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Siegfried Bernfeld als Zionist und Pädagoge

Titre: Siegfried Bernfeld als Zionist und Pädagoge

Dossier / Travail , 2004 , 15 Pages , Note: 2

Autor:in: Christian Uhrheimer (Auteur)

Pédagogie - Histoire de la Pédagogie
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Nachfolgend soll untersucht werden, inwiefern Bernfelds zionistische Einstellungen seine Pädagogik beeinflusst haben und wieweit dies auch umgekehrt geschah.
Hierfür muss zunächst die Entwicklung und die Notwendigkeit zionistischer Ideen historisch nachgezeichnet werden, um deren Bedeutung für die Juden und somit auch für Bernfeld Anfang des 20. Jahrhunderts zu veranschaulichen.
Bernfeld selbst verbrachte vor allem seine jungen Jahre in Wien. Diese Stadt galt sowohl als intellektuelle Hochburg des Judentums und als „Geburtsstätte“ und wichtige Säule des sich entwickelnden Zionismus, aber auch als eine Stadt mit einem traditionsreichen und nach wie vor sehr virulenten Antisemitismus.
Deshalb muss unter der Berücksichtigung Bernfelds Biographie der Einfluss äußerer Umstände auf seine zionistischen Tätigkeiten dargestellt werden.
Sowohl diverse Kontakte mit verschiedenen Persönlichkeiten als auch seine Zuwendung zum Zionismus konnten an seinem pädagogischen Schaffen nicht spurlos vorbei gehen. Hier soll jedoch nicht nur untersucht werden, welchen Einfluss Bernfelds Zionismus auf seine Pädagogik hatte, sondern auch inwiefern seine praktische und seine theoretische Arbeit auf dem Feld der Pädagogik und damit im Zusammenhang mit der Kibbuz-Bewegung halfen, dem zu gründenden jüdischen Staat Israel ein solides Fundament zu geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Fragestellungen

2. Entstehungsgeschichte des Zionismus

3. Biographie Bernfelds und sein zionistisches Wirken

4. Bernfelds „jüdische Erziehung“ und die Kibbuzbewegung

5. Bernfelds Pädagogik und ihr Weg nach Eretz Israel

6. Abschließende Bemerkungen

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wechselseitige Beeinflussung von Siegfried Bernfelds zionistischen Einstellungen und seiner pädagogischen Arbeit sowie deren konkrete Auswirkungen auf die Kibbuzbewegung in Palästina.

  • Historische Entwicklung und Notwendigkeit des Zionismus
  • Biographische Einflüsse auf Bernfelds zionistisches Engagement
  • Die Utopie der „jüdischen Erziehung“ und das Kinderheim Baumgarten
  • Transfer pädagogischer Konzepte durch persönliche Netzwerke in die Kibbuzbewegung
  • Bedeutung der Kibbuzpädagogik für den Aufbau des jüdischen Staates

Auszug aus dem Buch

4. Bernfelds „jüdische Erziehung“ und die Kibbuzbewegung

Mit Bernfelds zunehmenden zionistischen Aktivitäten und der damit einhergehenden Konzentration auf die „jüdische Eigenart“ in starker Abgrenzung zur Assimilation, entwickelte er also eine „jüdische Erziehung“. Wie diese „jüdische Erziehung“ , dargestellt in „Das jüdische Volk und seine Jugend“ und umgesetzt im „Kinderheim Baumgarten“, aussieht, und welchen Einfluss sie auf die Kibbuzbewegung ausübte, soll nachfolgend untersucht werden.

In diesem Buch entwickelte Bernfeld die Utopie eines umfassenden Lebenswelt und Sozialisationsarrangements, wie es Melzer und Yitzehaki nennen, die schließlich durch die jüdische Pionierbewegung nach Palästina gelangte. Folgende wesentliche Teile von Bernfelds Utopie in „Das jüdische Volk und seine Jugend“ werden so später in der Kibbuzerziehung umgesetzt oder weisen zumindest erhebliche Ähnlichkeiten auf.

„Die wirtschaftliche und pädagogische Verantwortung für die Entwicklung der Heranwachsenden liegt bei der Gemeinschaft und nicht bei der einzelnen Familie. Die Kinder und Jugendlichen sind kein Familienbesitz“ (Melzer/Yitzehaki in Hörster/Müller 1992, S.130). Vielmehr geben die Familien ihre Kinder in die Obhut des Kinderhauses, weil sie wissen, dass dies das Beste für ihre Kinder ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fragestellungen: Die Einleitung definiert das Forschungsziel, den Zusammenhang zwischen Bernfelds Zionismus und seiner Pädagogik unter Berücksichtigung biographischer und historischer Kontexte zu untersuchen.

