Bezahlverfahren auf elektronischen Marktplätzen mit der Spezialisierung paydirekt vs. Paypal


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018
17 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1. Zahlungsverfahren im e-commerce
2.2. Kreditkarte: Visa-, Mastercard
2.3. E-Payment
2.4. PayPal vs. Paydirekt
2.5. Amazon Pay
2.6. P2P-Geldversand

3. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit geht es um verschiedene Bezahlverfahren auf elektronischen Marktplätzen. Mein Hauptaugenmerk liegt in dieser Arbeit im B2C Bereich. Da stellt sich mir die Frage: Wie wird eigentlich auf den elektronischen Marktplätzen des B2C-Bereichs bezahlt. Der Weg dieser Arbeit führt von den klassischen Bezahlmethoden (Überweisungen, Lastschrift) bis hin zu modernen und neuen Projekten wie z.B. paydirekt. Genauer werde ich die Bezahlmethoden des E-Payment Bereiches aufzeigen. Hier spitzt sich dann der Kern der Hausarbeit zu. Welches der modernen Bezahlmethode ist die sicherste? Baut sich PayPal ein Monopol auf oder können Bezahldienste, die eng mit Banken zusammenarbeiten, wie paydirekt, das börsenorientierte Unternehmen PayPal schon bald vom Thron stoßen? Hier kommt meine Spezialisierung „PayPal vs. Paydirekt“ zum Zug. In verschiedene Pro-/Kontra Argumenten werde ich die Vor- und Nachteile der beiden Bezahldienste unter die Lupe nehmen. PayPal hat ein großes Nutzerspektrum, aber Probleme beim Datenschutz. Paydirekt ist aufstrebend, arbeitet eng mit Banken zusammen. Dann gibt es auch noch den online-Riesen Amazon, der sich etwas im Hintergrund aufbaut. Mein Ziel ist es am Ende dieser Arbeit eine Zukunftsprognose aufstellen zu können, ebenso möchte ich herausstellen welcher Bezahldienst zu welcher Zielgruppe passt. Die verschiedenen Altersgruppen nutzen unterschiedlich die beiden Verfahren. Bevor ich dann am Ende dieser Arbeit auf eine Prognose und ein Fazit komme, werde ich vorher noch zu den neuen P2P-Lösungen auf dem Markt kommen.

2. Hauptteil

2.1. Zahlungsverfahren im e-commerce

Der Rechnungskauf liegt laut EHI weiter vorne. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Kunden am liebsten erst nach Erhalt der Ware bezahlen. Darauf folgen Lastschrift und PayPal. Die Online-Shops bauen ihr Angebot an Zahlungsmethoden immer weiter aus. 2016 waren es in den Top 1.000 Online-Shops im Durchschnitt sieben Zahlungsmethoden. Bei den Top 10 Shops sogar neun. Die Rechnung hat im Umsatzjahr 2016 die 30 Prozent-Marke geknackt und das Lastschriftverfahren hat sich 2016 als zweitstärkste Bezahlmethode gegen PayPal durchgesetzt. Dies liegt vor allem an Amazon. Würde man Amazon aus der Umfrage rausnehmen, wäre das Lastschriftverfahren nur bei 4,2%. Da lässt sich der hohe Umsatzanteil von Amazon im e-commerce (22%) schon erahnen. PayPal wiederum wird von Amazon nicht als Bezahldienst angeboten.1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Zahlungsverfahrensverteilung auf elektronischen Marktplätzen

2.2. Kreditkarte: Visa-, Mastercard

Visa und MasterCard sind die zwei in Deutschland bekanntesten Kreditkarten zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen2. Sie sind im täglichen Geschäftsleben-, wie auch im Privatleben weltweit einsetzbar. Es handelt sich um geborgenes Geld, welches vom Kartenherausgeber zur Verfügung gestellt wird2. Es wird anschließend per Kreditkartenabrechnung, meist am Ende des Monats beglichen. Der Händler zahlt Gebühren in Höhe von 1-5 Prozent des Umsatzes (abhängig von Branche und weiteren Abmachungen zwischen Kartenanbieter und Händler). Der Kartenanbieter übernimmt das Risiko bei Zahlungsunfähigkeit des Kunden. Bei Bezahlung wird durch Eingabe eines PIN die Gültigkeit, eventuelle Sperrung und Einhaltung des Verfügungsrahmens überprüft. Der PIN dient auch zur Sicherheit des Kunden.3

Von MasterCard wurde der MasterPass Wallet entwickelt. Hier erfolgt die Zahlungsabwicklung über eine sichere Verbindung. MasterPass Wallet ist eine Art „digitales Portemonnaie“. Es ist für alle Kreditkarteninhaber zugänglich. MasterPass ermöglicht nach einmaliger Registrierung und Sicherheitsüberprüfung das digitale Konto zu öffnen und damit zu bezahlen. So entfallen wiederholte Liefer-, Adress- und Bezahlinformationen, ähnlich wie bei PayPal. Auf MasterPass muss man hierfür die eigenen Kreditkarten einmalig speichern.4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - Kreditkartennutzung in Deutschland

2.3. E-Payment

E-Mail-basiert

E-Mail-basierte Zahlungsverfahren nutzen E-Mail-Nachrichten zur Übertragung von Buchungsinformationen.5

