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Burnout in der Jugend. Ein qualitativer Pretest mit einem Jugendlichen zur Fragestellung "Was ist für dich Burnout?"

Titre: Burnout in der Jugend. Ein qualitativer Pretest mit einem Jugendlichen zur Fragestellung "Was ist für dich Burnout?"

Dossier / Travail de Séminaire , 2017 , 31 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Astrid Kaßner (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
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Diese Arbeit möchte dazu beigetragen, mögliche Anzeichen von Burnout in der Jugend zu erkennen. Während der stationären Aufnahme eines Jugendlichen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zeigen sich im Rahmen der Pflegeanamnese möglicherweise Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, die man gerade im Jugendalter eher einem missbräuchlichen Alkohol- oder Drogenkonsum zuschreiben würde und nicht einer Überforderung.

Die Pflegeberufe, die ganz nah am Patienten sind, könnten durch die Ergebnisse dieser Studie dafür sensibilisiert werden, den Jugendlichen im Kontext seiner Umwelt sowie der gesellschaftlichen Zusammenhänge zu sehen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Ergebnisse pflegewissenschaftlich zu bewerten.

Zu Beginn werden allgemein theoretische Fragestellungen erörtert und der Begriff Burnout aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Im Anschluss erfolgen die methodische Vorstellung sowie die Darstellung des Feldzuganges. Daran schließen sich die Darstellung des Verfahrens und die Zusammenfassung des Gespräches an. Die Arbeit endet mit Diskussion und Fazit sowie dem Forschungsausblick.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Vorannahmen und Untersuchungsgegenstand

2.1 Jugend

2.2 Burnout – ein Mainstream?

2.3 Burnout – die Betrachtung eines Begriffes

2.4 Burnout – ein Konstrukt

2.5 Burnout – ganz einfach?

3 Annäherung an das Forschungsfeld

3.1 Forschungsfragen

3.2 Methodisches Vorgehen

3.3 Sampling

3.4 Setting und Rekrutierung

3.5 Das Gespräch

3.5.1 Bearbeitung des Gespräches

3.5.2 Verdichtung des Gespräches

4 Zusammenfassung des Gespräches

4.1 Thomas Aussagen zu Burnout

4.2 Thomas Aussagen zu den Einflüssen

4.3 Thomas Aussagen zur Leistungsgesellschaft

4.4 Thomas Aussagen zu den Medien und dem Einfluss der Medien

4.5 Thomas Aussagen zur Selbstüberforderung

5 Fragestellungszentrierte personengebundene Aussagen: Was wurde von Thomas über Burnout in der Jugend erfahren?

5.1 Gibt es Zusammenhänge von Burnout, Leistungsgesellschaft und Medien?

5.2 Welche Einflüsse wirken auf den Jugendlichen und begünstigen damit möglicherweise die Entstehung von Burnout?

5.3 Ist Burnout Mainstream und wenn ja, wie wirkt der Mainstream auf den Jugendlichen?

5.4 Welche Bedeutung haben die Ergebnisse für das Pflegemanagement?

6 Diskussion und Fazit

6.1 Burnout und die Folgen

6.2 Burnout und die Medien

6.3 Burnout und die Gesellschaft

7 Forschungsausblick

8 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Phänomen Burnout aus der subjektiven Perspektive Jugendlicher wissenschaftlich zu untersuchen und Anzeichen für eine Überforderung frühzeitig zu erkennen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Jugendliche Burnout wahrnehmen, welche Zusammenhänge zwischen Leistungsdruck, Medienkonsum und der Entstehung von Burnout bestehen und welche Bedeutung diese Erkenntnisse für das Pflegemanagement in der stationären Versorgung haben.

  • Wahrnehmung und Definition von Burnout durch Jugendliche
  • Einfluss von Leistungsgesellschaft und Erwartungsdruck auf Jugendliche
  • Die Rolle der sozialen Medien als Verstärker und Informationsquelle
  • Pflegewissenschaftliche Bewertung von somatischen Symptomen bei Überforderung

Auszug aus dem Buch

2.2 Burnout – ein Mainstream?

Wie in dem Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) zum Thema Burnout zu entnehmen ist, wird das Thema Burnout in der Öffentlichkeit mit einer hohen Dynamik diskutiert (vgl. Maier et al. 2012: 1). Die Recherche von „Burnout“ mittels Suchmaschine des Internetbrowsers ergab am 11.12.2016: etwa 44.900.000 Ergebnisse. Am 09.04.2017 ergab die gleiche Suche etwa 49.300.000 Ergebnisse. Mit diesen Zahlen wird einmal mehr deutlich, wie präsent das Thema in der Öffentlichkeit ist. Lassen sich jedoch die Jugendlichen von dem Mainstream beeinflussen? Ist Burnout für Jugendliche Mainstream?

Was bedeutet Mainstream? Zunächst bedeutet Mainstream, wenn das Wort aus dem Englischen übersetzt wird: Hauptströmung, Hauptrichtung oder auch Mehrheitsmeinung (vgl. O.V. 2017: dictionary.de).

