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Das Potenzial von E-Carsharing zur Verringerung von Straßenverkehrsproblemen am Beispiel der Großstadt Berlin

Title: Das Potenzial von E-Carsharing zur Verringerung von Straßenverkehrsproblemen am Beispiel der Großstadt Berlin

Bachelor Thesis , 2018 , 125 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Viktor Baumann (Author)

Economics - Innovation economics
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Summary Excerpt Details

Gegenstand dieser Arbeit ist das Erarbeiten des Potenzials von E-Carsharing (E-CS) zur Verringerung von Straßenverkehrsproblemen der Großstadt Berlin und den daraus resultierenden Handlungsempfehlungen.

Hintergrund der Fragestellung ist die Tatsache des Problems der stetig steigenden Klima-, Lärm- und Verkehrsbelastung im Großraum Berlin. Darüber hinaus ist aufgrund von Reurbanisierung ein starkes Bevölkerungswachstum in Großstädten zu verzeichnen. Dieses Wachstum bringt die derzeitigen Mobilitätsmöglichkeiten in Berlin an organisatorische und operative Grenzen und steigert den Bedarf an neuen und veränderten Mobilitätskonzepten. Es werden vorhandene Straßenverkehrsprobleme und die Idee der Sharing Economy näher beschrieben, um im späteren Teil zu beantworten, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Straßenverkehrsprobleme in Berlin mit Hilfe von E-CS langfristig zu reduzieren.

Ausgangsbasis für die Auswertung und Handlungsempfehlung ist einerseits relevante Fachliteratur sowie andererseits das Interviewen von Experten aus den Bereichen der Politik, Privaten Wirtschaft und Verbänden. Aus den vorliegenden Ergebnissen konnten sich bei der Auswertung viele Übereinstimmungen aus Theorie und Praxis abzeichnen. Hinzu wurden spannende neue Ideen und Ansätze der Experten zum Forschungsthema geäußert.

Aus den Ergebnissen der vorhandenen Informationen konnten Maßnahmen in Form von Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die zu Erreichung eines positiven Einflusses von E-CS zur Verringerung von Straßenverkehrsproblemen in Berlin betragen können.

Im Ergebnis zeigt sich, dass durch ein stärkeres Mitwirken der Politik an Klimazielen, erzielen einer besseren Lade- und Parkplatzinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Kooperationen mit dem Öffentlichen Personennahverkehr und dem mithergehenden Wachstum der Akzeptanz von Mobilitätsalternativen der Bürger, die Straßenverkehrsprobleme in Berlin mit Hilfe von E-CS verringert werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problem- und Aufgabenstellung

1.2 Ziel der Arbeit und Forschungsfrage

1.3 Arbeitshypothese und methodischer Ansatz

2. Grundlagen

2.1 Verkehrsprobleme

2.2 Erfolgsfaktoren (E)Carsharing

2.2.1 Definition Sharing Economy

2.2.2 Definition Carsharing

2.2.3 Elektro Carsharing

3. Ist-Situation in Berlin

3.1 Verkehrssituation in Berlin

3.2 Marktanalyse des Car- und (E)Carsharing Angebots in Berlin

3.3 Vergleich zwischen Theorie und Ist-Analyse

4. Empirische Erhebung

4.1 Definition und Durchführung des Experteninterviews

4.2 Definition PESTEL-Analyse und Fragenkatalog

4.3 Durchführung der Analyse

4.4 Auswertung der Umfrage

5. Fazit

5.1 Handlungsempfehlung

5.2 Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von E-Carsharing (E-CS) zur langfristigen Reduzierung von verkehrsbedingten Problemen wie Stau, Lärm und Abgasen in der Großstadt Berlin, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Bürger abzuleiten.

  • Analyse der aktuellen Verkehrssituation und Straßenverkehrsprobleme in Berlin.
  • Untersuchung der Rolle der Sharing Economy und des E-Carsharings als nachhaltige Mobilitätsalternative.
  • Evaluierung von Erfolgsfaktoren und Hemmnissen mittels einer PESTEL-Analyse und Experteninterviews.
  • Entwicklung von Strategien zur Implementierung von Elektrofahrzeugen in das Carsharing-Segment.
  • Identifikation infrastruktureller und politischer Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mobilitätswende.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Definition Sharing Economy

Uber, das amerikanische Ride-Sharing Unternehmen mit Sitz in San Francisco mit über acht Millionen Benutzern weltweit, ist in vielen Hauptstädten allgegenwertig. Zusammen mit Air-BnB, einer Online Plattform für Ferienwohnungen, ist Uber das prominenteste Beispiel der Sharing Economy (vgl. Rowe 2016, S. 2f).

