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Die ambivalente Beziehung zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII.

Title: Die ambivalente Beziehung zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII.

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Rümeysa Karatas (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Diese Arbeit befasst sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen Otto I. und Papst Johannes XII. im Mittelalter. Dass sie vom Historiker Ernst Dümmler als ein „seltsames Paar“ betitelt wurden, ist nur ein kleiner Einblick in die spannungsreiche Beziehung des Kaisers und des Papstes. Das Bündnis zwischen dem Kaiser und dem Papst führte unter anderem dazu, dass der Papst abgesetzt wurde und instabile Zeiten auf die Bevölkerung Roms warteten.

Die wichtigsten Fragen, die hierbei aufgeworfen werden sind zum einen, wie Otto I. seine Macht in Rom erlangte und diese manifestierte. In Bezug dazu stellt sich die Frage, in wie weit er mit dem Papst Johannes XII. konkurrierte. Vorerst werden die beiden Konkurrenten einzeln vorgestellt, um den weiteren Verlauf ihrer Beziehung nachvollziehen zu können.

Danach beginnt eine kurze Einführung in die politische Ausgangslage, in der sich sowohl der Kaiser und der Papst befanden. Zusätzlich dazu, wird erläutert, wie Otto I. nach Rom gerufen wurde. Der Hauptteil der Arbeit beginnt zunächst mit der Kaiserkrönung, des weiteren wird dann , im Hinblick auf das Ottonianum, der Konflikt der beiden Charaktere dargestellt. Zum Ende der Abhandlung wird ein allgemeines Fazit gezogen, dass die eingangs aufgeworfene Fragestellung beantworten soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Biographien beider Charaktere

2.1.1 Biographie Ottos des Großen

2.1.2 Biographie Papst Johannes XII.

2.2 Ausgangssituation vor der Kaiserkrönung

2.3 Kaiserkrönung und das Spannungsverhältnis Otto I. und Papst Johannes XII.

3. Fazit

4. Bibliographien

4.1.1 Literaturverzeichnis

4.1.2 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe und spannungsreiche Verhältnis zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. im 10. Jahrhundert. Dabei wird analysiert, welche politischen Interessen die Akteure verfolgten, wie ihre jeweiligen Machtpositionen in Rom und im Reich ausgehandelt wurden und warum ihr Bündnis letztlich in eine Konfrontation mündete, die zur Absetzung des Papstes führte.

  • Biografische Analyse von Otto I. und Johannes XII.
  • Politische Ausgangslage in Italien vor der Kaiserkrönung
  • Bedeutung des Ottonianum für das kirchlich-kaiserliche Verhältnis
  • Konfliktlinien und Eidbruch zwischen den Akteuren
  • Synoden und die Absetzung des Papstes

Auszug aus dem Buch

2.3 Kaiserkrönung und das Spannungsverhältnis Otto I. und Papst Johannes XII.

Auf Grundlage der vorher dargestellten Ereignisse, wird jetzt genauer das Verhältnis zwischen dem Kaiser und dem Papst dargestellt. „Sie waren auch nicht sympathisch, der fünfzigjährige erfahrene, grundsolide Sachse und der fünfundzwanzigjährige, leichtlebige Italiener“, so beschreibt der Historiker, Helmut Hiller, das Verhältnis zwischen Otto I. und Papst Johannes XII. Aus diesem Zitat deutlich, dass das Verhältnis zwischen dem Kaiser und dem Papst angespannt war. In der folgenden Abhandlung, mit einem Fokus auf das Ottonianum, wird explizit das Verhältnis zwischen den beiden betrachtet.

Mit der Kaiserkrönung Ottos I. ging eine Periode von der Kaiserlosigkeit von knapp 40 Jahren zu Ende. Durch Ottos I. Thronbesteigung veränderten sich zudem zwei grundlegende Umstände. Das Erste was auffällt, ist, dass Otto I. der erste deutsche König war, der gekrönt wurde. Die zweite Sache, die verändert wurde, war, dass sich der König ausschließlich in Rom zum Kaiser krönen lassen konnte.

Die Kaiserkrönung fand an einem Sonntag, dem 2. Februar 962, zum Fest der Heiligen Maria Lichtmeß, statt. Otto hielt sich mit seiner Frau Adelheid und seinem Heer auf der Burg Monte Mario auf. Von hier aus starteten sie den pompösen Umzug nach Rom. Eine Besonderheit, die sich dabei ereignete, war zudem, dass anders als bei vorherigen Kaiserkrönungen, der Papst Otto I. persönlich zur Peterskirche führte. Um seine bedingungslose Liebe der römischen Kirche gegenüber zu verdeutlichen, ist anzunehmen, dass Otto I. vor Johannes XII. auf die Knie gegangen ist. Daraufhin half der Papst dem Kaiser hoch und gab ihm zum Zeichen des Friedens einen Kuss. Otto I. wechselte seine Kleidung kurz vor der religiösen Handlung, da es den Wandel seiner Person zum Kaiser verbildlichen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des Spannungsverhältnisses zwischen Otto I. und Papst Johannes XII. ein und erläutert die Forschungsfrage sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Hauptteil: Der Hauptteil umfasst die biographischen Grundlagen beider Akteure, analysiert die politische Lage vor der Kaiserkrönung und untersucht detailliert den Konfliktverlauf zwischen Kaiser und Papst bis hin zur Krönung und den darauffolgenden Synoden.