2. Entstehungsgeschichte des Zionismus: Dieses Kapitel zeichnet die Ursprünge der zionistischen Bewegung im späten 19. Jahrhundert nach und beleuchtet die politische Entwicklung bis zur Gründung des Staates Israel.

3. Biographie Bernfelds und sein zionistisches Wirken: Der Abschnitt beleuchtet Bernfelds Lebensweg, seine Erfahrungen mit Antisemitismus und den Wandel hin zum zionistischen Engagement.

4. Bernfelds „jüdische Erziehung“ und die Kibbuzbewegung: Hier wird Bernfelds pädagogische Utopie einer gemeinschaftlichen Kindererziehung analysiert und deren Parallelen zur späteren Kibbuzpädagogik herausgearbeitet.

5. Bernfelds Pädagogik und ihr Weg nach Eretz Israel: Das Kapitel beschreibt, wie Bernfelds Ideen durch persönliche Kontakte und Netzwerke der Kibbuzbewegung in Palästina praktisch wirksam wurden.

6. Abschließende Bemerkungen: Das Fazit würdigt Bernfelds Beitrag zur Pädagogik und sein indirektes Verdienst um die Staatsgründung Israels durch die Vorarbeit der Kibbuzbewegung.

7. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.

Schlüsselwörter

Siegfried Bernfeld, Zionismus, Pädagogik, Kibbuzbewegung, jüdische Erziehung, Kinderheim Baumgarten, Gemeinschaftserziehung, Assimilation, Eretz Israel, jüdischer Staat, Jugendbewegung, Sozialisation, Antisemitismus, Pioniertum, Reformpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Verbindung zwischen Siegfried Bernfelds zionistischem Engagement und seiner pädagogischen Theorie und Praxis.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte des Zionismus, Bernfelds Biographie, seiner Konzeption der „jüdischen Erziehung“ und dem Einfluss seiner Ideen auf die Kibbuzbewegung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, wie Bernfelds zionistische Einstellung seine Pädagogik beeinflusste und auf welchem Wege diese Ideen in die Kibbuzbewegung nach Israel gelangten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse von biographischen Daten, pädagogischen Schriften Bernfelds und einer Untersuchung der Wirkungsgeschichte durch persönliche Netzwerke.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung des Zionismus, die biographische Entwicklung Bernfelds, die Darstellung seiner Utopie der Kindererziehung und die Analyse des Ideentransfers in die Kibbuzpädagogik.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Zionismus, Kibbuzpädagogik, Erziehungsstaat, Gemeinschaftserziehung, jüdische Identität und Reformpädagogik.

Wie gelangten Bernfelds Ideen konkret in die Kibbuzbewegung?

Dies geschah vor allem durch persönliche Kontakte und Freundschaften Bernfelds mit späteren Protagonisten der Kibbuzpädagogik, die seine theoretischen Ansätze in die Praxis übertrugen.

Welche Rolle spielte das Kinderheim Baumgarten in diesem Kontext?

Es diente als praktisches Experimentierfeld für Bernfelds pädagogische Utopie, deren Prinzipien – wie die Verantwortung der Gemeinschaft für die Kinder – später in der Kibbuzerziehung aufgegriffen wurden.

Wie bewertet der Autor Bernfelds Beitrag zur Staatsgründung Israels?

Der Autor argumentiert, dass Bernfelds maßgeblicher Einfluss auf die Kibbuzbewegung die ideologische und praktische Grundlage für den Aufbau des jüdischen Staates und die landwirtschaftliche Erschließung des Bodens schuf.

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Résumé des informations

Titre
Siegfried Bernfeld als Zionist und Pädagoge
Université
Martin Luther University
Note
2
Auteur
Christian Uhrheimer (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
15
N° de catalogue
V42633
ISBN (ebook)
9783638406277
Langue
allemand
mots-clé
Siegfried Bernfeld Zionist Pädagoge
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Uhrheimer (Auteur), 2004, Siegfried Bernfeld als Zionist und Pädagoge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42633
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Extrait de  15  pages
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