Die Sharing Economy erlaubt einzelnen Personen oder Personengruppen ungenutzte Werte oder Gegenstände zu verwenden, um diese in monetäre Mittel umzuwandeln. Vereinfacht gesagt lässt sich Geld durch Teilen oder Ausleihen von ungenutzten Ressourcen oder Dienstleistungen erwirtschaften. Ein Beispiel hierfür ist die Zurverfügungstellung eines Fahrzeuges durch den Besitzer für andere Personengruppen, während der eigenen Nicht-Nutzung. Ebenfalls denkbar ist die Vermietung bei Abwesenheit oder Urlaub einer Wohnung an dritte Personen (vgl. Price/Belk 2016, S. 194f). Diese Grundidee lässt sich auf nahezu jedes bewegliche Objekt und jede Dienstleistung übertragen und stellt somit wirtschaftlich und sozial gesehen einen großen Mehrwert dar.

Der Versuch den Wortlaut „Sharing-Economy“ genau zu definieren, verursacht bei der Deutschen Bundesregierung Probleme. Zusätzlich können Fragen über die Auswirkungen selbiger nicht klar definiert werden. Das liegt zum einen daran, dass die Sharing Economy ein relativ junges Phänomen darstellt. Zum anderen besteht die Tatsache, dass es an abgeschlossenen Studien mangelt, die aufgestellte Hypothesen belegen können (vgl. Deutscher Bundestag et al. 2016, S. 4f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, definiert das Forschungsziel sowie die Hypothese und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Verkehrsprobleme, Sharing Economy und Carsharing theoretisch fundiert und in den Kontext der Elektromobilität gesetzt.

3. Ist-Situation in Berlin: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Berliner Verkehrsverhältnisse sowie das existierende Angebot an Carsharing-Diensten und vergleicht diese mit den theoretischen Ansätzen.

4. Empirische Erhebung: Es wird die methodische Herangehensweise der Experteninterviews mittels PESTEL-Analyse beschrieben, durchgeführt und die gewonnenen Daten ausgewertet.

5. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Hypothese und bietet Handlungsempfehlungen sowie einen Ausblick auf künftige Forschungsfelder.

Schlüsselwörter

E-Carsharing, Elektromobilität, Berlin, Sharing Economy, Straßenverkehrsprobleme, Verkehrswende, PESTEL-Analyse, Experteninterview, Mobilitätskonzepte, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Ladeinfrastruktur, Verkehrsplanung, Klimaschutz, urbane Mobilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie E-Carsharing dazu beitragen kann, die spezifischen Straßenverkehrsprobleme in Berlin zu reduzieren und welche Faktoren hierfür entscheidend sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit verknüpft die Bereiche Elektromobilität, Sharing Economy, urbane Verkehrsplanung und die spezifische Marktsituation in Berlin.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Anforderungen an Mobilitätsunternehmen zu definieren und infrastrukturelle Voraussetzungen in Berlin zu identifizieren, um eine langfristige Entlastung des Straßenverkehrs durch E-Carsharing zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein zweistufiger Ansatz gewählt: Zunächst eine theoretische Literaturrecherche, gefolgt von einer qualitativen empirischen Erhebung mittels Experteninterviews und einer PESTEL-Analyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Ist-Situation in Berlin, eine empirische Erhebung bei Branchenexperten sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen E-Carsharing, Berlin, urbane Mobilität, Nachhaltigkeit und Infrastruktur.

Warum wurde Berlin als spezifisches Beispiel gewählt?

Berlin dient aufgrund seines hohen Bevölkerungswachstums seit 2011 und seiner Rolle als bedeutender Start-Up-Hub in Europa als ideales Beispiel für eine moderne Großstadt mit wachsendem Mobilitätsbedarf.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Umsetzung der untersuchten Mobilitätslösungen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Politik eine zentrale Rolle spielt, insbesondere durch die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur, Subventionen und die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen wie Sonderrechte für Carsharing-Fahrzeuge.

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Details

Title
Das Potenzial von E-Carsharing zur Verringerung von Straßenverkehrsproblemen am Beispiel der Großstadt Berlin
College
Berlin School of Economics and Law
Grade
1,5
Author
Viktor Baumann (Author)
Publication Year
2018
Pages
125
Catalog Number
V425614
ISBN (eBook)
9783668704664
ISBN (Book)
9783668704671
Language
German
Tags
car sharing economy elektro electro mobility mobilität berlin nachhaltig nachhaltigkeit sustainability new future straßenverkehrsprobleme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Viktor Baumann (Author), 2018, Das Potenzial von E-Carsharing zur Verringerung von Straßenverkehrsproblemen am Beispiel der Großstadt Berlin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/425614
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