten Nutzung einer neuen Lernstrategie, da das Arbeitsgedächtnis zunächst stark belastet ist, bevor durch Routine Effizienzgewinne entstehen.

Warum wird im FFP ein Lerntagebuch eingesetzt?

Das Lerntagebuch dient als Werkzeug für die metakognitive Steuerung: Es unterstützt die Planung, Überwachung, Bewertung und Regulierung des eigenen Lernfortschritts der Schüler.

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Résumé des informations

Titre
Lernstrategien im Forder-Förder-Projekt des ICBF
Sous-titre
Klassifizierung von Lernstrategien und Anwendung im Kontext des FFP
Université
University of Münster  (Internationales Centrum für Begabungsforschung)
Cours
Forder-Förder-Projekt
Note
2,0
Auteur
Henrik Sponbiel (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
13
N° de catalogue
V424295
ISBN (ebook)
9783668697034
ISBN (Livre)
9783668697041
Langue
allemand
mots-clé
Lernstrategien Kognitiv Metakognitiv Ressourcenmanagemen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Henrik Sponbiel (Auteur), 2017, Lernstrategien im Forder-Förder-Projekt des ICBF, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424295
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