Der bekannteste E-Mail basierte Anbieter ist PayPal. Hier hat der Nutzer ein virtuelles Konto im Internet. PayPal ist ein börsennotierter Betreiber eines Online-Bezahldienstes mit Sitz in San Jose (Kalifornien). Identität des Kontos wird durch die E-Mail Adresse des Mitglieds definiert. Es können Zahlungen an Dritte ausgeführt und von Dritten empfangen werden. Bei einer Bezahlung über das PayPal Konto werden Transaktionsdaten erhoben, die über den Umfang einer Überweisung hinausgehen. Nach der Registrierung können Mitglieder Geld an jede beliebige E-Mail-Adresse senden, insofern das Land unterstütz wird. Bei einer Sendung an eine E-Mail-Adresse, auf der kein PayPal-Konto registriert ist, bekommt der Empfänger eine Mail, dass unter der Adresse eine Zahlung einging. Wenn er über den Beitrag verfügen möchte, muss er sich registrieren.6 Es gibt auch die Möglichkeit, PayPal über ein Smartphone via App zu steuern. PayPal bietet verschiedene Einzahlungsmöglichkeiten an (Lastschrift, Kreditkarte, Überweisung, giropay). Bei der Abbuchung kann das Geld auf das Hausbankkonto des Mitglieds überwiesen werden. Ansonsten befindet es sich auf dem PayPal-Konto.7 Die Kosten für die Händler sind bei PayPal detailliert geregelt.8

Neu auf dem Markt ist Paydirekt. Ebenfalls ein Betreiber eins Online-Bezahldienstes, ins Leben gerufen der großen Banken (Volksbank, Sparkasse). Benötigt wird ein Konto bei den teilnehmenden Banken (siehe unten),sowie ein Onlinebanking-Zugang. Nach der zusätzlichen Registrierung bei Paydirekt kann es als Bezahlverfahren verwendet werden. Bei jedem Kauf muss das Passwort (optional auch als Fingerscan) eingegeben werden. Bei der Erstanmeldung wird per TAN-Abfrage der Datenschutz überprüft. Die Gebühren werden direkt zwischen Banken und Sparkassen verhandelt. Diese beiden Bezahldienste werden in dieser Arbeit noch genauer untersucht.9 19 Privatbanken, Volksbanken, PSD Banken, Sparda-Banken und Sparkassen nehmen teil.10

Eine weitere Möglichkeit im E-Mail-basierten Bereich, stellt Moneybookers (Skrill) dar. Hier muss man ein Konto erstellen, um diese Bezahlungsmethode nutzen zu können. Die Zahlung wird direkt gebucht und ist von jedem Ort möglich. Man muss jedoch per Lastschrift sein Konto aufgeladen haben, dies erfolgt nicht automatisch. Dem Händler kostet diese Methode eine Monatsgebühr von 19,95€, deswegen wird diese Zahlungsmethode nur selten angeboten und ist nicht sehr verbreitet. 11

Wertkarten-basiert

Wertkarten-basierte Verfahren verwenden vorausbezahlte Guthabenkarten, die in der Regel nicht wieder aufgeladen werden können12

Die Geldkarte ist die wohl verbreitetste wertkarten-basierte Zahlungsmethode in Deutschland. Es ist eine elektronische Geldbörse in Form einer Karte. Sie wird von beteiligten Kreditinstituten und Banken ausgegeben. Eine bargeldlose Offline-Zahlung ohne Benutzeridentifizierung von Kleinbeträgen wird ermöglicht. Der Maximalbetrag auf einer solchen Karte beträgt 200€. Die Girokonto-bezogene Geldkarte kann an vielen Geldautomaten aufgeladen werden. Die White-Card kann gegen Bargeld am Bankschalter aufgeladen werden. 13

Eine weitere Möglichkeit stellt die Paysafecard dar. Sie kann im stationären Handel erworben werden. Die Karte ist erhältlich mit Beträgen von 10-100€. Beim Kauf erhält man eine Karte mit 16-stelligen PIN-Code. Mit diesem kann man dann in den Online-Shops bezahlen, welche diese Methode unterstützen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man keinerlei persönliche Daten angeben muss.14

[...]


1 https://www.ehi.org/de/pressemitteilungen/rechnungskauf-online-weiter-spitze/

2 http://konto-report.de/kreditkarte/

3 https://www.kreditkartekostenlos.de/wie-funktionieren-kreditkarten-erklaerung/

4 https://www.it-finanzmagazin.de/masterpass-oeffnet-sich-ab-heute-fuer-jeden-kreditkarteninhaber-nutzbar-und-damit-wie-paypal-22586/

5 https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlungsverfahren

6 https://de.wikipedia.org/wiki/PayPal

7 https://www.paypal.com/de/

8 https://www.cardscout.de/kreditkarten-ratgeber/paypal-und-paydirekt-im-vergleich

9 http://www.finanztip.de/online-banking/paydirekt/

10 https://de.wikipedia.org/wiki/Paydirekt

11 http://www.zahlungsmittel.org/lastschrift/skrill-lastschrift/

12 https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlungsverfahren

13 https://de.wikipedia.org/wiki/GeldKarte

14 http://praxistipps.chip.de/was-ist-paysafecard-und-wie-funktioniert-sie_41010

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Bezahlverfahren auf elektronischen Marktplätzen mit der Spezialisierung paydirekt vs. Paypal
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V426262
ISBN (eBook)
9783668709249
Dateigröße
667 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bezahlverfahren, marktplätzen, spezialisierung, paypal
Arbeit zitieren
Nico Ballbach (Autor), 2018, Bezahlverfahren auf elektronischen Marktplätzen mit der Spezialisierung paydirekt vs. Paypal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426262

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