Der Kolumnist Martenstein schreibt dazu in einem Essay über „Der Sog der Masse“ (vgl. Martenstein 2011), dass das Gute am Mainstream, dem „...Geist der Mehrheit...“ ist, sich einfach vom Strom treiben lassen zu können. Im weiteren Verlauf des Essays fragt er sich, was zum Mainstream wird, wer das bestimmt und ob sich der Mainstream selbst erschafft und liefert zeitgleich die Antworten auf diese Fragen. Er stellt dar, dass der Mainstream sicher macht, weil der Einzelne ungern mit seiner Meinung allein dastehen möchte. Die Antwort auf die Frage, was zum Mainstream wird, beantwortet er mit Le Bon und den darin enthaltenen Antworten seines Bestsellers „Psychologie der Massen“. Ohne hier näher auf die Inhalte eingehen zu wollen, da dies im Rahmen dieser Arbeit zu weit führen würde, stellt Martenstein weiter dar, dass die Masse das Grundprinzip der Demokratie ist. „Die Mehrheit bestimmt, wer regiert. Die Mehrheit bestimmt, was produziert wird.“ (Martenstein 2011) Reynolds hat mittels Computersimulation herausgefunden, dass Individuen, aus denen ein Schwarm – also der Mainstream – entsteht, drei Verhaltensregeln folgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin legt das wissenschaftliche Interesse dar, das aus dem Wunsch entstand, Burnout bei Jugendlichen abseits der Erwachsenen-Diagnosen zu untersuchen.

2 Theoretische Vorannahmen und Untersuchungsgegenstand: Es werden Begrifflichkeiten wie Jugend, Mainstream und Burnout sowie deren theoretische Verankerung in der Leistungsgesellschaft diskutiert.

3 Annäherung an das Forschungsfeld: Dieses Kapitel erläutert die Forschungsfragen und das methodische Vorgehen mittels qualitativer Interviews.

4 Zusammenfassung des Gespräches: Hier werden die Aussagen des Probanden Thomas zu Burnout, schulischen Einflüssen und Medienkonsum strukturiert zusammengefasst.

5 Fragestellungszentrierte personengebundene Aussagen: Was wurde von Thomas über Burnout in der Jugend erfahren?: Die Aussagen von Thomas werden in Bezug zu den theoretischen Vorannahmen der Leistungsgesellschaft und der Rolle der Medien gesetzt.

6 Diskussion und Fazit: Die Ergebnisse werden pflegewissenschaftlich bewertet und die Relevanz des Burnout-Phänomens für das Gesundheitssystem diskutiert.

7 Forschungsausblick: Das methodische Vorgehen wird reflektiert und zukünftige Forschungsbedarfe für die Diplomarbeit abgeleitet.

8 Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Burnout, Jugend, Leistungsgesellschaft, Stress, psychische Belastung, Pflegemanagement, qualitative Sozialforschung, Leistungsdruck, soziale Medien, Bewältigungsstrategien, Gesundheit, Prävention, Schulalltag, digitale Sättigung, Selbstüberforderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Burnout aus der Perspektive Jugendlicher und beleuchtet, inwiefern dieses in der heutigen Leistungsgesellschaft bereits in jungen Jahren auftritt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von schulischem Leistungsdruck, dem Einfluss der sozialen Medien und der Wahrnehmung von Burnout als „Mainstream“-Phänomen durch Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie Jugendliche Burnout erleben, und herauszufinden, welche Rolle gesellschaftliche Faktoren bei der Entstehung von Erschöpfungszuständen spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, konkret das „Persönliche Gespräch“ nach Inghard Langer, um individuelle Erfahrungswerte eines jugendlichen Probanden zu erheben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Burnout-Begriff sowie in eine empirische Auswertung eines Interviews, in der die Aussagen des Teilnehmers „Thomas“ analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Burnout, Jugend, Leistungsgesellschaft, Stress, soziale Medien und Pflegemanagement.

Welche Rolle spielt die „Leistungsgesellschaft“ für das Burnout-Erleben des Probanden?

Der Proband Thomas verbindet hohen Erwartungsdruck durch Schule und Eltern mit einem ständigen Leistungsdiktat, was ihn dazu veranlasst, sich selbst unter Druck zu setzen, um den Anforderungen zu genügen.

Wie beeinflussen die sozialen Medien das Krankheitserleben von Jugendlichen?

Die sozialen Medien werden sowohl als Quelle der Information (durch die Berichterstattung über Burnout) als auch als Druckfaktor (durch die Notwendigkeit ständiger Verfügbarkeit) wahrgenommen.

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Résumé des informations

Titre
Burnout in der Jugend. Ein qualitativer Pretest mit einem Jugendlichen zur Fragestellung "Was ist für dich Burnout?"
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
2,0
Auteur
Astrid Kaßner (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
31
N° de catalogue
V425438
ISBN (ebook)
9783668702349
ISBN (Livre)
9783668702356
Langue
allemand
mots-clé
burnout jugend pretest jugendlichen fragestellung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Astrid Kaßner (Auteur), 2017, Burnout in der Jugend. Ein qualitativer Pretest mit einem Jugendlichen zur Fragestellung "Was ist für dich Burnout?", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/425438
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Extrait de  31  pages
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