2.1 Biographien beider Charaktere: In diesem Kapitel werden die Lebenswege von Otto I. und Johannes XII. skizziert, um die individuellen Hintergründe und Voraussetzungen der Akteure für ihre spätere politische Interaktion zu beleuchten.

2.1.1 Biographie Ottos des Großen: Dieser Unterabschnitt widmet sich der Herkunft und dem Aufstieg Ottos I. zum König und schließlich zum Kaiser, wobei besonders sein familiärer Hintergrund und seine militärischen Erfolge hervorgehoben werden.

2.1.2 Biographie Papst Johannes XII.: Hier wird der Lebenslauf von Johannes XII. beschrieben, von seiner Herkunft aus einer einflussreichen römischen Familie bis zu seinem Aufstieg zum Papstamt und der damit verbundenen Kritik an seiner Amtsführung.

2.2 Ausgangssituation vor der Kaiserkrönung: Dieser Teil beschreibt die geopolitischen Herausforderungen in Italien und die Machtkonstellationen, die Otto I. dazu veranlassten, aktiv in die italienische Politik einzugreifen.

2.3 Kaiserkrönung und das Spannungsverhältnis Otto I. und Papst Johannes XII.: Der Abschnitt beleuchtet den eigentlichen Krönungsakt sowie die darauf folgenden diplomatischen und machtpolitischen Reibungspunkte, die das Verhältnis zwischen Kaiser und Papst belasteten.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Ursachen des Konflikts vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Persönlichkeiten und politischen Ambitionen.

4. Bibliographien: Dieser Abschnitt enthält das strukturierte Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Literatur und Quellen.

4.1.1 Literaturverzeichnis: Hier werden alle wissenschaftlichen Sekundärquellen aufgeführt, die zur Erstellung der Arbeit herangezogen wurden.

4.1.2 Quellenverzeichnis: Dieses Verzeichnis listet die primären historischen Quellen auf, auf denen die Analyse der Ereignisse basiert.

Schlüsselwörter

Otto I., Papst Johannes XII., Kaiserkrönung, Ottonianum, Mittelalter, Spannungsverhältnis, Rom, Kaiser, Papsttum, Politik, Synode, Machtanspruch, Italien, Liudprand von Cremona, Thronbesteigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die historische Beziehung zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII. im 10. Jahrhundert, die durch ein tiefes Spannungsfeld zwischen kaiserlicher Macht und päpstlichem Anspruch geprägt war.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die zentralen Themen sind die biographische Entwicklung der beiden Akteure, die politische Situation in Italien, der Akt der Kaiserkrönung 962 und die Eskalation des Konflikts durch Eidbrüche und kirchenrechtliche Auseinandersetzungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie es zu diesem spannungsreichen Bündnis zwischen Kaiser und Papst kam und welche Dynamiken zu der später erfolgten Absetzung von Johannes XII. führten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der historische Berichte, wie etwa die Chronik des Liudprand von Cremona, kritisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Charaktere, die Analyse der Ausgangslage in Italien sowie eine Untersuchung der Kaiserkrönung und der daraus resultierenden politischen Konflikte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Otto I., Papst Johannes XII., Kaiserkrönung, Ottonianum, Mittelalter, Spannungsverhältnis und Machtpolitik.

Welche Rolle spielte das "Ottonianum" im Verhältnis zwischen Otto I. und dem Papst?

Das Ottonianum war ein diplomatisches Dokument, das Rechte der römischen Kirche bestätigte, jedoch zugleich als Instrument diente, um den kaiserlichen Einfluss auf die päpstliche Politik und die römische Stadtverwaltung zu festigen.

Wie bewertet der Autor das Scheitern der Beziehung zwischen den beiden Akteuren?

Der Autor führt das Scheitern maßgeblich auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten und divergierenden Machtinteressen zurück, die eine dauerhafte Zusammenarbeit nahezu unmöglich machten.

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Details

Title
Die ambivalente Beziehung zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII.
College
University of Cologne  (Historisches Institut)
Grade
2,3
Author
Rümeysa Karatas (Author)
Publication Year
2018
Pages
16
Catalog Number
V425402
ISBN (eBook)
9783668702929
ISBN (Book)
9783668702936
Language
German
Tags
Kaiser Otto I. Papst Johannes XII. Ottonianum Italienzüge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rümeysa Karatas (Author), 2018, Die ambivalente Beziehung zwischen Kaiser Otto I. und Papst Johannes XII., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/425402
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